Cudillero

Gemeinde in Spanien

Cudillero (offiziell Cuideiru auf Asturisch) ist eine Gemeinde in der autonomen Region Asturien im Norden Spaniens. Das Gemeindegebiet wird im Norden begrenzt vom Kantabrischen Meer, im Süden von Salas, im Westen von Valdés und im Osten von Muros de Nalón. Die Stadt Cudillero ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde im Gerichtsbezirk Pravia. Die höchste Erhebung der Gemeinde ist der El Picón mit einer Höhe von 785 Metern über Normalhöhennull.

Gemeinde Cudillero / Cuideiru
Cudillero Asturias.jpg
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Cudillero / Cuideiru
Cudillero (Spanien)
(43° 33′ 47″ N, 6° 8′ 42,69″W)
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: AsturienAsturien Asturien
Comarca: Eo-Navia
Koordinaten 43° 34′ N, 6° 9′ WKoordinaten: 43° 34′ N, 6° 9′ W
Fläche: 100,78 km²
Einwohner: 4.987 (1. Jan. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 49,48 Einw./km²
Postleitzahl: 33150
Gemeindenummer (INE): 33021
Nächster Flughafen: Flughafen Asturias 16,2 km
Verwaltung
Bürgermeister: Francisco González Méndez (PSOE)[2]
Adresse der Gemeindeverwaltung: Plaza de San Pedro - 33150 Cudillero - Tel.: +34 985 59 00 03
Website: cudillero.es
Lage der Gemeinde
Cuideiru Asturies map.svg

GeschichteBearbeiten

 
Cudillero
 
Playa de Ballota
 
Fahne der Gemeinde

Einer Legende zufolge wurde die Stadt von den Wikingern gegründet. Sicher ist jedoch eine deutlich frühere Besiedelung in der Steinzeit. In Cudillero wird ein völlig eigenständiger Dialekt, das sogenannte Pixueto, gesprochen. Reste von Wallburgen bestätigen in jedem Fall die Anwesenheit der Kelten/ Westgoten.

WappenBearbeiten

  • Wappenkrone: Kennzeichen eines Stadtwappens
  • Schildhaupt, linke Flanke: Wappen der Familie Pravia mit den Linien Cuervo und Cuervo Aragan (sp. cuervo bedeutet "Rabe")
  • Schildhaupt, rechte Flanke: Wappen der Familie Omaña
  • Schildfuß: Symbol der Pfarrei San Pedro

WirtschaftBearbeiten

Hauptanteil mit weit über 60 % haben in dieser Region traditionell die Landwirtschaft sowie die Fischerei. Kleine und mittelständische Unternehmen – vor allem in der Baubranche – sind in der ganzen Region anzutreffen. Den zweitgrößten Anteil haben die Verwaltungs- und Dienstleistungsbetriebe.

Beschäftigungszahlen der Gemeinde Cudillero in den Wirtschaftszweigen[3]
Beschäftigte Anteil in Prozent
TOTAL 1. 890 100
Ackerbau, Viehzucht und Fischerei 388 20, 53
Industrie 165 8, 73
Bauwirtschaft 274 14, 50
Dienstleistungsbetriebe 1. 063 56, 24

PolitikBearbeiten

Die 13 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:

Historische Entwicklung der Sitzverteilung im Gemeinderat von Cudillero
Partei 1979 1983 1987 1991 1995 1999 2003 2007 2011[4] 2015[5]
PSOE 0 3 4 8 10 11 10 10 8 5
CD / AP / PP 6 8 6 3 2 2 2 3 3 5
FAC 2 1
PCE / IU-BA / IU-Los Verdes 5 1 1
UCD / CDS / CAS 6 1 3 1
AIC 2
Somos Cudillero/Cuideiru 1
VpC 1
Total 17 13 13 13 13 13 13 13 13 13

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • El Palacio de los Selgas, Schloss
  • La capilla del Humilladero, gotische Kapelle vom Ende des 16. Jahrhunderts
  • Kirche San Pedro, gotische Kirche aus dem 16. Jahrhundert
  • Kirche San Martín in Luiña aus dem 18. Jahrhundert
  • Kirche Santa María de Soto in Luiña
  • La casa rectoral, Heimatmuseum mit Kirchenschatz

Feste und FeiernBearbeiten

  • Fest des San Pedro (L'Amuravela) am 29. Juni
  • Fischerprozession am 1. Juli (Tag des Pablín)

Am JakobswegBearbeiten

Der Ort ist eine Station am Jakobsweg, dem Camino de la Costa. In Cudillero liegt die Pilgerherberge "Albergue de Peregrinos" «Soto de Luiña» - Soto de Luiña, s/n - 3156-Cudillero, die über 20 Plätze verfügt.
Die Telefonnummer der Gemeindeverwaltung lautet 985-59 00 03.

ParroquiasBearbeiten

Die Gemeinde ist in 9 Parroquias unterteilt:

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Quelle: INE - grafische Aufarbeitung für Wikipedia

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Informationsseite der Gemeinde
  3. Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Asturien, Stand 2009 (PDF; 109 kB), SADEI
  4. 2011 Spanisches Innenministerium
  5. 2015 Spanisches Innenministerium (Memento des Originals vom 14. Juni 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/elecciones.mir.es

WeblinksBearbeiten

Commons: Cudillero – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien