Baudrémont

französische Gemeinde

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Baudrémont
Wappen von Baudrémont
Baudrémont (Frankreich)
Baudrémont
Region Grand Est
Département (Nr.) Meuse (55)
Arrondissement Commercy
Kanton Dieue-sur-Meuse
Gemeindeverband Aire à l’Argonne
Koordinaten 48° 50′ N, 5° 23′ OKoordinaten: 48° 50′ N, 5° 23′ O
Höhe 268–352 m
Fläche 6,69 km²
Einwohner 47 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 7 Einw./km²
Postleitzahl 55260
INSEE-Code

Baudrémont ist eine französische Gemeinde mit 47 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Meuse in der Region Grand Est (vor 2016 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Commercy und zum Kanton Dieue-sur-Meuse (bis 2015 zum Kanton Pierrefitte-sur-Aire).

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt etwa 18 Kilometer nordöstlich von Bar-le-Duc im Zentrum des Départements Meuse an der Aire. Die Gemeinde besteht einzig aus dem Ort Baudrémont. Weite Teile der Gemeinde östlich des Dorfs sind bewaldet. Das bedeutendste Waldgebiet trägt den Namen Bois de Baudrémont. Nachbargemeinden sind Gimécourt im Nordwesten und Norden, Kœur-la-Petite im Nordosten und Osten, Courcelles-en-Barrois im Südosten, Lignières-sur-Aire im Süden sowie Levoncourt im Süden und Südwesten.

GeschichteBearbeiten

Der Name der heutigen Gemeinde wurde im Jahr 709 unter dem lateinischen Namen Baudemotrovilla erstmals in einem Dokument erwähnt[1]. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Gebiet des Herzogtums Bar und danach zum Herzogtum Lothringen. Genauer zum Amt (Bailliage) Bar. Mit dieser Herrschaft fiel Baudrémont 1766 an Frankreich. Bis zur Französischen Revolution lag die Gemeinde im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Saint-Mihiel zugeteilt und Teil des Kantons Sampigny. Und von 1801 bis 2015 Teil des Kantons Pierrefitte-sur-Aire. Seit 1801 ist Baudrémont dem Arrondissement Commercy zugeordnet.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1793 1800 1806 1841 1936 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016
Einwohner 97 297 311 288 72 75 54 56 50 48 50 47 54 52
Quelle: Cassini[2] (Volkszählungen bis 1999) und INSEE[3] (offizielle Schätzungen per 1. Januar ab 2006)

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Dorfkirche Saint-Didier
  • Gefallenendenkmal
  • Wegkreuz westlich des Dorfs

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes de la Meuse. Flohic Editions, Band 2, Paris 1999, ISBN 2-84234-074-4, S. 736.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Namensformen der Gemeinde
  2. Infos zur Einwohnerentwicklung und der politischen Zugehörigkeit der Gemeinde
  3. Bevölkerung 2006, 2011 und 2016

WeblinksBearbeiten

Commons: Baudrémont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien