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Skotterud–Vestmarka
Streckenlänge:14,25 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Betriebsstellen und Strecken[1]
Strecke – geradeaus
Kongsvingerbanen von Kongsvinger
Bahnhof ohne Personenverkehr
0,00 Skotterud (1865, früher Pers.-Halt) 129 moh.
   
nach Charlottenberg
   
0,32 Vrangselva (18 m)
   
2,02 Reppshus (16. Juli 1924) Bedarfshalt
   
3,00 Anschluss J. B. Stang
   
3,80 Børgerud (bis 15. Mai 1929 Børrud, nur Lp bis 16. Juli 1924)[2] 147 moh.
   
4,30 Snesbøl (16. Juli 1924, bis 1928 Taugbøl) Bedarfshalt
   
5,10 Taugbøl (1928) Bedarfshalt
   
6,59 Stangnes (bis 15. Mai 1929 Stangness, nur Lp bis 16. Juli 1924)[3] 158 moh.
   
7,81 Tunnel (131 m)
   
8,46 Rastad (16. Juli 1924) Bedarfshalt
   
10,26 Rognlia (16. Juli 1924, auch Rognlien) Bedarfshalt
   
10,85 Anschluss Stangeskovene
   
11,58 Buåa (bis 15. Mai 1929 Buåen, nur Lp bis 16. Juli 1924)[4] 141 moh.
   
12,40 Vestmarka kirke (16. Juli 1924, bis 15. Mai 1929 Vestmarken kirke) Bedarfshalt
   
14,25 Vestmarka (1918 bis 1929 Vestmerken, auch Kirkebakken)[5] 132 moh.

Die Bahnstrecke Skotterud–Vestmarka (norw.: Vestmarkabanen oder Paradisbanen) war eine Eisenbahnstrecke in Norwegen. Sie zweigte in Skotterud von der Kongsvingerbane ab und führte nach Vestmarka in der Gemeinde Eidskog in Hedmark.

GeschichteBearbeiten

Vestmarkabanen war 14,3 Kilometer lang und wurde am 15. Oktober 1918 eröffnet. Sie wurde als Privatbahn errichtet und erst später von Norges Statsbaner (NSB) übernommen.[6] Der Name Paradisbanen stammt von einem Garten bei Stangnes, der den Namen Paradis hatte. Zwischen Stangnes und Rasta führte die Strecke durch den einzigen Eisenbahntunnel in Sør-Hedmark.

Hintergrund für den Streckenbau war der Abtransport von Holz aus den um Vestmarka liegenden Wäldern zur Hauptbahn.

Mit der Einstellung des Personenverkehrs am 30. Januar 1931 war dies die erste Eisenbahnstrecke in der Geschichte Norwegens, die ihren Personenverkehr verlor. Bis in die 1960er-Jahre gab es Pläne, die Strecke bis nach Mysen in Østfold zu verlängern. Diese Pläne wurden nie realisiert.[6]

Der Güterverkehr zwischen Buåa und Vestmarka wurde bis zum 15. Februar 1961 aufrechterhalten, die endgültige Stilllegung der Strecke erfolgte am 1. Juni 1965.

Der noch vorhandene Eisenbahntunnel soll für einen Fuß- und Radweg zwischen Vestmarka und Skotterud wieder hergerichtet werden.[6]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Thor Bjerke, Finn Holom: Banedata 2004. Data om infrastrukturen til jernbanene i Norge. Hrsg.: Jernbaneverket, Norsk Jernbanemuseum und Norsk Jernbaneklubb Forskningsavdelingen. NJK Forskningsavdelingen, Hamar/Oslo 2004, ISBN 82-90286-28-7, S. 71 (norwegisch).
  2. Stasjonsdatabasen
  3. Stasjonsdatabasen
  4. Stasjonsdatabasen
  5. Stasjonsdatabasen
  6. a b c Paradisbanen. Archiviert vom Original am 6. Dezember 2015; abgerufen am 28. November 2018.