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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aufhausen
Aufhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aufhausen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 52′ N, 12° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Sünching
Höhe: 395 m ü. NHN
Fläche: 27,3 km2
Einwohner: 1814 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93089
Vorwahl: 09454
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 115
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hofmark 6
93089 Aufhausen
Website: www.gemeinde-aufhausen.de
Bürgermeister: Johann Jurgovsky
Lage der Gemeinde Aufhausen im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-SulzbachLandkreis ChamLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis EichstättLandkreis KelheimLandkreis LandshutLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis SchwandorfStraubingLandkreis Straubing-BogenRegensburgForstmühler ForstKreuther ForstBrunn (Oberpfalz)AlteglofsheimAltenthannAufhausenBach an der DonauBarbingBeratzhausenBernhardswaldBernhardswaldBrennbergBrunn (Oberpfalz)DeuerlingDonaustaufDuggendorfHagelstadtHemauHolzheim am ForstKallmünzKöferingLaaberLappersdorfMintrachingMötzingNeutraublingNittendorfObertraublingPentlingPettendorfPfakofenPfatterPielenhofenRiekofenRegenstaufSchierling (Oberpfalz)SinzingSünchingTegernheimThalmassingWenzenbachWiesent (Gemeinde)Wörth an der DonauWolfsegg (Oberpfalz)ZeitlarnKarte
Über dieses Bild

Aufhausen ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg in Bayern und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Sünching.

Ortsansicht von Westen
Wallfahrtskirche Maria Schnee und Pfarrkirche St. Bartholomäus und Dionysius

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt über dem Tal der Großen Laber.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus folgenden zwölf Ortsteilen:[2]

GeschichteBearbeiten

Erster Nachweis im achten JahrhundertBearbeiten

769 wurde „Ufhusin“ zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Aufhausen war im Frühmittelalter Sitz eines Hochgerichts für die umliegenden Dörfer. Später, bis 1803, war es als Hofmark des Domkapitels des Hochstiftes Regensburg Sitz eines Pfleggerichts. Das Maria Schnee geweihte Kloster Aufhausen wurde im späten 17. Jahrhundert durch den örtlichen Pfarrer Johann Georg Seidenbusch gegründet. Aufhausen wurde 1818 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern eine selbstständige politische Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. April 1971 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Irnkofen, Petzkofen und Triftlfing (bis 1870 Hellkofen) eingegliedert.[3]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern.

Die Kommunalwahlen am 16. März 2014 brachten folgende Sitzverteilung:

  • CSU/Parteilose Wähler: 5 Sitze
  • SPD: 1 Sitz
  • Wählergemeinschaft unabhängiger Bürger: 4 Sitze
  • Wählerliste Triftlfing-Hellkofen: 2 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

Erster Bürgermeister ist seit Mai 1996 Johann Jurgovsky.

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot ein silberner Schrägbalken, der mit drei senkrechten blauen heraldischen Lilien belegt ist; oben eine goldene Krone. Das Wappen wird seit 1983 geführt.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Kirchen und SchlösserBearbeiten

 
Wallfahrtskirche Maria Schnee
 
Pfarrkirche St. Bartholomäus und Dionysius
  • Wallfahrtskirche Maria Schnee in Aufhausen, 1736 von Baumeister Johann Michael Fischer errichtet. Schon seit 1672 befand sich an der Stelle eine kleine Kirche mit einer Marienstatue, die der damalige Domvikar Johann Georg Seidenbusch von München mitbrachte. Bis 1827 gab es auch ein von diesem gegründetes Oratorianerkollegium. Das Altarbild der Madonna stammt aus der Dürerschule. Der Name Maria Schnee geht auf eine Legende um einen römischen Patrizier zurück, dem Maria in einer Vision anwies, an der Stelle eine Kirche zu bauen, die er schneebedeckt fände. Mitten im Sommer sah er daraufhin einen schneebedeckten Hügel.
  • Pfarrkirche St. Bartholomäus und Dionysius. Sie steht in Aufhausen neben der Wallfahrtskirche. Ihr Turm ist in seinen unteren Geschossen romanischen Ursprungs und aus Bruchsteinen gemauert. Der Chor ist spätgotisch, das Langhaus barock. Der Chorraum hat ein spätgotisches Sterngewölbe und einen neugotischen Hochaltar aus dem Jahr 1889, die Kanzel ist barock.
 
Schloss Triftlfing

Alle BaudenkmälerBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Aufhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Aufhausen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 10. Dezember 2015
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 555.