Victoria Padial

spanische Biathletin
Victoria Padial Biathlon
Victoria Padial Hernandez in Obertilliach 2010
Voller Name Victoria Padial
Verband SpanienSpanien Spanien
Geburtstag 10. August 1988 (31 Jahre)
Geburtsort Granada, Spanien
Karriere
Beruf Studentin
Verein CD Sabika
Aufnahme in den
Nationalkader
2006
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2008
Debüt im Weltcup 2009 (WM)
Status aktiv
Medaillenspiegel
SWM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
IBU Biathlon-Europameisterschaften
0Silber0 2014 Nové Město Sprint
0Silber0 2014 Nové Město Verfolgung
IBU Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2013 Forni Avoltri Verfolgung
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 101. (2012/13)
Einzelweltcup 67. (2012/13)
letzte Änderung: 23. Juli 2013

Victoria Padial (* 10. August 1988 in Granada) ist eine spanische Biathletin.

WerdegangBearbeiten

Seit 2006 betreibt die Studentin aus Granada Biathlon. Ihre ersten internationalen Wettbewerbe bestritt sie noch im selben Jahr im Junioren-Europacup von Obertilliach. 2007 lief sie in Martell ihre erste Junioren-Weltmeisterschaft und wurde 64. im Sprint und 67. im Einzel. Ein Jahr später konnte die Spanierin in Ruhpolding schon bessere Resultate erzielen. Im Sprint wurde sie 53., in der Verfolgung 46., im Einzel konnte sie sogar 26. werden. Ein 14. Platz im Sprint bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Sommerbiathlon in Haute-Maurienne war bestes Ergebnis bei dieser Veranstaltung. Die Junioren-WM 2009 in Canmore brachte mit Platz 40 im Einzel sowie 38 in Sprint und Verfolgung mittelmäßige Ergebnisse. Ein erster Karrierehöhepunkt wurde die Teilnahme an den Biathlon-Weltmeisterschaften 2009 in Pyeongchang. Bei der WM in Südkorea konnte Padial im Einzel 99. werden, im Sprint erreichte sie den 107. Platz. Victoria Padial nahm an den Olympischen Winterspielen 2010 teil. Ihr bestes Resultat war der 86. Platz im Einzel. Die Biathlon-Europameisterschaften 2010 in Otepää brachten die Resultate 53 im Einzel, 46 im Sprint und 42 in der Verfolgung. Im Sprint wurde sie 87.

Im IBU-Cup erreichte Padial als 19. eines Sprints in Martell in der Saison ihr bislang bestes Resultat. Bei den Biathlon-Europameisterschaften 2011 in Ridnaun belegte sie die Plätze 40 im Einzel, 46 im Sprint und wurde im Verfolgungsrennen überrundet und aus dem Rennen genommen. Ihre bislang beste Saison im Weltcup hatte Padial in der Saison 2012/2013. Sie erreichte ihre zehn besten Ergebnisse, darunter fünf Platzierungen unter den besten 50 im Weltcup. In Oberhof konnte sie sich als 44. erstmals für ein Verfolgungsrennen qualifizieren. In diesem belegte sie den 49. Platz.[1] In Sotschi gewann sie gegen Ende der Saison in einem Einzel als 40. ihren ersten Weltcuppunkt. Bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2013 in Forni Avoltri platzierte sie sich schon als Achte des Sprints vergleichsweise gut und ließ einige weitaus höher eingeschätzte Läuferinnen hinter sich. Im auf dem Sprint basierenden Verfolgungsrennen gewann sie hinter Jitka Landová und Anna Bulygina die Bronzemedaille, wobei sie allerdings auch vom Startverzicht mehrerer Athletinnen profitierte. Es war die erste Medaille für Spanien bei einer internationalen Biathlonmeisterschaft. Ihre Stellung als beste spanische Biathletin bislang untermauerte Padial bei den Biathlon-Europameisterschaften 2014 in Nové Město na Moravě, wo sie im Sprint hinter Marte Olsbu überraschend die Silbermedaille gewinnen konnte. Diese Platzierung konnte sie im Verfolgungsrennen hinter Mona Brorsson verteidigen.

In Sotschi nahm Padial an ihren zweiten Olympischen Winterspielen teil und wurde 54. des Einzels, 52. des Sprints und 46. der Verfolgung. Beim ersten Rennen nach den Spielen, einem Sprint in Pokljuka erreichte sie als 20. das beste Ergebnis einer spanischen Biathletin im Weltcup.

Die Athletin von CD Sabika nimmt seit 2002 auch immer wieder bei Skilanglauf-Rennen teil. Zunächst nahm sie an FIS-Rennen und im Continental-Cup teil und erreichte nicht selten bei Rennen in Spanien einstellige Resultate. Später beschränkten sich ihre Langlauf-Rennen vor allem auf die Teilnahme an den nationalen Meisterschaften. 2005 wurde sie in Candanchú Dritte im 5-Kilometer-Rennen und Vierte in der Verfolgung. Ein Jahr später verpasste sie an selber Stelle erneut als Viertplatzierte in der Verfolgung eine Medaille, über 5-Kilometer kam sie auf Rang fünf. Besser lief es 2008 im Baqueira-Beret, wo Padial hinter Eugenia Oliveros Vizemeisterin im Sprint und im hinter Laura Orgué im 30-Kilometer-Lauf wurde. 2009 verpasste die Spanierin in Candanchu über 5-Kilometer erneut eine Medaille.

StatistikBearbeiten

Ergebnisse im Biathlon-WeltcupBearbeiten

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10  
Punkteränge 1 1 1 3
Starts 16 40 6     62
Stand: 27. Februar 2017

Olympische WinterspieleBearbeiten

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Damenstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2010   | Kanada  Vancouver 87. - 86. - - -
Olympische Winterspiele 2014   | Russland  Sotschi 52. 46. 54. - - -

WeltmeisterschaftenBearbeiten

Ergebnisse bei Biathlon-Weltmeisterschaften

Weltmeisterschaft Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixed-Staffel
Jahr Ort
2009 Korea Sud  Pyeongchang 99. 107. - - -
2012 Deutschland  Ruhpolding 103. 65. - - - -
2013 Tschechien  Nové Město 72. 45. 55. - - -
2015 Finnland  Kontiolahti 69. 98. - - - -
2016 Norwegen  Oslo 82. 90. - - - -
2017 Osterreich  Hochfilzen 81. 89. - - - -

WeblinksBearbeiten

 Commons: Victoria Padial Hernandez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. IBU Datacenter: 10 km Verfolgung der Damen in Oberhof, Saison 2012/2013