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Veronica Kristiansen

norwegische Handballspielerin
Veronica Kristiansen
Veronica Kristiansen

Veronica Kristiansen (2015)

Spielerinformationen
Voller Name Veronica Egebakken Kristiansen
Geburtstag 10. Juli 1990
Geburtsort Egersund, Norwegen
Staatsbürgerschaft NorwegerinNorwegerin norwegisch
Körpergröße 1,75 m[1]
Spielposition Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Győri ETO KC
Trikotnummer 21
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
00000000 NorwegenNorwegen Mjøndalen
00000000 DanemarkDänemark Reistad IL
0000–2011 NorwegenNorwegen Våg Vipers
2011–2015 NorwegenNorwegen Glassverket IF
2015–2018 DanemarkDänemark FC Midtjylland Håndbold
2018– UngarnUngarn Győri ETO KC
Nationalmannschaft
Debüt am 20. März 2013
            gegen DanemarkDänemark Dänemark
  Spiele (Tore)
NorwegenNorwegen Norwegen 130 (438)[2]

Stand: 25. Dezember 2018

Veronica Egebakken Kristiansen (* 10. Juli 1990 in Egersund, Norwegen) ist eine norwegische Handballspielerin, die dem Kader der norwegischen Nationalmannschaft angehört.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Veronica Kristiansen begann das Handballspielen in Mjøndalen und lief anschließend für Reistad IL auf. Ihre nächste Station war Våg Vipers, für die sie in der Saison 2009/10 erstmals in der Postenligaen, die höchste norwegische Spielklasse, auflief.[3] 2011 schloss sich die Rückraumspielerin dem norwegischen Zweitligisten Glassverket IF an.[4] In der folgenden Saison erzielte Kristiansen 203 Treffer und stieg mit Glassverket in die Postligaen auf.[5] In der Spielzeit 2013/14 belegte sie mit 140 Treffern den zweiten Platz in der Torschützenliste der Postligaen.[6] Ab dem Sommer 2015 lief sie für den dänischen Erstligisten FC Midtjylland Håndbold auf.[7] Mit Midtjylland gewann sie 2015 den dänischen Pokal. Seit dem Sommer 2018 steht sie beim ungarischen Spitzenverein Győri ETO KC unter Vertrag.[8] Mit Győr gewann sie 2019 die ungarische Meisterschaft, den ungarischen Pokal sowie die EHF Champions League.

NationalmannschaftBearbeiten

Veronica Kristiansen bestritt anfangs 14 Länderspiele für die norwegische U18-Nationalmannschaft sowie 30 Partien für die U20-Nationalmannschaft.[2] 2010 gewann sie die U20-Weltmeisterschaft.[9] Am 20. März 2013 bestritt sie ihr erstes Länderspiel für die norwegische A-Nationalmannschaft. Mit Norwegen nahm sie an der Weltmeisterschaft 2013 teil, wo sie sechs Treffer in sieben Spielen erzielte.[10] 2014 gewann Kristiansen mit Norwegen das Finale der Europameisterschaft.[11] Ein Jahr später gewann sie die Weltmeisterschaft. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann sie die Bronzemedaille. 2016 gewann sie zum zweiten Mal den EM-Titel. Ein Jahr später gewann sie die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.[12]

PrivatesBearbeiten

Ihre Schwestern Charlotte Kristiansen und Jeanett Kristiansen laufen in der höchsten norwegischen Spielklasse auf.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. handball.sportresult.com: Team Roster, abgerufen am 20. Dezember 2014
  2. a b handballold.nif.no: Totaloversikt for Kristiansen, Veronica Egebakken, abgerufen am 25. Dezember 2018
  3. www.handball.no: Topscore Postenligaen Kvinner Vipers Kristiansand (Våg HK) Sesongen 2009/2010, abgerufen am 20. Dezember 2014
  4. a b www.dt.no: Fikk pangstart i seriedebut, abgerufen am 20. Dezember 2014
  5. www.handball.no: Topscore 1. divisjon Kvinner Sesongen 2011/2012, abgerufen am 20. Dezember 2014
  6. www.handball.no: Topscore Postenligaen kvinner Sesongen 2013/2014, abgerufen am 20. Dezember 2014
  7. fcm-haandbold.dk: FCM henter norsk back-profil (Memento vom 3. März 2016 im Internet Archive), abgerufen am 30. März 2015
  8. handball-world.news: Sechs Personalentscheidungen bei Györ, Weltmeisterin Amandine Leynaud kommt, abgerufen am 13. Februar 2018
  9. www.vg.no: Verdensmestere i junior-VM i håndball, abgerufen am 20. Dezember 2014
  10. Cumulative Statistics, abgerufen am 20. Dezember 2014
  11. www.handball.no: Norsk EM-gull, abgerufen am 21. Dezember 2014
  12. ihf.info: 23rd Women's World Championship 2017, abgerufen am 24. Dezember 2017