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DeutschlandDeutschland  Uli Hiemer Eishockeyspieler
Geburtsdatum 21. September 1962
Geburtsort Füssen, Deutschland
Größe 185 cm
Gewicht 86 kg
Position Verteidiger
Schusshand Links
Draft
NHL Entry Draft 1981, 3. Runde, 48. Position
Colorado Rockies
Karrierestationen
1979–1981 EV Füssen
1981–1984 Kölner Haie
1984–1987 New Jersey Devils
1987–1996 Düsseldorfer EG

Ulrich „Uli“ Hiemer (* 21. September 1962 in Füssen) ist ein ehemaliger deutscher Eishockeyspieler (Verteidiger), der in seiner aktiven Zeit von 1979 bis 1996 unter anderem für die New Jersey Devils in der National Hockey League sowie den EV Füssen, Kölner EC und die Düsseldorfer EG in der Eishockey-Bundesliga bzw. der Deutschen Eishockey Liga gespielt hat. Er ist Mitglied der Hockey Hall of Fame Deutschlands.

SpielerkarriereBearbeiten

Vom EV Füssen kommend, wo er schon in der Saison 1980/81 im Kader der 1. Mannschaft in der Eishockey-Bundesliga spielte, wechselte er im Sommer 1981 zum Kölner EC. In diesem Jahr sicherten sich die Colorado Rockies, die später nach New Jersey umzogen beim NHL Entry Draft 1981 in der dritten Runde die Rechte an Hiemer und zogen ihn als 48. Im Sommer 1984 wechselte er als erster deutscher Spieler[1] nach Nordamerika, wo er bei den New Jersey Devils in der NHL und bei den Maine Mariners in der AHL zum Einsatz kam.

Zur Saison 1987/88 wechselte er zurück in die Bundesliga zur Düsseldorfer EG, wo er 1990 bis 1993 in Serie den Meistertitel holte. Auch nach der Einführung der Deutschen Eishockey Liga zur Saison 1994/95 blieb er in Düsseldorf und beendete seine Spielerkarriere im Sommer 1996 nach dem erneuten Erreichen der Deutschen Meisterschaft.[2]

Mit der Nationalmannschaft nahm Uli Hiemer an den Weltmeisterschaften 1981, 1982, 1983, 1985, 1989, 1990, 1992, 1993 und 1995 sowie an den Winterolympiaden 1984, 1992 und 1994 teil.

StatistikBearbeiten

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
NHL-Reguläre Saison 3 143 19 54 73 176
AHL-Reguläre Saison 2 41 9 5 14 70
Bundesliga-Hauptrunde 12 481 151 270 421 862
Bundesliga-Playoffs 7 70 22 37 59 124
DEL-Hauptrunde 2 87 18 41 59 152
DEL-Playoffs 2 23 4 15 19 44

Nach der KarriereBearbeiten

Heute betreibt er drei McDonald’s-Filialen in Bayern (Greding, Eichstätt und Neuburg an der Donau).[3][4] Die Filialen in Werdohl und Lüdenscheid hat er mittlerweile wieder aufgegeben. Als Freund der Rockband Die Toten Hosen war Uli Hiemer im Jahr 1996 Gastsänger bei der Aufnahme zum Lied Zehn kleine Jägermeister vom Album Opium fürs Volk.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Munzinger-Archiv, Ravensburg: Uli Hiemer - Munzinger Biographie. In: munzinger.de. 21. September 1962, abgerufen am 6. Dezember 2016.
  2. Christian Diepold: Uli Hiemer. (Nicht mehr online verfügbar.) In: eishockey-online.com. Archiviert vom Original am 6. Dezember 2016; abgerufen am 6. Dezember 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eishockey-online.com
  3. Augsburger Allgemeine. Abgerufen am 25. Februar 2017.
  4. McDonald's - Franchise-Nehmer-Profil. In: mcdonalds.de. Abgerufen am 6. Dezember 2016.