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Greding

Stadt im Landkreis Roth in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Greding
Greding
Deutschlandkarte, Position der Stadt Greding hervorgehoben

Koordinaten: 49° 3′ N, 11° 21′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Roth
Höhe: 397 m ü. NHN
Fläche: 103,75 km2
Einwohner: 7126 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91171
Vorwahl: 08463
Kfz-Kennzeichen: RH, HIP
Gemeindeschlüssel: 09 5 76 122
Stadtgliederung: 31 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 11 + 13
91171 Greding
Website: www.greding.de
Erster Bürgermeister: Manfred Preischl (Freie Wähler)
Lage der Stadt Greding im Landkreis Roth
NürnbergLandkreis Nürnberger LandLandkreis FürthSchwabachLandkreis AnsbachLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Neumarkt in der OberpfalzSoosAbenberger WaldDechenwaldHeidenbergForst KleinschwarzenloheBüchenbachGeorgensgmündKammersteinSchwanstettenRednitzhembachRohr (Mittelfranken)Rohr (Mittelfranken)RothThalmässingWendelstein (Mittelfranken)SpaltRöttenbach (Landkreis Roth)HilpoltsteinHeideckGredingAllersbergAbenbergKarte
Über dieses Bild
Marktplatz mit Rathaus
Blick auf Greding

Greding ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Roth in Bayern.

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Greding liegt 36 km nördlich von Ingolstadt auf dem Gebiet des Naturparks Altmühltal. Die Stadt ist staatlich anerkannter Luftkurort. Von Nordwest nach Südost wird das Gemeindegebiet von der Autobahn A9 durchquert. Parallel dazu fließt die Schwarzach.

Das Stadtgebiet grenzt an zwei bayerische Landkreise (Eichstätt und Neumarkt) und zugleich an zwei bayerische Regierungsbezirke (Oberbayern und Oberpfalz).

Greding wird vom oberbayerischen Beilngries, Kinding und Titting, dem oberpfälzischen Berching und Freystadt und den ebenfalls mittelfränkischen Hilpoltstein und Thalmässing umgeben.

Thalmässing Hilpoltstein Freystadt
  Berching
Titting Kinding Beilngries

GemeindeteileBearbeiten

Die Gemeinde hat 31 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Ehemalige Gemeindeteile sind:

Die Vorwahl 08463 liegt abgesehen von Kleinhöbing komplett im Gemeindegebiet. Obermässing, Wirthsmühle, Österberg, Rotheichmühle, Viehhausen und Kleinnottersdorf haben 08469 und Ziegelhof 08467.

KlimaBearbeiten

Das Klima ist gemäßigt. Die Temperatur beträgt im Jahresdurchschnitt 8,4 °C, die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge 707 Millimeter.

Greding
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
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3
 
 
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7
 
 
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23
12
 
 
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9
 
 
48
 
13
4
 
 
49
 
6
1
 
 
51
 
2
-3
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: climata-data.org
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Greding
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1,4 3,3 8,4 13,4 18,3 21,6 23,4 22,7 19,1 13,2 6,4 2,4 Ø 12,8
Min. Temperatur (°C) -4,1 -3,5 -0,3 3,2 7,3 10,6 12,2 11,7 8,6 4,3 0,8 -2,6 Ø 4,1
Temperatur (°C) -1,4 -0,1 4 8,3 12,8 16,1 17,8 17,2 13,8 8,7 3,6 -0,1 Ø 8,4
Niederschlag (mm) 46 41 45 49 70 88 83 79 57 48 49 51 Σ 706
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,4
-4,1
3,3
-3,5
8,4
-0,3
13,4
3,2
18,3
7,3
21,6
10,6
23,4
12,2
22,7
11,7
19,1
8,6
13,2
4,3
6,4
0,8
2,4
-2,6
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
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c
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

GeschichteBearbeiten

Für die Geschichte vor der Eingemeindung siehe Greding (Ortsteil)

Das Gemeindegebiet von Greding wurde ab 1972 durch die Gebietsreform wesentlich vergrößert und die Gemeinde kam zum Landkreis Roth. Seit der Gebietsreform ist Greding die südöstlichste Gemeinde von Mittelfranken und grenzt an Oberbayern und die Oberpfalz.[3][4][5] Am 1. April 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Großhöbing und Kaising eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen Euerwang, Grafenberg, Hausen, Herrnsberg, Kleinnottersdorf, Kraftsbuch, Landerzhofen, Mettendorf, Obermässing, Österberg, Röckenhofen, Schutzendorf und Untermässing hinzu. Am 1. Juli 1972 folgte Esselberg.[6]

ReligionenBearbeiten

Die Bevölkerung der Stadt Greding ist überwiegend römisch-katholisch. Auf dem Gebiet der Gemeinde gibt es folgende Pfarreien, welche alle dem Pfarrverband Greding und dem Dekanat Roth-Schwabach im Bistum Eichstätt angehören:

  • St. Jakobus, Greding (Filialen: St. Maria Empfängnis, Kaising, St. Thomas, Landerzhofen, St. Peter und Paul, Hausen und St. Johannes der Täufer, Mettendorf (St. Annawallfahrt. Weitere Kirchen in Greding: St. Marin, St. Magdalena))
  • St. Pauli Bekehrung, Heimbach (St. Martin, Euerwang, St. Andrea, Kraftsbuch, St. Maria Hilf, Linden)
  • St. Ägidius, Röckenhofen (St. Pankratius Herrnsberg)
  • St. Johannes Evangelist, Großhöbing (St. Wolfgang, Schutzendorf)
  • St. Maria Himmelfahrt, Obermässing (St. Stephanus, Österberg, St. Leonhard, Häusern, Stadt Hilpoltstein)
  • St. Leodegar, Untermässing (St Johannes Evangelist, Lohen, Markt Thalmässing)[7]

Grafenberg und St. Nikolaus, Esselberg liegen im Gemeindegebiet und gehören zur Pfarrei Morsbach, Gemeinde Titting

Die evangelische Kirchengemeinde baute 1967 die Apostelkirche. Sie wurde viele Jahre vom Pfarrer von Offenbau betreut. Mittlerweile ist der Pfarrer von St. Gotthard, Thalmässing, Dekanatsbezirk Weißenburg zuständig.

Politik und KommunalesBearbeiten

Kommunalwahl 2014[8]
Wahlbeteiligung: 73,9 % (2008: 78,1 %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,4 %
(+0,5 %p)
28,3 %
(+0,9 %p)
18,6 %
(-0,6 %p)
8,7 %
(-0,8 %p)
2008

2014

 
Rathaus

Seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 verfügt die CSU im Stadtrat über 9, die UWG/FW über 5, die SPD über 4 und die FDP über 2 Sitze. Erster Bürgermeister ist Manfred Preischl (FW), Zweiter Bürgermeister ist Oswald Brigl (CSU), Dritter Bürgermeister ist Hermann Kratzer (FW).[9]

Bisherige Bürgermeister der Großgemeinde Greding:

  • 1845–1866: Johann Baptist Brand (* 20. Dezember 1802; † 19. März 1877)
  • 1866–1892: Michael Benz (* 10. April 1820; † 21. Januar 1892)
  • 1892–1900: Matthäus Schuster (* 1836; † 17. Februar 1901)
  • 1900–1912: Franz Xaver Geyer (* 1860; † 5. Juli 1928)
  • 1912–1924: Jakob Benz (* 27. Februar 1859; † 30. September 1934)
  • 1924–1930: Ferdinand Kraus (* 1865; † 1932)
  • 1930–1945: Josef Veigele (* 22. Oktober 1895; † 24. Mai 1966)
  • Mai 1945– 8. Oktober 1945: Rupert Kreger (* 28. Februar 1883; † 30. März 1957)
  • 20. Dezember 1945–5. Februar 1946: Josef Losch (* 16. März 1902; † 31. Juli 1956)
  • 1946–1960: Franz Karmann (* 13. Februar 1900; † 25. Dezember 1966)
  • 1960–1978: Albert Lux (* 27. August 1904; † 7. September 1980)
  • 1978–1996: Otto Heiß (CSU) (* 19. Februar 1939)
  • 1996–2008: Franz Josef Lerzer (CSU), Beamter im Landratsamt Roth, verhalf der Gemeinde durch die Veruntreuung von Gemeindegeldern zu einiger Bekanntheit.[10]
  • Seit 2008: Manfred Preischl (Freie Wähler)

Der kommunale Verwaltungshaushalt 2007 weist Ausgaben in Höhe von 7.947.000 Euro aus, der Vermögenshaushalt umfasste im gleichen Jahr 4.232.000 Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist aufgrund positiver Konjunkturentwicklungen von 863 auf 786 Euro gesunken. Für die folgenden Jahre sind Investitionen von rund 10 Millionen Euro geplant, vor allem in kommunale Einrichtungen, die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
St. Jakob

BauwerkeBearbeiten

  • Rathaus
  • Katholische Stadtpfarrkirche St. Jakob
  • Ehemaliges fürstbischöfliches Jägerhaus
  • Fürstbischöfliches Jagdschloss
  • Romanische Basilika St. Martin
  • Wallfahrtskirche Maria Hilf im Gemeindeteil Linden, 1728 geweiht, mit Arma-Christi-Kreuz.

Details siehe bei den jeweiligen Ortsteilen.

MuseenBearbeiten

NaturBearbeiten

Naturschutzgebiet Bach und Schluchtwald bei Untermässing
Naturschutzgebiet Kuhbachtal bei Hausen
Geschützter Landschaftsbestandteil und Geotop Heinrichsgraben

VeranstaltungenBearbeiten

Jedes Jahr findet am ersten Wochenende im September auf dem Marktplatz der Gredinger Trachtenmarkt statt. Mit rund 10.000 Besuchern gehört er zu den bedeutendsten Märkten seiner Art in Deutschland.

Durch das Gemeindegebiet von Greding führt die Radstrecke des Challenge Roth.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Der Tourismus hat eine große wirtschaftliche Bedeutung, die Gemeinde gab für das Jahr 2009 rund 57.000 Übernachtungen an. 29 Betriebe mit 574 Betten bieten entsprechende Dienstleistungen an. Dazu kommen wegen der nahen Autobahn und der Radtouristen zahlreiche Tagesgäste; das umfangreiche gastronomische Angebot fällt im Ortsbild ins Auge. Greding liegt im Ausflugsbereich der Städte Nürnberg ~58 km und Ingolstadt ~36 km.

Im gewerblichen Bereich sind Burgbad, ehemals KAMA-Möbelwerk (1998: 255 Mitarbeiter, 82 Millionen DM Umsatz), die Kirschner Maschinen- und Metallbau GmbH, die TBG Transportbeton GmbH & Co Franken KG, Auto Bierschneider und Trendstore sowie diverse kleine Handwerksbetriebe zu nennen.

Größter Arbeitgeber der Stadt ist das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr mit seiner WTD auf dem Kalvarienberg.

VerkehrBearbeiten

Die A 9 führt von Nordwesten nach Süden durch das Gredinger Stadtgebiet. Im Südwesten des Hauptortes befindet sich die Anschlussstelle 57.

Unter Porsche-Fahrern galt es in den 1980er-Jahren als eine besondere Herausforderung, die langgestreckte Kurve der A 9 mit Vollgas zu durchfahren. Der Legende nach geht das auf ein Interview mit dem Rennfahrer Walter Röhrl zurück, in dem der Ausdruck „Greding geht voll!“ geprägt wurde.

Vom 1. Juni 1888 bis zum 28. Mai 1972 verband die Bahnstrecke Roth–Greding den Ort mit der Bahnstrecke Nürnberg–Augsburg. Die Züge wurden nach dem Endbahnhof Gredl benannt. Seitdem verbanden mehrere Buslinien Greding mit den Städten und Gemeinden im Umland. Mit der Eröffnung des Regionalverkehrs auf der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München am 10. Dezember 2006 wurde der Busverkehr angepasst, um den Ort an die Bahnhöfe Allersberg (Rothsee) und Kinding (Altmühltal) anzuschließen. Die Schnellfahrstrecke verläuft westlich der Stadt im 7,7 Kilometer langen Euerwangtunnel.

MedienBearbeiten

Die lokale Berichterstattung erfolgt in der Hilpoltsteiner Zeitung und der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung, Heimatausgaben der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung, sowie dem Hilpoltsteiner Kurier, einer Regionalausgabe des Donaukuriers.

BildungBearbeiten

Es gibt in Greding eine Volksschule (Grund- und Mittelschule). Im selben Gebäude ist eine staatliche Wirtschaftsschule untergebracht, welche mit der Berufsschule Eichstätt zusammenarbeitet. Dort angeschlossen ist der Kinderhort Sonnenblume (Betreiber Katholische Kindertageseinrichtungen Ingolstadt gemeinnützige GmbH). Im Ortsteil Obermässing gibt es eine Grundschule, in Greding eine Volkshochschule. Weiterhin hat Greding zwei Kindergärten, die von der Katholische Kindertageseinrichtungen Ingolstadt gemeinnützige GmbH (Kindertagesstätte St. Martin) und vom evangelischen Kirchenvorstand Greding betrieben werden. Zusätzlich gibt es einen Kinderkrippe, die von der Katholische Kindertageseinrichtungen Ingolstadt gemeinnützige GmbH betrieben wird. Von den Kirchenstiftungen in Obermässing und Röckenhofen wird ebenfalls ein Kindergarten betrieben.

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Personen in Verbindung mit GredingBearbeiten

  • Fredl Fesl (* 1947), niederbayerischer Musiker und Sänger, verbrachte einige Jahre seiner Kindheit in Greding
  • Patrick Lange (* 1981), Dirigent, wuchs in Greding auf
  • Marina Schuster (* 1975), Politikerin (FDP), von 2005 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages, wuchs in Greding auf

Ehrenbürger der Stadt GredingBearbeiten

  1. Stadtpfarrer Adam Hirschberger (* 24. Mai 1856 in Wappersdorf; † 25. Januar 1933; Verleihung 1922; Pfarrer 1899–1922)
  2. Sanitätsrat Dr. Hans Wolf (* 24. September 1869 in Ingolstadt; † 10. April 1960; Verleihung 19. März 1927)
  3. Bürgermeister Josef Veigele (* 22. Oktober 1895; † 24. Mai 1966; Verleihung 24. Juni 1962; Bürgermeister 1930–1945)
  4. Architekt Fritz Mayer (aus Nürnberg; Verleihung 24. Juni 1962)
  5. Direktor Heinrich Herold (* 3. April 1900 in Greding; † 24. März 1984; Verleihung 7. August 1964; 10. November 1965 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse)
  6. Stadtpfarrer Dr. Michael Gerner (* 23. September 1889 in Jahrsdorf; † 25. März 1969 in Eichstätt; Verleihung 1965; Pfarrer 1944–1967)
  7. Altbürgermeister Franz Karmann (* 13. Februar 1900 in Greding; † 25. Dezember 1966; Verleihung 27. Juli 1965; Bürgermeister 1946–1960; 8. Mai 1962 Bundesverdienstkreuz am Bande)
  8. Altbürgermeister Albert Lux (* 27. August 1904; † 7. September 1980; Verleihung 16. November 1979; Bürgermeister 1960–1978)
  9. Direktor Alfred Forstmeyer (* 17. Januar 1902 in Rheinau; † 11. August 1989 in Greding; Verleihung 16. November 1979)
  10. Stadtpfarrer Anton Probst (* 4. Oktober 1912 in Sulzdorf; † 12. Dezember 2002; Verleihung 2. Oktober 1984; Pfarrer 1967–1991)
  11. Altbürgermeister Otto Heiß (* 19. Februar 1939 in Untermässing; Verleihung 27. Dezember 2014; Bürgermeister 1978–1996)

Ehrenbürger der GemeindeteileBearbeiten

  • Hauptlehrer Eugen Krämer, Ehrenbürger von Röckenhofen (* 31. August 1862 in Reichenhall; Verleihung 1912)
  • Hauptlehrer Johann Schiffer, Ehrenbürger von Obermässing (22. Februar 1875 in Neunkirchen am Sand; † 24. Oktober 1937 in Schnaittach; Verleihung 1928)
  • Prof Dr. Johannes Hirschberger, Ehrenbürger von Österberg (27. Juni 1900 in Österberg; † 27. November 1990 in Oberreifenberg; Verleihung 27. Juni 1950)
  • Hauptlehrer Josef Schlund, Ehrenbürger von Untermässing (8. März 1902 in Fürth; † 1. Februar 1982 in Untermässing; Verleihung 1956)
  • Pfarrer und Dekan Johannes Nagler, Ehrenbürger von Röckenhofen (17. September 1910 in Arberg; † 13. Januar 1977 in Ingolstadt; Verleihung 1961)
  • Pfarrer Franz Sand, Ehrenbürger von Grafenberg (Emsing und Titting) (1. Februar 1901 in Eichstätt; Verleihung 1966)
  • Pfarrer Michael Kurzendorfer, Ehrenbürger von Großhöbing und Schutzendorf (2. Februar 1884 in Trautmannshofen; † 14. Oktober 1970 in Pfaffenhofen; Verleihung 1960)
  • Bürgermeister Josef Lang, Ehrenbürger der Gemeinde Landerzhofen (* 9. November 1897 in Attenhofen; † 3. März 1972 in Attenhofen; Verleihung 1960)
  • Domkapitular Martin Frank, Ehrenbürger von Euerwang (* 30. März 1888 in Euerwang; † 19. Februar 1963 in Eichstätt; Verleihung 1954)

LiteraturBearbeiten

  • Johann Kaspar Bundschuh: Greding. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 379–386 (Digitalisat).
  • Peter Honig: Die urnenfelderzeitliche Siedlung von Greding-„Rohrmeierkeller“. Lkr. Roth, Faustus Vlg, 2001, ISBN 3-933474-12-4
  • Franz Heiler: Bildung im Hochstift Eichstätt zwischen Spätmittelalter und katholischer Konfessionalisierung. Reichert Vlg., 1999, ISBN 3-89500-029-9
  • Lukas Werther: Mensch und Umwelt im Früh- und Hochmittelalter – Archäologische Forschungen im Schwarzachtal, in: Heimatkundliche Streifzüge – Schriftenreihe des Landkreises Roth, Heft 31, Hilpoltstein 2012, S. 80–86
  • Toni Benz: Greding mit seinem Umland – eine der „curie de Bawaria“ – im Spannungsfeld der deutschen und bayerischen Geschichte; in: Sammelblätter des Historischen Vereins von Eichstätt, Band 125, 103. Jahrgang, Eichstätt 2011, S. 51–156
  • Ottokar Wagner: Greding – zwischen zwei Jahrtausenden; Hilpoltstein 1990; S. 244 ff.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Greding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikivoyage: Greding – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Greding in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 1. September 2019.. Durch die Stadtverwaltung werden nur 23 davon als Ortsteile bezeichnet, da die meisten Einöden und Weiler als solche unberücksichtigt bleiben (Gemeinde Greding. Abgerufen am 27. Mai 2017.).
  3. L. Werther: Mensch und Umwelt. In: Heimatkundliche Streifzüge. Heft 21. Hilpoltstein 2012, S. 80–86.
  4. T. Benz: Greding mit seinem Umland..., In: Sammelblätter des Historischen Vereins... Band 125, 103. Jahrgang, Eichstätt 2011, S. 51–156.
  5. O. Wagner: Greding – zwischen zwei Jahrtausenden. Hilpoltstein 1990, S. 244 ff.
  6. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 482.
  7. Pfarrverband Greding: Startseite. Abgerufen am 12. Mai 2017.
  8. Wahl der Gemeinderäte in den kreisangehörigen Gemeinden in Bayern 2014. Abgerufen am 27. Mai 2017.
  9. Ratsinformation Greding – Funktionen, abgerufen am 16. Oktober 2019
  10. Abendzeitung, Germany: Nürnberg: Kasse geplündert: Mildes Urteil für CSU-Politiker - Abendzeitung München. (abendzeitung-muenchen.de [abgerufen am 27. Mai 2017]).