Tatort: Wunder gibt es immer wieder

Episode der Fernsehserie Tatort

Wunder gibt es immer wieder ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort. Der vom Bayerischen Rundfunk produzierte Beitrag ist die 1182. Tatort-Episode und wurde am 19. Dezember 2021 im SRF, im ORF und im Ersten erstausgestrahlt. Das Münchner Ermittlerduo Batic und Leitmayr ermittelt in seinem 88. Fall.

Episode der Reihe Tatort
OriginaltitelWunder gibt es immer wieder
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Produktions-
unternehmen
Roxy Film
im Auftrag des BR
Länge 88 Minuten
Einordnung Episode 1182 (Liste)
Erstausstrahlung 19. Dezember 2021 auf Das Erste
Stab
Regie Maris Pfeiffer
Drehbuch Alexander Buresch und Matthias Pacht
Produktion Annie Brunner,
Andreas Richter,
Ursula Woerner
Musik Richard Ruzicka
Kamera Alexander Fischerkoesen
Schnitt Vera van Appeldorn
Besetzung

HandlungBearbeiten

Der Wirtschaftsprüfer eines Nonnenklosters im Voralpenland wird, wahrscheinlich vergiftet mit Conium maculatum, ermordet aufgefunden. Die Münchner Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr ermitteln im nur scheinbar beschaulichen Leben der gottesfürchtigen Klosterschwestern.

HintergrundBearbeiten

Der Film wurde vom 29. Juni 2021 bis zum 28. Juli 2021 in München und im Kloster Reisach in Oberaudorf gedreht.[1][2] Die bereits im November und Dezember 2020 gedrehte Folge Kehraus der Münchner Ermittler soll zu einem späteren Zeitpunkt gesendet werden.[3]

Regisseurin Maris Pfeiffer sagte über die Episode, „es sollte ein leichter Sommerfilm werden. Doch bei der Recherche fiel uns auf, dass unsere Vorstellung vom Klosterleben wenig mit der Realität zu tun hatte. Wir hatten uns Nonnen als respektable, gläubige, aber von dem, was wir als Leben verstehen, zurückgezogene Frauen vorgestellt. Und trafen weltoffene, reflektierte und total im Leben stehende Frauen, die sich nach langer Prüfung für ein Leben in einer Ordensgemeinschaft entschieden hatten.“[4]

RezeptionBearbeiten

KritikenBearbeiten

„Hat dem Kommissar da jemand was Giftiges in den Nachttrunk gemischt? Das ist leider auch schon die einzige fesselnde Frage in diesem »Tatort«, der ein bisschen unentschieden zwischen sehr gedrosselter Nunsploitation und arg gebremster Kirchenkritik seiner Auflösung entgegenschnurrt. Ein wenig mehr robuste Action in »1000 Todsünden«-Machart und ein bisschen weniger gottgefälliger Klosterschmonzes à la »Um Himmels Willen« hätte dieser Religionsschnurre ganz gutgetan.“

EinschaltquotenBearbeiten

Die Erstausstrahlung von Wunder gibt es immer wieder am 19. Dezember 2021 wurde in Deutschland von 9,06 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 26,6 % für Das Erste.[6] Die zeitgleich ausgestrahlte Folge „Weihnachtsgrüße aus dem Himmel“ der Fernsehserie Frühling sahen 5,08 Millionen Zuschauer (14,9 %), während das Finale der elften Staffel von The Voice of Germany 1,7 Millionen Zuschauer (6,2 %) verfolgten.[7]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tatort: Wunder gibt es immer wieder bei crew united, abgerufen am 4. November 2021.
  2. Steffen Zimmermann: "Tatort"-Star Nemec: Meinen Kirchenaustritt habe ich nie bereut. Katholisch.de-Interview mit "Ivo Batic" über den neuen Kloster-"Tatort". In: katholisch.de. Römisch-katholische Kirche in Deutschland, 16. Dezember 2021, abgerufen am 17. Dezember 2021.
  3. Tatort: Kehraus bei crew united, abgerufen am 11. Oktober 2021.
  4. Bayerischer Rundfunk: Tatort München: Wunder gibt es immer wieder – Statement Regisseurin Maris Pfeiffer, 9. November 2021
  5. Christian Buß: Gottgefälliger Nonnen-»Tatort«. Das Kloster der tausend Kleinstsünden. In: Kultur. Der Spiegel, 17. Dezember 2021, abgerufen am 17. Dezember 2021: „Bewertung: 5 von 10 Punkten“
  6. Laura Friedrich: Primetime-Check: Sonntag, 19. Dezember 2021. Quotenmeter.de, 20. Dezember 2021, abgerufen am 20. Dezember 2021.
  7. Westfälische Nachrichten: „Tatort“ überragt Konkurrenz haushoch, Medien, 21. Dezember 2021