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STO SE & Co. KGaA

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Rechtsform SE & Co. KGaA
ISIN DE0007274136
Gründung 1955
Sitz Stühlingen, Deutschland
Leitung Rainer Hüttenberger (Vorstandssprecher der STO Management SE)[1]
Mitarbeiterzahl 5333 (2018)[2]
Umsatz 1,33 Mrd. Euro (2018)[2]
Branche Baustoffe, Bauchemie
Website sto.de

Die Sto SE & Co. KGaA mit Sitz in Weizen, einem Stadtteil von Stühlingen in Baden-Württemberg ist ein Hersteller von Farben, Putzen, Lacken und Beschichtungssystemen sowie Wärmedämmverbundsystemen. Weitere Schwerpunkte sind Betoninstandsetzung, Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme.

Der Unternehmensname ist ein Apronym der Gründerfamilie Stotmeister.

GeschichteBearbeiten

 
Bürogebäude des Architekten Michael Wilford

Die im südbadischen Weizen beheimatete Sto SE & Co. KGaA geht zurück auf das 1835 von Anton Gäng gegründete Kalkwerk, das rund 100 Jahre später von Wilhelm Stotmeister übernommen wurde. 1955 brachte die damalige Stotmeister GmbH organisch gebundene Putze auf den Markt. Heute vermarktet das Unternehmen im Direktvertrieb an Fachhandwerker und Bauunternehmen mehr als 1000 verschiedene Produkte und Systeme zur Beschichtung (Putze und Farben) von Neu- und Altbauten, zur Fassadendämmung, Akustikoptimierung und Betoninstandsetzung. Sto beschäftigte 2016 weltweit mehr als 5200 Mitarbeiter in 36 Ländern.

Das Unternehmen ist auch heute noch im Besitz der Gründerfamilie Stotmeister, die 90 Prozent der stimmberechtigten Stammaktien hält und über den Aufsichtsrat Einfluss nimmt. Knapp die Hälfte der Sto-Wertpapiere sind frei gehandelte Vorzugsaktien.

Von den weltweit über 5.300 Beschäftigten der Unternehmensgruppe arbeiten mehr als 2800 in Deutschland.

Das Unternehmen unterhält eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die unter anderem bionische Fassadenbeschichtungen (vergl. Lotoseffekt) entwickelt. 2016 stellte sie ein nahezu vollständig recyclingfähiges Fassadendämmsystem vor, das gemeinsam mit der TU Graz entwickelt worden ist.[3]

Die Sto SE & Co. KGaA ist u. a. Mitglied im Verband der Chemischen Industrie VCI und im Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden.[4]

OrganisationBearbeiten

Zur Sto-Gruppe gehören u. a. folgende Unternehmen:

  • Innolation GmbH (Lauingen): Dämmstoffe[5]
  • Sto SE & Co. KGaA: Fassadendämmsysteme, Fassaden- und Innenbeschichtungen, Lasuren, Lacke
  • StoCretec GmbH (Kriftel): Betonschutz, Beton-Instandsetzung und Bodenbeschichtungen
  • Ströher GmbH, Klinker und Keramik, Fassadenbekleidungen
  • Südwest Lacke+Farben GmbH & Co.KG, Lacke, Farben, Holzschutz und Zubehör im zweistufigen Vertrieb über den Farbengroßhandel
  • VeroStone GmbH, (Naturstein, Werke in Eichstätt und Kirchheim)
  • Verotec GmbH: Hersteller von Vorhang- und Mischfassaden-Systeme, Akustik-Systemen und Deko-Profilen für den Innen- und Außenbereich

StiftungBearbeiten

Die Sto-Stiftung fördert junge Menschen in ihrer handwerklichen und akademischen Ausbildung. Gefördert werden können Auszubildende im Maler- und im Stuckateurhandwerk, Studenten der Architektur- und Bauwissenschaften, finanzielle Hilfeleistungen während der Meisterausbildung, Promotion und Habilitation sowie Bauprojekte etwa in den Bereichen Denkmalschutz, Ökologie, Energieeffizienz oder Ästhetik.[6]

WeblinksBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Ohne Autor (Statistik): Firmenkurzbiographien, in: Der Kreis Waldshut, 1979, Norbert Nothhelfer (Hrsg.), S. 388. ISBN 3-8062-0204-4.
  • Jochen Stotmeister: Die Sto AG. ein Beispiel wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Impulsgebung durch die Industrie. In: Landkreis Waldshut (Hrsg.): Heimat am Hochrhein. Jahrbuch des Landkreises Waldshut. Band XVI, Verlag Südkurier, Konstanz 1991, S. 178–184. ISBN 3-87799-097-5.
  • Michael Wilford: Teil eines Ganzen, Das neue Sto-Kommunikationsgebäude am Standort Weizen. In: Landkreis Waldshut (Hrsg.): Heimat am Hochrhein. Jahrbuch des Landkreises Waldshut. Band XXIV, Verlag Südkurier, Konstanz 1999, S. 32–35. ISBN 3-7650-8210-4.

EinzelnachweiseBearbeiten