Die SAF-Holland SE (vormals SAF-Holland S.A.) ist ein börsennotiertes Zulieferunternehmen für die LKW- und Trailer-Industrie. Firmensitz ist Luxemburg, das operative Geschäft wird von Bessenbach bei Aschaffenburg gesteuert.

SAF-HOLLAND SE

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Rechtsform Societas Europaea
ISIN LU0307018795
Gründung 2005
Sitz Luxemburg, Luxemburg
Leitung Alexander Geis (CEO)
Mitarbeiterzahl 4218 (2019)[1]
Umsatz 1284 Mio. Euro (2019)[1]
Branche Automobilzulieferer
Website safholland.com
Stand: 31. Dezember 2019

Das Unternehmen stellt Achs- und Federungssysteme, Sattel- und Anhängerkupplungen, Königszapfen und Stützwinden her. Die Produkte werden vor allem in der Anhänger-Industrie wie etwa Kögel Fahrzeugtechnik und Schmitz Cargobull, aber auch von LKW-Herstellern genutzt. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete SAF-Holland einen Konzernumsatz von 799 Millionen Euro.[2]

GeschichteBearbeiten

SAF-Holland wurde Ende 2005 gegründet. In mehreren Schritten wurden die traditionsreiche SAF-Gruppe, vormals Sauer Achsenfabrik, mit Sitz in Bessenbach, einer der europäischen Marktführer für die Produktion von Achsen, und die US-amerikanische Holland-Gruppe, ein großer Zulieferer für die LKW- und Trailer-Industrie in Nordamerika, zusammengeschlossen. Der Zusammenschluss erfolgte, um einen integrierten und weltweit agierenden Zulieferer für die Truck- und Trailer-Industrie zu schaffen. Heute zählt der Konzern zu den wenigen Anbietern, die ein großes Sortiment sowohl für LKW- als auch Anhänger-Hersteller bieten und zugleich weltweit Service-Stützpunkte haben.

KonzernstrukturBearbeiten

SAF-Holland besteht aus mehreren operativen Tochtergesellschaften und verfügt über 20 Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Außerdem gibt es ein weltweites Netz von Service-Stationen. Seit dem 26. Juli 2007 sind die Aktien im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.[3] Am 8. Dezember 2010 wurde die Aktie in den Aktienindex SDAX aufgenommen.

KonzernstrategieBearbeiten

SAF-Holland setzt vor allem auf die Faktoren Transportvolumen und Internationalität. Nach Auffassung der Gesellschaft sorgt die wachsende Globalisierung für einen stetig steigenden Warenverkehr, gerade auch via LKW und Trailer. Daher konzentriert sich der Konzern auf die drei Geschäftsbereiche Trailer Systems (Anhänger), Powered Vehicle Systems (Zugmaschinen etc.) und Aftermarket (Ersatzteilgeschäft).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Konzernkennzahlen 2019. In: safholland.com. Abgerufen am 19. Mai 2020.
  2. Finanzkennzahlen (Memento des Originals vom 3. September 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/corporate.safholland.com
  3. Börsengang an der Börse Frankfurt: SAF-HOLLAND S.A. (Nicht mehr online verfügbar.) 26. Juli 2007, ehemals im Original; abgerufen am 16. März 2016.@1@2Vorlage:Toter Link/deutsche-boerse.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.