JOST ist ein Hersteller und Lieferant von sicherheitsrelevanten Systemen für Nutzfahrzeuge.[2] Das Unternehmen ist seit 20. Juli 2017 an der Frankfurter Börse notiert.[3]

JOST Werke AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000JST4000
Gründung 1952
Sitz Neu-Isenburg, Deutschland
Leitung
Mitarbeiterzahl 3500 (2020)[1]
Umsatz 736 Mio. Euro (2019)[1]
Branche Nutzfahrzeuge
Website www.jost-world.com
Stand: 26. Februar 2020

Firmensitz in Neu-Isenburg

GeschichteBearbeiten

Gegründet wurde das Unternehmen 1952 als Fabrik für Kugellenkkränze. Vier Jahre später wurde mit der Produktion von Sattelkupplungen begonnen. Bereits 1960 expandierte JOST nach Südafrika und eröffnete ein Werk in Chloorkop. Zur Kapazitätserweiterung wurde 1980 in Wolframs-Eschenbach ein zweites Werk in Deutschland errichtet. 2000 expandierten die JOST Werke in die Vereinigten Staaten und eröffneten ein Werk in Greeneville, Tennessee. Ein Jahr später wurde der Hersteller von Anhängekupplungen Rockinger übernommen. 2008 wurde JOST von dem Private Equity-Unternehmen Cinven übernommen.[4] Weitere Übernahmen folgen 2008 mit dem Hersteller für Trailer- Achslenksysteme TRIDEC sowie der Mercedes-Benz TrailerAxleSystems und 2012 mit der Übernahme von Edbro, einem Hersteller von Hydraulikzylindern.[5][6] Der Börsengang der Gesellschaft folgte am 20. Juli 2017.[7] Bis Januar 2018 verkaufte der bisherige Eigentümer Cinven alle Anteile an JOST weiter.[8] Seit dem 19. März 2018 ist das Unternehmen im SDAX vertreten.[9] Die Übernahme des schwedischen Unternehmens Ålö Holding AB, das auf landwirtschaftliche Frontlader spezialisiert ist, erfolgte 2020.[10]

StandorteBearbeiten

JOST hat Vertriebsstandorte und Produktionsstätten in über 20 Ländern auf fünf Kontinenten.[11] In Deutschland befinden sich Werke in Neu-Isenburg, Wolframs-Eschenbach und Waltershausen.[7]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b JOST Werke AG: JOST veröffentlicht vorläufige Ergebnisse für Geschäftsjahr 2019. In: jost-world.com. JOST Werke AG, 18. Februar 2020, abgerufen am 26. Februar 2020.
  2. Jost übernimmt Ålö. 13. Dezember 2019, abgerufen am 26. Februar 2020.
  3. Jost-Werke: Börsengang von Lkw-Zulieferer bringt 231 Millionen Euro ein. Abgerufen am 26. Februar 2020.
  4. Cinven reaches agreement to acquire JOST Group, auf www.cinven.com, abgerufen am 22. September 2018
  5. JOST Group signs agreement with Daimler AG on the acquisition of Mercedes-Benz TrailerAxleSystems, auf www.cinven.com, abgerufen am 22. September 2018
  6. Geschichte - JOST, auf www.jost-world.com, abgerufen am 24. März 2018
  7. a b JOST Werke AG Geschäftsbericht 2017, auf www.jost-world.com, abgerufen am 24. März 2018
  8. Jost, auf www.cinven.com, abgerufen am 22. September 2018
  9. JOST steigt in den SDAX auf, auf www.ir.jost-world.com, abgerufen am 24. März 2017
  10. Julian Hoffmann: Landwirtschaft im Fokus: JOST übernimmt Ålö Holding. 13. Januar 2020, abgerufen am 26. Februar 2020.
  11. Unternehmen. Abgerufen am 26. Februar 2020 (deutsch).