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Shandra Schadt

deutsche Synchronsprecherin

WerdegangBearbeiten

Schadt entstammt einer Familie, die den künstlerischen Berufen sehr nahesteht. Sie hat langjährige Erfahrung als Balletttänzerin und war von 1986 bis 2000 feste Mitarbeiterin des Münchner Marionettentheaters, wo sie unter ihrem Großvater Franz Leonhard Schadt, der 43 Jahre Direktor des Theaters war, eine professionelle Ausbildung zur Puppenspielerin durchlief. In den Jahren 1997 bis 1999 hatte sie Schauspielunterricht bei Ralph Willmann. Bereits im Alter von acht Jahren hatte sie durch einen Zufall Gelegenheit, für ein nicht erschienenes Mädchen bei einer Synchronisation einzuspringen.[1]

Shandra Schadt ist die deutsche Standardstimme von Jessica Alba, Miley Cyrus und Ziyi Zhang. Sie synchronisierte jedoch auch eine ganze Reihe weiterer Rollen in verschiedenen Serien, sowie Spiel- und Animationsfilmen. Ihre erste schauspielerische Rolle vor der Kamera hatte sie 1999 als Denise in dem Fernsehfilm Das Biest im Bodensee.

Im Jahr 2006 wurde Schadt zur beliebtesten deutschen Synchronstimme, dem Synchrostar 2006, gewählt.[2] Im November 2008 wirkte sie im Live-Hörspiel „Spring-Heeled Jack“ in der Pasinger Fabrik in München mit.

Von Juni 2011 bis Juni 2012 war sie Co-Moderatorin in der „Mike Thiel Show“ des Münchner Radiosenders „Gong 96.3“.[3]

FilmografieBearbeiten

Synchronisation (Auswahl)Bearbeiten

Kareena Kapoor

Miley Cyrus

FilmeBearbeiten

SerienBearbeiten

HörbücherBearbeiten

  • 2009: Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht, München: cbt.
  • 2010: Charlotte Link: Reiterhof Eulenburg – Diamantenraub, Berlin: Der Audio Verlag.
  • 2010: Charlotte Link: Reiterhof Eulenburg – Mitternachtspicknick, Berlin: Der Audio Verlag.
  • 2013: C. C. Hunter: Shadow Falls Camp 2 – Erwacht im Morgengrauen, Berlin: Der Audio Verlag.
  • 2013: C. C. Hunter: Shadow Falls Camp 3 – Entführt in der Dämmerung, Berlin: Der Audio Verlag.
  • 2014: C. C. Hunter: Shadow Falls Camp 4 – Verfolgt im Mondlicht, Berlin: Der Audio Verlag.
  • 2014: C. C. Hunter: Shadow Falls Camp 5 – Erwählt in tiefster Nacht, Berlin: Der Audio Verlag.

ComputerspieleBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Interview mit Schadt, 2005
  2. Shandra Schadt gewinnt die Wahl zum „SynchroStar“ 2006 (Memento vom 2. Mai 2008 im Internet Archive)
  3. Shandra Schadt bei Gong 96.3 (Memento des Originals vom 6. Juni 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.radiogong.de

WeblinksBearbeiten