America Ferrera

US-amerikanische Schauspielerin

America Georgine Ferrera (* 18. April 1984 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihre Eltern stammen aus Tegucigalpa in Honduras.[1]

America Ferrera (2010)

KarriereBearbeiten

Bereits im Alter von acht Jahren begann sie, in Theaterproduktionen aufzutreten. Ihr Filmdebüt gab sie 2002 mit der Hauptrolle in der Komödie Echte Frauen haben Kurven, für die sie 2003 für den Young Artist Award nominiert wurde. Es folgten Gastauftritte in Fernsehserien wie CSI: Vegas und weitere Kinorollen in Eine für 4 und Dogtown Boys.

Von 2006 Bis 2010 spielte sie die Titelrolle in der Serie Alles Betty!, der US-amerikanischen Version von Yo soy Betty, la fea, für die sie als erste Latina den Golden Globe Award für die Beste Hauptrolle in einer Fernsehserie/Komödie gewann. Ein Jahr später erhielt sie bei der Primetime-Emmy-Verleihung 2007 auch den Preis für die Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie und bei den Screen Actors Guild Awards 2007 den Award als Beste Darstellerin in einer Comedyserie.

2008 lief eine Fortsetzung von Eine für 4 im Kino. Seit 2010 sprach sie in der Animationsfilmreihe Drachenzähmen leicht gemacht, sowie von 2012 bis 2018 in 118 Folgen der Serie DreamWorks Dragons, die Rolle der Astrid Hofferson.[2] Ab 2015 spielte Ferrera eine Hauptrolle in der Serie Superstore, die auf NBC läuft, bei ein paar Folgen hat sie auch Regie geführt.[2] Sie hat angekündigt, 2020 nach der 5. Staffel auszusteigen.[3]

Neben ihrer Schauspieltätigkeit studierte sie Internationale Beziehungen an der University of Southern California und erwarb 2013 einen Bachelor-Abschluss.[4] Im Juni 2011 heiratete sie den Schauspieler Ryan Piers Williams. Im Mai 2018 wurde sie Mutter eines Sohnes[5] und im Mai 2020 einer Tochter.[6]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

  • 2002: Sundance Film Festival: Special Jury Prize als Ana Garcia in Echte Frauen haben Kurven
  • 2006: Imagen Award: Beste Hauptdarstellerin als Carmen Lowell in Eine für 4
  • 2007: Teen Choice Award: Choice TV Breakout als Betty Suarez in Alles Betty!
  • 2007: Screen Actors Guild Award: Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie als Betty Suarez in Ugly Betty
  • 2007: Satellite Award: Beste Hauptdarstellerin in einer Musical- oder Comedyserie als Betty Suarez in Ugly Betty
  • 2007: Imagen Award: Creative Achievement Award
  • 2007: Imagen Award: Beste Hauptdarstellerin in einer Serie als Betty Suarez in Ugly Betty
  • 2007: Golden Globe Award: Beste Hauptdarstellerin in einer Musical- oder Comedyserie als Betty Suarez in Ugly Betty
  • 2007: Emmy Award: Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie (Primetime) als Betty Suarez in Ugly Betty
  • 2007: ALMA Award: Beste Hauptdarstellerin in einer Fernsehserie, Miniserie oder Fernsehfilm als Betty Suarez in Ugly Betty
  • 2008: NAACP Image Award: Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie als Betty Suarez in Ugly Betty
  • 2010: Imagen Award: Beste Hauptdarstellerin in einer Fernsehserie als Betty Suarez in Ugly Betty

WeblinksBearbeiten

Commons: America Ferrera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. América Ferrera cambia de patito feo a diva / America Ferrera changes from ugly duckling to diva (es) Elheraldo.hn. 25. August 2010. Archiviert vom Original am 31. August 2010. Abgerufen am 31. Mai 2021.
  2. a b Ralf Döbele: America Ferrera mit Hauptrolle in Comedy-Pilot „Superstore“. In: fernsehserien.de. imfernsehen GmbH, 17. März 2015, abgerufen am 29. Februar 2020.
  3. Ralf Döbele: „Superstore“: America Ferrera steigt aus – fernsehserien.de. In: fernsehserien.de. imfernsehen GmbH, 29. Februar 2020, abgerufen am 29. Februar 2020.
  4. Pamela J. Johnson: Labors of love for America Ferrera. In: news.usc.edu. USC News, 20. Mai 2013, abgerufen am 29. Februar 2020.
  5. aar/dpa: America Ferrera: "Ugly Betty"-Star ist Mutter - Baby Baz ist da. In: spiegel.de. 30. Mai 2018, abgerufen am 29. Februar 2020.
  6. Riley Cardoza: America Ferrera Gives Birth, Welcomes 2nd Child With Husband Ryan Piers Williams. In: Us Weekly. 10. Mai 2020. Abgerufen am 31. Mai 2021.