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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Prem
Prem
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Prem hervorgehoben
Koordinaten: 47° 41′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Verwaltungs­gemeinschaft: Steingaden
Höhe: 749 m ü. NHN
Fläche: 15,92 km2
Einwohner: 897 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86984
Vorwahl: 08862
Kfz-Kennzeichen: WM, SOG
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 143
Adresse der Verbandsverwaltung: Krankenhausstraße 1
86989 Steingaden
Website: www.prem-am-lech.de
Bürgermeister: Herbert Sieber (WG)
Lage der Gemeinde Prem im Landkreis Weilheim-Schongau
AmmerseeLandkreis OstallgäuLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis StarnbergLandkreis Landsberg am LechWildsteigWielenbachWessobrunnWeilheim in OberbayernSteingadenSindelsdorfSeeshauptSchwabsoienSchwabbruckSchongauRottenbuchRaistingPremPolling (bei Weilheim)PenzbergPeitingPeißenbergPählObersöcheringOberhausen (bei Peißenberg)IngenriedIffeldorfHuglfingHohenpeißenbergHohenfurchHabachEglfingEberfingBurggenBöbingBernried am Starnberger SeeBernbeurenAntdorfAltenstadt (Oberbayern)Karte
Über dieses Bild
Prem am Lech
Lechstaustufe in Prem
Premer Lechsee mit Prem von Südwesten
Kaltenbrunner See bei Prem

Prem ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Steingaden.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Prem liegt in der Region Oberland am Lech. 1 km südwestlich des Ortskerns liegt der Premer Lechsee.

Es existiert nur die Gemarkung Prem.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Prem gehörte zur geschlossenen Hofmark Steingaden des Klosters Steingaden; sie war Teil des Kurfürstentums Bayern. 1818 wurde die heutige Gemeinde errichtet, die zum Landgericht Schongau gehörte.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 731 Einwohner
  • 1970: 766 Einwohner
  • 1987: 818 Einwohner
  • 1991: 857 Einwohner
  • 1995: 888 Einwohner
  • 2000: 906 Einwohner
  • 2005: 914 Einwohner
  • 2010: 866 Einwohner
  • 2015: 872 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Herbert Sieber (Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Hans Schmidt (Wählergemeinschaft).

WappenBearbeiten

Wappenbeschreibung:

  • „Geteilt durch einen schmalen blauen Balken, der mit drei liegenden silbernen Rauten belegt ist, von Silber und Gold; oben ein wachsender roter Greifenlöwe mit einer senkrechten Flößerstange in den Pranken; unten auf grünem Boden ein grüner Lorbeerbaum, beiderseits je ein fünfstrahliger blauer Stern.“

Das Wappen wurde dem Ort 1967 verliehen. Der Greifenlöwe verweist auf die engen Beziehungen zum Kloster Steingaden, das bis zur Säkularisation 1803 im Gemeindegebiet begütert war. Die Flößerstange deutet auf die früher auf dem Lech intensiv betriebene Flößerei hin. Der mit Rauten besetzte Balken und die untere Schildhälfte mit Lorbeerbaum und Sternen sind dem Wappen des Johann Georg von Lori entnommen, dem Mitbegründer der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der 1723 im heutigen Premer Ortsteil Gründl geboren wurde. Die Sterne beziehen sich gleichzeitig auf das alte Marienpatrozinium der Premer Pfarrkirche St. Michael.[2]

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 283. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sieben Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 49 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 969 ha.

BildungBearbeiten

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 21 Kindern

BundeswehrBearbeiten

Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt mit dem Sauwaldhof eine Ausbildungsstätte der Bundeswehr. Da mit dem Hausmeister dort lediglich eine Person beschäftigt und dauerhaft anwesend ist, ist Prem vermutlich der kleinste Bundeswehrstandort Deutschlands. In den 1980er Jahren wurde auf dem Sauwaldhof Blitzforschung mit Hilfe von Raketen ausgeführt. Hierbei wurden Blitzeinschläge ausgelöst, in dem man Raketen, an denen ein dünnes Stahlseil befestigt hat, während eines Gewitters startete.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Prem. In: Bayerns Gemeinden: Wappen/Geschichte/Geografie. Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 1. Mai 2016.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Prem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien