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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenfurch
Hohenfurch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenfurch hervorgehoben
Koordinaten: 47° 51′ N, 10° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Verwaltungs­gemeinschaft: Altenstadt (Oberbayern)
Höhe: 699 m ü. NHN
Fläche: 12,4 km2
Einwohner: 1643 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86978
Vorwahlen: 08861 und 08869Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: WM, SOG
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 129
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 7
86978 Hohenfurch
Website: www.hohenfurch.de
Bürgermeister: Guntram Vogelsgesang (CSU)
Lage der Gemeinde Hohenfurch im Landkreis Weilheim-Schongau
AmmerseeLandkreis OstallgäuLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis StarnbergLandkreis Landsberg am LechWildsteigWielenbachWessobrunnWeilheim in OberbayernSteingadenSindelsdorfSeeshauptSchwabsoienSchwabbruckSchongauRottenbuchRaistingPremPolling (bei Weilheim)PenzbergPeitingPeißenbergPählObersöcheringOberhausen (bei Peißenberg)IngenriedIffeldorfHuglfingHohenpeißenbergHohenfurchHabachEglfingEberfingBurggenBöbingBernried am Starnberger SeeBernbeurenAntdorfAltenstadt (Oberbayern)Karte
Über dieses Bild

Hohenfurch ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Hohenfurch liegt in der Region Oberland im Pfaffenwinkel. Es gibt nur die Gemarkung Hohenfurch.

Hohenfurch ist ein Ort im Alpenvorland unmittelbar südlich der Endmoräne des Lechgletschers.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

In der Römerzeit führte die Via Claudia Augusta über Hohenfurcher Gebiet.

Bis 1785 gehörte das Oberdorf zum Hochstift Augsburg und das Unterdorf zum Kloster St. Mang in Füssen. Danach kam der gesamte Ort durch Tausch zum Kloster Steingaden und wurde damit Teil des Kurfürstentums Bayern. Kloster Steingaden hatte Hohenfurch bis 1802 als geschlossene Hofmark.

1818 wurde die politische Gemeinde errichtet, die zum Landgericht Schongau gehörte.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner[2] 537 550 683 725 695 1107 987 1092 1274 1312 1274 1423 1479 1501 1547
 
Hohenfurch von Norden
 
Blick auf Hohenfurch
 
Hohenfurch von Süden
 
St Ursula mit Hohenfurch

PolitikBearbeiten

Bürgermeister ist seit der Kommunalwahl 2008 Guntram Vogelsgesang (CSU). Als zweiter Bürgermeister wurde Josef Epple (FW) vom Gemeinderat gewählt.

Sitzverteilung im Gemeinderat
Partei / Liste Wahl 2014[3][4] Wahl 2008
CSU 4 5
SPD 4 3
Wählergruppe/FW 4 4
Summe 12 12

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Im Jahre 1998 waren am Wohnort insgesamt 771 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe zehn. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1806 ha. Davon waren 1433 ha Ackerfläche und 369 ha Dauergrünfläche.

VerkehrBearbeiten

Hohenfurch liegt unmittelbar an der Bundesstraße 17 sowie an der Kreisstraße WM 6. Bis zur Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1984 existierte ein Haltepunkt auf der Fuchstalbahn, die als Güterstrecke zwischen Schongau und Augsburg bis heute in Betrieb ist.

BildungBearbeiten

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 49 Kindern
  • eine Volksschule mit fünf Lehrern und 118 Schülern

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

  • Martin Erhard (1938–2013), Eishockeyspieler und -schiedsrichter

SonstigesBearbeiten

Hohenfurch ist Mitglied der folgenden touristischen Verbände:

Außerdem ist die Gemeinde Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe AL-P zur Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzeptes.

LiteraturBearbeiten

  • Josef Strobel: Chronik der Gemeinde Hohenfurch: erschienen anläßlich des 800-jährigen Bestehens der Gemeinde 1989. Hohenfurch, Gemeinde Hohenfurch 1989.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hohenfurch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kommunalstatistik von Hohenfurch, abgerufen am 6. November 2010
  3. Ergebnis der Kommunalwahlen 2014, abgerufen am 18. März 2014
  4. Weilheimer Tagblatt vom 18. März 2014, Lokalteil S. 8