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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ingenried
Ingenried
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ingenried hervorgehoben

Koordinaten: 47° 49′ N, 10° 47′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Verwaltungs­gemeinschaft: Altenstadt (Oberbayern)
Höhe: 802 m ü. NHN
Fläche: 17,44 km2
Einwohner: 1076 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86980
Vorwahl: 08868
Kfz-Kennzeichen: WM, SOG
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 133
Gemeindegliederung: 5 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Marienplatz 2
86972 Altenstadt
Website: www.ingenried.de
Bürgermeister: Xaver Fichtl (ohne Wahlvorschlag)
Lage der Gemeinde Ingenried im Landkreis Weilheim-Schongau
AmmerseeLandkreis OstallgäuLandkreis Bad Tölz-WolfratshausenLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis StarnbergLandkreis Landsberg am LechWildsteigWielenbachWessobrunnWeilheim in OberbayernSteingadenSindelsdorfSeeshauptSchwabsoienSchwabbruckSchongauRottenbuchRaistingPremPolling (bei Weilheim)PenzbergPeitingPeißenbergPählObersöcheringOberhausen (bei Peißenberg)IngenriedIffeldorfHuglfingHohenpeißenbergHohenfurchHabachEglfingEberfingBurggenBöbingBernried am Starnberger SeeBernbeurenAntdorfAltenstadt (Oberbayern)Karte
Über dieses Bild
Ingenried zur Löwenzahnblüte
Ingenried an einem Wintermorgen

Ingenried ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt.

GeografieBearbeiten

Ingenried liegt in der Region Oberland am Westrand des Pfaffenwinkels auf rund 800 m Höhe.

Die Gemeinde hat fünf amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Die fünf Orte bilden zugleich die fünf Gemarkungen, die es auf dem Gemeindegebiet gibt.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Die Welfen schenkten ihren Besitz in Ingenried 1147 an das neu gegründete Kloster Steingaden, dem der Augsburger Bischof Konrad von Hirscheck 1156 auch die Kirche überließ.

Der ehemalige Gerichtsort des Klosters Steingaden kam durch Tausch 1785 mit der Hochgerichtsbarkeit an das Hochstift Augsburg. Es gehörte damit zum Hochstift Augsburg bzw. St. Mang Füssen. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

VerwaltungszugehörigkeitBearbeiten

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Ingenried am 1. Juli 1972 dem Regierungsbezirk Oberbayern zugeordnet. Bis dahin gehörte es zum Landkreis Marktoberdorf im Regierungsbezirk Schwaben.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 
  • 1961: 0688 Einwohner
  • 1970: 0648 Einwohner
  • 1987: 0687 Einwohner
  • 1991: 0737 Einwohner
  • 1995: 0785 Einwohner
  • 2000: 0822 Einwohner
  • 2005: 0870 Einwohner
  • 2010: 0910 Einwohner
  • 2015: 1019 Einwohner

Von 1988 bis 2008 wuchs Ingenried um 193 Einwohner bzw. ca. 28 %. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 699 auf 1.076 um 377 Einwohner bzw. um 53,9 %.

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit Mai 1990 Xaver Fichtl (Freie Wählervereinigung/Bürgerliche Wählergemeinschaft).[3]

AuerberglandBearbeiten

Ingenried ist Mitgliedsgemeinde der die Grenzen der Regierungsbezirke Schwaben und Oberbayern überschreitenden interkommunalen Zusammenschlusses Auerbergland.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Ein bedeutendes Kulturdenkmal ist die katholische Pfarrkirche St. Georg in Ingenried.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 33 Kindern

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

  • Martin Boos (1762–1825), geboren im Ortsteil Huttenried

LiteraturBearbeiten

  • Ulrich Rösch, Manfred Renn, Mathias Rösch, Barbara Rösch: Die Geschichte der Gemeinde Ingenried. Herausgegeben von der Gemeinde Ingenried, Ingenried 2002 (ohne ISBN). [nicht ausgewertet]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ingenried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Ingenried in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 4. September 2019.
  3. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/