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Nicolo Paganini (Politiker)

Schweizer Politiker (CVP)

Nicolo Paganini (* 8. Juni 1966 in Herisau; heimatberechtigt in Bischofszell) ist ein Schweizer Politiker (CVP).

LebenBearbeiten

Paganini absolvierte die Matura in Frauenfeld und studierte anschliessend an der Universität Bern und an der Universität St. Gallen in Wirtschaft und Recht, bevor er das Thurgauer Anwaltspatent erworben hatte. Von 1996 bis 1999 war er Mitglied der Geschäftsleitung einer Weinkellerei in Münsterlingen, danach widmete er sich bis 2002 der selbstständigen Anwaltstätigkeit als Rechtsanwalt. Paganini war von 2002 bis 2007 Leiter des Amts für Wirtschaft des Kantons St. Gallen, anschliessend bis 2011 Abteilungsleiter für die St. Galler Kantonalbank. Im Jahr 2011 wurde Paganini vom Verwaltungsrat der Olma Messen St. Gallen – der Betreibergenossenschaft des Messestandortes St. Gallen und der OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung – zum neuen Direktor gewählt.[1]

Der ausgebildete Biersommelier engagierte sich bereits früh politisch. So sass er von 1992 bis 2002 im Grossen Rat des Kantons Thurgau, wovon er zwei Jahre als Präsident der CVP-Fraktion wirkte, und zudem war er von 1994 bis 1996 Gemeindepräsident der Gemeinde Zihlschlacht. Im Jahr 2018 rückte er als Nachfolger von Jakob Büchler in den Nationalrat.[2]

Paganini ist verheiratet, hat drei Kinder und bekleidete im Schweizer Militär den Rang eines Fouriers.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nicolo Paganini neuer Olma-Direktor. In: St. Galler Tagblatt. 24. September 2010, abgerufen am 13. März 2018.
  2. Der St.Galler CVP-Nationalrat Jakob Büchler tritt zurück. In: St. Galler Tagblatt. 3. Januar 2018, abgerufen am 13. März 2018.