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Mike Egger

Schweizer Politiker (SVP) und Kantonsrat

Mike Egger (* 2. August 1992 in Rorschach) ist ein Schweizer Politiker der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Seit 2019 ist er Nationalrat.

Inhaltsverzeichnis

Leben und WirkenBearbeiten

Egger wuchs mit drei Schwestern in Berneck SG auf. Er absolvierte eine Lehre als Fleischfachmann in Disentis, welche er im Juni 2011 mit Auszeichnung abschloss. Seit 2014 ist er für den Fleischverarbeiter Micarna tätig und seit 2016 im Vorstand des Fleischfachverbandes St. Gallen - Liechtenstein.[1]

PolitikBearbeiten

Den ersten Kontakt mit der Politik hatte er im Alter von 13 Jahren, als er an einer Jugendparlamentssitzung teilnahm. Danach wurde er Mitglied der Jungen SVP im Kanton St. Gallen. Von 2012 bis 2016 war Egger Präsident der Jungen SVP St. Gallen. Bei den Kantonsratswahlen am 11. März 2012 wurde Egger in den Kantonsrat gewählt und am 28. Februar 2016 bestätigt.

Bei den Parlamentswahlen 2015 kandidierte Egger auf der Liste der SVP und verpasste die Wahl in den Nationalrat um knapp 600 Stimmen. Da Toni Brunner im November 2018 seinen Rücktritt aus dem Parlament bekannt gab, rückte Egger nach und wurde im März 2019 als Nationalrat vereidigt.[2]

Am 2. Januar 2019 gab er seine Kandidatur für die Nachfolge von Karin Keller-Sutter als Ständerat bekannt.[3]

Mike Egger ist dem konservativen Flügel der SVP zuzuordnen. Einer seiner politischen Schwerpunkte war der Kampf für ein kantonales «Burkaverbot», das als Verhüllungsverbot an der Volksabstimmung vom 23. September 2018 angenommen wurde.[4][5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vorstand auf der Website des FFV (metzger-sg.ch)
  2. Nachfolge von Toni Brunner: Billett nach Bern für Mike Egger Artikel auf tagblatt.ch vom 23. November 2018
  3. Kampf um St.Galler Ständeratssitz: Jungtalent gegen Schwergewicht Artikel auf tagblatt.ch vom 2. Januar 2019
  4. Egger: "Kopftuch- und Burkaverbot darf kein Tabu sein" Artikel auf rheintaler.ch vom 25. November 2014
  5. Ein Verhüllungsverbot für den Kanton St.Gallen - nötig oder nicht durchsetzbar? Artikel auf tagblatt.ch vom 13. September 2018