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Neckarsteinach

hessische Stadt im Kreis Bergstraße
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Neckarsteinach
Neckarsteinach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Neckarsteinach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 24′ N, 8° 50′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Bergstraße
Höhe: 120 m ü. NHN
Fläche: 17,23 km2
Einwohner: 3915 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner je km2
Postleitzahl: 69239
Vorwahl: 06229
Kfz-Kennzeichen: HP
Gemeindeschlüssel: 06 4 31 018
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 7
69239 Neckarsteinach
Website: www.neckarsteinach.com
Bürgermeister: Herold Pfeifer (SPD)
Lage der Stadt Neckarsteinach im Kreis Bergstraße
Groß-RohrheimZwingenberg (Bergstraße)BiblisViernheimLampertheimBürstadtEinhausen (Hessen)LorschBensheimLautertal (Odenwald)LindenfelsHeppenheim (Bergstraße)Heppenheim (Bergstraße)Fürth (Odenwald)GrasellenbachRimbach (Odenwald)MörlenbachWald-MichelbachBirkenau (Odenwald)AbtsteinachGorxheimertalHirschhorn (Neckar)NeckarsteinachMichelbuch (gemeindefreies Gebiet)Rheinland-PfalzBaden-WürttembergKreis Groß-GerauLandkreis Darmstadt-DieburgOdenwaldkreisKarte
Über dieses Bild
Ansicht von Neckarsteinach mit Mittelburg (links) und Vorderburg (Mitte)
Neckarsteinach von der Hinterburg gesehen

Die Vierburgenstadt Neckarsteinach liegt am Neckar im südlichsten Teil Hessens, im Kreis Bergstraße, 15 Kilometer östlich von Heidelberg. Der südlichste Punkt Hessens befindet sich im Stadtgebiet.

Name und WappenBearbeiten

Die Stadt hat ihren Namen davon, dass hier der Odenwaldbach Steinach in den Neckar mündet. Das Stadtwappen geht auf den Minnesänger Bligger von Steinach zurück, der bereits eine Harfe im Wappen führte.

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Verkehrstechnisch wie kulturell ist Neckarsteinach durch seine Lage im Neckartal enger an den kurpfälzischen Raum um Heidelberg als ans übrige Hessen angebunden. Es zählt außerdem wie die umgebenden Landkreise zu den Gemeinden des Rhein-Neckar-Dreiecks. Es liegt überwiegend auf dem Nordufer des Neckars entlang der B 37 und der Neckartalbahn und ist die südlichste Stadt Hessens und des Kreises Bergstraße, 15 km östlich von Heidelberg. Entlang der abzweigenden ehemaligen Bahnlinie nach Schönau wurde ein weiterer Siedlungskern nach Nordwesten, sozusagen hinter dem Burgberg, gebaut. Im östlichen Ortsteil liegt ein kleineres aus dem Schiffbau (Werft) entstandenes Industriegebiet südlich der B 37 auf dem Neckarschwemmland.

Der Ortskern von Neckarsteinach liegt südöstlich unterhalb der Vorderburg, mit der der Ort als Burgweiler ab dem 14. Jahrhundert von einer gemeinsamen Mauer umgeben war. Der Ort wurde im Norden und Osten von der Steinach, im Süden vom Neckar und im Westen vom Burgberg begrenzt. Die Landschaft bei Neckarsteinach wird insbesondere von dem auf der gegenüberliegenden Neckarseite liegenden Kegel der Bergfeste Dilsberg (zu Neckargemünd, Baden-Württemberg) geprägt, um den der Neckar eine großzügige Schleife bildet.

Neckarsteinachs Ortsteile Darsberg und Grein sind alte Siedlungen hangaufwärts nördlich im Odenwald; der Ortsteil Neckarhausen liegt 3 km flussaufwärts im Neckartal (nicht zu verwechseln mit dem deutlich größeren, ebenfalls am Neckar gelegenen gleichnamigen Ortsteil von Edingen-Neckarhausen westlich von Heidelberg).

NachbargemeindenBearbeiten

Neckarsteinach grenzt im Nordosten an die hessische Stadt Hirschhorn (Kreis Bergstraße) und das hessische, gemeindefreie Gebiet Michelbuch. Anrainer im baden-württembergischen Rhein-Neckar-Kreis sind im Osten die Gemeinde Schönbrunn, im Westen die Stadt Neckargemünd, sowie im Nordwesten die Stadt Schönau.

StadtgliederungBearbeiten

Bevölkerung der Stadtteile: (Stand: 9. Mai 2011)[2]

Neckarsteinach: 2634
Darsberg: 513
Grein: 129
Neckarhausen: 231
Gesamt: 3804

GeschichteBearbeiten

Die früheste menschliche Besiedlung von Neckarsteinach fand vermutlich bereits in vorgeschichtlicher Zeit statt, denn das wasser- und waldreiche Gebiet war ideal für Jäger und Fischer, die sich in der vor kalten Nord- und Ostwinden geschützten Ortslage angesiedelt haben mögen. Im 7. Jahrhundert gehörte die Gegend um Neckarsteinach zum Lobdengau und kam mit diesem an das Hochstift Worms, als dessen Lehnsmann Bligger von Steinach 1142 erstmals erwähnt wird. Worms bzw. Bligger und seine Söhne und Enkel errichteten die vier Neckarsteinacher Burgen, mit deren Geschichte die Ortsgeschichte eng verknüpft ist.

Im 14. Jahrhundert wurde der Ort durch die Landschad von Steinach mit wehrhaften Mauern umgeben, wobei durch die gemeinsame Ummauerung von Vorderburg und Stadt eine geschlossene Feste entstand. Die Stadt gehörte jeweils zur Hälfte den Besitzern der Vorderburg und der Hinterburg. 1377 wird Neckarsteinach erstmals als Stadt erwähnt und wird gleichzeitig zum Offenhaus des Pfalzgrafen Ruprecht, der sich dadurch im Falle einer Fehde gegen jeden außer gegen den Bischof von Worms als Lehnsherren der Stadt bedienen konnte. 1381 wurde das erste Rathaus errichtet, in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erhielt Neckarsteinach eine Stadtordnung, die in den Folgejahren verändert und ergänzt wurde. Die älteste erhaltene Stadtordnung datiert von 1537.

Da Hans III. Landschad von Steinach sich bereits 1522 zur lutherischen Lehre bekannte, wurde die Reformation in Neckarsteinach schon früh vollzogen: 1526 wurde der lutherische Prediger Jakob Otter an den Ort berufen.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Katholische Liga unter Tilly nahm nach der Eroberung Ladenburgs im Herbst 1621 auch Neckarsteinach ein, von wo aus im April 1622 die gegenüberliegende Bergfeste Dilsberg belagert wurde. Nachdem sich die katholischen Truppen kurzzeitig nach Sinsheim zurückzogen, kehrten sie jedoch nach der Schlacht bei Wimpfen zurück und quartierten sich in der Stadt ein, wo es zum Ausbruch der Pest kam. 1631 wurden die bayerischen Besatzungstruppen durch schwedische Truppen vertrieben, bevor 1634 kaiserliche Truppen in der Stadt lagen. Zu dieser Zeit gab es auch eine erneute Pestwelle.

Nachdem die Landschad von Steinach 1653 ausgestorben waren, wurden von den Bistümern Worms und Speyer zunächst Lehnsverwalter eingesetzt, von denen der speyerische auf der Hinterburg wohnte. 1657 wurden die bischöflichen Lehen an Wolf Heinrich Metternich von Burscheid, einen Verwandten des Mainzer Erzbischofs, vergeben, der auch die Allodialgüter aus dem Erbe der Landschad erwarb. Metternich war altgläubig und förderte die Ansiedlung weiterer Katholiken. Die Neckarsteinacher Kirche wurde dadurch von 1662 bis 1908 als Simultankirche für bis zu drei Konfessionen genutzt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg durchzogen französische, sächsische, kurbrandenburgische und bayrische Truppen das Neckartal, die einzuquartieren waren und denen es Kontributionen zu zahlen galt.

Nach 1685 ließen sich viele „Welsche“, reformierte und wegen ihres Glaubens aus Frankreich vertriebene Hugenotten, in Neckarsteinach nieder. Diese waren Tuchmacher und Gerber, wodurch die Stadt nach den Verlusten der vorangegangenen Kriege wieder einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Neckarsteinach Quartier und Lazarettstatt für die im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714), Polnischen Erbfolgekrieg (1733–1738) und Österreichischen Erbfolgekrieg (1740–1748) beteiligten Truppen.

1699 war der Besitz über Neckarsteinach als Kunkellehen an Caspar Hugo von Metternich zu Müllenark übergegangen. Dessen Erben verpfändeten 1738 den Besitz an Neckarsteinach an die freiherrlich von Hundheimschen Erben, die 1744 ebenfalls als Ortsherrschaft eingesetzt wurden, da die Metternich ihren Pfand nicht mehr einlösen konnten. Beide Ortsherrschaften setzten jeweils einen eigenen Schultheiß ein und sowohl zwischen den Ortsherren als auch unter der Bürgerschaft kam es zu erbitterten Auseinandersetzungen um die Zugehörigkeitsverhältnisse. Erst Hugo Franz Wolfgang Metternich gelang es um 1750, den Ort wieder zu befrieden und die Herrschaft auf sich zu vereinen, doch starb er bereits 1754, wonach die Kurpfalz und das Bistum Worms Besitzansprüche auf Neckarsteinach stellten und diese handgreiflich durchzusetzen versuchten. Der Ort kam zunächst zur Kurpfalz, doch bereits 1763 fiel der Ort durch kaiserliches Mandat an die Hochstifte Worms und Speyer sowie an Kurmainz und letztlich 1803 im Zuge der Mediatisierung und Säkularisation an die Landgrafschaft Hessen aus der das Großherzogtum Hessen und letztlich das Land Hessen hervorgingen.[3]

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Neckarsteinach:

»Neckarsteinach (L. Bez. Hirschhorn) Stadt; liegt am Neckar 134 St. unter Hirschhorn. Die Stadt ist mit einer Ringmauer umgeben, und hat 143 Häuser und 1271 Einw.; worunter 909 Evangel protest., 315 Kath. und 47 Juden sind. Man findet hier 1 Kirche, 1 Rathhaus, 2 bewohnte und 2 unbewohnte Burgen, 1 Grenznebenzollamt II. Classe, eine Wasserzollerhebung und 1 Tabaksfabrik. Unter den Handwerkern sind viele Rothgerber, von welchen einige ihr Gewerbe fabrikmäßig betreiben und namentlich ein sehr gutes Sohlleder fabriciren. Die Einwohner nähren sich stark von Schifffahrt, Schiffbau, Fischerei, Holzhandel und Steinbrechen. Auch werden jährllch 3 Märkte gehalten. Die Kirche ist zum Theil aus dem 15. Jahrhundert zum Theil jünger. Sie enthält schöne Glasgemälde, ein schönes Monument, und Grabsteine der Landschaden von Steinach, namentlich aus den Jahren 1369 und 1377. Die übrigen gehören einer späteren Zeit an. Hans Landschaden der auch hier begraben liegt, nahm zufolge der Inschrift die lutherische Religion an. Die Landschaden von Steinach, ein weitberühmtes Geschlecht, hatten hier ihren Sitz; aber noch unentschieden ist es, ob der Ort ihm, oder es dem Ort den Namen gegeben hat. Es kam im 12. Jahrhundert aus Meissen, theilte sich in mehrere Linien, von denen die 4 Burgen erbaut wurden, und erlosch 1653 mit Friedrich Landschad von Steinach mit Hinterlassung einer Tochter. Das mit diesem Geschlechte verwandte Haus Metternich ward der Erbe ihrer unmittelbaren Güter. Unter den Landschaden, die später diese Gegend von Worms und Mainz zu Lehen trugen, erhob sich der Ort, der zum Canton Odenwald gehörte, in einer unbekannten Zeit, zur Stadt. Der erste hiesige lutherische Geistliche soll von Luthern selbst der Gemeinde vorgestellt worden seyn. Die 4 Burgen, die die Gegend so malerisch machen, liegen auf dem schroffen Abhange eines hohen waldigen Bergrückens. Sie sind 1) Schadeck am entferntesten von Neckarsteinach, vom Volke das Raubschloß oder das Schwalbennest genannt; sie ist die kleinste und liegt höher als die übrigen, über dem schwindelnd steilen Absturze eines Steinbruchs, hat zwei hohe runde Thürme, Brustmauern und anderes Gemäuer, und ist unbewohnt. 2) die Hinterburg, rechts von der vorigen gelegen; eine malerische Ruine, mit doppelten Ringmauern, einem hohen viereckigen Thurm und einem verschütteten Brunnen; von dieser Burg genießt man die schönste Aussicht. 3) die Mittelburg; sie ist neuer, geräumiger, wird noch bewohnt, hat einen großen viereckigen Thurm und ist von Oeconomiegebäuden umgeben. Am Eingange in den Hof befindet sich das Metternichsche Wappen. 4) die Vorderburg; liegt neben der dritten, hat wenige Gewölbe, mehrere mit Epheu bewachsene Mauerüberreste und einen viereckigen hohen Thurm. Am Thor sieht man das Wappen des Erbauers und seiner Gemahlin und die Jahreszahl 1568. Im Jahr 1802 kam Neckarsteinach von Mainz an Hessen.«[4]

 
Neckarsteinach, 1939

1842/43 wurde die Staatsstraße von Eberbach nach Heidelberg erbaut, wofür die Stadtmauer durchbrochen werden musste. 1878 wurde auf dem Neckar die Ketten-Schleppschifffahrt aufgenommen, 1879 wurde Neckarsteinach auch durch die Neckartalbahn erschlossen.

Im November 2014 gab Bürgermeister Herold Pfeifer bekannt, dass die Gemeinde einen Wechsel von Landkreis und Bundesland anstrebt und zukünftig zu Baden-Württemberg gehören möchte. Der Hauptgrund für den gewünschten Wechsel „sei die schlechte finanzielle Ausstattung der Kommunen in Hessen, die auch durch den neuen kommunalen Finanzausgleich bedingt sei“.[5][6]

Im Juni 2015 wurde am Bürgerhaus „Zum Schwanen“ eine Gedenktafel mit den Namen von sechs "Euthanasie"-Opfern angebracht, die dem Naziregime zum Opfer fielen.[7]

EingemeindungenBearbeiten

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Oktober 1971 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Darsberg, Grein und Neckarhausen auf freiwilliger Basis nach Neckarsteinach eingemeindet.[8]

Für das Gebiet der eingegliederten Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung errichtet.[9]

Territorialgeschichte und VerwaltungBearbeiten

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Neckarsteinach lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[10][11][12]

BevölkerungBearbeiten

EinwohnerstrukturBearbeiten

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Neckarsteinach 3804 Einwohner. Darunter waren 310 (8,15 %) Ausländer, von denen 118 aus dem EU-Ausland, 134 aus anderen Europäischen Ländern und 58 aus anderen Staaten kamen.[13] Die Einwohner lebten in 1786 Haushalten. Davon waren 650 Singlehaushalte, 543 Paare ohne Kinder und 464 Paare mit Kindern, sowie 94 Alleinerziehende und 35 Wohngemeinschaften.[14]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

• 1829: 1271 Einwohner, 143 Häuser[4]
• 1867: 1366 Einwohner, 158 Häuser[15]
Neckarsteinach: Einwohnerzahlen von 1829 bis 2015
Jahr  Einwohner
1829
  
1.271
1834
  
1.356
1840
  
1.556
1846
  
1.645
1852
  
1.450
1858
  
1.423
1864
  
1.422
1871
  
1.379
1875
  
1.391
1885
  
1.431
1895
  
1.420
1905
  
1.555
1910
  
1.707
1925
  
1.787
1939
  
1.856
1946
  
2.618
1950
  
2.786
1956
  
2.693
1961
  
2.811
1967
  
2.956
1970
  
3.025
1972
  
3.807
1976
  
3.806
1984
  
3.780
1992
  
3.900
2000
  
3.900
2005
  
3.897
2010
  
3.769
2011
  
3.804
2015
  
3.837
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [10]; 1972:[16]; 1976:[17]; 1984:[18]; 1992:[19]; 2000:[20]; 2005:[21]; 2010:[22]; Zensus 2011[13]; 2015:[23]
Ab 1972 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

ReligionszugehörigkeitBearbeiten

• 1829: 906 evangelische (= 71,52 %), 47 jüdische (= 3,80 %) und 315 katholische (= 24,78 %) Einwohner[4]
• 1961: 1866 evangelische (= 66,38 %), 893 katholische (= 31,77 %) Einwohner[10]
• 2011: 1671 evangelische (= 43,9 %), 1 013 katholische (= 26,6 %) und 1121 sonstige (= 29,5 %) Einwohner[24]

ErwerbstätigkeitBearbeiten

Die Gemeinde im Vergleich mit Landkreis, Regierungsbezirk Darmstadt und Hessen:[20]

Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2017 853 72.939 1.695.567 2.524.156
Veränderung zu 2000 +4,0 % +17,1 % +16,1 % +16,0 %
davon Vollzeit 2017 79,8 % 70,8 % 72,8 % 71,8 %
davon Teilzeit 2017 20,2 % 29,2 % 27,2 % 28,2 %
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte 2017 149 15.613 224.267 372.991
Veränderung zu 2000 −15,3 % −4,3 % +9,0 % +8,8 %
Branche Jahr Gemeinde Landkreis Regierungsbezirk Hessen
Produzierendes Gewerbe 2000 47,4 % 39,6 % 27,0 % 30,6 %
2017 54,9 % 32,1 % 20,4 % 24,3 %
Handel, Gastgewerbe und Verkehr 2000 32,6 % 25,1 % 26,4 % 25,1 %
2017 25,7 % 25,8 % 24,7 % 23,8 %
Unternehmensdienstleistungen 2000 06,6 % 11,6 % 25,1 % 20,2 %
2017 *) % 15,5 % 31,6 % 26,1 %
Sonstige Dienstleistungen 2000 10,4 % 22,0 % 20,1 % 22,5 %
2017 10,4 % 25,3 % 23,0 % 25,4 %
Sonstiges (bzw. ohne Zuordnung) 2000 03,0 % 01,7 % 01,4 % 01,5 %
2017 09,0 % 01,1 % 00,3 % 00,4 %

*) anonymisiert

ReligionenBearbeiten

Neckarsteinach ist seit der Reformation überwiegend evangelisch geprägt, aufgrund der Rekatholisierungsbestrebungen nach Ende des Dreißigjährigen Krieges gibt es aber auch eine traditionsreiche katholische Gemeinde.

Die Jüdische Gemeinde Neckarsteinach ist seit 1429 belegt und profitierte vor allem von der handelsgünstigen Lage am Neckar und durch die bis zu fünf Jahrmärkte in der Stadt. Ihr Begräbnis hatten die Neckarsteinacher Juden auf dem jüdischen Friedhof in Hirschhorn. 1806 wurde an der Hirschgasse eine erste Synagoge errichtet, 1842 am Stadtgarten eine Mikwe. Die 1886 erneuerte Synagoge entging während der Novemberpogrome 1938 zwar der Brandstiftung wurde aber verwüstet. Die jüdische Gemeinde erlosch mit dem Wegzug der letzten Juden im Zuge der nationalsozialistischen Judenverfolgung im Jahr 1939. Von den in Neckarsteinach geborenen oder längere Zeit hier lebenden Personen kamen 15 durch die Vollstrecker der NS-Gewaltherrschaft ums Leben.[25]

PolitikBearbeiten

StadtverordnetenversammlungBearbeiten

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[26] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[27][28]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
    
Insgesamt 19 Sitze
Parteien und
Wählergemeinschaften
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD 30,1 6 35,1 7 42,8 8 46,4 11
FWG 30,3 6 23,0 4 31,4 6 22,4 5
CDU 26,1 5 22,5 4 25,8 5 31,2 7
GRÜNE 13,5 2 19,4 4
gesamt 100,0 19 100,0 19 100,0 19 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 50,3 56,2 55,4 57,9
 
Rathaus von Neckarsteinach

BürgermeisterBearbeiten

Herold Pfeifer ist seit 2012 Bürgermeister von Neckarsteinach. Er wurde am 11. März 2012 mit 51,9 Prozent der Stimmen gewählt.

  • 1974–1990 Josef Kollerer (CDU)
  • 1990–1992 Rüdiger Völker (parteilos)
  • 1992–1994 Dieter Mörlein[29]
  • 1994–2000 Volker Klump (FWG)[30]
  • 2000–2012 Eberhard Petri (SPD, trat aber als unabhängiger Kandidat an)
  • seit 2012 Herold Pfeifer (SPD)

MagistratBearbeiten

Neckarsteinach gehört zum Bundesland Hessen und hat, wie auch Bremerhaven, eine Magistratsverfassung. Der Magistrat bildet die Spitze der Verwaltung und ist damit die Exekutive der Stadt.

Er setzt sich in der XVII Wahlperiode (seit April 2016) wie folgt zusammen:

  • Herold Pfeifer, Bürgermeister
  • Wolfgang Sponer, 1. Stadtrat
  • Thorsten Tschöp
  • Elisabeth Hinz
  • Wolfgang Spranz
  • Horst Folda
  • Erwin Binder

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Mit Pargny-sur-Saulx in Frankreich und Grein an der Donau/Österreich werden Partnerschaften gepflegt.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Das Vier-Burgen-Panorama vom linksseitigen Neckarufer Richtung Neckarsteinach gesehen

Vier BurgenBearbeiten

 
Vorder-, Mittel- und Hinterburg auf einer Federzeichnung des Jahres 1668

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Neckarsteinach sind die vier Burgen, die westlich vom Siedlungskern auf einem Bergsporn bzw. am Hang des Neckarufers liegen: Vorderburg, Mittelburg, Hinterburg und Schadeck (auch: Schwalbennest). Die Burgen wurden zwischen 1100 und 1230 von den Landschad von Steinach teils als Wormser bzw. Speyrer Lehen, teils als Allodialbesitz erbaut und befanden sich im späten Mittelalter teilweise im Besitz verschiedener anderer Herren des niederen Adels. Im 16. Jahrhundert gelangten sie wieder alle in den Besitz der Landschad, nach deren Aussterben 1653 in den Besitz einer Linie derer von Metternich, nach deren Aussterben 1753 in die Hand der Bistümer Worms und Speyer und im Zuge der Mediatisierung 1803 an das Land Hessen, das die Vorderburg an privat verkaufte und die Mittelburg sowie die Ruine der Hinterburg an die Erben der Allodialbesitzer, die Freiherren von Dorth abtrat. Die von Dorth erwarben später auch die Vorderburg, gaben jedoch die Ruine der Hinterburg an das Land zurück. Die Mittelburg, im 16. Jahrhundert zum Renaissanceschloss umgebaut und im 19. Jahrhundert gotisiert, wird heute von der Familie von Warsberg-Dorth bewohnt, die Vorderburg ist Sitz der Warsbergschen Forstverwaltung. Die Ruinen Hinterburg und Schadeck sind frei zugänglich und können besichtigt werden. Insbesondere von der Schadeck bietet sich ein sehenswerter Blick auf die Neckarschleife und die gegenüberliegende Bergfeste Dilsberg.

Weitere BauwerkeBearbeiten

 
Evangelische Kirche

Die Evangelische Kirche Neckarsteinach geht auf die ursprüngliche Kirche des Ortes zurück und wurde 1483 im Stil der Spätgotik durch Blicker XIV. Landschad von Steinach neu erbaut. Die Kirche wurde zunächst im frühen 16. Jahrhundert reformiert, dann aber von 1662 bis 1908 als Simultankirche für bis zu drei Konfessionen genutzt. Zu den bedeutenden Kunstschätzen der Kirche zählen zahlreiche Epitaphe der Landschad von Steinach sowie Repliken der Glasfenster von 1483.

 
Katholische Herz-Jesu-Kirche

Die katholische Herz-Jesu-Kirche wurde in neobarockem Stil 1906–1908 durch Friedrich Pützer errichtet. Der Hauptaltar von 1750 zeigt in der Mitte den Hl. Stephan und stammt ursprünglich aus der kath. Kirche St. Stephan in Mainz-Gonsenheim. Die Seitenaltäre waren ursprünglich in der bis zum Bau der katholischen Kirche als Simultankirche genutzten heutigen evangelischen Kirche und stammen von 1711.

 
Altes Amtshaus

Das Rathaus wurde 1861/62 anstelle des abgebrannten älteren Rathauses aus dem 16. Jahrhundert errichtet. Das erste Rathaus aus dem 14. Jahrhundert hatte vermutlich an anderer Stelle gestanden.

Neckarsteinach ist reich an historischem Baubestand. Neben Resten der alten Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert sind die mittelalterliche Bliggergasse zu nennen, außerdem das Fachwerkhaus Ambtmann und die ehemalige Synagoge in der Hirschgasse sowie der Schönauer Hof, ein historisches Fachwerk-Ensemble in der Kirchenstraße. Von den zahlreichen Überflutungen der tieferliegenden Teile des Ortes zeugt ein historischer Hochwasserpegel in der Hirschgasse. Der höchste Wasserstand wurde 1824 erreicht, die jüngste, hier verzeichnete Überflutung ereignete sich 1993.

Im Ortsteil Darsberg befindet sich die historische Sebastianskapelle

Darüber hinaus befindet sich noch die im Neckar liegende Staustufe Neckarsteinach zum Großteil auf der Gemarkung der Stadt.

Film und FernsehenBearbeiten

Neckarsteinach war gelegentlich Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen.

SpielfilmeBearbeiten

FernsehserienBearbeiten

UnterhaltungssendungenBearbeiten

ParkBearbeiten

 
Skulpturen im Nibelungenpark

Der Nibelungen-Park wurde 1998 mit Sandstein-Skulpturen des Bildhauers Paul August Wagner vom Skulpturenpark Seckach neu gestaltet.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Am ersten Märzwochenende findet im „Bürgerhaus zum Schwanen“ die „Kleine Buchmesse im Neckartal“ statt.
  • Im Ortsteil Darsberg wird am Fastnachtsdienstag ein Hexenumzug veranstaltet. Zu einem Hexentanz und Guggenmusik wird auf den Wiesen am Ortseingang ein Feuerrad abgerollt.
  • Zwei Wochen vor Ostern findet der traditionelle Sommertagszug statt.
  • Zwei Wochen nach Pfingsten (1. Sonntag nach Trinitatis) ist Kerwe (Kirchweih) mit Backfischfest
  • Am letzten Samstag im Juli wird der „Tag des Gastes“ gefeiert, mit Vierburgenbeleuchtung
  • Allerheiligenmarkt am 1. November. In den angrenzenden badischen Gemeinden ist an diesem Tag Feiertag, im hessischen Neckarsteinach haben alle Geschäfte geöffnet
  • Am 1. Adventswochenende findet in der unteren Altstadt der Weihnachtsmarkt statt.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Bahn- und StraßenverkehrBearbeiten

Neckarsteinach und der Ortsteil Neckarhausen liegen an der 1879 eröffneten Neckartalbahn Heidelberg–MosbachBad Friedrichshall, die seit 2003 mit den Linien 1 und 2 halbstündlich über den Bahnhof Neckarsteinach sowie den Haltepunkt Neckarhausen bei Neckarsteinach von der S-Bahn RheinNeckar bedient wird. Zwischen 1928 und 1981 gab es entlang der Steinach eine Nebenbahn nach Schönau, der Personenverkehr auf ihr wurde bereits 1969 eingestellt.

Die heute dominierende Verkehrsader ist die Bundesstraße 37.

Rad- und WanderwegeBearbeiten

Neckarsteinach liegt an folgenden Radwanderwegen:[31]

Zwei Hauptwanderwege des Odenwaldklubs führen durch Neckarsteinach:[32]

Weitere Wanderwege sind der nach Heidelberg führende 22 km lange 4 Burgenweg[33] und der Ochsenkopf-Weg,[34] ein 7,1 km langer Rundwanderweg, der am Aussichtsturm auf dem 416 m hohen, „Ochsenkopf“ genannten Schadeck (Odenwald) vorbeiführt. Außerdem gibt es noch einige Nordic-Walking-Strecken.

Bau von WindkraftanlagenBearbeiten

Im Oktober 2014 hat eine Betreibergemeinschaft den Windpark "Greiner Eck" mit 5 Windkraftanlagen (Nennleistung je 3.000 kW) beantragt. Die Windrad-Standorte befinden sich zwischen Neckarsteinach und Hirschhorn im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald sowie im FFH-Gebiet 6519-304 "Odenwald bei Hirschhorn". Aus Kritik am Bau des Windparks bildete sich 2014 die Bürgerinitiative Greiner-Eck e.V.[35] Trotz Protesten hat das Regierungspräsidium Darmstadt im Februar 2016 den Windpark genehmigt, im Sommer 2016 wurde mit dem Bau der Windkraftanlagen begonnen. Der Windpark ging 2017 ans Netz.[36]

Ansässige UnternehmenBearbeiten

Die Schifffahrt hat in Neckarsteinach eine über 800-jährige Tradition vorzuweisen. Eine feste Fischer- bzw. Schifferzunft ist schon um das Jahr 1150 nachgewiesen,[37] dadurch blieb die Schifffahrt bis ins 19. Jahrhundert den Schiffergilden vorbehalten.[38][39] Nach der gewerblichen Freiheit auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen im 19. Jahrhundert bildete sich in Neckarsteinach ein Schifferverein mit über 30 Mitgliedern. Die bedeutendsten Schifffahrtsunternehmen des Ortes sind die Ludwig und Jakob Götz GmbH & Co. KG und die Reederei Gebrüder Krieger KG.

Johann Friedrich II. Götz (1820–1892) war Gastwirt (Adlerwirt) Schiffermeister sowie mehrfacher Steinbruchbesitzer im Neckartal. Er betrieb schon vor 1879 Steinschifffahrt auf dem Neckar. Die Steine aus seinen Steinbrüchen wurden überdies bei der Tullaschen Rheinregulierung verwendet. Zudem setzte er sich für den Bau des Winterhafens in Neckarsteinach ein, der 1892 gebaut wurde. Sein Sohn Ludwig Friedrich (1865–1922) und seine Enkel Ludwig (1887–1955) und Jakob Götz (1890–1977) bauten das Geschäft weiter aus und waren Besitzer von sechs Steinbrüchen, deren Steine sie mit einer eigenen Schiffsflotte ihres 1920 gegründeten Unternehmens an Abnehmer im weiteren Umkreis auslieferten. Ferner wurden Kies und Sand verschifft. Das Unternehmen war an der Baustofflogistik bei der Neckarkanalisierung und bei Uferbefestigungsarbeiten längs des Rheins beteiligt, später engagierte sich Götz in der Kiesförderung, heute ist man vor allem im Bereich der Containerlogistik tätig.[40] Eine ähnliche Entwicklung nahm die Firmengruppe Krieger, deren Geschäftsfelder seit dem 19. Jahrhundert ebenfalls die Gewinnung von Sand und Kies und der Transport dieser Güter mit Frachtschiffen sind. Einige Schiffe der Neckarsteinacher Schiffer sowie Reedereien wurden vor Ort bei der einzigen hessischen Schiffswerft Philipp Ebert und Söhne gebaut.

Zu den weiteren bedeutenden Unternehmen des Ortes zählt ein Werk der Odenwald-Chemie GmbH. Außerdem erfolgte im Jahr 1946 die Gründung des Reeder- und Baustoffunternehmens Waibel KG in Neckarsteinach, das seinen Hauptsitz bis 1957 in der Vierburgenstadt hatte.[41][42]

Neckarsteinach ist obendrein seit 1822[43] der Stammort des Schiffergeschlechts Boßler, dessen Wurzeln in der Schifferstadt liegen. Mit der Unternehmung Bossler Transport GmbH ist ein Familienzweig der älteren Familienlinie noch heute unternehmerisch vor Ort vertreten. Durch die 1926 gegründete Fahrgastreederei Personenschiffahrt Gebr. Bossler, war die jüngere Linie der Familie maßgeblich am Touristenfluss der Vierburgenstadt beteiligt und zählte zu den Pionieren der Passagierschifffahrt auf dem Neckar.[39][44]

Der Tourismus wird gleichfalls heute noch durch Kurs- und Ausflugsfahrten auf dem Neckar zwischen Heidelberg und Eberbach (z. T. bis Heilbronn) gefördert. Viele Gaststätten und Übernachtungsbetriebe leben davon.

Für Freunde des alten Handwerks Drechseln bietet die Drechselstube Neckarsteinach, eine kleine privat geführte Drechselschule regelmäßig Grundkurse und weiterführende Kurse rund um das Drechseln an.

BildungseinrichtungenBearbeiten

  • Freiherr-vom-Stein-Schule, mit Grund-, Haupt- und Realschule.

PersönlichkeitenBearbeiten

nach Geburtsjahr geordnet.

 
Otto Bartning

LiteraturBearbeiten

  • Walter Möller u. Karl Krauß: Neckarsteinach, seine Herren, die Stadt und die Burgen, Mainz 1928.
  • 600 Jahre Stadtrechte Neckarsteinach 1377 bis 1977 – Festwoche vom 23. – 31. Juli 1977. Herausgegeben von der Stadtverwaltung Neckarsteinach, (DNB 830288465).
  • August Staub: Vierburgenstadt Neckarsteinachdas Schifferstädtchen und seine Bewohner in alten Aufnahmen. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1986, ISBN 3-924932-91-3.
  • Jochen Goetze (Text) und Werner Richner (Fotografie): Burgen im Neckartal. Braus, Heidelberg 1989. S. 58 ff. ISBN 3-925835-52-0.
  • Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Herausgegeben vom Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1992, ISBN 3-89426-031-9.
  • Christoph Bühler: Burgen der Kurpfalz. Bergstraße und Neckartal. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1990. S. 107 ff. ISBN 3-89426-012-2.
  • Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach, 1603–1900. Band I: Die evangelischen Kirchenbücher. Neckarsteinach 1999, (DNB 959404473).
  • Herbert Komarek: Neckarsteinach in Bildern seiner VergangenheitMit den Augen von Künstlern gesehen und gemalt. Herausgegeben vom Heimat- und Verkehrsverein Neckarsteinach e. V. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2002, ISBN 3-8313-1267-2.
  • Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Herausgegeben vom Schifferverein Neckarsteinach e. V. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0.
  • Elisabeth Hinz: Neckarsteinach in Vergangenheit und Gegenwart, Selbstverlag Elisabeth Hinz, Neckarsteinach 2005, ISBN 3-936866-04-X.
  • Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach, 1656–1900. Band II: Die katholischen Kirchenbücher. Neckarsteinach 2008, (DNB 991913639).
  • Literatur über Neckarsteinach in der Hessischen Bibliographie
  • Literatur von und über Neckarsteinach im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

WeblinksBearbeiten

  Commons: Neckarsteinach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikivoyage: Neckarsteinach – Reiseführer
 Wiktionary: Neckarsteinach – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2018 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt;
  3. Die Geschichte der Stadt Neckarsteinach. In: Webauftritt. Stadt Neckarsteinach, abgerufen im Oktober 2019.
  4. a b c Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt Oktober 1829, OCLC 312528080, S. 164 (Online bei google books).
  5. Neckarsteinach will den Kreis verlassen. In: morgenweb.de. Mannheimer Morgen, 4. November 2014;.
  6. Neckarsteinach: Seitenwechsel bedeutet Aus für Bordelle. In: FR.de. Frankfurter Rundschau, 26. November 2014;.
  7. Gedenktafel für die Neckarsteinacher Euthanasie-Opfer: „Den Opfern ihren Namen und ihre Würde zurückgeben“. Neckartal-Nachrichten, 28. Juli 2015;.
  8. Karl-Heinz Gerstemeier, Karl Reinhard Hinkel: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Hrsg.: Hessischer Minister des Inneren. Bernecker, Melsungen 1977, DNB 770396321, OCLC 180532844, S. 215.
  9. Hauptsatzung. (PDF; 177 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Neckarsteinach, abgerufen im Oktober 2019.
  10. a b c Neckarsteinach, Landkreis Bergstraße. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  11. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  12. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 1. Großherzoglicher Staatsverlag, Darmstadt 1862, DNB 013163434, OCLC 894925483, S. 43 ff. (Online bei google books).
  13. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Neckarsteinach, Stadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im September 2019.
  14. Haushalte nach Familien: Neckarsteinach, Stadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im September 2019.
  15. Ph. A. F. Walther: Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. G. Jonghaus, Darmstadt 1869, OCLC 162355422, S. 60 (Online bei google books).
  16. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  17. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1977; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 15. Dezember 1976. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1976 Nr. 52, S. 2283, Punkt 1668 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 10,3 MB]).
  18. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1985; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 30. Oktober 1984. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1984 Nr. 46, S. 2175, Punkt 1104 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,5 MB]).
  19. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1993; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 21. Oktober 1992. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1992 Nr. 44, S. 2766, Punkt 935 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,1 MB]).
  20. a b Gemeindedatenblatt: Neckarsteinach. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH;
  21. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2005). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  22. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2010). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  23. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden (30. Juni 2015). In: Hessisches Statistisches Landesamt. Archiviert vom Original;.
  24. Religionszugehörigkeit: Neckarsteinach, Stadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im September 2019.
  25. Geschichte der jüdischen Gemeinde Neckarsteinach. In: Webauftritt. Alemannia Judaica, abgerufen im Oktober 2019.
  26. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. 431018 Neckarsteinach, Stadt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  27. Ergebnis der Gemeindewahl vom 27. März 2011. 431018 Neckarsteinach, Stadt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im September 2019.
  28. Ergebnis der Gemeindewahl vom 26. März 2006. 431018 Neckarsteinach, Stadt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im September 2019.
  29. Bürgermeister ist nicht gleich Bürgermeister. In: www.rnz.de. Rhein-Neckar-Zeitung, 9. März 2012, abgerufen im Oktober 2019.
  30. Herold Pfeifer will Bürgermeister werden. Echo Online 6. Januar 2012
  31. Rad & Wandern. In: Webauftritt. Stadt Neckarsteinach, abgerufen im Oktober 2019.
  32. Die Wanderwege des Odenwaldklubs. In: Webauftritt. Odenwaldklubs e.V., archiviert vom Original; abgerufen im Oktober 2019.
  33. 4 Burgen-Weg. In: wandermap.net. Bikemap GmbH, abgerufen im Oktober 2019.
  34. Ochsenkopf-Weg. In: wandermap.net. Bikemap GmbH, abgerufen im Oktober 2019.
  35. Website der Bürgerinitiative Greinereck e.V., abgerufen im Februar 2018.
  36. Windpark Greiner Eck. Windpark Greiner Eck GmbH & Co. KG, abgerufen im Oktober 2019.
  37. August Staub: Vierburgenstadt Neckarsteinach – das Schifferstädtchen und seine Bewohner in alten Aufnahmen. 1. Auflage. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1986, ISBN 3-924932-91-3, S. 8.
  38. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 11–13.
  39. a b Jahrhunderte der Neckarschifffahrt – Jahrhunderte alte Schifffahrt. Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, archiviert vom Original am 21. Dezember 2018; abgerufen am 25. Januar 2019.
  40. Hanspeter Rings: Neckarschiffahrt: Illustrierte Geschichte der Ludwig und Jakob Götz KG. Mit den Erinnerungen von Friedrich Götz. 1. Auflage. Edition Quadrat, Mannheim 1990, ISBN 3-923003-49-8.
  41. a b Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 49.
  42. Werner Kurzlechner: In Gernsheim andocken zum Transport nach China. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. August 2004;.
  43. Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach 1603-1900, Band I. die evangelischen Kirchenbücher. Hrsg.: Evangelische Kirchengemeinde Neckarsteinach und Darsberg. Band 171 der Reihe B der Deutschen Ortssippenbücher. Neckarsteinach 1999, OCLC 47848790, S. 76.
  44. Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 54.
  45. a b Herbert Komarek: Neckarsteinach 850 Jahre Schiffahrt im Wandel der Zeit. Hrsg.: Schifferverein Neckarsteinach e. V. 1. Auflage. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1321-0, S. 71.