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Otto Bartning

deutscher Architekt und Architekturtheoretiker
Otto Bartning, vor 1920

Otto Bartning (* 12. April 1883 in Karlsruhe; † 20. Februar 1959 in Darmstadt) war ein deutscher Architekt und Architekturtheoretiker, der vor allem durch seine Kirchenbauten bekannt wurde. Die meisten noch vorhandenen Gebäude nach Bartnings Plänen stehen inzwischen unter Denkmalschutz.

LebenBearbeiten

Otto Bartning wurde als jüngstes von fünf Kindern des Hamburger Kaufmanns Otto Bartning (1837–1911) und dessen Frau Jenny, geb. Doll, einer Tochter des evangelischen Theologen Karl Wilhelm Doll,[1][2] geboren. Nach dem Abitur 1902 am Großherzoglichen Gymnasium in Karlsruhe begann er im Wintersemester des gleichen Jahres sein Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Zu seinen Lehrern zählte u. a. Julius Carl Raschdorff. Von 27. März bis 5. Dezember 1904 unternahm Bartning eine Weltreise (in der älteren Literatur fälschlicherweise auf 1902–1903 datiert) und setzte dann sein Studium in Berlin – und für ein Semester in Karlsruhe bei Hermann Billing, Max Laeuger und Karl Moser – fort. Gleichzeitig war er ab Ende 1905 bereits freischaffender Architekt in Berlin. Otto Bartning beendete sein Studium ohne Abschluss. (Zum Abbruch des Studiums gibt es widersprüchliche Quellenangaben: 1908 oder 1907.)

Noch als Student baute Bartning seine erste Kirche, die evangelische Friedenskirche in Peggau in der Steiermark. Dem folgten in der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg 17 weitere evangelische Kirchen in den überwiegend katholischen Donauländern, sogenannte Diasporakirchen. Der erste Kirchenbau Bartnings in Deutschland entstand 1909–1910 in Essen.

Ab 1912 war er Mitglied im Deutschen Werkbund, von 1919 bis 1923 gehörte er dessen Vorstand an. Zusammen mit Walter Gropius begründete er ab Ende 1918 die Bauhaus-Idee, formulierte weitgehend das Programm, war dann aber an der Gründung nicht beteiligt (Alleingang von Gropius). Bartning zählte zu den Begründern der Architektenvereinigung Der Ring. 1922 erregte sein (nicht ausgeführter) expressionistischer Entwurf einer Sternkirche Aufsehen[3], 1928 wurde er mit dem Bau der Stahlkirche[4] auf dem Ausstellungsgelände der Pressa in Köln international bekannt. Nach dem Umzug des Bauhauses nach Dessau war Bartning 1926–1930 Direktor der neu gegründeten Staatlichen Bauhochschule Weimar. Nach dem Sieg der NSDAP in Thüringen 1930 musste er diese Funktion an Paul Schultze-Naumburg, den politischen Zögling des thüringischen NS-Ministers und späteren Reichsinnenministers Wilhelm Frick, abgeben.[5] Danach war er vorwiegend wieder in Berlin tätig, unter anderem war er an der Errichtung der Siemensstadt beteiligt. 1943 arbeitete er an der Restaurierung der Heiliggeistkirche in Heidelberg.[6]

Bartning gehörte in den 1920er Jahren zu den Teilnehmern an den Colpacher Gesprächen, die eine deutsch-französische Verständigung fördern sollten. Er wohnte jedoch in dieser Zeit in Berlin-Schöneberg, unter anderem in der Friedrich-Wilhelm-Straße 6a.[7]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bartning Leiter der Bauabteilung des Evangelischen Hilfswerks in Neckarsteinach. Unter seiner Leitung legte das Hilfswerk mit Unterstützung ausländischer Kirchen zwei Serienkirchenprogramme auf. Bartning entwarf drei Typen von Notkirchen[8], von denen 43 in ganz Deutschland gebaut wurden, insbesondere dort, wo Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen worden waren.[9] In einem Folgeprogramm wurden weitere, jetzt kleinere Kirchengebäude in den drei Typen Gemeindezentrum, Diasporakapelle und Haus der Kirche errichtet.

Bartning gründete 1946 gemeinsam mit Eugen Gerstenmaier den Evangelischen Siedlungsdienst zum Siedlungsbau. Er war auch maßgeblich an der Wiederbegründung des Deutschen Werkbundes beteiligt. Ab 1950 führte er mit dem Architekten Otto Dörzbach eine Bürogemeinschaft. Ende dieses Jahres war er nach Darmstadt gezogen und residierte fortan in einem Flügel des Ernst-Ludwig-Hauses auf der Mathildenhöhe. Im gleichen Jahr wurde er zum Zweiten Vorsitzenden des Deutschen Werkbundes und zum Präsidenten des Bundes Deutscher Architekten (BDA) gewählt. 1953 wurde die Otto-Bartning-Stiftung mit Sitz in Darmstadt gegründet.[10]

Bartning starb 1959 in Darmstadt, wo sich auch das Otto-Bartning-Archiv befindet (im Fachgebiet Geschichte und Theorie der Architektur, Fachbereich Architektur der Technischen Universität Darmstadt). Otto Bartning wurde auf dem Alten Friedhof in Darmstadt bestattet (Grabstelle: I Mauer 23).

Theodor Heuss, der mit Bartning befreundet war, schätzte an ihm die „Begegnung rationaler Verständigkeit mit innerer Poesie“.[6]

PrivatesBearbeiten

Bartning war seit 1909 mit Cläry (Klara) Fuchs (13. November 1878 – 12. November 1966) verheiratet. Das Paar hatte drei Kinder: Marianne (1910–2006), Peter (1913–1942) und Sibylle (geb. 1917).

EhrungenBearbeiten

WerkBearbeiten

Bauten (Auswahl)Bearbeiten

 
Altlutherische Kirche in Essen-Moltkeviertel, erste Bartning-Kirche in Deutschland
 
Wasserturm, Zeipauer Dachstein- und Braunkohlenwerke AG in Zeipau (Niederschlesien)

Die 1928 auf der Ausstellung Pressa in Köln vorgestellte doppeltürmige Stahlkirche machte Bartning international bekannt. Hinzu kamen die nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten Bartning-Notkirchen.

Chronologische Übersicht von Bauten und Entwürfen:[13]

 
1922: Grabmal der Familie Aschaffenburg, gelegen im Bunten Garten von Mönchengladbach
 
Tuchfabrik Schmitz
  • 1923: Tuchfabrik Gebr. Aschaffenburg in Mönchengladbach, ehemals Tuchfabrik Aschaffenburg, an der Sachsenstraße 30[16]
 
Haus Wylerberg
 
Langer Jammer in der Berliner Großsiedlung Siemensstadt
 
Auferstehungskirche in Essen-Südostviertel
 
Evangelische Kirche in Dornbirn
  • 1930–1931: evangelische Heilandskirche in Dornbirn (Österreich)
  • 1932–1934: evangelische Gustav-Adolf-Kirche in Berlin-Charlottenburg, Brahestraße / Herschelstraße[22]
  • 1932–1934: evangelische Kirche in Lissabon
  • 1934: evangelische Kapelle in Heerlen (Niederlande)
  • 1933–1936: Entbindungsklinik Maternité Grand-Duchesse Charlotte in Luxemburg, 4 Rue Ernest Barblé
  • 1934–1935: evangelische Markuskirche in Karlsruhe, Weinbrennerstraße 23
  • 1936: evangelische Kreuzkirche in Chemnitz, Andréplatz
  • 1937: eigenes Wohnhaus in Berlin-Westend, Nußbaumallee 42[23]
 
Erlöserkirche in Münster
 
Evang. Kirche Nassengrub (Tschechien)
  • 1949–1953: etwa 50 weitere Notkirchen eines Nachfolgeprogramms der neuen Typen Gemeindezentrum und Diasporakapelle, z. B.:
    • Diasporakapelle (heutige Friedhofskapelle) 1951 auf dem Dorotheenstädtischen Kirchhof II[27]
    • Pauluskirche in Bilshausen, heute Landkreis Göttingen, 1951
    • Erlöserkirche /Gemeindezentrum in Neuss-Reuschenberg 1950–1951 (Notkirche Typ "D" in die Denkmalliste aufgenommen)
    • Segenskirche Delbrück, 1949, Typ Gemeindezentrum[28] (heute Privathaus)
    • Erlöserkapelle Gerzen bei Landshut, 1951 (Notkirche, in die Denkmalliste aufgenommen)
  • ab 1952: Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Insel Helgoland
  • 1952–1953: Umbau der Burg Fürsteneck zur Bildungsstätte
 
Klinikum Darmstadt, Frauenklinik, Otto-Bartning-Bau (2013)

SchriftenBearbeiten

  • Vom neuen Kirchbau. Berlin 1919.
  • Erdball. 1947.[11]
  • Erde Geliebte. 1956.[11]
  • Hermann Wandersleb (Hrsg.): Neuer Wohnbau, Band 2: Durchführung von Versuchssiedlungen. Otto Maier Verlag, Ravensburg 1958.
  • Alfred Siemon (Hrsg.): Vom Raum der Kirche. Aus Schriften und Reden (= Baukunst des 20. Jahrhunderts, 2). Rasch, Bramsche 1958.
  • Oskar Beyer (Hrsg.): Otto Bartning in kurzen Worten. Aus Schriften und Reden des Architekten. Furche-Verlag, Hamburg 1954.
  • Die 48 Notkirchen in Deutschland. Schneider, Heidelberg 1949.
  • Entzückte Meerfahrt. Rowohlt, Reinbek 1958.
  • Vom neuen Kirchenbau. In: Planen und Bauen im neuen Deutschland. Köln / Opladen 1960, S. 158 f.

Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK)Bearbeiten

Die Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e. V. (OBAK) ist ein Verein zur Erforschung und Verbreitung des Werks von Otto Bartning. Die Arbeitsgemeinschaft ist mit ihrem Internetauftritt digitaler Grundstock des Otto-Bartning-Archivs der Technischen Universität Darmstadt,[33] weil sie wesentlich zur Digitalisierung seines Werks beigetragen hat und fortlaufend beiträgt.[34]

Der Verein wurde am 29. Mai 2003 auf dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin als Initiative von Privatpersonen begründet. Nach der Gründungsversammlung vom 4. Mai 2006 wurde der Verein 2006 beim Registergericht eingetragen. Die OBAK ist als gemeinnützig anerkannt zur Förderung gemeinnütziger Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur sowie wissenschaftlicher Zwecke.

Die OBAK richtete anlässlich des Bauhausjahres 2009 in Erfurt die Ausstellung Otto Bartning und das (andere) Bauhaus aus und in Berlin ein Crossover-Kunstprojekt: Die Welt ist Energie – Performance, Malerei und Klangcollage[35] und liefert für zahlreiche Publikationen zu Bartning das Bildmaterial.[36] Seit 2009 betreibt sie das europäische Projekt eurOB zur internationalen Vernetzung von Kunsthistorikern und Architekten zum Thema Bartning. 2012 wurde eine Initiative gestartet mit dem Ziel, die zwischen 1947 und 1953 entstandenen Typenkirchen und Notkirchen Bartnings in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufzunehmen.[37]

AusstellungenBearbeiten

  • 2017/2018 Otto Bartning (1883–1959), Architekt einer sozialen Moderne. Eine Ausstellung der Akademie der Künste, Berlin, und der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Karlsruhe, dem Institut Mathildenhöhe Darmstadt und der Technischen Universität Darmstadt, Kuratorin Sandra Wagner-Conzelmann. Akademie der Künste[38][39] 31.03. - 18.06.2017, Städtischen Galerie Karlsruhe 22.07. - 22.10.2017, Institut Mathildenhöhe Darmstadt 19.11.2017 - 18.03.2018
  • 2019/2020 Bartning.Bartning.Bartning. Architekt der Moderne. LVR-Freilichtmuseum Kommern. Rheinisches Landesamt für Volkskunde, Kuratorin Sandra Wagner-Conzelmann, 06.10.2019 - 25.10.2020, als Beitrag zu dem Projekt "100 Jahre Bauhaus im Westen" des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) und des Landesverbands Rheinland (LVR). Im Zentrum der Ausstellung steht Otto Bartnings Beitrag zur Geschichte des seriellen Bauens. Anlass dafür bot die auf das Museumsgelände translozierte Diasporakapelle aus Overath, die Teil des Notkirchenprogramms Bartnings ist.

LiteraturBearbeiten

in der Reihenfolge des Erscheinens, früheste zuerst

  • Hans Ludwig Oeser: Neue Baukunst. Neubauten von Prof. Dr. Otto Bartning, Berlin. In: Die Form, Jg. 1, 1925/26, S. 266–272 (Digitalisat).
  • Ernst Pollak: Der Baumeister Otto Bartning. Unser Lebensgefühl gestaltet in seinem Werk. Kurt Schroeder, Bonn 1926.
  • Paul Girkon: Die Stahlkirche. Evangelischer Kultbau auf der Pressa Köln 1928 mit einem Vorwort von Otto Bartning. Furche-Kunstverlag, Berlin 1928.
  • Robert Volz: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Band 1: A–K. Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, DNB 453960286.
  • Hans Karl Frederick Mayer: Der Baumeister Otto Bartning und die Wiederentdeckung des Raumes. Lambert Schneider, Heidelberg 1951.
  • Helmut Lerch, Jürgen Bredow: Otto Bartning. Materialien zum Werk des Architekten. Verlag ‚Das Beispiel‘, Darmstadt 1983.
  • Dörte Nicolaisen: Das andere Bauhaus. Otto Bartning und die Staatliche Bauhochschule Weimar 1926–1930. Kupfergraben-Verlagsgesellschaft, Berlin 1996, ISBN 3-89181-406-2.
  • Tilo Richter: Die Kreuzkirche in Chemnitz-Kaßberg. Ein Bau von Otto Bartning. Passage-Verlag, Leipzig 1996, ISBN 3-9805299-1-6.
  • Christoph Schneider: Das Notkirchenprogramm von Otto Bartning. Tectum Verlag, Marburg 1997.
  • Chris Gerbing: Die Auferstehungskirche in Pforzheim. Otto Bartnings Kirchenbau im Spannungsfeld zwischen Moderne und Traditionalismus. Schnell & Steiner, Regensburg 2001, ISBN 3-7954-1428-8.
  • Marcus Frings (Hrsg.): Die Sternkirche von Otto Bartning. Analyse, Visualisierung, Simulation. vdg, Weimar 2002, ISBN 3-89739-285-2. (mit CD-ROM)
  • Svenja Schrickel: Die Notkirchen von Otto Bartning. Eine serielle Kirchenbauproduktion der Nachkriegszeit. Überlieferte Zeichen eines Neuanfanges nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 34. Jahrgang 2005, Heft 4, S. 201–213. (online als PDF)
  • Chris Gerbing: Otto Bartning (1883–1959). Kirchenbauer, Architekt und Pädagoge zwischen Tradition und Moderne. In: Gerhard Schwinge (Hrsg.): Lebensbilder aus der badischen evangelischen Kirche, Band V: Kultur und Bildung. Verlag Regionalkultur, Heidelberg et al. 2007, S. 245–273.
  • Wilfried Limberg: Zur Kirche in Nove Mesto pod Smrkem. Eine Arbeitsnotiz der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK). In: Arbeitsstelle Gottesdienst der EKD, 23. Jahrgang 2009, Nr. 1, S. 50. (online als PDF bei www.ekd.de)
  • Evangelische Gustav-Adolf-Kirchengemeinde in Berlin-Charlottenburg, Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK) (Hrsg.): Die Gustav-Adolf-Kirche in Berlin-Charlottenburg und ihr Architekt Otto Bartning. Festschrift zum 75. Jahrestag der Einweihung. Balthasar-Verlag, Gifhorn 2009, ISBN 978-3-937134-51-2.[40]
  • Hans Körner: Das Heilige und die Moderne. Otto Bartning und der protestantische Kirchenbau der 1920er Jahre. In: INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte (2/2009), S. 241–261.
  • Ulrike Nierste: Expressionismus und Neue Sachlichkeit: Die Gustav-Adolf-Kirche von Otto Bartning und der Kirchenbau in der Weimarer Republik, Berlin 2010, Objekt-Metadaten
  • Sandra Wagner-Conzelmann: „Alles Bauen muß von einem Zwecke aus begriffen werden, ... so auch der Kirchenbau.“ Die Aufgaben von Architektur nach Otto Bartning. In: Hans Körner, Jürgen Wiener (Hrsg.): Liturgie als Bauherr? Moderner Kirchenbau in Deutschland. Klartext-Verlag, Essen 2010, S. 183–190.
  • Friedhelm Grundmann: Otto Bartning (1883−1959). Der Erneuerer des protestantischen Kirchenbaus. In: Jürgen Kampmann (Hrsg.): Protestantismus in Preußen. Lebensbilder aus seiner Geschichte, Bd. 4: Vom Ersten Weltkrieg bis zur Teilung Deutschlands. Hansisches Druck- und Verlagshaus, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-86921-036-0, S. 191ff.
  • Sandra Wagner-Conzelmann: Die Modelle der Sternkirche von Otto Bartning. In: Oliver Elser, Peter Cachola Schmal (Hrsg.): Das Architekturmodell. Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie. Deutsches Architektur Museum, Frankfurt am Main 2012, S. 38–44.
  • Sandra Wagner-Conzelmann: Otto Bartning (1883–1959). In: Jessica Hänsel, Jörg Haspel, Christiane Salbe, Kerstin Wittmann-Englert (Hrsg.): Baumeister, Ingenieure, Gartenarchitekten. Historische Kommission zu Berlin, Berlin 2016, S. 319–341.
  • Werner Durth, Wolfgang Pehnt, Sandra Wagner-Conzelmann: Otto Bartning. Architekt einer sozialen Moderne. Hrsg.: Akademie der Künste und Wüstenrot Stiftung. Justus von Liebig, Darmstadt 2017, ISBN 978-3-88331-220-0.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Otto Bartning – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hermann Erbacher: Doll, Karl Wilhelm. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 4, Duncker & Humblot, Berlin 1959, ISBN 3-428-00185-0, S. 60 f. (Digitalisat). Hier: „Enkel u. a. Otto Bartning (1883–1959), Architekt in Weimar u. Darmstadt.“
  2. Otto Bartning auf der Webseite der Familie Bartning
  3. Details zum Sternkirchen-Entwurf
  4. Ansicht der Stahlkirche aus dem Bildarchiv preußischer Kulturbesitz@1@2Vorlage:Toter Link/bpkgate.picturemaxx.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Hans Prolingheuer: Hitlers fromme Bilderstürmer. Kirche & Kunst unterm Hakenkreuz. Köln 2001, ISBN 3-920862-33-3, S. 330, Anm. 232.
  6. a b T. Heuss, Zur Einführung, in: Planen und Bauen im neuen Deutschland. Köln/Opladen 1960.
  7. Bartning, Otto; Architekt. In: Berliner Adreßbuch, 1922, II.
  8. Karin Berkemann: Otto Bartning. In: Strasse der Moderne – Kirchen in Deutschland. Deutsches Liturgisches Institut, abgerufen am 18. Mai 2019.
  9. Sigrid Hoff: Ein moderner Kirchenvater. Otto Bartning war Vordenker der Bauhaus-Bewegung und maßgeblich im Kirchenbau engagiert. In: Christ in der Gegenwart, Jg. 69 (2017), S. 183.
  10. Der Hessische Minister des Inneren: Genehmigung der Errichtung der Otto-Bartning-Stiftung für Baukunst und bildende Künste in Darmstadt vom 26. August 1953. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1953 Nr. 37, S. 801, Punkt 1044 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,3 MB]).
  11. a b c Lebensdaten von Otto Bartning in einer Festschrift für die Gustav-Adolf-Kirche in Berlin. Hier: S. 18; abgerufen am 7. März 2010.
  12. Manfred Koch: Otto Bartning. In: Stadtlexikon Karlsruhe. Stadtarchiv Karlsruhe, abgerufen am 8. November 2017.
  13. Für ein komplettes Werkverzeichnis der Sakralbauten siehe Immo Wittig: 53 Jahre Kirchenbau 1906–1959. Werkverzeichnis der Sakralbauten Otto Bartnings. In: „Ich habe mein Leben lang Kirchen gebaut.“ Zur Erinnerung an Otto Bartning. In: Arbeitsstelle Gottesdienst (ISSN 1619-4047), Band 23 (2009), S. 60–78.
  14. Berliner Baudenkmal Landhaus Miquelstraße
  15. Berliner Baudenkmal Wohnhaus Im Dol
  16. a b c d e f g h i Ernst Pollak: Der Baumeister Otto Bartning. Unser Lebensgefühl gestaltet in seinem Werk., 1926, 35 Seiten
  17. Die Kinderklinik des Rittberghauses vom Roten Kreuz in Berlin-Lichterfelde. In: Die Form, Jg. 4, 1929, S. 138–144 (Digitalisat).
  18. Berliner Baudenkmal Verwaltungsbau Elektro-Thermit
  19. Berliner Flächenbaudenkmal Großsiedlung Siemensstadt; zusammen mit 7 weiteren Architekten
  20. Otto Bartning auf der Website zum Musikheim in Frankfurt/Oder (Memento vom 16. Oktober 2013 im Internet Archive)
  21. Paul F. Schmidt: Das Frankfurter Musikheim. Architekt: Otto Bartning. In: Wasmuths Monatshefte für Baukunst. Band 13, 1929, S. 502–504 (zlb.de).
  22. Berliner Baudenkmal Gustav-Adolf-Kirche
  23. Berliner Baudenkmal Wohnhaus Bartning
  24. Berliner Baudenkmal Erste Kirche Christi Wissenschafter
  25. Eintrag in der Werkdatenbank
  26. Berliner Baudenkmal Offenbarungskirche
  27. Berliner Baudenkmal Friedhofskapelle auf dem Dorotheenstädtischen Kirchhof
  28. Festschrift zur Einweihung des neuen Gemeindezentrums Delbrück/Westf. am 15. April 1973, Palmsonntag, S. 5.; vgl. ferner Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts. München 2007. S. 53
  29. Berliner Baudenkmal Johanniskirche
  30. Berliner Baudenkmal Himmelfahrtkirche
  31. Immo Wittig: Otto Bartning. Architekt der Himmelfahrtkirche Berlin-Wedding. In: Festschrift „50 Jahre Himmelfahrtkirche Mai 2006“, Hrsg. von der Evangelischen Kirchengemeinde am Humboldthain. S. 21 [1]@1@2Vorlage:Toter Link/www.otto-bartning.info (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  32. Thomaskirche in Karlsruhe
  33. http://publicus.culture.hu-berlin.de/sammlungen/sammlung/808
  34. Otto-Bartning-Archiv TU Darmstadt (Memento vom 13. Oktober 2010 im Internet Archive)
  35. Bauhausorte (Memento vom 24. Januar 2012 im Internet Archive)
  36. Das Otto-Bartning-Archiv der TUD. In: sueddeutsche.de. Abgerufen am 7. Mai 2019.
  37. Bartning-Typenkirchen als UNESCO-Weltkulturerbe auf der Homepage der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e. V., abgerufen am 20. Dezember 2012.
  38. Nikolaus Bernau: Und immer noch strahlt die Sternkirche. In: Berliner Zeitung, 12. April 2017.
  39. Otto Bartning (1883-1959). Architekt einer sozialen Moderne
  40. DNB 996689508