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Luís Sá Silva

angolanischer Automobilrennfahrer

KarriereBearbeiten

Sá Silva begann seine Motorsportkarriere 2006 im Formelsport und trat zunächst in asiatischen Serien an. Er startete in der internationalen Formel Challenge und wurde Neunter in der Fahrerwertung. 2007 wechselte Sá Silva in die asiatische Formel Renault Challenge zu Champ Motorsport. Mit einer Podest-Platzierung erreichte er in seiner ersten Saison den 14. Gesamtrang. 2008 verbesserte sich Sá Silva in der asiatischen Formel Renault Challenge auf den vierten Platz. Er stand in dieser Saison dreimal auf dem Podium. Darüber hinaus nahm er an zwei Rennen der Winterserie der portugiesischen Formel Renault teil und startete als Gaststarter bei einem Lauf der pazifischen Formel BMW. 2009 gewann Sá Silva für das Asia Racing Team startend in der asiatischen Formel Renault Challenge sechs von zwölf Rennen und wurde hinter Alon Day Vizemeister. Darüber hinaus nahm er für Krenek Motorsport in Europa an der nordeuropäischen Formel Renault teil. und erreichte dort den 21. Gesamtrang.

2010 trat Sá Silva ausschließlich in Europa zu einzelnen Rennen in Formel-3-Meisterschaften für Motopark Academy an. In der österreichischen Formel-3-Meisterschaft erreichte er mit einem Sieg den neunten Gesamtrang. Darüber hinaus nahm er an den ersten drei Veranstaltungen der deutschen Formel 3 teil und absolvierte einen Gaststart in der Formel-3-Euroserie. 2011 kehrte Sá Silva zum Asia Racing Team nach Asien zurück und startete in der Formula Pilota China Series. Er gewann zwei Rennen und wurde mit 124 zu 189 Punkten Vizemeister hinter Mathéo Tuscher.

2012 wechselte Sá Silva erneut nach Europa. Für das Angola Racing Team, einem vom Prema Powerteam betreuten Rennstall, trat er in der Formel-3-Euroserie an und war zudem in der europäischen Formel-3-Meisterschaft punkteberechtigt.[1] Sá Silva erreichte den 13. Platz in der europäischen Formel 3 sowie den 14. Gesamtrang in der Formel-3-Euroserie. Für die Saison 2013 erhielt Sá Silva ein Cockpit bei Carlin in der GP3-Serie.[2] Er startete mit macauischer Rennlizenz.[3] Während seine Teamkollegen Nick Yelloly und Alexander Sims Podest-Platzierungen erreichten, blieb Sá Silva punktelos. Er lag am Saisonende auf dem 23. Rang. 2014 blieb Sá Silva bei Carlin in der GP3-Serie.[4] Seine Teamkollegen Alex Lynn und Emil Bernstorff gewannen beide Rennen und lagen am Saisonende auf den Plätzen eins und fünf. Sá Silva wurde mit einem siebten Platz als bestem Ergebnis 19. im Gesamtklassement.

In der Auto-GP-Saison 2016 führt Sá Silva für das österreichische Team Zele Racing.

StatistikBearbeiten

KarrierestationenBearbeiten

  • 2006: Internationale Formel Challenge (Platz 9)
  • 2007: Asiatische Formel Renault Challenge (Platz 14)
  • 2008: Asiatische Formel Renault Challenge (Platz 4)
  • 2008: Portugiesische Formel Renault, Winterserie (Platz 26)
  • 2009: Asiatische Formel Renault Challenge (Platz 2)

Einzelergebnisse in der GP3-SerieBearbeiten

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Punkte Rang
2013 Carlin Spanien  ESP Spanien  ESP Vereinigtes Konigreich  GBR Deutschland  GER Ungarn  HUN Belgien  BEL Italien  ITA Vereinigte Arabische Emirate  UAE     0 23.
13 12 DNF 22 17 12 DNF 22 DNF 23 12 21* DNF 19 18 17    
2014 Carlin Spanien  ESP Osterreich  AUT Vereinigtes Konigreich  GBR Deutschland  GER Ungarn  HUN Belgien  BEL Italien  ITA Russland  RUS Vereinigte Arabische Emirate  UAE 6 19.
16 10 8 22 18 9 17 10 17 18 16 23* 14 7 17 15 DNF 17

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. “Luis Sa Silva returns to F3 Euro Series with new squad” (autosport.com am 21. März 2012)
  2. Michael Höller: „GP3 - Carlin holt Angolaner in die GP3“. Luis Sa Silva unterschreibt bei Carlin. Motorsport-Magazin.com, 14. Februar 2013, abgerufen am 14. Februar 2013.
  3. “Driver profile – Luis Sá Silva”. (Nicht mehr online verfügbar.) gp3series.com, archiviert vom Original am 28. Juli 2013; abgerufen am 30. August 2013 (englisch).
  4. Peter Allen: “Sa Silva continues with Carlin in GP3 for 2014”. paddockscout.com, 20. März 2014, abgerufen am 20. März 2014 (englisch).

WeblinksBearbeiten