Liste von Betriebssystemen

Wikimedia-Liste

Dies ist eine Liste von Betriebssystemen.

DOS und DOS-basierendBearbeiten

DOS auf x86-Basis (DOS für IBM-PC-Kompatible)Bearbeiten

  • CP/M-86: offizielle CP/M-Portierung für 8086-Prozessoren des Unternehmens Digital Research
  • 86-DOS: CP/M-Kopie für 8086-Prozessoren, von Seattle Computer Products
  • DOS Plus: CP/M-86-Nachfolger von Digital Research, zu CP/M und MS-DOS 2.11 kompatibel
  • DR-DOS: wohl erfolgreichster MS-DOS-Konkurrent, von Digital Research
    • Novell DOS 7: DOS des Unternehmens Novell, basierend auf aufgekauftem DR-DOS
    • Caldera OpenDOS 7.01: freies DOS, von Caldera aufgekauftes Novell DOS
    • Caldera DR-OpenDOS: Zwischenversion als DR-OpenDOS 7.02
    • Caldera DR-DOS 7.02/7.03: DR-OpenDOS nach wieder unfreier Lizenz, heißt inzwischen wieder DR-DOS
    • Enhanced DR-DOS: von Udo Kuhnt aus dem freien OpenDOS entwickelt
  • FreeDOS: freies und unabhängiges DOS; begann, als Microsoft das Ende von MS-DOS ankündigte
  • PTS-DOS: ein DOS aus Russland, hauptsächlich für industrielle Zwecke
  • BonnyDOS/286: Eine DOS Variante für PCs ab 286er Prozessoren
  • PC-MOS/386: MS-DOS kompatibles Multitasking- und Multiuser-Betriebssystem von „The Software Link“

Netzwerkserversysteme für DOS-ProgrammeBearbeiten

MS-DOS-basierend mit Windows als grafische ShellBearbeiten

Nur mit Win16-APIBearbeiten

Windows 9x-Reihe (MS-DOS mit Win16- und Win32-API)Bearbeiten

  • Windows 95 a, b, c (v4.0; Codename: „Chicago“, OSR2 „Detroit“)
  • Windows 98, Windows 98 SE (v4.1; Codename „Memphis“)
  • Windows ME (v4.9; Codename „Millennium“)

VMS-artigeBearbeiten

VMSBearbeiten

Mit VMS-KernelBearbeiten

  • VMS Virtual Memory System: Betriebssystem des Unternehmens DEC
    • VAX/VMS: ursprüngliches VMS für VAX-Systeme
    • MicroVMS: für MicroVAX Rechner
    • OpenVMS: neuer bzw. aktualisierter Name von VMS, bei dem neben VAX- auch Alpha- und inzwischen Itanium-Systeme unterstützt werden.

Mit anderem KernelBearbeiten

  • FreeVMS: ist eine quelloffene Neuentwicklung von OpenVMS auf der Basis von L4/X2.

Windows NTBearbeiten

Alle Client-Systeme gibt es seit Windows XP jeweils als 32-Bit- und 64-Bit-Version. Entsprechende Server-Betriebssysteme gibt es zu jeder NT-basierten Version mit Ausnahme von Windows XP und Vista. Hierzu wurden die Server-Versionen separat herausgegeben (Server 2003 bzw. 2008).

Neuimplementierungen von Windows NT durch Reverse EngineeringBearbeiten

  • ReactOS: freie Software, kostenlos, basiert nicht auf Microsoft Windows, jedoch wird eine 100-%-Kompatibilität angestrebt.

Bedingt mit Win32 kompatible SystemeBearbeiten

Mit Windows-CE-KernelBearbeiten

Mit Neuimplementierungen von Win32 durch Reverse EngineeringBearbeiten

  • E/OS: hatte das Ziel mit Windows, Mac OS, BeOS, OS/2, DOS und Linux kompatibel zu werden. Die Weiterentwicklung wurde aber eingestellt.

Unix und UnixähnlicheBearbeiten


Research Unix der Bell LabsBearbeiten

Die Bell Laboratories waren damals die Forschungsabteilung der US-Telefongesellschaft AT&T.

  • Research Unix (‚Forschungsunix‘) bzw. UNIX Time-Sharing System, Versionen 1–10 (bzw. „Editionen“), 1969–1989; ab Version 8 waren die Quelltexte nicht mehr zugänglich und AT&T begann Unix zu vermarkten; siehe Unix und Geschichte von Unix

Kommerzielles AT&T UNIXBearbeiten

  • Research Unix/UNIX Time-Sharing System ab Version 8, 1985
    • UNIX System III, 1981: abgeleitet von UNIX Time-Sharing System V7
      • UNIX System IV, 1982
      • UNIX System V, 1983: meist-referenziertes Unix; Ausgangspunkt der ersten Fassungen von POSIX und SUS
      • UnixWare, 1993: später Novell UnixWare bzw. SCO UnixWare; Letzteres zertifiziert als UNIX 95

Historische kommerzielle AT&T-UNIX-DerivateBearbeiten

  • AMIX: Unix für Amiga-Rechner
  • A/UX: Unix des Unternehmens Apple
  • DG/UX: Unix des Unternehmens Data General
  • Dynix: Unix von Sequent, jetzt IBM
  • Interactive Unix: Unix-Serie der INTERACTIVE Systems Corp.
    • PC/IX: Einzelbenutzer-Multitasking-System der INTERACTIVE Systems Corp. für IBM XT und IBM PC
  • IRIX: Unix für Silicon Graphics Workstations
  • Microport: Erste Version von System V für IBMs 286er- sowie 386er-PCs sowie PS/2-Systeme.
  • Plurix: Betriebssystem, das sich an UNIX Time-Sharing System V7 orientiert und in Brasilien in den 1980ern entwickelt wurde.
  • SCO OpenServer: UNIX der Santa Cruz Operation; zertifiziert als UNIX 93
  • Sinix: Unix des Unternehmens Siemens
  • SunOS 1.0 bis 4.1.4: Unix von Sun Microsystems, heute Oracle Solaris
  • Tru64 UNIX oder DUNIX, ursprünglich OSF/1: UNIX-Derivat aus der System‑V-Familie. Basierend auf dem OSFMK-Microkernel unterstützt es die 64‑Bit-Alpha-Mikroprozessor-Architektur; zertifiziert als UNIX 98
  • Xenix: ursprünglich von Microsoft entwickeltes Unix

Aktuelle kommerzielle AT&T-UNIX-DerivateBearbeiten

Historische BSD-LinieBearbeiten

Anfangs auf Code von UNIX Time-Sharing System V1–V10 oder System III und neuer aufbauende Ableitungen und erste freie Implementierungen.

  • 2BSD bis 4.4BSD: Weiterentwicklungen von UNIX Time-Sharing System V6 an der Universität Berkeley (Kalifornien);
    • 386BSD: Portierung von Bill Jolitz auf 80386-Prozessoren;
    • BSD/OS (BSD/386), kommerzielles Unix-Betriebssystem des Unternehmens Berkeley Software Design (BSDI);
    • MIPS OS: 4.2BSD-Ableitung entwickelt von MIPS Computer Systems;
    • NeXTSTEP: 4.3BSD-Ableitung für die NeXT-Computer (m68k, x86, SPARC und HP-RISC) mit eigens entwickelter grafischer Umgebung;
      • OPENSTEP: re-implementierter NeXTSTEP-Nachfolger für unterschiedliche Prozessor-Architekturen;
        • Rhapsody: Weiterentwicklung nachdem Apple NeXT übernahm; 4.3BSD-Code wurde durch 4.4BSD-Code ersetzt;
    • RISC iX: Unix für Acorn Archimedes, 4.3BSD-Ableitung;
    • Ultrix: Unix des Unternehmens DEC für PDP-11- und VAX-Computer (später auch MIPS-Workstations)

Aktuelle BSD-LinieBearbeiten

Freie Re-Implementierungen der System-V-Linie und deren moderne Nachfolger.

  • NetBSD: erste/s BSD-Abspaltung/-Derivat, ursprünglich von 386BSD abgeleitet; modernes BSD für viele Plattformen;
    • NetBSD-Distributionen
      • BlackBSD: Live-CD; auf Sicherheitswerkzeuge spezialisiert; Fluxbox;
      • g4u: Festplatten-Live-CD
      • Jibbed: Live-CD;
      • OS108: Desktop-Betriebssystem auf NetBSD-Basis;
    • NetBSD-Derivate
      • OpenBSD: größter Ableger von NetBSD; siehe weiter unten;
      • Debian GNU/NetBSD: eine Kombination aus Debian und dem NetBSD-Kernel; 2002 eingestellt;
      • EdgeBSD: NetBSD-Ableger mit dem Primärziel in einigen Aspekten moderner zu sein als NetBSD an sich;
      • Force10 Networks FTOS: Betriebssystem für Switches/Router der Force10 TeraScale E-Serie;
      • Gentoo/NetBSD: eine Kombination aus Gentoo und dem NetBSD-Kernel;
      • PolyBSD / pocketSAN: Basissystem für den Aufbau von Embedded-Systemen;
      • SEOS: Betriebssystem der SmartEdge-Routerserie von Ericsson;
  • FreeBSD: de facto synonym mit „BSD“; modernes BSD und Basissystem für weitere Distributionen, Derivate und Entwicklungen; ursprünglich von 386BSD abgeleitet;
    • FreeBSD-Distributionen
      • m0n0wall: eine Firewall-Distribution;
      • NomadBSD: ein Live-System (keine Installation nötig) für USB-Sticks[1]
      • OPNsense: eine (stateful) Firewall/Router-Distribution; unterstützt LibreSSL und ASLR
      • pfSense: eine Firewall/Router-Distribution
      • TrustedBSD: Erweiterung mit dem Hauptgewicht auf Sicherheitseigenschaften
      • HardenedBSD: eine Erweiterung mit dem Hauptgewicht auf Sicherheitseigenschaften; Zusammenarbeit mit OPNsense
    • FreeBSD-Derivate
      • CellOS und OrbisOS: Betriebssysteme der PlayStation 3 und 4 von Sony[2][3]
      • Darwin: gemeinsames Basisbetriebssystem für macOS, iOS etc.; siehe weiter unten
      • Data ONTAP: das Betriebssystem von NetApp-Speichersystemen[4]
      • DesktopBSD: ein Arbeitsplatzsystem mit KDE als grafischer Arbeitsumgebung
      • DragonFly BSD: Abspaltung von FreeBSD 4.x
      • FuryBSD: Nachdem sich Project Trident (künftig Void Trident) entschlossen hat künftig anstatt auf TrueOS/FreeBSD auf Void Linux zu setzen, gründete ein Teil der Community FuryBSD mit dem Fokus auf ein vollständig grafisches Desktop OS
      • FreeNAS: für Network Attached Storage (NAS) konzipiert
      • FreeSBIE: ein Live-System mit Xfce and Fluxbox; entstand während des Google Summer of Code 2005
      • JunOS: das Betriebssystem der Router von Juniper Networks
      • Kylin: entwickelt für chinesische Behörden
      • MidnightBSD: mit grafischer Arbeitsumgebung auf Basis von GNUstep; ursprünglich abgeleitet von FreeBSD 6.1 Beta
      • NAS4Free: für Network Attached Storage (NAS) konzipiert
      • PicoBSD: eine minimierte Variante von FreeBSD, die auf eine einzelne Diskette passt – also weniger als 1,44 MB umfasst
      • TrueOS (ehemals PC-BSD): ein FreeBSD erweiterndes und als Arbeitsplatzsystem optimierendes Derivat; die Entwicklung wurde Anfang 2020 eingestellt.[5]
        • GhostBSD: ursprünglich FreeBSD-, ab 18.10 TrueOS-basierend; MATE als vorgesehene grafische Arbeitsumgebung, ursprünglich Gnome
      • TwinCAT/BSD: Betriebssystem zur Industrieautomatisierung der Firma Beckhoff Automation.[6]
  • OpenBSD: modernes und auf Sicherheit ausgelegtes BSD; ursprünglich NetBSD-Fork;
    • OpenBSD-Distributionen
      • Anonym.OS (nur OpenBSD 3.8, 2006)
      • FuguIta:[7] Live-CD mit iceWM, die sich auch auf der Festplatte installieren lässt
      • jggimi
      • MarBSD:[8] Rettungs- und Testsystem in mehreren Varianten (für i386, amd64 und sparc64)
    • OpenBSD-Derivate
      • ÆrieBSD
      • MirOS BSD
      • Bitrig
      • LibertyBSD
  • Darwin: Basissystem (englisch core operating system) für Apples aktuelle Betriebssysteme; Ableitung des BSD-Unterbaus von Rhapsody, 4.4BSD-Code durch FreeBSD-Code ersetzt, auch NetBSD- und OpenBSD-Code;

Aktuelle Solaris-LinieBearbeiten

Durch SUS als UNIX zertifizierte SystemeBearbeiten

Heute ist die Bezeichnung „UNIX“ in Großbuchstaben eine Wortmarke der Austin Group, die nur für ein Betriebssystem genutzt werden darf, das die Anforderungen der Single UNIX Specification (SUS) erfüllt. Betriebssysteme, deren Konformität zur Spezifikation zertifiziert wurde und daher als UNIX bezeichnet werden dürfen:

UNIX V7Bearbeiten

für Systeme, die Version 4 der SUS erfüllen (vollständige Einhaltung, einschließlich Corrigenda)

  • Solaris 11.4+ auf x86- und SPARC-Systemen[12]

UNIX 03Bearbeiten

für Systeme, die Version 3 der SUS erfüllen (vollständige Einhaltung)

  • AIX 5L V5.2 mit einigen Updates, AIX 5L V5.3;
  • HP-UX 11i V3 Release B.11.31;
  • macOS ab Leopard 10.5, auf „Intel-Macs“[13][14][15][16] (anfangs 32- und 64-Bit, seit Mountain Lion 10.8 ausschließlich x64) und „Apple-Silicon-Macs“ bzw. „Arm-Macs“ (64-Bit)[17]
  • Solaris 10 auf x86- und SPARC-Systemen (32- und 64-Bit);
  • z/OS 1.9 von IBM;

UNIX 98Bearbeiten

für Systeme, die Version 2 der SUS erfüllen (partielle Einhaltung)

  • AIX 5L V5.2;
  • Solaris 8 und 9 auf 32-Bit x86- und SPARC-Systemen sowie auf 64-Bit-SPARC-Systemen;
  • Tru64 UNIX V5.1A und neuer;

UNIX 95Bearbeiten

Kompatibilität noch akzeptabel für einfachere Software-Subsysteme

UNIX 93Bearbeiten

gänzlich überholt

POSIX-konforme SystemeBearbeiten

Das Portable Operating System Interface (POSIX) ist eine gemeinsam vom IEEE und der Open Group für Unix entwickelte standardisierte Programmierschnittstelle, welche die Schnittstelle zwischen Anwendungssoftware und Betriebssystem darstellt. POSIX bildet die Grundlage der Single UNIX Specification.

GNU-SystemeBearbeiten

Das GNU-Betriebssystem ist weitestgehend POSIX-kompatibel, aber bewusst nicht vollständig konform. Es läuft auf mehreren Kerneln:

Systeme mit Linux-KernelBearbeiten

Obgleich die meisten Linux-Distributionen eine Kombination aus dem weitestgehend POSIX-kompatiblen GNU und dem Kernel Linux darstellen, existieren auch Distributionen mit Linux-Kernel, die ohne GNU auskommen, allen voran Android (Versionen). Sie sind nicht zwingend POSIX-kompatibel.

Weitere unixähnliche SystemeBearbeiten

Weitere Betriebssysteme für EndanwenderBearbeiten

Desktoprechnersysteme (für x86-Prozessoren)Bearbeiten

  • AROS: Freie Implementierung von AmigaOS (auch 68000 und PPC)
  • AtheOS
  • CTOS: Betriebssystem des Unternehmens Convergent Technologies (historisch)
  • Haiku: freie Re-Implementierung von BeOS
  • MenuetOS: in Assembler erstelltes sehr schlankes System mit grafischer Oberfläche
  • KolibriOS: Fork von MenuetOS
  • OS/2: PC-Betriebssystem von IBM, das anfangs zusammen mit Microsoft entwickelt wurde
  • PROLOGUE: echtes Multitasking- und echtes Multiuser-Betriebssystem
  • SECOS
  • SkyOS
  • Syllable: Weiterentwicklung von AtheOS
  • SYSMIC: Betriebssystem des Micral und Vorläufer von PROLOGUE
  • Thoroughbred-OS: Multiuser-Betriebssystem auf Basis des Intel 286 (historisch)
  • TriangleOS
  • TWINServer: echtes Multitasking- und echtes Multiuser-Betriebssystem
  • Visopsys: minimales Betriebssystem
  • ZETA: BeOS-Derivat

Desktoprechnersysteme (andere Prozessoren)Bearbeiten

Desktoprechnersysteme (portabel)Bearbeiten

  • BeOS (68k, PPC und andere) und dessen freie Re-Implementierung Haiku (x86, x86-64, inoffiziell ARM, früher PPC)
  • GNU/Linux

PDA- und Smartphone-BetriebssystemeBearbeiten

Betriebssysteme für Großrechner und MinicomputerBearbeiten

GroßrechnersystemeBearbeiten

IBM 704, 709, 7090, 7094Bearbeiten

IBM S/360, S/370, S/390, zSeriesBearbeiten

DEC PDP-10Bearbeiten

Minicomputer und WorkstationsystemeBearbeiten

IBM MDT (Mittlere Datentechnik)Bearbeiten

DEC PDP-11Bearbeiten

Spezielle SystemeBearbeiten

Eingebettete und Echtzeit-BetriebssystemeBearbeiten

  • AOS (Alcatel-Lucent Operating System): Betriebssystem für Router des Unternehmens Alcatel-Lucent
  • Amboss: Betriebssystem für Prozessrechner des Unternehmens Siemens AG
  • BlueCat Linux: Kommerzielles, lizenzgebührenfreies Open-Source-Echtzeit-Betriebssystem des Unternehmens LynuxWorks Inc. für die Xilinx-Logik-IC-Familie
  • CatOS: Betriebssystem von Cisco-Switches
  • ChorusOS: Echtzeitbetriebssystem des Unternehmens Sun Microsystems, heute Open Source
  • Contiki: Portables Opensource-Betriebssystem für 8-Bit-CPUs
  • COQOS: Echtzeitbetriebssystem für automotive Steuergeräte des Unternehmens OpenSynergy
  • COSPAS: Echtzeitbetriebssystem durch das Unternehmen Siemens AG im Rahmen der Bahnsicherungstechnik eingesetzt
  • DIPOS: für Nixdorf 8862/8864 Banking Network Computer (BNC)
  • DSS: ein NAS-Betriebssystem des Unternehmens Open-E
  • eCos: quelloffenes freies Echtzeitbetriebssystem für eingebettete Systeme
  • EUROS: Echtzeitbetriebssystem
  • FreeRTOS: Open-Source-Echtzeitbetriebssystem für eingebettete Systeme
  • Linux (siehe dazu auch Embedded Linux)
  • IOS: Betriebssystem von Routern des Unternehmens Cisco
  • Integrity: ARINC653-Echtzeitbetriebssystem von Green Hills Software
  • JunOS: Betriebssystem für Router des Unternehmens Juniper Networks
  • LCOS: Betriebssystem für VoIP-Router und Access Points von LANCOM Systems
  • langOS:[20] Open-Source Betriebssystem für MSP430 und Microchip AVR Mikroprozessoren in C geschrieben für energiesparsame Kleinstanwendungen
  • LynxOS: Echtzeit-Betriebssystem von LynuxWorks Inc., auch von HP als HP RT, Nachfolger von RTE
  • MARTOS: für AEG 80-60 Prozessrechner des Unternehmens AEG
  • MARTOS-K: für AEG 80-20 Prozessrechner des Unternehmens AEG
  • MicroC/OS-II: für nicht-kommerzielle Projekte kostenloses Echtzeit-Betriebssystem
  • µMore: Echtzeit-Betriebssystem von ACCESS für mobile Geräte
  • Nucleus: Echtzeitbetriebssystem des Unternehmens Mentor Graphics
  • Nut/OS: Echtzeitbetriebssystem für das Ethernut-Projekt
  • OBiCos: Betriebssystem für Fahrradcomputer auf Basis eines Linuxkernel
  • On Time RTOS-32: Echtzeitbetriebssystem des Unternehmens On Time Informatik
  • OS-9: Echtzeit-Betriebssystem ursprünglich für den 6809-Mikroprozessor
    • OS-9/68k: Portierung von OS-9 für den 68000-Mikroprozessor
  • OSC245: Echtzeit-Betriebssystem des Unternehmens Ferranti
  • OSE: Echtzeit-Betriebssystem des Unternehmens Enea AB
  • OSEK-OS: Echtzeitbetriebssystem-Standard des OSEK/VDX Gremiums für Controller in der Automobilindustrie (siehe auch: AUTOSAR Konsortium)
    • CIAA Firmware: Implementierung aus Argentinien (ehem. FreeOSEK)
    • ERCOSEK: Implementierung des Unternehmens ETAS
    • ERIKA3: Implementierung von ERIKA Enterprise unter GNU General Public License (GPL)
    • MICROSAR OS: AUTOSAR OS Implementierung des Unternehmens Vector Informatik
    • nxtOSEK/JSP: Derivat für LEGO Mindstorm Roboter
    • osCAN: Implementierung des Unternehmens Vector Informatik
    • OSEKturbo OS: Implementierung des Unternehmens NXP (ehem. Freescale)
    • ProOSEK: Implementierung des Unternehmens Elektrobit, ehemals 3SOFT
    • ProOSEK/time: OSEKtime-Implementierung des Unternehmens Elektrobit, ehemals 3SOFT
    • RTA-OSEK: Implementierung des Unternehmens ETAS, ehemals LiveDevices
    • tresos ECU AUTOSAR Suite: Implementierung des Unternehmens Elektrobit, ehemals 3SOFT
    • TrampolineRTOS: Implementierung des IRCCyN (Research Institute in Communications and Cybernetics of Nantes)
    • TOPPERS / ATK: Implementierung aus Japan (TOPPERS ProjektToyohashi OPen Platform for Embedded Real-time Systems)
    • TTP-OS: OSEKtime-Implementierung des Unternehmens TTTech Computertechnik AG
  • Phantom OS: Momentan in der Alpha stehendes Echtzeitbetriebssystem, das zum Großteil von russischen Programmieren entwickelt wird und eines der wenigen Systeme ist, das nicht auf den Konzepten unixaehnlicher Systeme basiert.
  • PikeOS: Echtzeit-Betriebssystem des Unternehmens SYSGO
  • POS: Echtzeit-Betriebssystem des Unternehmens Brown, Boveri & Cie.
  • QNX: Echtzeit-Betriebssystem des Unternehmens QNX Software Systems
  • RMOS2: Statisches Echtzeit-Betriebssystem des Unternehmens Siemens AG
  • RMOS3: Echtzeit-Betriebssystem des Unternehmens Siemens AG
  • Rodos: Echtzeitbetriebssystem für eingebettete Systeme
  • RT: Echtzeitbetriebssystem von Hewlett-Packard = Lynx, Nachfolger von RTE
  • RTAI: Echtzeiterweiterung für Linux
  • RTE: Echtzeitbetriebssystem von Hewlett-Packard für HP1000-Rechner, Vorläufer von HP RT = Lynx
  • RTEMS: Echtzeitbetriebssystem des US-Militärs, heute Open Source
  • SEPIA: Embedded Echtzeitbetriebssystem für Industrie-Rechner, PAC-System von Kolter Electronic
  • SCIOPTA: IEC 61508 zertifiziertes Echtzeitbetriebssystem
  • Symobi: Embeddable RTOS mit moderner Architektur (Sphere Mikrokern) und GUI von Miray Software
  • ThreadX: Echtzeit-Betriebssystem des Unternehmens Express Logic
  • TRON: The Realtime Operating system Nucleus
  • VersaDOS: Echtzeitbetriebssystem von Motorola für den 68000-Mikroprozessor
  • VRTX: Echtzeitbetriebssystem-Erweiterung von UNIX für Intel 386, in Deutschland von Mentor Graphics
  • VxWorks: Echtzeitbetriebssystem von Wind River Systems
  • Windows CE: Echtzeitbetriebssystem von Microsoft

Systeme von Universitäten und ForschungseinrichtungenBearbeiten

ChipkartenbetriebssystemeBearbeiten

Sonstige BetriebssystemeBearbeiten

Frühe Betriebssysteme (historisch)Bearbeiten

Heimcomputersysteme (größtenteils historisch)Bearbeiten

  • AmigaOS: Betriebssystem für Commodore Amiga-Heimcomputer
  • Apple-Heimcomputer-Betriebssysteme
  • CAOS: Betriebssystem für KC 85
  • GEOS: Diverse Plattformen, ursprünglich Commodore C64
  • LUnix: Freies Betriebssystem für den Commodore 64
  • MiNT: Multitasking System für Atari-Computer
  • MSX-DOS: Diskettenbetriebssystem der MSX-Heimcomputer
  • OS/M: CP/M-kompatibles System aus der DDR
  • QDOS: für Sinclair QL
  • RISC OS: System für ARM-Prozessoren des Unternehmens Acorn
  • TOS: Betriebssystem, ursprünglich für Atari-ST-Heimcomputer

8-Bit-Systeme für Kleinrechner (historisch)Bearbeiten

  • CP/M (Control Program for Microprocessors): System für Intel 8080 (bzw. Zilog Z80)-Prozessoren
  • Flex: Betriebssystem für 6800- und 6809-Prozessoren
  • ISIS und ISIS-II: Betriebssystem für Intel 8080 und 8085-Prozessoren
  • MP/M: Single Processor Multitasking/Multiuser CP/M
  • NewDOS/80: Betriebssystem für TRS-80-Microcomputer
  • SIOS: Simultaneous Operating System für U880-Prozessoren
  • TRSDOS (Tandy Radio Shack Disk Operating System): Betriebssystem für TRS-80-Microcomputer

Kleinstsysteme, Lernsysteme etc.Bearbeiten

MikrokernelBearbeiten

Java-basierte Betriebssysteme (Middleware)Bearbeiten

  • JavaOS: Java-basiertes System von Sun Microsystems
  • MIDP (Mobile Information Device Profile): Java-basiertes System für Mobiltelefone (kein Betriebssystem im eig. Sinn)
  • Multimedia Home Platform (MHP): Java-basiertes System für das interaktive Fernsehen (kein Betriebssystem im eig. Sinn)
  • OSGi (Open Services Gateway initiative): Java-basiertes Framework als Applikationsplattform (kein Betriebssystem im eig. Sinn)
  • JNode (Java New Operating System Design Effort)
  • JX: fast vollständig in Java implementiertes Mikrokernel-Betriebssystem

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. NomadBSD. 12. Januar 2018, abgerufen am 15. Februar 2018 (englisch): „NomadBSD is a live system for flash drives, based on FreeBSD“
  2. Rob Williams: Sony PlayStation 4 OS Reported As Modified Version of FreeBSD 9. Nethothardware.com, 24. Juni 2013, abgerufen am 26. Juni 2013.
  3. Jürgen Donauer: Orbis OS: Sony PlayStation 4 läuft mit modifiziertem FreeBSD 9. bitblokes.de, 24. Juni 2013, abgerufen am 28. Oktober 2014.
  4. NetApp Data ONTAP mit FreeBSD-Basis: Open Source-Beiträge. netapp.com, abgerufen am 23. März 2016.
  5. TrueNAS - TrueOS Discontinuation. Abgerufen am 3. Dezember 2020.
  6. Beckhoff Automation GmbH & Co KG, Hülshorstweg 20, 33415 Verl Germany: C9900-S60x, CXxxxx-0185 | TwinCAT/BSD für Beckhoff Industrie-PCs. Abgerufen am 15. April 2021 (deutsch).
  7. FuguIta-Homepage (Memento vom 18. Januar 2012 im Internet Archive)
  8. MarBSD-Homepage (Memento vom 8. Dezember 2010 im Internet Archive)
  9. The History Of The Solaris Operating System. In: Source Tech. 3. Juni 2016, abgerufen am 10. September 2020 (amerikanisches Englisch).
  10. openindiana – Community-driven illumos Distribution. Abgerufen am 13. März 2021 (amerikanisches Englisch).
  11. What is illumos? – openindiana. Abgerufen am 13. März 2021 (amerikanisches Englisch).
  12. The Open Group: Oracle Corporation – UNIX V7. In: The Open Brand Register. The Open Group, 10. April 2018, abgerufen am 2. September 2018 (englisch).
  13. Mac OS X Leopard - Technology - UNIX. In: Leopard Technology Overview. Apple Inc.. Abgerufen am 11. Juni 2007: „Leopard is now an Open Brand UNIX 03 Registered Product, conforming to the SUSv3 and POSIX 1003.1 specifications for the C API, Shell Utilities, and Threads.“
  14. The Open Group: Mac OS X Version 10.5 Leopard on Intel-based Macintosh computers certification. Abgerufen am 12. Juni 2007.
  15. The Open Group: Mac OS X Version 10.13 High Sierra on Intel-based Macintosh computers certification. Abgerufen am 12. Dezember 2017 (englisch).
  16. http://www.opengroup.org/openbrand/register/apple.htm
  17. The Open Group: macOS version 11.0 Big Sur on Apple silicon-based Mac computers certification. Abgerufen am 2. Dezember 2020 (englisch).
  18. Solaris 2.5.1 (Memento des Originals vom 12. September 2005 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ocf.berkeley.edu
  19. Zur POSIX-Konformität von BSD/OS (Memento vom 14. Juli 2011 im Internet Archive) (im Internetarchiv)
  20. langOS. Abgerufen am 20. Januar 2021 (englisch).