Liste der Wappen in Rheinland-Pfalz

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Diese Liste zeigt die Wappen in Rheinland-Pfalz mit seinen Landkreisen und kreisfreien Städten. Weitere Wappen sind über die Navigationsleiste am Ende der Seite erreichbar.

Die Elemente des Landeswappens finden sich häufig wieder in den Wappen der Städte und Gemeinden. Dieses zeigt das rote Kreuz des Erzbistums und Kurfürstentums Trier, das silberne Rad auf rotem Grund des Erzbistums und Kurfürstentums Mainz, sowie den kurpfälzischen Löwen.

Rheinland-PfalzBearbeiten

Hauptartikel: Landeswappen von Rheinland-Pfalz

Bundesland Wappen Kommentare
Rheinland-Pfalz
  Durch Gesetz[1] festgelegt am 10. Mai 1948:

„Landesfarben und Landeswappen bestimmt ein Gesetz.“[2]

„Die Landesfarben sind schwarz-rot-gold.“
„Das Landeswappen hat die Form des heraldischen Rundschildes. Dieser ist durch eine aufsteigende eingebogene Spitze gespalten und zeigt rechts in silbernem Feld ein rotes durchgehendes Kreuz, links in rotem Feld ein silbernes sechsspeichiges Rad und in der aufsteigenden schwarzen Spitze einen rotgekrönten, rotbewehrten goldenen Löwen. Das Wappen ist von einer goldenen Volkskrone (Weinlaub) überhöht.“[3]

LandkreiseBearbeiten

Landkreis Wappen Kommentare
Ahrweiler
  Genehmigt am 5. Juli 1927[4] durch das Preußische Staatsministerium:

„Geviert: Vorn oben in Silber (Weiß) ein durchgehendes schwarzes Kreuz, oben hinten in Gold (Gelb) ein rot bewehrter schwarzer Adler, vorn unten in Gold (Gelb) ein rot bewehrter schwarzer Löwe, hinten unten in Grün ein silberner Schrägwellenbalken.“

Altenkirchen
  Genehmigt am 11. Dezember 1967 mit Urkunde des Ministeriums des Innern:

„Von Rot und Gold gespalten durch eingeschobene, eingebogene, aufsteigende silberne Spitze, darin von Schwarz und Rot geschliffenes Balkenkreuz; vorn in Rot ein blaugewehrter, doppelschweifiger, herschauender Löwe; hinten in Gold ein schwarzer Maueranker.“[5]

Alzey-Worms
  Genehmigt am 25. Januar 1970 mit Urkunde des Ministeriums des Innern:

„Geteilt, oben in Gold ein liegender roter Drache mit erhobener rechter Pranke, unten in Rot eine schräg links liegende goldene Fiedel.“[6]

Bad Dürkheim
  Genehmigt am 22. Januar 1973 mit Urkunde des Ministeriums des Innern und für Sport:

„Gespalten durch einen mit zwei blauen Trauben mit grünen Weinblättern belegten silbernen Pfahl von Schwarz und Blau; rechts ein linksgewendeter, rotbewehrter, schreitender goldener Löwe; links ein rotbewehrter silberner Adler.“[7]

Bad Kreuznach
  Genehmigt am 13. September 1939[8] durch das Preußische Staatsministerium:

„Geteilt; oben in Schwarz ein wachsender rot bewehrter, gekrönter und bezungter goldener Löwe, unten in vier Reihen von Blau und Gold geschacht.“

Bernkastel-Wittlich
  Genehmigt am 21. Dezember 1971:

„Unter silbernem Schildhaupt, darin ein durchgehendes rotes Kreuz, durch eine eingebogene von Rot und Silber geschachte Spitze, gespalten; vorn in Gold ein roter Krebs, hinten in Rot zwei aufrechte abgewendete silberne Schlüssel, deren Schließblätter halb aufeinander gelegt sind..“

Birkenfeld
  Genehmigt am 28. Juli 1949:

„Geschacht von Rot und Silber; belegt mit einem gold bewehrten und gekrönten, rot gezungten blauen Löwen.“
(Wappen .)

Cochem-Zell
  Genehmigt am 7. Juni 1969:

„Schräglinks geteilt; oben in Silber eine durchgehendes rotes Kreuz, belegt mit einem silbernen Hifthorn mit goldenem Riemen; hinten in Schwarz ein wachsender, rot bewehrter, gekrönter und gezungter goldener Löwe.“

Donnersbergkreis
  Genehmigt am 4. September 1981:

„Durch eine eingebogene grüne Spitze, darin eine strahlende goldene Sonne, gespalten; vorn in Gold ein rotes, hinten in Silber ein blaues sechsspeichiges Rad.“

Eifelkreis Bitburg-Prüm
  Genehmigt am 27. August 1973:

„Geviert; 1 in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz; 2 in Rot ein goldener Turm mit blauem Tor, begleitet von je einem silbernen sechsstrahligen Stern über silbernem Nagelspitzkreuz; 3 in Rot ein silbernes Lamm mit weißer Fahne, darauf ein rotes Kreuz (Salvatorlamm); 4 neunmal geteilt von Silber und Blau.“

Germersheim
  Genehmigt am 16. Februar 1976:

„Durch einen silbernen Wellenbalken geteilt; oben ein wachsender, rot bewehrter, gekrönter und bezungter goldener Löwe, unten in Blau ein durchgehendes silbernes Kreuz; im blauen Herzschild und rot bewehrter und gezungter goldener Adler.“

Kaiserslautern
  Genehmigt am 14. Dezember 1959:

„Unter goldenem Schildhaupt, darin ein wachsender, rot bewehrter und gezungter schwarzer Adler, in Schwarz durch eine rot bordierten, silbernen, mit einem aufrechten blauen Fisch belegten Pfahl gespalten; vorn ein rot bewehrter, gekrönter und bezungter goldener Löwe, hinten fünf (2:1:2 gestellte) silberne Kugeln.“

Kusel
  Genehmigt am 13. Dezember 1965:

„Gespalten; vorn in Schwarz ein linksgewendeter rot bewehrter und bezungter goldener Löwe, hinten in Silber ein rot bewehrter und bezungter blauer Löwe.“

Mainz-Bingen
  Genehmigt am 6. Mai 1970:

„Unter goldenem Schildhaupt, darin ein rot bewehrter und bezungter schwarzer Adler, gespalten; vorn in Rot ein sechsspeichiges silbernes Rad, hinten in Schwarz ein rot bewehrter, gekrönter und gezungter goldener Löwe.“

Mayen-Koblenz
  Genehmigt am 27. April 1971:

„In Grün ein silberner Wellenbalken, begleitet oben von einer goldenen Krone, unten von einem silbernen Maienbaum.“

Neuwied
  Genehmigt am 14. Juli 1927:

„In Silber eine eingeschweifte goldene Spitze, darin ein schreitender blauer Pfau mit gesenktem Schweif; vorn ein durchgehendes schwarzes, hinten rotes Kreuz.“

Rhein-Hunsrück-Kreis
  Genehmigt am 7. Juni 1969:

„Unter sechsmal von Blau und Gold gestücktem Schildhaupt, gespalten; vorn in Gold ein linksgewendeter rot bewehrter schwarzer Adler, hinten in Schwarz ein rot bewehrter, gekrönter und gezungter goldener Löwe.“

Rhein-Lahn-Kreis
  Genehmigt am 26. Januar 1970:

„Schräggeteilt von Blau und Rot, belegt mit einem goldenen Löwen.“

Rhein-Pfalz-Kreis
  Genehmigt am 28.Oktober 1977:

„Durch einen silbernen schräglinken Wellenbalken geteilt; vorn in Schwarz ein linksgewendeter rot bewehrter und gezungter goldener Löwe; hinten in Blau ein schwebendes silbernes Kreuz; im roten Herzschild sich zweimal kreuzende goldene Seerosenblätter.“

Südliche Weinstraße
  Genehmigt am 24. Juni 1970:

„Durch eine silbernen Schräglinksbalken geteilt; vorn in Schwarz ein linksgewendeter, rot bewehrter und gezungter goldener Löwe, hinten in Blau ein schwebendes silbernes Kreuz, beseitet oben und unten von je einer goldenen gestielten Weintraube mit Blatt, im roten Herzschild eine goldene Kaiserkrone.“

Südwestpfalz
  Genehmigt an 20. Dezember 1972:

„Gespalten, vorn in Gold drei rote Sparren, hinten ein rot bewehrter, gekrönter und gezungter goldener Löwe.“

Trier-Saarburg
  Genehmigt am 31. März 1970:

„Neunmal von Silber und Blau geteilt, überdeckt von einem durchgehendes roten Kreuz, das mit einem goldenen Herzschild belegt ist, darin auf schwarzem Berg eine rote Zinnenburg mit nach vorn gerücktem Spitzentürmchen.“

Vulkaneifel
  Genehmigt am 25. Februar 1951:

„Gespalten; vorn in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, hinten in Gold ein aufgerichteter rotbewehrter und gezungter schwarzer Löwe; im goldenen Herzschild ein durch jeweils drei Schrägleisten gebildetes rotes Gitter.“

Westerwaldkreis
  Genehmigt am 2. Februar 1976:

„In Silber ein grüner Schrägbalken; oben eine zylindrische, altdeutsche blaue Kanne mit silbernen Riffeln und drei ovalen silbernen Medaillons, unten wachsend sieben silbern berandete, sechseckige schwarze Basaltsäulen unterschiedlicher Höhe.“

Kreisfreie StädteBearbeiten

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Landesgesetz zur Ausführung des Artikels 74 der Verfassung vom 10. Mai 1948. Gesetz- und Verordnungsblatt der Landesregierung Rheinland-Pfalz Teil 1, 1948, S. 229
  2. Artikel 74 Absatz 3 der Verfassung für Rheinland-Pfalz vom 18. Mai 1947
  3. Landesgesetz über die Hoheitszeichen des Landes Rheinland-Pfalz (Wappen- und Flaggengesetz) in der Fassung vom 7. August 1972
  4. Landkreis Ahrweiler: Wappen des Kreises Ahrweiler
  5. Landkreis Altenkirchen: Das Wappen des Landkreises Altenkirchen
  6. Bürgerbroschüre Landkreis Alzey-Worms, Seite 10
  7. Landkreis Bad Dürkheim: Geschichte und Wappen
  8. Landkreis Bad Kreuznach: Kreiswappen
  9. Frankenthal: In Schwarz ein rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener (gelber) Löwe, der in der erhobenen rechten Tatze einen goldenen (gelben)Reichsapfel und mit der linken ein rotes Schild trägt. Im Schild ist ein dreieckiger, mit der Spitze nach oben gekehrter goldener (gelber) Eckstein zu sehen.
  10. Kaiserslautern: In Rot ein silberner (weißer) Pfahl, belegt mit einem steigenden blauen Fisch.
  11. Koblenz: In Silber (Weiß) ein durchgehendes rotes Kreuz, belegt mit einer goldenen (gelben) Krone.
  12. Landau: In rotem Schildbord in Silber (Weiß) ein rotbewehrter und -bezungter schwarzer Löwe, belegt mit einem goldenen (gelben) Herzschild, darin ein rotbewehrter schwarzer Adler.
  13. Ludwigshafen: In Rot ein gesenkter goldener (gelber) Anker.
  14. Mainz: In Rot zwei sechsspeichige silberne (weiße) Räder, die durch ein Kreuz verbunden sind.
  15. Neustadt a. d. Weinstraße: In Schwarz ein rot gekrönter und bewehrter goldener (gelber) Löwe.
  16. Pirmasens: In Silber (Weiß) ein von zwei roten Zinnentürmen flankierter roter Turm mit blauer Kuppel, darauf über zwei beiderseits ausstrahlenden goldenen (gelben) Blitzen stehend ein schwertschwingender goldener (gelber) Löwe.
  17. Speyer: In Silber (Weiß) ein rotes Kirchengebäude mit drei blaubedachten und mit goldenen (gelben) Kreuzen besteckten Türmen und drei offenen Toren.
  18. Trier: In Rot der stehende, nimbierte und golden (gelb) gekleidete St. Petrus mit einem aufrechten, abgewendeten goldenen (gelben) Schlüssel in der Rechten und einem roten Buch in der Linken.
  19. Worms: In Rot ein schrägrechts gestellter silberner (weißer) Schlüssel, links oben begleitet von einem goldenen (gelben) fünfstrahligen Stern.
  20. Zweibrücken: In Gold (Gelb) ein blau gezüngter und bewehrter roter Löwe, belegt mit einem blauen Turnierkragen.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Commons: Wappen in Rheinland-Pfalz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien