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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lauchringen
Lauchringen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lauchringen hervorgehoben
Koordinaten: 47° 37′ N, 8° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Waldshut
Höhe: 348 m ü. NHN
Fläche: 12,76 km2
Einwohner: 7724 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 605 Einwohner je km2
Postleitzahl: 79787
Vorwahl: 07741
Kfz-Kennzeichen: WT
Gemeindeschlüssel: 08 3 37 065
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hohrainstraße 59
79787 Lauchringen
Website: www.lauchringen.de
Bürgermeister: Thomas Schäuble
Lage der Gemeinde Lauchringen im Landkreis Waldshut
AareLandkreis Breisgau-HochschwarzwaldLandkreis LörrachLandkreis KonstanzLandkreis TuttlingenSchwarzwald-Baar-KreisAlbbruckBad SäckingenBernau im SchwarzwaldBonndorf im SchwarzwaldDachsberg (Südschwarzwald)DettighofenDogernEggingenGörwihlGrafenhausenHäusernHerrischriedHöchenschwandHohentengen am HochrheinIbach (Schwarzwald)JestettenKlettgau (Gemeinde)KüssabergLauchringenLaufenburg (Baden)LottstettenMurg (Hochrhein)Rickenbach (Hotzenwald)St. BlasienStühlingenTodtmoosÜhlingen-BirkendorfWaldshut-TiengenWehr (Baden)Weilheim (Baden)Wutach (Gemeinde)WutöschingenSchweizRheinKarte
Über dieses Bild
Blick auf Oberlauchringen

Lauchringen ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Waldshut in Deutschland.

Lauchringen besteht als Gesamtgemeinde seit 1971 im Zuge der Gemeindereform durch den Zusammenschluss der beiden Ortschaften Oberlauchringen und Unterlauchringen. Die Gemeinde ist ein Kleinzentrum mit dem Schwerpunkt in Unterlauchringen

Der Teilort Oberlauchringen ist älter, Unterlauchringen entstand als Siedlung bei der mittelalterlichen Mühle am Wutach-Lauffen – heute das Textilwerk Lauffenmühle – und wurde in der Nachkriegszeit zum Hauptort mit Gemeindeverwaltung und Geschäftsstraße.

In Lauchringen mündet die B 314 von der Bundesautobahn A 81 kommend in die B 34 (Basel–Schaffhausen). Lauchringen besitzt zwei Stationen an der Hochrheinbahn, vom Bahnhof Lauchringen zweigt die Wutachtalbahn ab.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

 
Grenzverlauf am Hochrhein, Lauchringen in Mitte der Karte

Lauchringen liegt in Südbaden nahe der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz, die hier durch den Hochrhein gebildet wird und den zum Fluss abfallenden Rändern des Südschwarzwalds.

 
Wutach bei Unterlauchringen

Die Gemeindegemarkung bildet den westlichen Abschluss der Landschaft Klettgau, bis ins Gebiet des Zusammenflusses von Steina und Wutach und anschließend der Mündung der Wutach in den Hochrhein.

Die Klettgau-Ebene ist ein ehemaliges Bett des Rheins, das heute noch in ca. 70 m Tiefe einen sehr langsam fließenden Wasserlauf enthält – die sogenannte „Klettgaurinne“ – die den Rückhalt der Wasserversorgung der Region darstellt.

Der östliche Bereich der Gemarkung Oberlauchringen reicht bis in die Nähe der Küssaburg, dem Wahrzeichen der Region. Der größte Teil der Gemarkung war erst nach der Wutach-Regulierung ab 1816 durch Johann Gottfried Tulla entwicklungsfähig, da häufiges Hochwasser und weitläufige Versumpfung die Besiedlung verhinderte und die Nutzung erschwerte.

NachbargemeindenBearbeiten

Die Gemeinde grenzt im Norden an Wutöschingen, im Osten an die Gemeinde Klettgau, im Süden an Küssaberg und im Westen an die Große Kreisstadt Waldshut-Tiengen.

UmfeldBearbeiten

Während sich nach Westen die Klettgau-Ebene durch die Ausläufer des Hotzenwalds ins Hochrheintal verengt, führt nordöstlich die Route von Lauchringen aus entlang der Wutach über Stühlingen und Blumberg in den Schwarzwald-Baar-Kreis und östlich durch den deutsch-schweizerisch geteilten Klettgau über Neunkirch und Hallau nach Schaffhausen.

In südlicher Richtung zur Gemeinde Küssaberg wird der Grenzübergang nach Bad Zurzach (‚Römerstadt Tenedo‘) im Kanton Aargau erreicht mit der Straßen- und ab Zurzach auch der Bahnverbindung nach Zürich.

Geschichte (Überblick)Bearbeiten

Die Geschichte von Lauchringen (alemannisch: Lauchringe) beginnt mit der Gemeindezusammenlegung von Oberlauchringen und Unterlauchringen 1971[2]; bis ins 19. Jahrhundert entwickelten sich beide Ortschaften unabhängig voneinander.

Zwar spricht die Namensendung „ingen“ in Oberlauchringen für eine alemannische Gründung, doch gibt es dazu keine archäologischen Befunde. Der Name ‚Unterlauchringen‘ ist eine spätere Anpassung. Erstmals schriftlich bezeugt ist „villa Louchringen“ – damit ist „zunächst immer Oberlauchringen gemeint“ – in einer Urkunde des Klosters Rheinau aus dem Jahr 860.[3]

Oberlauchringen ist somit weitaus älter; hier sind Spuren aus der Frühgeschichte zu vermerken, während eine Siedlung auf einer „steinigen Anhöhe“ in einer Schleife der Wutach erst ab dem 17. Jahrhundert dokumentiert ist und noch 1806 dort nur ein „kleines Dorf“ namens Unterlauchringen erwähnt wird.

Allerdings wurde die „Mühle am Lauffen“ schon 1418 indirekt benannt und ist noch als älter anzunehmen; das heute sozial und wirtschaftlich dominierende Unterlauchringen war ursprünglich ein der Mühle zugehöriger Wohn- und Werkstattbereich und wurde auch bis in die Gegenwart von der Firma Lauffenmühle geprägt.

Die getrennte Entwicklung liegt auch in Zugehörigkeiten begründet – so war Unterlauchringen hoheitlich Teil der Landgrafschaft Stühlingen, während Oberlauchringen zur Landgrafschaft Klettgau zählte. Getrennt waren die Orte auch durch die Wutach, die früher nicht nur ein Flusslauf war, der mit reißenden Hochwassern die (Brücken-)Bauten wegriss, sondern das Gelände auch weitgehend versumpfte.

 
Traditionsgasthof Adler in Oberlauchringen

Die Wutachüberquerung sowie auch eines großen, aus dem Klettgau kommenden Baches – früher durch Furten, später auch Brücken – war für den Verkehr oft problematisch und führte häufig durch Hochwasser auch zu Verzögerungen. So dürfte schon in der Frühzeit hier eine Raststation oder Herberge entstanden sein. Als mittelalterlicher „Verkehrsknotenpunkt“ ist dann bereits ab dem 14. Jahrhundert eine Tafernwirtschaft, später ein (Gerichts-)Versammlungsort, eine Erhebungsstelle für Brückenzoll und als (Post-)Station das heutige Gasthaus Adler überliefert – er war Dreh- und Angelpunkt im unteren Wutachtal. In der Nähe stand auch die herrschaftliche Bannmühle: Mühlen waren mittelalterlichen Wirtschaftszentren (neben Frucht auch Gips und als Holzsäge), zu der hier die Bewohner von Grießen und Geißlingen jahrhundertelang zwangsverpflichtet waren („Mühlenzwang“).

Beide Lauchringer Ortschaften lagen im Bereich der uralten ‚Hauptstraße‘ entlang des Hochrheins zwischen Basel und Schaffhausen bzw. nach Stühlingen in die Baar sowie an der Süd-Nord-Verbindung aus den Alpen über Zurzach und Kadelburg und teilten dabei das oft zwiespältige Schicksal als Stationen durchziehender Heere.

Nach der napoleonischen ‚Neuordnung‘ Europas mit der Ausbildung des Großherzogtums Baden 1806 und der Wutachregulierung 1816 bekam die Annäherung beider Ortschaften neuen Siedlungsraum.

Politisch sympathisierten beide Dörfer mit der badischen 1848/49-Revolution und die Lage des 1863 eröffneten Bahnhofs war bereits im Radius beider Gemeinden gewählt.

Unter den Nationalsozialisten wehrte sich Unterlauchringen mit Erfolg gegen eine Eingemeindung nach Tiengen und in der Nachkriegszeit begann bereits eine Zusammenarbeit, die 1971 zur einhelligen Gemeindevereinigung führte, während die Gemeinden im Umfeld sich meist noch bis 1975 ‚zusammenraufen‘ mussten.

 
Werksgelände Lauffenmühle mit stillgelegtem Schornstein

In Unterlauchringen ist die wirtschaftliche, ‚industrielle‘ „Entwicklung ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, zunächst langsam fortschreitend, klar erkennbar, im Ortsteil Oberlauchringen hat sich die überwiegend landwirtschaftliche Struktur noch bis zum Zweiten Weltkrieg erhalten.“[4]

So entwickelte sich Unterlauchringens Infrastruktur eher kontinuierlich durch den Einfluss der Lauffenmühle – auch über den Zuzug ausländischer Arbeiter –, während Oberlauchringen zur Wohngemeinde wurde.

GemeindeBearbeiten

 
Produktionshalle (Weberei) der Lauffenmühle

2019 endet aller Erwartung nach die 185-jährige Geschichte des Textilunternehmens Lauffenmühle, das zwar schon vier Insolvenzen seit 1993 überlebte, doch mit Anmeldung der fünften im Januar und der vergeblichen Suche nach einem Investor zur Fortsetzung der Entwicklung einer innovativen, recyclebaren Gewebefaser vor der „Ausproduktion“ zum 31. Juli 2019 steht.

1000 Besucher besichtigten beim Tag der offenen Tür am 4. Mai 2019 die „im Moment noch auf vollen Touren im Drei-Schicht-Betrieb in der Spinnerei und in der Weberei sogar im Vier-Schicht-Betrieb, rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche“ laufenden modernen Anlagen: „‚Man kann sich gar nicht vorstellen, dass es all das nicht mehr geben soll‘. Rita Schwarzelühr-Sutter, SPD-Bundestagsabgeordnete“ aus Lauchringen.[5]

Kommunale AktivitätBearbeiten

Lauchringen ist eine stark in Entwicklung begriffene Gemeinde.

 
Wohnkomplex mit ‚Stadthäusern‘ im Riedpark
  • Erweiterung des Gewerbegebiets Wiggenberg bei Oberlauchringen. Der Bereich des 2017 angelegten Gebiets reicht östlich bis zum Endpunkt der A 98 mit der Einmündung in die B 314. Diese Zusammenführung wird in Nord-Süd-Richtung zusätzlich mit einer Brücke fortgesetzt, um als Ortsumfahrung Oberlauchringen in die südlich gelegene B 34 einzumünden. Im Gewerbegebiet soll „ein Freizeit-Center mit einem Indoor-Hallenspielplatz und einem großen Kino-Komplex“ errichtet werden.[6]
  • Neubaubereich Wohnpark am Ried in Unterlauchringen: Am 6. und 7. April 2019 fand ein Tag der offenen Tür „zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts“ des Wohnprojekts der Werne-Gruppe statt.
  • Mehrgenerationenwohnanlage im Riedpark: Zu der fast 10 Millionen teuren Anlage hatte auch eine Lauchringer Bürgerin „1,2 Millionen Euro aus ihrem Privatvermögen gespendet.“ Mitte September 2018 wurde Richtfest gefeiert.[7] Hier bietet die Gemeinde 15 Wohnungen zu sozial verträglichen Mietpreisen an. In der „ambulant betreuten Wohngemeinschaft für volljährige Menschen mit Unterstützungs- und Versorgungsbedarf“ haben das Familienzentrum Lauchringen (FAZ) und das Diakonische Werk 18 ehrenamtliche „Alltagsbegleiter“ zur Entlastung von pflegenden Angehörigen und Fachkräften in der Betreuung ausgebildet.[8]
 
Neues Ärztezentrum in Unterlauchringen

Zur Diskussion um die Blockbau-Vorhaben meint Bürgermeister Schäuble: „Freies Gelände steht immer weniger zur Verfügung. Es sei aber auch nicht gut, aus dieser Sicht heraus, mit Wohnblöcken überall eine hohe Nachverdichtung bewirken zu wollen.“[9]

  • Die medizinische Versorgung in der Gemeinde gilt mit zwei Ärztehäusern als vorbildlich. Im 2017 errichteten Ärztehaus II befinden sich auch eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, eine Beratungsstelle Courage des Frauen- und Kinderschutzhauses Waldshut und im Erdgeschoss ein Biomarkt.

Eine Reihe von Aktivitäten der Gemeinde erfolgt in arbeitsteiliger Zusammenarbeit mit Initiativen aus der Bürgerschaft.

BürgergemeinschaftBearbeiten

  • Die ‚Wohngemeinschaft am Riedpark‘ ist Vorzeigeprojekt (Besichtigung am bundesweiten Tag der Städtebauförderung am 19. Mai 2019) für eine Kooperation von Gemeinde und Bürgerschaft. Die Pflegeleistungen übernimmt das Diakonische Werk, dasFamilienzentrum Lauchringen (FAZ) leitet den Betrieb. Das Konzept von eigenständigem Wohnen (Bauherr mit „Vermieterrisiko bei der Gemeinde“), Pflege und ‚haushaltsnahen Dienstleistungen‘ [durch 18 ehrenamtliche Betreuer] „gibt es noch nicht häufig.“ Ab September sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.[10]
  • Ebenfalls aus einer Initiative der Bürgerschaft ging 2016 der Klimabeirat hervor, der mit mehreren Arbeitsgruppen Entscheidungen der Gemeinde zum Klimaschutz kritisch begleitet. „Bei seiner ersten offiziellen Bürgeraktion setzten im Oktober 2018 rund 50 engagierte Lauchringer, darunter viele Kinder und Jugendliche, mehr als 3000 heimische Pflanzen in zehn 30 Quadratmeter große Beete entlang des Wutach-Damms in Oberlauchringen.“[11] Beim Landeswettbewerb Natur nah dran 2019 zählt Lauchringen zu den 13 von 72 teilnehmenden Orten, die eine finanzielle Zuwendung „zur Förderung der biologischen Vielfalt im Siedlungsraum“ erhalten. Der Klimabeirat hatte fünf Rasenflächen ausgewählt, die aufgewertet werden sollen. Dazu werden „vier Mitarbeiter der Gemeinde“ durch den Nabu (Naturschutzbund Baden-Württemberg) geschult. „In Zukunft können [weitere] Flächen als Ausgleichsmaßnahmen für Bebauungsprojekte verwirklicht werden.“[12]

PolitikBearbeiten

Lauchringen ist Wohnort des CDU-Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner und der SPD-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Lauchringen hat 18 Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis[13].

Parteien und Wählergemeinschaften %
2019
Sitze
2019
%
2014
Sitze
2014
Kommunalwahl 2019
 %
40
30
20
10
0
39,4 %
39,8 %
20,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-1,3 %p
+9,2 %p
-7,8 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 39,4 7 40,7 7
FW Freie Wähler 39,8 7 30,6 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 20,9 4 28,7 5
gesamt 100,0 18 100,0 18
Wahlbeteiligung 61,4 % 50,7 %
 
Das 1985 fertiggestellte Rathaus in Unterlauchringen

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister der Gemeinde Lauchringen ist Thomas Schäuble (CDU) in der dritten Amtsperiode.

Thomas Schäuble ist seit 2004 Mitglied des Kreistages sowie des Finanz- und Verwaltungsausschusses und des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Waldshut sowie Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Hochrhein.

Ehemals selbstständige Gemeinden
  • bis 1971 in Oberlauchringen: Bertold Schmidt (CDU)
  • in Unterlauchringen: August Strittmatter
Seit der Gemeindereform
  • Von 1. Juli 1971 bis 31. Juli 2002: Bertold Schmidt (CDU)
  • Ab 1. August 2002: Thomas Schäuble (CDU)

Tradition
Nach dem Übergang an Baden 1806 wurde in der 1831 erlassenen Gemeindeordnung das Selbstverwaltungsrecht der Gemeinde verankert. Ortsvorgesetzter an Stelle des bisherigen Vogtes war nun der Bürgermeister, die Geschworenen wurden durch die Gemeinderäte ersetzt, beide zunächst auf 6 Jahre gewählt, nach einer späteren Verfügung der Bürgermeister auf neun, die Gemeinderäte auf 4 Jahre. Neben Ratschreiber und Gemeinderechner ist der 1821 bereits eingeführte Bürgerausschuß zu erwähnen, dem vor allem Entscheidungsbefugnisse in finanzieller Hinsicht […] zustanden.[14]

BildungBearbeiten

  • In Unter- und Oberlauchringen gibt es je eine Grundschule.
  • Werkrealschule mit Ganztagesunterricht in Unterlauchringen.
  • Gemeindebücherei: Die Bücherei wurde im Oktober 2003 im Alten Rathaus in Oberlauchringen eröffnet. Der Bestand umfasst Kinder-, Jugend-, Sachbücher, Romane, Zeitschriften und auch Hörbücher. Fernleihen sind möglich.
 
Ortsmitte mit Marktplatz in Unterlauchringen

Haushalt 2019 und VorhabenBearbeiten

Im am Ende Januar 2019 beschlossenen Haushaltsplan, der ohne weitere Schulden auskommt und 18,2 Millionen Euro Einnahmen und 17,7 Millionen Euro Ausgaben vorsieht, sind 7,4 Millionen Euro an Investitionen geplant. „Als wichtige Leitlinie für Lauchringen nennt der Plan die Familienfreundlichkeit“ und „weiterhin den Erhalt der Ärzteversorgung, die Umsetzung eines Klimaschutzgesetzes, die Entwicklung zu einer energieautonomen Gemeinde und die bauliche Entwicklung.“ In die Sanierung öffentlicher Gebäude, in Schule am Hochrhein und Rathaus, investiert die Gemeinde (ohne Landeszuschuss) 1,3 Millionen Euro.[15]

Wappen
Blasonierung: Das Lauchringer Wappen zeigt „in geteiltem Schild, oben von Silber über Rot durch drei aufsteigende Spitzen geteilt, unten in Blau einen schreitenden silbernen Schwan“. Es wurde der Gemeinde im Jahr 1971 nach der Vereinigung der Ortsteile verliehen und nimmt die Motive der Wappen der beiden Teilorte auf. Die Ortsfarben sind Blau-Weiß.

Gemeindegliederung
Die Gemeinde Lauchringen besteht aus den beiden früher selbstständigen Gemeinden Ober- und Unterlauchringen. Im Gebiet der früheren Gemeinde Oberlauchringen liegt die Wüstung Rüffenhausen. Zur früheren Gemeinde Unterlauchringen gehörten auch Haus und Gehöft Am Hohrain (vormals Oberstaad) und die Häuser Äuleboden, Im Ibrunnen und die Bahnstation Oberlauchringen.[16]

StädtepartnerschaftBearbeiten

Seit 1997 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Saint-Pierre-de-Chandieu, die etwa 20 Kilometer südöstlich von Lyon liegt. In Lauchringen besteht zur Jumelage der Deutsch-französische Freundeskreis.

WirtschaftBearbeiten

 
Eingangsbereich der aktuell schließungsgefährdeten Lauffenmühle

Ansässige UnternehmenBearbeiten

  • Der größte Arbeitgeber von Lauchringen ist die Textilfirma Lauffenmühle. Auf der Betriebsversammlung am 4. April 2019 wurde den 240 Mitarbeitern der Lauffenmühle in den Standorten Lauchringen und Lörrach eröffnet, dass „das Unternehmen seine Produktion zum 31. Juli 2019 einstellen (wird)“.[17]
 
Ausstellungsgebäude des Möbelhaus Dick
  • Simmler-Konfitüren mit 40 Beschäftigten.
  • Seit 1964 stellt die Firma Hans-O.Habermann UL + CSA mit mehr als 30 Mitarbeitern Transformatoren bis 400 kVA her.[18]
  • Möbelhaus Dick[19]
  • Car-Multimedia-Firma ACR mit Auslieferungslager.
  • Metall Recycling Wiederkehr AG[20]

Im Industriegebiet Lauchringen befindet sich die Zentrale Einsatzstelle für das untere Wutachtal des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Es finden regelmäßig Veranstaltungen zur Blutspende statt.

Veranstaltungen und Initiativen

  • Lauchringer Ausbildungsbörse: Die Gemeinde ist Träger der Ausbildungsbörse und realisiert die Veranstaltung mit der Schule am Hochrhein. An der Veranstaltung 2019 nahmen 56 Unternehmen, Institutionen und Behörden aus der Region teil. Ziel ist die Information von Schülern und Eltern über mögliche Ausbildungsplätze zu „einem gelungenen Start in ein erfolgreiches Berufsleben.“[21] (am 30. März 2019 mit 56 Ausstellern).
  • Handels- und Gewerbekreis Lauchringen (HuG) mit 90 Mitgliedern „zur Verbesserung von Wirtschaftskraft und Infrastruktur in der Gemeinde.“ Mit der Gemeinde Veranstalter der Triathlon-Nacht und der Nacht der Kulturen.

Medien
In Lauchringen sind die überregionale Tageszeitung Südkurier sowie der lokal orientierte Alb-Bote vertreten. Wöchentlich erscheint das Anzeigenblatt "Hochrhein Anzeiger". Online berichtet Hierzuland.info über die umliegenden Orte.

 
Verkehrsknoten Unterlauchringen

VerkehrBearbeiten

Straße
Lauchringen ist als Verkehrsknoten derzeit noch stark belastet, da der Abzweig der A 98 nach Osten auf die Bundesstraße 34 nach dem Bürgerwaldtunnel durch beide Teilorte führt und von der B 314 aus dem Wutachtal – umgekehrt – der Zustrom des Autoverkehrs ins Umfeld und den Rheinübergang bei Bad Zurzach ebenso die Ortsdurchfahrten wählen muss. Eine Erleichterung für beide Ortschaften soll ab 2021 die (östliche) Ortsumfahrung Oberlauchringen bringen, da der überörtliche Verkehr auf der B 34 dadurch direkt auf die nördliche Umfahrung (letztes Teilstück der A 98) geleitet würde.

  • Am Carport am Rathaus befindet sich eine Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge, zudem zwei in der Jahnstraße und eine im neuen Parkhaus.
 
Die neue Bahnstation Lauchringen-West

Bahn

  • Hochrheinbahn

Lauchringen besitzt zwei Bahnstationen – den ehemaligen Bahnhof Oberlauchringen, heute Bahnhof Lauchringen und die Station Lauchringen-West.

2018 informierte die DB Netz AG über einen vorgesehenen Neubau der Eisenbahnbrücke über die Wutach: „Der Abriss der Oberlauchringer Stahlfachwerkbrücke ist laut Deutscher Bahn alternativlos.“ Die seit 2006 unter Denkmalschutz stehende Brücke „wurde 1862 errichtet und erhielt 1909 ihren heutigen Stahlüberbau […] ‚Das Problem ist Materialübermüdung‘“, so der Experte der DB auf einer Informationsveranstaltung am 14. November 2018 mit 80 Zuhörern im Ort und „ein Austausch betroffener Elemente sei technisch nicht möglich.“ Eine Art von Umbau – „ein geschweißter Ersatz würde viel wuchtiger ausfallen und den Denkmalschutz verlieren. […] Die sichere Restnutzungsdauer ist bis 2024 befristet.“ Der Neubau wäre eine „Stabbogenbrücke“. „Ob der Bau mit der Elektrifizierung der Hochrheinstrecke gebündelt werden kann, […] ist unklar.“[22]

  • Wutachtalbahn

Seit 1876 zweigt vom Bahnhof Lauchringen die Wutachtalbahn ab, die anfangs nur bis nach Weizen bei Stühlingen führte und nach dem strategischen Bahnbau 1890 (heute die Museumsstrecke als Teilstrecke der Wutachtalbahn) eine Verbindung in den Schwarzwald-Baar-Kreis darstellte. Sie ist heute wieder teilweise befahrbar, nachdem die Bahnbetriebe Blumberg einen Schülerverkehr – derzeit (Mai 2019) bis Eggingen – eingerichtet haben. Eine Fortsetzung von Waldshut bis Stühlingen soll noch dieses Jahr erfolgen. Mit dem speziellen Zubringer zur Museumsbahn von Waldshut aus ist die Strecke seit längerem bis Blumberg eingerichtet.

 
Kirche St. Andreas in Oberlauchringen

Religiöse GemeinschaftenBearbeiten

In Unter- und Oberlauchringen bestehen die katholischen Pfarrgemeinden Herz-Jesu und St. Andreas, für beide Ortschaften die evangelische Matthäus-Pfarrgemeinde.

Katholische GemeindeBearbeiten

Ursprünglich gehörte Oberlauchringen zur Pfarrei Tiengen, die Filiale „Lochringen“ ist dort 1360/70 erwähnt. 1622 wurde die Pfarrei St. Andreas selbstständig. Es existiert eine ununterbrochene ‚Liste der Pfarrherren‘. Der unerschrockene Pfarrer Dietrich (1937–1952) war während des Krieges, 1944, verhaftet worden „und beharrte trotz stundenlanger Verhöre auf seinem Grundsatz, daß er sich lieber den Kopf abschlagen lasse, als jemand der Gestapo auszuliefern.“

Ein erster Hinweis auf eine Kirche gibt es in einer Urkunde von 1357, sie galt um 1700 als „alt und baufällig“, wurde aber erst 1835 abgerissen: „Die jetzige Pfarrkirche wurde 1835/36 in einfachem klassizistischen Stil erbaut […] 1980/81 erfolgte die Außenrenovation, 1986 die vollständige Restauration des Innenraumes zugunsten der früher vorhandenen dekorativen Bemalung.“

 
Katholische Herz-Jesu-Kirche in Unterlauchringen

Unterlauchringen blieb als kleines Dorf bis 1918 Filiale der Pfarrei Tiengen. Die Bitte um eine eigene Kapelle wurde 1792 vom Fürsten nicht ausreichend bezuschusst, möglich wurde nur ein Kreuz „mitten im Dorf“. Erst 1890 hatte sich der Ort so weit entwickelt, dass eine große Kapelle gebaut werden konnte. 1924 wurde dann der Grundstein gelegt und 1926 die mit einer großzügigen Spende der Lauffenmühle (8000 Goldmark) im modernen klassizistischen Stil erbaute Herz-Jesu-Kirche eingeweiht. Selbstständig wurde die Pfarrei erst 1948, eine grundlegende Kirchenrenovation erfolgte 1988.

Lauchringen war bis zum 31. Dezember 2007 Sitz des Dekanats Wutachtal des Erzbistums Freiburg. Seit der Dekanatsreform ist es im neuen Dekanat Waldshut aufgegangen.

Frauenstreik
Drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Gemeindeteams Oberlauchringen traten am 13. Mai 2019 in den Streik für eine Gleichstellung der Frauen in der katholischen Kirche: „Frauen übernehmen 70 Prozent der Kirchenarbeit und gehören nicht dazu.“ Bereits im Vorfeld führten sie einen Info- und Diskussionsabend durch[23] und veranstalteten am Sonntag, den 19. Mai einen eigenen Wortgottesdienst vor der Kirche mit 60 Unterstützern, Frauen und Männern, während gleichzeitig in der Kirche der reguläre Gottesdienst stattfand. Solidarisiert mit den Frauen hatte sich auch der Pfarrgemeinderat Mittlerer Hochrhein St. Verena sowie die Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) aus Lauchringen.

„Pfarrer Ulrich Sickinger hatte dem Wunsch der Frauen nach Gleichberechtigung zuvor Verständnis und Unterstützung signalisiert. Zwar blieb er der Aktion vor der Lauchringer Kirche fern, untersagt hatte er sie aber nicht.“[24]

Evangelische GemeindeBearbeiten

 
Die evangelische Matthäus-Kirche in Unterlauchringen

Während es im 19. Jahrhundert noch kaum evangelische Christen in der Region gab – nur durch die enge Verbindung zum reformatorischen Zurzach befand sich in Kadelburg eine starke evangelische Gemeinde. Mit ihrer Unterstützung konnte 1906 zuerst eine Kirche in Tiengen gebaut werden, dorthin waren dann auch die Lauchringer Evangelischen orientiert. Durch den Zuzug nach dem Zweiten Weltkrieg (Heimatvertriebene) wuchs dann der evangelische Bevölkerungsteil rasch, auch da die Lauffenmühle Arbeitsplätze bot. 1959 konnte die Matthäus-Kirche erbaut werden, 1980 löste sich die evangelische Gemeinde von der Pfarrei Tiengen.[25]

Andere Gemeinschaften
Der Verein Millî Görüş Lauchringen hat eine Moschee im Gewerbegebiet Wiggenberg errichtet.[26]

Soziale EinrichtungenBearbeiten

  • Der Peru-Arbeitskreis der Seelsorgeeinheit St. Verena realisierte Projekte (Kirchenneubau, Bäckerei, Ausbildungszentrum) in der Partnergemeinde San Martin de Porres in Pamplona Alta/Lima. „Mittlerweile konnten acht junge Leute bis zu einem Jahr aus dem Kreis Waldshut als Voluntario in die Partnergemeinde […] vermittelt werden.“ Umgekehrt drei Personen aus Peru.[27]
  • Das Familienzentrum Hochrhein (FAZ) in Unterlauchringen ist ein offener Tagestreff für „Menschen in schwierigen Lebenslagen und mit Behinderungen […], ein nichtbehördliches soziales Zentrum und (eine) Anlaufstelle für alle Mitbürger.“ Es bietet „ein reichhaltiges Betreuungs- und Freizeitprogramm für Kinder“ (im „Abenteuerland“).[28] Dem FAZ obliegt 2019 auch der Betrieb der Wohngemeinschaft am Riedpark.
  • Die Feuerwehr Lauchringen hat 140 Mitglieder, 84 in der Einsatzabteilung (darunter sechs Frauen), 22 in der Altersabteilung und 34 in der Jugendfeuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr bewältigte 2017 68 Einsätze mit 1850 Stunden, mit Ausbildung kamen 3700 Stunden zusammen.[29] Die Firma Lauffenmühle besitzt eine eigene Werkfeuerwehr.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Wutach-Lauffen (Restwassermenge)
  • Wandergebiet des Lauchringer Waldes zum Hochrhein und zum Schwarzwald hin.
  • Die am Feldberg entspringende Wutach bildet in Unterlauchringen einen der wuchtigsten natürlichen Wasserfälle Deutschlands. Oft liegt die Wutach dort jedoch durch die Wasserableitung in den Lauffenmühle-Kanal manchmal nahezu trocken.

Zudem ist die Sicht auf den Wasserfall durch die Brücke verbaut.

  • An der Bahnlinie bei Oberlauchringen die 1862 fertiggestellte Eisenbahnbrücke.
  • Der Marktplatz in Unterlauchringen, mit Markt an Donnerstagen und Public Viewing bei besonderen Ereignissen, wurde im Sommer 2005 neu erbaut.
  • Preisgekrönte Siedlungen in Unterlauchringen: Äulebodenstraße und Rappennest – jeweils ein 1. Preis beim Wettbewerb „Schönste Eigenheimsiedlung Deutschlands“ im Jahr 2005.
 
Der 700 Jahre bestehende Gasthof

BauwerkeBearbeiten

Mit dem Gasthaus Adler steht im Ortsteil Oberlauchringen eines der ältesten Gasthäuser der Region. Der früheste urkundliche Nachweis ist im 1303-08 abgefassten Urbar enthalten. Das Gasthaus war von großer Bedeutung, da hier zeitweise das Freie Kaiserliche Landgericht Klettgau tagte. Später wurde es von der vorderösterreichischen Reichspost als Posthaus genutzt.

Ebenfalls in Oberlauchringen steht am Mühlekanal die über 700 Jahre alte „Bannmühle“, zu deren Nutzung heute zwar niemand mehr gezwungen ist, die sich jedoch nach wie vor in Betrieb befindet.

VereineBearbeiten

Lauchringen besitzt eine intensive Vereinskultur und gilt im Landkreis Waldshut als eine „Hochburg“ der südwestdeutschen Fasnacht.

Fasnachtstradition

  • Bereits 2016 hatte sich Dä Traditionsverein anno 2004 um das weltweit größte Schlumpftreffen mit 2149 Schlümpfen bemüht, doch erst 2019, am Samstag, den 16. Februar, gelang nun der Eintrag als „Weltrekord“ mit 2762 'original' verkleideten Teilnehmern ins Guinness-Buch der Rekorde (Guinness World Records). Der bisherige Rekord stand bei 2510 Schlümpfen 2009 in Swansea/Wales. „Das Rekord-Institut für Deutschland hat den Weltrekord [...] offiziell bestätigt.“[30] 88 Schlümpfe mussten wegen fehlerhafter Kleidung ausgesondert werden und „wegen Auflagen von Guinness World Records musste der Eingangsbereich von der Öffnung bis zur Schließung gefilmt werden. […] Drei bis vier Monaten (kann es) dauern, bis die Bestätigung von Guinness kommt.“[31]
  • Bereits unmittelbar darauf, noch am Samstag und am Sonntag, den 17. Februar 2019, fand das 39. Kleggaunarrentreffen mit dem 60-jährigen Narrenverein Schwanenmühle als Gastgeber und „Tausende Hästräger und Heerscharen von Zuschauern“ statt.
  • Die Lauchringer Guggenmusik sind die Ruinä-Dängler mit Vereinsheim und Probelokal im Bahnhof Lauchringen. Der Name ist eine Anspielung auf die Küssaburg, die viele Lauchringer zu ihrem Inventar zählen. Die Guggenmusik wurde 1996 gegründet und umfasst heute 35 Mitglieder sowie neun Anwärter.

Weitere Vereine

  • Imkerverein Oberlauchringen, der 40 Prozent seiner Bienenvölker verlor, doch „in den vergangenen zwei Jahren 15 Neumitglieder aufnehmen konnte.“[32]

SportBearbeiten

  • Freibad, solarbeheizt, mit 64-m-Rutsche, Strömungskanal, 50-m-Sportbecken, Nichtschwimmerbecken, Sprungbecken mit 1-, 2- und 3-m-Sprungbrettern, Kleinkinderbadebereich, Kiosk und einer Gesamtwasserfläche von über 2.000 m². Geöffnet hat das Schwimmbad von Mitte Mai bis Mitte September. Das 1974 eröffnete Freibad wurde 1992 bis 1995 modernisiert und registrierte bis Sommer 2018 4,5 Millionen Besuche. Die Besucherzahlen pendelten „in den vergangenen 15 Jahren zwischen 65 000 und 85 000 Besuchern im Jahr […–] ‚Früher war der Andrang aber größer,‘“ so der Rechnungsamtleiter der Gemeinde, „mit über 166 000 im Rekordjahr 1976.“[33]
  • Wutachstadion, Fußballstadion mit großer Haupttribüne und Heimstadion des SC Lauchringen (Kreisliga A Ost). Der angrenzende Kunstrasenplatz mit Laufbahn wird hauptsächlich zum Fußballtraining und für die Leichtathletik genutzt.
  • Tennisanlage des TC Lauchringen nahe dem Wutachstadion mit 6 Sandplätzen und Clubhaus.
  • Sporthalle in Unterlauchringen nahe der Hauptschule, Heimstätte des Handballclubs Lauchringen sowie des Turnvereins
 
Gemeindehalle in Unterlauchringen
  • Gemeindehalle Unterlauchringen: Die 1968 als „Turn- und Gemeindehalle“ gebaute Anlage wurde Mitte der 1990er Jahre saniert und erweitert und wird „bis heute täglich genutzt. […] Ihr Bau war ein Meilenstein für Unterlauchringen und seine Vereine.“ Zuvor stand nur das Kino der Albrecht Lichtspiele in einem gemeindeeigenen Saal zur Verfügung.[34]
  • Mehrzweckhalle in Oberlauchringen

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Forest Funk Musikfestival im Lauchringer Parkwald (Musikverein Oberlauchringen)
  • Waldfest der Chorgemeinschaft
  • Nacht der Kulturen, an der Vertreter verschiedener Länder ihre Heimat im Rahmen eines Straßenfests vorstellen (Unterlauchringen, Handels- und Gewerbeverein HuG)
  • Lindenplatzfest mit Velorallye des Narrenvereins Oberlauchringen
  • Konzerte des Musikvereins Oberlauchringen und des Blasorchesters Unterlauchringen
  • Markttag an Donnerstagen
  • Theatervorstellungen der Laienspielgruppe Lampenfieber
  • Austausch mit der französischen Partnerstadt Saint-Pierre-de-Chandieu

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

  • Ludwig Tröndle (* 9. Januar 1884 in Rotzel, † 1952 in Oberharmersbach), Pfarrer, maßgebend für die Erbauung der Pfarrkirche Unterlauchringen
  • Franz Xaver Manz (* 15. Mai 1884 in Oberlauchringen, † 25. Juli 1971), Bürgermeister, Bundesverdienstkreuz
  • Edwin Keßler (* 1877, † 12. April 1962), Ratschreiber
  • Bertold Schmidt († 12. Februar 2016), von 1960 bis 1971 Bürgermeister der Gemeinde Oberlauchringen und anschließend, bis 2002, Bürgermeister der Gesamtgemeinde Lauchringen
  • Helmut Winkler (* 2. Oktober 1900 in Flensburg, † 1. Januar 1983), Unternehmer

Persönlichkeiten in Verbindung mit der GemeindeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Brigitte Matt-Willmatt, Karl-Friedricht Hoggenmüller: Lauchringen – Chronik einer Gemeinde, Hrsg.: Gemeinde Lauchringen, Lauchringen 1985.
  • Christian Wirth: Lauchringen an der Wutach. Rosgarten-Verlag/Südkurier GmbH, Konstanz 1991, ISBN 3-87685-130-0
  • Landkreis Waldshut (Hrsg.): Heimat am Hochrhein, Band 36: Jahrbuch des Landkreises Waldshut 2011. Isele, Eggingen 2010, ISBN 978-3-86142-506-9.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lauchringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 505.
  3. Brigitte Matt-Willmatt/Karl-Friedrich Hoggenmüller: Lauchringen. Chronik einer Gemeinde, Hrsg.: Gemeinde Lauchringen, Verlag K. Zimmermann, Konstanz 1986, S. 27 und 72.
  4. B. Matt-Willmatt/K.-F. Hoggenmüller: Lauchringen. Chronik einer Gemeinde, 1986, S. 679.
  5. Melanie Mickley: Ein letzter Blick auf die Webstühle, in Südkurier, 6. Mai 2019.
  6. Juliane Schlichter: Filmvergnügen im Gewerbegebiet in: Südkurier, 4. Mai 2019.
  7. Susanne Schleinzer-Bilal: Richtfest im Riedpark lockt Gäste an, in Südkurier, 18. September 2018.
  8. Susanne Schleinzer-Bilal: Ausgebildete Helfer für den Alltag, Südkurier, 16. Mai 2019-
  9. Redaktion: CDU auf Exkursion, in: Alb-Bote, 10. Oktober 2018.
  10. tao: Neue Wohngemeinschaft im Riedpark, Südkurier, 28. März 2019.
  11. Peter Rosa: Lauchringer setzen 3000 Pflanzen, in Südkurier, 23. Oktober 2018.
  12. Peter Rosa: Mit Rasenflächen zum Sieg, Südkurier, 17. April 2019.
  13. Vorläufiges Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2019 beim Statistischen Landesamt
  14. Matt-Willmatt/Hoggenmüller: Lauchringen-Chronik, S. 237.
  15. Ursula Freudig: Familienfreundlichkeit als Leitlinie, Südkurier, 26. Januar 2019.
  16. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 1038–1039
  17. Peter Rosa: 166 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit, Südkurier 5. April 2019.
  18. Firmenwebseite Habermann
  19. Firmenwebseite Möbel Dick
  20. Firmenwebseite Wierec group
  21. Michael Neubert: 56 Unternehmen sind mit einem Stand dabei, in: Südkurier, 29. März 2019.
  22. Peter Rosa: So geht Abriss trotz Denkmalschutz, in: Südkurier, 16. November 2018.
  23. Susanne Schleinzer-Bilal: Zeichen gegen Ausgrenzung, Südkurier, 14. Mai 2019.
  24. Peter Rosa: Der Kirchenstreik geht weiter, Südkurier, 20. Mai 2019.
  25. Karl-Friedrich Hoggenmüller: Die Gemeinde Lauchringen in: Heimat am Hochrhein, Jahrbuch XXI (1996) des Landkreises Waldshut (Hrsg.), G. Braun Verlag, Karlsruhe 1995, S. 18. sowie in der Chronik die Kapitel zur Kirchengeschichte.
  26. Artikel im Südkurier
  27. Alb-Bote: Lebendige Peru-Partnerschaft, 16. April 2019.
  28. Peter Rosa: Ein ganzes Dorf der Mitmenschlichkeit, Hochrhein Anzeiger, 3. Mai 2017.
  29. Herbert Schnäbele: Gut aufgestellt für den Ernstfall, Südkurier, 26. November 2018.
  30. Peter Rosa: Das blaue Wunder von Lauchringen, Alb-Bote, 18. Februar 2019.
  31. Verena Wehrle: Die Welt blickt auf Lauchringen, Südkurier, 19. Februar 2019. Deutsche Urkunde unter Rekord Institut.
  32. Peter Rosa: Der Bienenflüsterer, Hochrhein Anzeiger, 18. Juni 2017.
  33. Peter Rosa: 4,5 Millionen Besucher seit Eröffnung, Südkurier, 14. Juli 2018.
  34. Ursula Freudig: Meilenstein für Vereine, Südkurier, 7. November 2018.