Kirchehrenbach

Gemeinde im Landkreis Forchheim in Bayern

Kirchehrenbach ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchehrenbach.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kirchehrenbach
Kirchehrenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirchehrenbach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 44′ N, 11° 9′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Kirchehrenbach
Höhe: 282 m ü. NHN
Fläche: 8,24 km2
Einwohner: 2208 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 268 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91356
Vorwahl: 09191
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 143
Gemeindegliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 53
91356 Kirchehrenbach
Website: www.kirchehrenbach.de
Erste Bürgermeisterin: Anja Gebhardt[2] (SPD)
Lage der Gemeinde Kirchehrenbach im Landkreis Forchheim
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Über dieses Bild

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

 
Kirchehrenbach, Blick vom Walberla
 
Pfarrkirche St. Bartholomäus in Kirchehrenbach
 
Kirchehrenbach von Osten, Stahlstich (1822) von G. Adam

Die Gemeinde liegt in der Fränkischen Schweiz am Fuße der Ehrenbürg (Walberla) am namensgebenden Ehrenbach.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Kirchehrenbach hat 2 Gemeindeteile:[3]

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Pretzfeld, Leutenbach, Wiesenthau, Forchheim, Weilersbach.

GeschichteBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung des Orts erfolgte im Jahre 1089 als Arinbach. Kirchehrenbach gehörte bis 1803 zum Hochstift Bamberg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag, und kam im Zuge der Umwälzungen während der Napoleonischen Kriege zum Königreich Bayern.

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Erste Bürgermeisterin ist seit 2008 Anja Gebhardt (SPD). Deren Vorgänger war Waldemar Hofmann (CSU).

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Kirchehrenbach hat 14 Mitglieder zuzüglich der Ersten Bürgermeisterin.

CSU Freie Wähler-
gemeinschaft
SPD Junge Bürger (JB) Gesamt
2008 7 2 5 14 Sitze
2014 5 2 5 2 14 Sitze
2020 6 3 5 14 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 15. März 2020)

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Über rotem Schildfuß, darin ein silberner Wellenbalken, in Blau auf silbernem Berg eine eintürmige silberne Kirche mit roten Dächern.“[4]

Wappengeschichte: Ein Gemeindesiegel mit der Jahreszahl 1790 ist überliefert. Die Gemeinde stellte 1836 bei der Regierung des Obermainkreises einen Antrag und bat um Erlaubnis zur Weiterführung des alten Siegels mit dem Bild einer Kirche auf einem Berg mit je einem Engel links und rechts vom Kirchturm. Der Berg und die Kapelle stellen die Walburgiskapelle auf der Ehrenbürg dar, die im Volksmund Walberla genannt wird. Die Ehrenbürg ist ein Inselberg und liegt zwischen Kirchehrenbach, Leutenbach und Schlaifhausen. Die am Abschluss des markanten Hochplateaus errichtete Kapelle ist seit etwa 1300 bezeugt. In der Kapelle werden eine Figur der heiligen Walburga aus dem 16. Jahrhundert sowie zwei Apostelfiguren aus dem späten 17. Jahrhundert verehrt. Es entwickelte sich eine Wallfahrt dorthin, aus der schließlich das jährlich am 1. Mai abgehaltene Walberlafest entstand. Der Wellenbalken steht für den Ortsnamen. Die Farben Rot und Silber sind die Farben des Hochstifts Bamberg und weisen auf die enge Beziehung des Ortes zum Bistum hin.

Die Gemeinde führt das Wappen seit dem 18. Jahrhundert.

PartnerschaftenBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Die Gemeinde hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Forchheim–Behringersmühle und ist in das Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg integriert.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Das Walberla

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Persönlichkeiten, die in dieser Gemeinde gewirkt habenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Kirchehrenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Mitglieder des Gemeinderates Kirchehrenbach. Verwaltungsgemeinschaft Kirchehrenbach, abgerufen am 10. April 2021.
  3. Gemeinde Kirchehrenbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 4. Januar 2020.
  4. Eintrag zum Wappen von Kirchehrenbach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  5. Maruska, Monika: Johannes Schöner - 'Homo est nescio qualis'. Leben und Werk eines fränkischen Wissenschafters an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert. Wien 2008, S. 33–50 (Digitalisat; PDF; 34,7 MB)