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Kleinsendelbach

Gemeinde im Landkreis Forchheim in Bayern

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt etwa 15 Kilometer östlich von Erlangen und etwa 15 Kilometer nördlich von Nürnberg im Tal der Schwabach. Kleinsendelbach ist das südlichste Dorf Oberfrankens.

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Neunkirchen am Brand, Igensdorf, Eckental, Kalchreuth, Dormitz

GemeindegliederungBearbeiten

Kleinsendelbach gliedert sich in fünf Ortsteile[2]:

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Die Ortsteile wurden 1062 erstmals urkundlich erwähnt. Kleinsendelbach im heutigen Regierungsbezirk Oberfranken gehörte zum Hochstift Bamberg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

20. JahrhundertBearbeiten

1982 wurde Kleinsendelbach als schönstes Dorf des Landkreises Forchheim ausgezeichnet.

VerkehrsgeschichteBearbeiten

Kleinsendelbach hatte früher einen Bahnhof der Erlangen-Eschenau-Bahn, der allerdings stillgelegt ist.

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Erste Bürgermeisterin ist seit 2008 Gertrud Werner (Unabhängige Wählergruppe). Zum Stellvertreter wurde Josef Elsinger (Unabhängige Wählergruppe) gewählt. Vorgänger waren Albert Güßregen von 2002 bis 2008, Alfred Schramm von 1975 bis 2002 und Willi Kupfer von 1960 bis 1975. Alle drei gehörten der Wählergruppe Dorfgemeinschaft Kleinsendelbach an.

GemeinderatBearbeiten

Die Kommunalwahlen 2014 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

Dorfgemeinschaft: 6 Sitze,

Unabhängige Wählergruppe: 6 Sitze.

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: „Über gekürzter, fünfmal von Rot und Silber schräg geteilter Spitze gespalten von Blau und Gold, vorne ein linksgewendeter silberner Wolfskopf, hinten ein rotgezungter schwarzer Löwenkopf, der mit einer silbernen Schrägleiste überdeckt ist.“

Sehenswürdigkeiten und InfrastrukturBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

 
Die Kapelle in Steinbach
  • Kirche St. Heinrich (erbaut 1952)
  • Kapelle Steinbach (im Jahre 1921 erbaut)
  • Heilig-Kreuz-Kapelle Schellenberg
  • Kapelle Kleinsendelbach

Gemeindliche EinrichtungenBearbeiten

Freizeit- und SportanlagenBearbeiten

  • Zwei Sportplätze
  • Die westlich der Gemeinde in Richtung Dormitz gelegenen Seen, deren Uferbereich größtenteils Naturschutzzone ist (Brutvögel, seltene Pflanzen). Eine Informationstafel befindet sich, von Kleinsendelbach herkommend, an der Weggabelung. Am Ufer befindet sich teilweise ein Weg. Der westliche See wird, besonders im Hochsommer, als Badesee genutzt und ist am Wochenende meist stark frequentiert.
  • Zwei Spielplätze im Hauptort und einer in Schellenberg

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kleinsendelbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien