Janne Väätäinen

finnischer Skispringer und Trainer
Janne Väätäinen Skispringen
Janne Väätäinen in Zakopane 2010

Janne Väätäinen in Zakopane 2010

Voller Name Janne Henrik Väätäinen
Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 6. März 1975
Geburtsort KuopioFinnlandFinnland Finnland
Größe 185 cm
Gewicht 70 kg
Beruf Skisprungtrainer
Karriere
Verein Puijon Hiihtoseura
Status zurückgetreten
Karriereende 2001
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Skisprung-Junioren-WM
Silber 1991 Reit im Winkl Team
Gold 1992 Vuokatti Team
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 29. Februar 1992
 Gesamtweltcup 18. (1993/94)
 Skiflug-Weltcup 14. (1993/94)
 Sprung-Weltcup 36. (1995/96)
 Vierschanzentournee 09. (1993/94)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 0 1
Skisprung-Grand-Prix
 Gesamtwertung Grand Prix 42. (1996)
 

Janne Henrik Väätäinen (* 6. März 1975 in Kuopio) ist ein ehemaliger finnischer Skispringer und heutiger Skisprungtrainer. Von 2008 bis 2010 war er sowie seit 2020 ist er erneut Cheftrainer der finnischen Skisprungnationalmannschaft.

WerdegangBearbeiten

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Väätäinen startete bei den Juniorenweltmeisterschaften 1991 in Reit im Winkl erstmals bei einem internationalen Wettkampf und konnte mit der Mannschaft die Silbermedaille im Teamwettbewerb gewinnen. Ein Jahr später, im Februar 1992, startete er in Lahti erstmals im Weltcup, wurde jedoch nur 44. Bei der kurz darauf stattfindenden Juniorenweltmeisterschaft 1992 in Vuokatti konnte er, wieder mit dem Team, die Goldmedaille gewinnen. In der Saison 1992/93 trat er bei mehreren Weltcupspringen an und konnte seiner ersten Weltcuppunkte erringen. Da er sich in der Saison 1993/94 konstant unter den besten 30 platzieren konnte, nahm er an den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer teil. Dort belegte er von der Normalschanze den 30. Platz und wurde mit dem Team fünfter. Nach den Olympischen Spielen trat er bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 1994 in Planica an und belegte dem 14. Platz. Eine Woche später konnte er beim Weltcupspringen in Thunder Bay als Achter erstmals unter die besten Zehn springen. In der Saison 1994/95 nahm Väätäinen nur an vier Weltcupspringen teil, bei denen er um den Einzug in den zweiten Durchgang kämpfte. Auch in der Folgesaison 1995/96 verpasste er oftmals die Punkteränge, konnte jedoch am 28. Februar 1996 beim Springen von seiner Heimschanze in Kuopio mit dem dritten Platz seinen einzigen Podestplatz im Weltcup feiern. In den Jahren danach trat er nur noch sporadisch im Weltcup an und konnte nur noch selten das Finale erreichen. Nach der Saison 2000/01 beendete er schließlich seine aktive Karriere.

TrainertätigkeitBearbeiten

2002 begann Väätäinen als Trainer der finnischen B-Mannschaft zu arbeiten. 2004 wurde er schließlich Co-Trainer der A-Nationalmannschaft. Nach der Beendigung des Engagements von Tommi Nikunen wurde er im April 2008 als neuer Cheftrainer der Finnischen Nationalmannschaft vorgestellt[1]. Er erhielt zunächst einen Zweijahresvertrag[2]. Nach dem dieser ausgelaufen war, zog Väätäinen 2010 nach Japan, wo er in Sapporo das Tsuchiya Home Ski Team betreute, für das unter anderem Noriaki Kasai und Ryōyū Kobayashi starten.[3] Seit 2020 trainiert Väätäinen erneut die finnische Nationalmannschaft.

ErfolgeBearbeiten

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
1992/93 59. 001
1993/94 18. 237
1994/95 80. 011
1995/96 40. 113
1996/97 82. 010
1998/99 78. 010

Grand-Prix-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
1995 61. 170
1996 42. 014

TriviaBearbeiten

Die für ihre „Schispringerlieder“ bekannten österreichischen Künstler Christoph und Lollo schrieben ein Lied über Janne Väätäinen, in dem sie über seinen Namen singen.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. New Head Coaches in Ski Jumping and Nordic Combined@1@2Vorlage:Toter Link/www.hiihtoliitto.fi (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Janne Väätäinen neuer finnischer Head-Coach
  3. Das Geheimnis der Spezialhocke So dominiert Ryoyu Kobayashi die Vierschanzentournee, berliner-zeitung.de, abgerufen am 4. Januar 2018
  4. Schispringerlyrics