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Jagd

Aufsuchen, Nachstellen, Fangen, Erlegen und Aneignen von Wild durch Jäger
(Weitergeleitet von Jagdwesen)
Jäger mit Waffe im Anschlag während einer Drückjagd

Jagd ist das Aufsuchen, Nachstellen, Fangen, Erlegen und Aneignen von Wild durch Jäger.[1] In der deutschen Jägersprache traditionell als Weidwerk oder seltener auch Waidwerk genannt, ist sie das Handwerk des Jägers.[2] Unerlaubte Jagd bezeichnet man als Wilderei.[3]

Jägerin und Stöberhunde mit Schutzwesten gegen angreifende Wildschweine bei Drückjagden

Inhaltsverzeichnis

EtymologieBearbeiten

Das Wort Jagd stammt über das mittelhochdeutsche jaget vom althochdeutschen jagōd ab, einer Ableitung vom ebenfalls althochdeutschen Verb jagōn „schnell verfolgen, hetzen, zu fangen oder zu erlegen suchen, eilen“, dessen Herkunft unsicher ist.[4][5]

Ebenso wie andere jagdliche Komposita mit weid (z. B. -mann oder -gerechtigkeit) hat das Wort Weidwerk die indogermanische Wurzel *uid- mit der Bedeutung „sich Nahrung verschaffen“, die im Laufe der Sprachentwicklung zu althochdeutsch weida, später mittel- und neuhochdeutsch weid wurde.[6][7][8]

Aufgaben und MotiveBearbeiten

Die Jagd wurde historisch und wird gegenwärtig aus verschiedenen und unterschiedlich gewichteten Gründen betrieben:[9][10]

  • Gewinnung des Lebensmittels Wildbret
  • Verwertung anderer Teile des Tieres, wie z. B. Felle, Hörner, Geweihe, Sehnen u. ä. zur Fertigung von Kleidung, Werkzeugen, Schmuck und Gebrauchsgegenständen
  • Regulierung von Wildtierpopulationen zur Reduktion von Wildschäden, z. B. Schäden an Nutzpflanzen in der Landwirtschaft oder durch Wildverbiss an der Naturverjüngung im Wald
  • abstrakte Motive, darunter handwerklicher Ehrgeiz, Erwerbstätigkeit, Freude an der Jagd, Machtdemonstration, Naturverbundenheit, Prestigegründe, Tradition und Zeitvertreib

GeschichteBearbeiten

UrsprungBearbeiten

Die Jagd gehört zu den ursprünglichsten Tätigkeiten in der Menschheitsgeschichte und ist älter als der anatomisch moderne Mensch (Homo sapiens) selbst.[11][12]

Die ältesten unumstrittenen Belege für Jagd stammen aus dem Altpleistozän und fallen zeitlich mit der Entstehung und Ausbreitung des Homo erectus vor 1,7 Millionen Jahren zusammen.[13][14] Von da an bis vor rund 12.000 Jahren lebte nahezu die gesamte Menschheit als Jäger und Sammler.[11][12] Die Jagd war von zentraler Bedeutung für die Evolution des Menschen. Für die Jagd wurden mit den Waffen die ersten Werkzeuge entwickelt. Die gemeinsam durchgeführte Jagd förderte die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten und bildete eine der Grundlagen der menschlichen Kultur.[15]

Der Fund der Lanze von Lehringen und der Schöninger Speere belegt die Jagd auf Großwild bereits durch Neandertaler und den Homo heidelbergensis. Die Jagd diente zur Nahrungsversorgung und lieferte neben Fleisch wertvolle tierische Nebenprodukte wie Knochen für Werkzeuge oder auch für Flöten und Kunstwerke, Felle als Bekleidung, für Schuhe, für Decken, für Behausungen (Zelte) und Tragetaschen sowie Sehnen zum Nähen und für Bögen. Im Jungpaläolithikum und Magdalenien finden sich erste Höhlenmalereien und figürliche Kunstwerke der eiszeitlichen Jäger. Ursprünglich wurden die Jagdtiere zum Beispiel in eine Enge getrieben (siehe z. B. Petersfels). Die ältesten Jagdformen sind die die Hetz- bzw. Ausdauerjagd, die Lauer- und die Fallenjagd.[16]

Mit der zunehmenden Sesshaftwerdung des Menschen und dem Beginn von Ackerbau und Viehzucht trat die Jagd als Ernährungsquelle bei weiten Teilen der Bevölkerung zunehmend in den Hintergrund.[12] Zugleich erhielt die Jagd durch die neue Lebenssituation einen neuen, zusätzlichen Zweck im Schutz des kultivierten Landes vor Wildschäden und der Bekämpfung von Raubwild zum Schutz von Nutztieren.[12] Im Jagdrecht der germanischen Stämme galt überall die freie Jagd.[12]

 
Jagdszene auf einem Relief aus dem antiken Rom

Frühe Darstellungen, wie die Jäger-Palette dokumentieren die Jagd im alten Ägypten. Es gab jagdbezogene Kulte für Gottheiten, denen das Jagen besonders geheiligt war – so die griechische Göttin Artemis und die römische Göttin Diana. Unter den Heiligen der katholischen Kirche gibt es mehrere, die als Patron der Jäger gelten, im Mittelalter war dies – und ist es vor allem in Österreich und Bayern weiterhin – der Heilige Eustachius († um 118),[17] später, etwa ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, kam es zu einer zunehmenden Verehrung des Heiligen Hubertus († 727).[18] Neben ihnen gibt es mit dem Heiligen Martin, dem heiligen Germanus von Auxerre und dem in osteuropäischen Ländern verehrten Heiligen Iwan noch weitere Heilige, die als Schutzpatrone der Jagd verehrt werden.

Wildbann und Jagd im MittelalterBearbeiten

 
Heinrich Hetzbold von Weißensee bei der Wildschweinjagd, Codex Manesse zwischen 1305 und 1340

Noch in der Spätantike und zu Beginn des frühen Mittelalters hatte die ländliche Bevölkerung die Möglichkeit zur freien Jagd.[12] Für die damaligen Menschen waren vor allem die erjagten Nebenprodukte wie Häute, Pelze und Knochen zur Herstellung von Bekleidung und Werkzeugen von Bedeutung.[15] Ausgehend von der erstarkenden Macht der fränkischen Könige im 8. Jahrhundert, kam es im Verlauf des Mittelalters zu einer zunehmenden Ausweisung von Wildbannforsten – Gebieten, in denen der König oder ein anderer Fürst das Jagdrecht für sich alleine beanspruchten.[12] Die Jagd wurde so immer mehr zum Privileg des Königs bzw. des Adels sowie staatlicher und kirchlicher Würdenträger.[12] Aus dem Feudalismus stammt auch die Unterscheidung zwischen „Hoher Jagd“ – der dem Adel vorbehaltenen Jagd auf Hochwild – und „Niederer Jagd“ für den niederen Klerus und freie Bauern, oder als Bürgerjagd auf kleinere Tiere wie Hasen und Federwild, sowie Rehwild, das als einzige Schalenwildart dem Niederwild zugerechnet wird.[12] Bauern durften z. T. nur noch das Wild von ihren Feldern verscheuchen.[19]

Deutscher Bauernkrieg und Frühe NeuzeitBearbeiten

Die Verbindung von hohen Wildschäden und Jagdfrondiensten für die adeligen Herren war schließlich einer der Gründe für das Aufbegehren der Bauern im Deutschen Bauernkrieg von 1524 bis 1526.[19] So fand sich in den 1525 verkündeten Zwölf Artikeln der in Memmingen versammelten Bauern an vierter Stelle die Forderung nach freier Jagd und Fischerei.[20] Mit der Niederlage der Bauern gingen jedoch auch deren Forderungen wieder unter.[19]

Im weiteren Verlauf des 16. Jahrhunderts wurde den Bauern in manchen Herrschaften sogar das bloße Vertreiben des Wildes von ihren Feldern verboten und schwerste Strafen, bis hin zur Todesstrafe für Wilderei verhängt. Die herrschaftliche Jagd erhielt einen weiteren Bedeutungszuwachs als gesellschaftliches Ereignis und Repräsentationsmittel der Landesfürsten.[19]

Mit dem Zeitalter des Barock erreichte die Prunkjagd schließlich ihren Höhepunkt. Insbesondere aufwändige Parforcejagden mit Hundemeute und die Jagd auf dem Wasser, bei der Wild in Teiche oder Flüsse getrieben wurde, um es anschließend von Booten aus abzustechen, erfreuten sich beim Adel größter Beliebtheit. Die durch solch aufwändig inszenierten Spektakel verursachten Schäden waren enorm.[19] Da im Feudalismus in solcher Jagdbelustigung kein finanzielles Interesse bestand, überstiegen dabei die Kosten den Jagdertrag bei Weitem.[21]

In Folge der politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert verloren zwar viele Fürsten durch die Mediatisierung ihre Souveränität, jedoch behielten und benutzten sie vielerorts weiterhin ihre herrschaftlichen Privilegien, auf fremdem Grund und Boden zu jagen.[22] Neben den unmittelbar betroffenen Bauern verlangte nun auch das erstarkende, liberale Bürgertum die freie Verfügungsgewalt an privatem Grundbesitz, die rechtliche Unabhängigkeit des Einzelnen sowie den Schutz des produktiven Eigentums.[23]

Jagd in Deutschland seit der Revolution 1848Bearbeiten

 
Jubelnde Revolutionäre nach Barrikadenkämpfen am 18. März 1848 in der Breiten Straße in Berlin

Die deutsche Revolution von 1848/49 stellte eine Zäsur dar und brachte grundlegende Veränderungen für die Jagd in den Ländern des deutschen Bundes.[24][23] Das Gesetz zur Aufhebung des Jagdrechts auf fremdem Grund und Boden und über die Ausübung der Jagd vom 31. Oktober 1848, dessen Inhalt in Art. 8, § 37 Abs. 2 des Reichsgesetzes über die Grundrechte des Deutschen Volkes vom 27. Dezember 1848 bekräftigt und mit § 169 in die Paulskirchenverfassung vom 28. März 1849 aufgenommen wurde, stellte eine jagdrechtliche Zeitenwende dar, indem es das Jagdregal des Adels sowie alle Jagdfrondienste ohne Entschädigung aufhob und das Recht zur Jagd an das Eigentum von Grund und Boden band.[24] Jeder Grundeigentümer dürfte nun auf seinen Besitz jagen, egal wie groß dieser war.[24] Eine Ausnahme davon bildeten die Großherzogtümer Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin, die bis zum Ende der Monarchie 1918 ihre Feudalverfassung behielten.[25] Im Gegensatz zu anderen Errungenschaften überdauerte der Grundsatz der Bindung des Jagdrechts an das Grundeigentum die Niederschlagung der Revolution sowie die darauf folgende Ära der politischen Reaktion und hat sich in Deutschland bis heute erhalten.[23][26]

Als Folge der freien Jagd, die es den Bauern erlaubte den Wildschaden auf ihren Äckern und in ihren Wäldern durch Abschüsse zu begrenzen, wurde der Schalenwildbestand insbesondere in gemeindenahen Gebieten stark dezimiert.[27] Die positive Wirkung auf die Waldverjüngung, die diese Reduktion hatte, lässt sich an vielen aus der Zeit stammenden, vielfältigen Laubmischwäldern ablesen.[28] Zugleich stieg durch die unreglementierte Jagd die Zahl der Jagdunfälle drastisch an.[23] Die intensive Verfolgung ließ das Rotwild aus manchen Regionen verschwinden,[29] obgleich die vielzitierte Gefahr einer großflächigen Ausrottung von Schwarz-, Reh- und Rotwild angesichts beschränkter Transportmöglichkeiten und wenig erschlossener, großer Waldgebiete nicht bestand.[30]

Zu einer bedeutenden Korrektur der durch die freie Jagd hervorgerufenen zersplitterten Jagdausübung kam es durch später erlassene Regelungen, wie das 1850 erlassene preußische Jagdpolizeigesetz (JPolG), die das Jagdrecht, das weiterhin jedem Grundeigentümer zusteht, vom Jagdausübungsrecht, das Grundeigentümer nur ausüben dürften, wenn ihr zusammenhängender Grundbesitz eine festgelegte Mindestgröße erreichte,[23] trennten und so das bis heute bestehende sogenannte Revierjagdsystem begründeten.[24] Eigentümer kleinerer Flächen wurden von Gesetzes wegen in Jagdgenossenschaften zusammengeschlossen und mussten das Jagdausübungsrecht an der so entstandenen Genossenschaftsfläche, in der Regel einer Gemarkung, an einen Jäger verpachten oder gemeinsam ausüben.[31] In vielen Orten gründeten sich daraufhin Jagdvereine, in denen sich die örtlichen Landwirte zu sogenannten Bauernjagden zusammenschlossen, um gemeinschaftlich die Jagd auszuüben. Dies geschah meist durch ein bis zwei Treibjagden, während das Wild im Rest des Jahres ungestört blieb.[31]

Der Zugang zum Jagdausübungsrecht entwickelte sich zum Instrument zur politischen Gestaltung der Jagdpraxis.[32] Um 1860 wurden in den Jagdpolizeigesetzen erstmals behördliche Jagdschein eingeführt, mit deren Hilfe man als unzuverlässig geltende Personenkreise von der Jagd auschließen wollte.[33]

Jagd im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer RepublikBearbeiten

 
Kaiser Wilhelm II. beim Begutachten der Strecke nach einer Wildschweinjagd

Die Jäger in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lassen sich grob zwei Gruppen zuordnen: die große Mehrheit der bäuerlichen und proletarischen Jäger einerseits und die Jäger des Großgrundbesitzes, des hohen Militärs, des Adels, der höheren Beamten und des Großbürgertums andererseits.[33] In den 1870er Jahren gründeten Vertreter der letzteren Gruppe die ersten jagdlichen Interessensverbände,[33] wie etwa den Allgemeine Deutsche Jagdschutzverein (ADJV) und den Pfälzisch Bayerischen Jagdverband,[23] deren Ziel die Zurückdrängung der als „Aasjäger“ oder „Schießer “ bezeichneten Bauernjäger war.[34] Der Organisationsgrad dieser Jagdvereine war sehr gering und die Mehrheit der damaligen Jäger hatte für die Wertvorstellungen und Ziele dieser Interessensgemeinschaften nichts übrig.[35] Im Jahr 1900 waren von den etwa 260.000 Jagdscheininhaber im Deutschen Reich lediglich rund 17.000, also ca. 7 %, Mitglieder in Jagdvereinen. Die einzelnen Jagdvereine waren daher bestrebt, einflussreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für sich zu gewinnen, um so die Jagdgesetzgebung zu beeinflussen.[35]

Nach dem Ersten Weltkrieg begannen einzelne Länder, die Erteilung eines Jagdscheins vom Bestehen einer Jägerprüfung abhängig zu machen.[33] Zu Zeiten der Weimarer Republik kam es zu einer Konzentration der Verbände unter dem 1928 gegründeten Reichsjagdbund, der bis 1931 alle großen Jagdverbände (insbesondere den ADJV, die Deutsche Jagdkammer und den Pfälzisch Bayerischen Jagdverband), Hundevereine sowie den Wildhandel, das Büchsenmacherhandwerk, die Waffen- und Munitionsindustrie, aber auch die Waldbesitzer- und Forstbeamtenverbände unter dem Dach der Jagd vereinte.[23] Der Anteil der in Jagdverbänden organisierten Jagdscheininhaber stieg bis 1933 auf 25 bis 30 %.[34] Ziel des Reichsjagdbundes, dessen Geschäftsführer Ulrich Scherping wurde, war die an ihren Vorstellungen orientierte Vereinheitlichung des regional weithein sehr unterschiedlichen Jagdrechts im Deutschen Reich.[23] Einen Verbündeten fand der Reichsjagdbund dabei im preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun, der auf Drängen des ADJV bereits 1928 den Schuss mit Postenschrot auf Rehwild verbot und 1931 den Entwurf eines neuen preußischen Jagdgesetzes beauftragte.[35]

Jagd im NationalsozialismusBearbeiten

 
(vlnr): Walter Frevert, Hermann Göring und Ulrich Scherping bei der Begutachtung von Abwurfstangen

Der später von Adolf Hitler, der die Jagd persönlich verabscheute,[36] zum Reichsjägermeister ernannte Hermann Göring übernahm mit seinem Amtsantritt als preußischer Ministerpräsident 1933 die Schirmherrschaft über das neue preußische Jagdgesetz.[35] Das fertiggestellte Gesetzeswerk, das allen wesentlichen inhaltlichen Forderungen des Reichsjagdbundes nachkam,[35] wurde im Jahr 1934 erst als Preußisches Jagdgesetz und kurz darauf als Reichsjagdgesetz (RJG) im gesamten Deutschen Reich eingeführt.[34]

Das Reichsjagdgesetz legte fest, dass nur noch natürliche Personen das Jagdausübungsrecht pachten durften, was dörfliche Jagdvereine von der Jagd auschloss.[37] Der unbestimmte Rechtsbegriff der „Waidgerechtigkeit“ (die im Reichsjagdgesetz vorgenommene Änderung der Schreibweise auf „ai“ sollte einen Neubeginn symbolisieren[38]) wurde erstmals gesetzlich verankert.[36][39] Auch wurden die Klassifizierung von Jagdtrophäen im Gesetz verankert und verpflichtende, regelmäßige Trophäenschauen eingeführt.[37]

Der enorme Einfluss, den das Reichsjagdamt unter Göring im Dritten Reich hatte, lässt sich an der Anweisung ablesen, nach der Getreide, das eigentlich für die Ernährung von Kleinkindern vorgesehen war, im Winter des Jahres 1942/43 abgegeben werden musste, um damit die Trophäen-Hirsche in den Staatsjagdrevieren zu füttern.[40][41][37]

Jagd nach 1945Bearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg verboten die Siegermächte allen Deutschen die Jagd und ließen sämtliche auffindbare Schusswaffen einziehen.[42][43] In dieser Zeit war das Jagen allein den Besatzungssoldaten gestattet.[43] In der aufkommenden Auseinandersetzung um die künftige Ausrichtung der Jagd in den neu gegründeten deutschen Ländern gab es zwar früh Kritik an einer inhaltlichen Fortschreibung des Reichsjagdgesetzes und der Wiedereinsetzung von Jagdfunktionären aus der NS-Zeit, letztlich konnten sich aber die Vertreter einer weitgehenden Übernahme des Reichsjagdgesetzes in die Landesjagdgesetze durchsetzen.[44][45][23]

Volksjagd in der DDRBearbeiten

 
Erich Honecker und Leonid Breshnew auf einem Jagdausflug, DDR (1971)

Als Folge des 1953 erlassenen Jagdgesetzes der DDR wurde die Bindung des Jagdrechts an Grund und Boden aufgehoben und die sogenannte Volksjagd eingeführt.[23][46] Jagdflächen wurden fortan vom Staat zur Verfügung gestellt und das geschossenes Wild musste als Staatseigentum bei einer staatlichen Wildannahmestelle abgeliefert werden.[23][47] Aus Angst vor einer Volksbewaffnung wurde es den Jägern in der DDR – mit Ausnahme der SED-Nomenklatura – verboten, eigene Gewehre zu besitzen.[46] Jagdwaffen konnten von den in Jagdgenossenschaften organisierten Jägern lokal sowie zeitlich auf die Dauer der Jagd begrenzt in staatlichen Ausgabestellen entliehen werden.[46] Während in den Anfangsjahren unter Verweis auf dessen feudale Ursprünge im Kaiserreich weitgehend auf jagdliches Brauchtum verzichtet wurde, ging man staatlicherseits später dazu über, die überlieferten weidmännischen Rituale im eigenen Sinne umzudeuten und in die sozialistische Jagdkultur zu integrieren.[46]

Die SED-Führung sicherte sich Privilegien bei der Ausübung der Jagd in mehreren eigens ausgewiesenen Sonderjagdgebieten, u. a. in der Schorfheide, in der zuvor bereits Hermann Göring und Kaiser Wilhelm II. jagten.[46] In den Sonderjagdgebieten wurden ohne Rücksicht auf Belange der Forstwirtschaft jagdlich begehrte Wildarten wie das Rotwild ganzjährig gefüttert und eine aufwendige Infrastruktur unterhalten, die Jagdhäuser samt Fuhrpark, eigens angelegte Straßen und zahlreiche Jagdbedienstete umfasste.[46] Gegenüber der lokalen Bevölkerung wurden die Jagdgebiete von Sicherheitspersonal unter Beteiligung der Staatssicherheit abschottet.[46] Neben den Jagdrevieren der SED-Führung existierten zahlreiche Sonderjagdgebiete der in der DDR stationierten Sowjet-Armee, die rund acht Prozent der jagdbaren Fläche in der DDR umfassten.[46]

Der gesetzlich verankerte Zwiespalt in der Jagdgesetzgebung der DDR führte letztlich zu einer Trennung in ein öffentliches und ein geheimes Jagdwesen sowie zu einem überhöhten Wildbestand und dadurch bedingt zu erheblichen Wildschäden.[46]

Jagd in der Bundesrepublik DeutschlandBearbeiten

Nach Gründung der Bundesrepublik schlossen sich die westdeutschen Landesjagdverbände Ende 1949 im Deutschen Jagdschutzverband, dem heutigen Deutschen Jagdverband (DJV), zusammen, in dem seither die große Mehrheit der deutschen Jagdscheininhaber organisiert ist.[48][49][50] Das zum Zeitpunkt seiner Gründung bedeutendste politische Ziel des DJV war die weitgehende inhaltliche Übernahme des Reichsjagdgesetzes in das neue Bundesjagdgesetz.[50] Einen seinen Vorstellungen entsprechenden Gesetzesentwurf konnte der DJV Anfang 1950 dem Bundeslandwirtschaftsminister vorlegen.[51] Sowohl der Deutsche Bauernverband als auch der Deutsche Forstwirtschaftsrat kritisierten die beabsichtigte Übernahme und verwiesen dabei auf die mit dem Reichsjagdgesetz gemachten Erfahrungen, konnten sich mit ihrem Protest aber nicht durchsetzen.[52] Das schließlich Ende 1952 verabschiedete Bundesjagdgesetz übernahm, ohne die von nationalsozialistischer Rhetorik geprägte und z. T. von Hermann Göring selbst verfasste Präambel,[53] im Wesentlichen die materiellen Bestimmungen des Reichsjagdgesetzes,[54] wodurch die Hege- und Trophäenjagd weiter ein bedeutendes Anliegen im deutschen Jagdrecht blieb.[54][52] Als Rahmengesetz regelte das Bundesjagdgesetz die Grundsätze der Jagdausübung, während der Landesgesetzgebung die Detailsregelungen überlassen blieben.[55]

 
Schütze während einer Drückjagd

Als ein Wendepunkt der bundesdeutschen Jagdgeschichte und des Wald-Wild-Konflikts gilt der zu Heiligabend 1971 ausgestrahlte Film Bemerkungen über den Rothirsch von Horst Stern.[56][57][58][59] Sterns Film rückte die zuvor hauptsächlich in Fachkreisen thematisierten Wildschäden im Wald und die durch künstliche Fütterung zur Trophäenzucht in die Höhe getriebenen Schalenwildbestände als deren maßgebliche Verursacher in den Fokus von Öffentlichkeit sowie Politik und führte dazu, dass der Wald-Wild-Konflikt einem der prominentesten Themen in der Jagd- und Forstpolitik wurde.[60][61][62] Seither konnten bei der Reduktion des Schalenwildes regional Erfolge erzielt werden,[63] vor allem im Großprivatwald sowie in Staatsforstbetrieben, die als Eigenjagdbesitzer freie Hand bei der Jagdausübung haben.[64][65] In weiten Teilen Deutschlands besteht die Problematik aber auch im 21. Jahrhundert weiterhin fort.[66][67]

Eine im Zuge der Wiedervereinigung zeitweise geplante Reform des Bundesjagdgesetzes, die es juristischen Personen wie Jagdvereinen wieder erlaubt hätte, Jagdreviere zu pachten und zu bejagen, wurde unter anderen aufgrund des Widerstands DJV letztlich aus dem Einigungsvertrag gestrichen.[68]

Mit der Föderalismusreform des Jahres 2006 wurde die bis dahin geltende Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes aufgehoben und eine Abweichungsgesetzgebung etabliert, die es den Ländern erlaubt, mit neuen Landesjagdgesetzen vom alten Bundesjagdrecht abzuweichen.[69] Mehrere Ländern haben seither von der neuen Regelung Gebrauch gemacht und Jagdrechtsnovellen verabschiedet.[70]

JägerspracheBearbeiten

Die Jägersprache gehört zu den ältesten existenten Fachsprachen und dient heute vornehmlich der präzisen Verständigung der Jäger untereinander.[71][72] Sie hat sich parallel in mehreren Sprachen entwickelt, so beispielsweise im Deutschen und im Spanischen.[72] Zahlreiche Wörter und Redewendungen aus der Jägersprache haben Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden.[71][73] Da sich die Jägersprache von der Gemeinsprache in der Lexik, nicht aber im Syntax unterscheidet, kann sie als jagdlicher Fachwortschatz betrachtet werden.[71][74] Aufgrund der veränderten Jagdpraxis sind inzwischen zahlreiche Termini obsolet geworden.[71][74]

Deutsche JägerspracheBearbeiten

Die deutsche Jägersprache hat ihre schriftlich tradierten Ursprünge im 8. Jahrhundert und umfasst einen Wortschatz von etwa 13.000 Ausdrücken mit rund 40.000 definierten Bedeutungen.[71] Heute sind davon in der jagdlichen Praxis maximal 2000 Termini in Verwendung.[71] Lange Zeit dominierten die von Anfang an präsenten jagdlichen Fachausdrücke (z. B. „Saufeder“ für den langgeschäfteten, mit einem Riemen umwickelten Spieß für die Wildschweinjagd oder „Hetzen“ für das Verfolgen des Wildes durch den Jagdhund), erst in der Neuzeit und insbesondere im 18. Jahrhundert kamen im Gefolge der Landesfürsten standessprachliche Begriffe auf, die auf soziales Abheben von Außenstehenden abzielten und keinen praktischen Mehrwert hatten (z. B. „Teller“ für die Ohren des Wildschweins oder „Lunte“ für den Schwanz des Fuchses).[71] Auch hierbei gab es innerhalb des deutschen Sprachraums regionale Unterschiede, da sich etwa in Schweiz aufgrund der abweichenden Entwicklung des Jagdrechts kein standesprachlicher Wortschatz bildete und die Jägerspräche weitgehend auf Fachausdrücke beschränkt blieb.[71][75]

JagdrechtBearbeiten

 
Paulskirchenverfassung vom 28. März 1849 mit Titelblatt und § 169 Abs. 1 Jagdrecht – eine Rechtsnorm des objektiven Jagdrechts, die das subjektive Jagdrecht an das Grundeigentum bindet

Subjektives JagdrechtBearbeiten

Das subjektive Jagdrecht ist das einem einzelnen Rechtssubjekt zustehende „Recht an der Jagd“ oder „Recht zur Jagd“. In den Ländern West-, Mittel- und Nordeuropas sowie im Baltikum steht das subjektive Jagdrecht mit wenigen Ausnahmen dem Grundeigentümer zu.[76] In diesen Staaten ist das subjektive Jagdrecht ein dem einzelnen Berechtigten persönlich zustehendes privatrechtliches Recht an seinem Grundeigentum.[77] In anderen Staaten, wie etwa in der Schweiz, liegt das subjektive Jagdrecht als hoheitliches Recht beim Staat selbst.[78] Wiederum andere Jurisdiktionen, darunter eine Reihe von US-Bundesstaaten, garantieren dem Bürger ein in der Verfassung verbrieftes Grundrecht zur Jagd.[79][80]

Objektives JagdrechtBearbeiten

Das objektive Jagdrecht umfasst alle Rechtsnormen, die sich mit der Jagd befassen. Regelungen zum rechtlichen Status des Wildes und zum Inhaber des subjektiven Jagdrechts bilden das Fundament des objektiven Jagdrechts.[81] Darüber hinaus enthält es zumeist weitergehende Regelungen, so z. B. Restriktionen zu den jagdbaren Wildarten, Jagd- und Schonzeiten für das jagdbare Wild, verbotene Jagdwaffen und -methoden, Voraussetzungen für Ausstellung eines Jagdscheins, Meldepflichten für erlegtes Wild, Vorschriften zum Umgang mit Wildbret, zahlenmäßige oder qualitative Begrenzungen beim Erlegen von jagdbaren Wild und Schadensersatzpflichten bei Wildschäden.[81]

JagdwaffenBearbeiten

Die Handfeuerwaffe ist heute die dominierende Jagdwaffe, in einigen Jurisdiktionen, teils eingeschränkt auf bestimmte Einsatzzwecke, sind aber auch Bogen, Armbrust, Spieß, Speer und Lanze gebräuchlich.[82]

Daneben ist eine Vielzahl verschiedener Blankwaffen in Gebrauch, insbesondere Messer, die, neben ihren Verwendung als Universalwerkzeug, auch als Waffe zum Abfangen von verletztem Wild genutzt werden.[83]

JagdartenBearbeiten

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedenste Jagdarten entwickelt, welche jeweils in speziellen Situationen bzw. bei der Jagd auf bestimmte Tierarten am geeignetsten sind. Die wichtigsten sind:

EinzeljagdBearbeiten

 
Entenjagd in der Morgendämmerung
  • Ansitz: Bei der Ansitzjagd – der am meisten verbreiteten Jagdart – wartet ein Jäger an einer geeigneten Stelle, oft auf einem Hochsitz oder hinter einem Ansitzschirm. Das vorbeiziehende Wild kann so in Ruhe beobachtet, angesprochen (erkannt und bestimmt) und gegebenenfalls erlegt werden. Beim Ansitz wird hauptsächlich auf Schalenwild sowie Raubwild gejagt.
  • Pirsch: Hierbei begeht der Jäger vorsichtig und leise das zu bejagende Gebiet, er „pirscht“ beziehungsweise schleicht sich gegen den Wind an, um unbemerkt möglichst nahe ans Wild zu kommen. Spuren wird er nicht blindlings folgen, sondern nur dann, wenn sie vielversprechend sind. Dazu ist eine gute Revierkenntnis erforderlich. Fährten im Neuschnee sind leicht zu erkennen. Deshalb dienen sie als besonders gute Grundlage für die Entscheidung, an bestimmten Stellen zu pirschen.
  • Suchjagd: Bei dieser Form der Einzeljagd werden mit Hilfe eines Hundes Felder oder Waldabschnitte durchsucht, um flüchtendes Wild zu erlegen. Diese Jagdart findet meist auf Hasen, Kaninchen, Fuchs oder Federwild statt. Sie wird von einem einzelnen oder einer kleineren Gruppe von Jägern ausgeübt. Dafür werden kurz jagende Hunde oder Vorstehhunde benötigt. Das Buschieren ist eine solche Jagd unter der Flinte.[84][85]

GesellschaftsjagdBearbeiten

Der Begriff Gesellschaftsjagd wird in den jeweiligen Landesjagdgesetzen im Allgemeinen so definiert, dass mehr als drei Personen als Jagdausübende bzw. Waffenträger teilnehmen.[86][87]

 
Sicherheitseinweisung durch den verantwortlichen Jagdleiter vor Beginn der Drückjagd
  • Gemeinschaftlicher Ansitz: Jagdart mit mehr als drei ansitzenden Jägern.
  • Bewegungsjagd: Überbegriff für alle Jagdarten, bei denen das Wild von Treibern oder Hunden beunruhigt und aus den Tageseinständen getrieben oder gedrückt wird.
    • Drückjagd, in Österreich auch Riegeljagd genannt: Form der Bewegungsjagd, bei der Schalenwild gedrückt, d. h. von Treibern und zumeist auch von Jagdhunden langsam in Richtung der vorher aufgestellten Jäger gescheucht wird. Dabei wird versucht, das Wild bewusst langsam aus seinen Einständen (etwa in Dickungen, Brombeerverhauen, Schilfgürteln, etc.) heraus und in Bewegung zu bringen, um einen sicheren Schuss zu ermöglichen.
    • Treibjagd: Form der Bewegungsjagd, bei der mehrere Treiber und Hunde das Wild hoch (= flüchtig) machen. Treibjagden werden meist auf offenen Flächen auf Hasen und anderes Niederwild, außer Rehwild ausgeübt.
      • Kesseltreiben: Variante der Treibjagd, bei der aus Sicherheitsgründen nur mit Schrot geschossen wird. Abwechselnd postierte Schützen und Treibern bilden dabei einen Kreis – den Kessel – von rund einem Kilometer Durchmesser. Wenn der Kessel geschlossen ist, marschieren Schützen und Treiber gemeinsam auf den Mittelpunkt zu. Den Schützen ist anfänglich erlaubt, in das Treiben hinein zu schießen. Ab einer Gefährdungsdistanz von weniger als 400 Metern Kesseldurchmesser wird auf das Hornsignal „Treiber rein“ hin nur noch nach außen geschossen.
      • Streifjagd: Variante der Treibjagd, bei der Treiber und Jäger das Gelände gegen den Wind in breiter Front absuchen.

Weitere JagdartenBearbeiten

 
Manessische Liederhandschrift, fol. 7r, Konradin von Hohenstaufen auf Falkenjagd, von Jagdhunden begleitet
 
Bogenjäger auf der Lockjagd
  • Beizjagd: Die Jagd mit Greifvögeln durch Falkner, meist auf Krähen oder Wildkaninchen.
  • Bei der Lockjagd wird das Wild mit verschiedenen Mitteln angelockt. Man kann Wild mit Nahrung (Kirrung), Gerüchen, Lauten oder Attrappen locken. Je nach dem, welche Wildart bejagt wird, wird das Wild nach erfolgreichem Locken mit der Flinte oder Büchse erlegt. Am häufigsten passiert dieses bei der Fuchsjagd, Taubenjagd oder Krähenjagd.[88]
  • Die Ausdauerjagd ist die älteste Form der Jagd ohne Waffen, wie sie noch heute zum Beispiel bei den Khoisan oder den Aborigines betrieben wird. Dabei hetzen die Jäger das zu erlegende Wild über lange Strecken zu Tode, bis es vor Erschöpfung und Entkräftung zusammenbricht. In einer weiterentwickelten Form der Ausdauerjagd wurden einfache Waffen und zum Teil Fangsteine eingesetzt, um die Fluchtstrecke der Beute zu begrenzen. Diese Jagdart ist in Deutschland verboten.
  • Fallenjagd: Die Jagd mit Fallen ist seit dem Paläolithikum zumindest durch Felsbilder belegt. 25.000 Jahre alte Spuren von Netzen ermöglichen die Vorstellung von einer Jagd auf Kleintiere, die allerdings für das Mesolithikum (8000–5000 v. Chr.) wahrscheinlicher wird. Ein Beispiel ursprünglicher Fallenjagd war die Wolfsgrube.
  • Tierfallen unterscheidet man heute in lebend fangende Fallen und Totschlagfallen. In Deutschland ist diese Jagd durch Gesetze geregelt.[89] In den meisten Bundesländern muss der Jäger eine zusätzliche Prüfung für einen „Fallenjagdschein“ ablegen. Lebendfallen müssen gewährleisten, dass die Tiere unverletzt bleiben, um Schmerzen zu vermeiden (Kastenfalle, Wippbrettfalle). Totfangfallen hingegen müssen aus demselben Grund sofort töten (Abzugeisen, Schlagbaum, Schwanenhals). Schlagfallen dürfen nur auf Zug auslösen. Fallen, die auf Tritt auslösen, sind in Deutschland verboten. Die Fallenjagd dient der Pelzgewinnung und der Reduktion übergroßer Raubwildbestände. Sie wird heutzutage auch häufig zum Prädatorenmanagement bei Naturschutzprojekten angewandt, so zum Beispiel im Rahmen der Schutzmaßnahmen zum Erhalt der Großtrappe, zum Schutz von Wiesenbrütern oder der Europäischen Sumpfschildkröte.
  • Parforcejagd, auch Hetzjagd genannt, bezeichnet Hetzen von Wild zu Pferd und mit jagender Hundemeute.
  • Baujagd: Die Jagd auf den Fuchs unter Tage mit dem Terrier (lat. terra), früher auch auf den Dachs mit dem Dachshund (Dackel, Teckel). Heute besteht die Gefahr, auf den Waschbär zu stoßen. Um den Gefahren eines Naturbaues zu entgehen, werden oft Kunstbaue angelegt, die eine kontrollierte Baujagd gewährleisten.
  • Frettchenjagd: Bei dieser Jagdart werden domestizierte Iltisse (Frettchen) eingesetzt, um Kaninchen aus ihren unterirdischen Bauen zu treiben. Außerhalb des Baues werden sie entweder mit Netzen gefangen oder mit der Flinte erlegt. Das Betreiben der Frettchenjagd heißt auch Frettieren, wer es betreibt ist ein Frettierer.[90]
  • Brackierjagd: In einem möglichst großräumigen Revier wird Niederwild durch spezielle Hunde (Bracken) aufgestöbert und über lange Distanzen auf die Schützen zurückgetrieben. Die meisten deutschen Reviere sind allerdings zu klein dafür. Das Betreiben der Brackierjagd heißt auch Brackieren, wer es betreibt ist ein Brackierer.[91] Die Brackierjagd unterliegt in Deutschland eng gefassten Beschränkungen.[92]
  • Wasserjagd: Die Jagd auf Flugwild am und auf dem Wasser mit brauchbaren Hunden.[93]
  • In Stadtgebieten (z. B. auf Friedhöfen, aber auch auf Privat- oder Firmengrundstücken oder Flughäfen) wird zudem zur Schädlingsbekämpfung Tauben oder Niederwild nachgestellt. Dies geschieht oftmals im Auftrag von Grundstückseigentümern oder der Stadtverwaltung und muss von der Jagdbehörde und, wenn geschossen werden muss, von der Waffenbehörde erlaubt werden, da in bewohnten Gebieten (genauer Begriff: Befriedeter Bezirk (Jagdrecht)) die Jagd ruht.
  • Als Abwandlung existiert auch die Gatterjagd, bei der das betreffende Tier in einem Gatter oder Gehege erlegt wird.
  • Das Eingestellte Jagen ist eine spezielle Form einer Hauptjagd, bei der das zu jagende Wild zuvor in großer Zahl zusammengetrieben und eingestellt, d. h. bis zum Beginn der eigentlichen Jagd eingepfercht wurde. Mit Beginn der Jagd wurden die Tore des Pferches geöffnet und das Wild floh in vorgegebene Richtung direkt auf die schussbereit stehenden Jäger zu. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet diese Form der Jagd in die Kritik und wird heute nicht mehr praktiziert.
  • Fuchsprellen, ein tierquälerisches ehemaliges höfisches Spiel, das als „Jagdvergnügen“ galt.

BerufsjägerBearbeiten

 
Berufsjäger der U.S. Wildlife Services beim Aufstellen einer Fuchsfalle im Brutgebiet von Eiderenten, Alaska (2013)

Berufsjäger, im internationalen Kontext verschiedentlich auch als professional hunter (PH), commercial hunter, hunting guide und gamekeeper bezeichnet, sind berufsmäßig tätige Jäger, die je nach den örtlichen Verhältnissen und jagdrechtlichen Rahmenbedingungen in verschieden Bereichen zum Einsatz kommen.

In Europa sind Berufsjäger oft als Angestellte von staatlichen Forstverwaltungen, privaten Großgrundbesitzern sowie Nationalparken tätig und für die Organisation des dortigen Jagdbetriebs zuständig, so z. B. für die Regulation des Wildbestandes durch Abschüsse und Hege, das Führen von Jagdgästen und die Vermarktung von anfallendem Wildbret.[94][95][96] In Australien existiert eine Branche von Berufsjägern, die sich auf die Produktion von Känguru-Fleisch spezialisiert hat und jährlich mehrere Millionen der Beuteltiere erlegt.[97][98] In den Ländern des südlichen Afrika, wie etwa Namibia und Südafrika, führen Berufsjäger oft aus dem Ausland stammende Jagdgäste auf Jagdsafaris und kümmern sich um die zumeist einheimischen biltong hunters, die zur Fleischbeschaffung jagen.[99][100][101]

JagdtourismusBearbeiten

 
Ernest Hemingway mit erlegtem Wasserbüffel in Afrika (1953)

Jagdtourismus, auch Auslandsjagd oder, vor allem in Bezug auf Subsahara-Afrika, (Jagd-)Safari genannt, bildet ein spezielles Segment des Tourismus.[102] Das Reiseziel ist in erster Linie von den vorhandenen Wildarten abhängig[102], insbesondere das Europa, Afrika und Zentralasien sind dabei beliebte Destinationen.[103] Die meisten Jagdtouristen stammen aus Europa und Nordamerika.[102][104] An einigen der stärker frequentierten Reiseziele gibt es Grundeigentümer die ihre Flächen gezielt auf Jagdtouristen ausrichten, so beispielsweise mit den sporting estates in Schottland,[105][106] den auf Jagdzwecke zugeschnittenen Fincas in Spanien oder den hunting lodges, game conservancies und Jagdfarmen in Südafrika und Namibia.[105][107][108]

Jagdtourismus in Form von Trophäenjagden im Ausland ist ein hoch polarisierendes Thema[104][109], vor allem wenn die charismatische Tierwelt Afrikas betroffen ist.[110] Die Vorstellung, dass Trophäenjagden im Ausland unter gewissen Umständen eine nachhaltige Landnutzung darstellen und zum Erhalt von Schutzgebieten sowie der darin heimischen Arten dienen können, trifft vielfach auf Unverständnis.[109][111] Umgekehrt stößt in den betroffenen Ländern, die oftmals bereits einen hohen ein Anteil ihrer Landesfläche unter Schutz gestellt haben, ein noch weitergehender Nutzungsverzicht durch die Ausweisung neuer Schutzgebiete häufig auf entschiedene Ablehnung bei der einheimischen Bevölkerung.[112]

Rezeption in den KünstenBearbeiten

MalereiBearbeiten

Das Thema Jagd beschäftigt kreative Menschen seit der Höhlenmalerei. Damals hatten die Darstellungen auch kultischen oder magischen Zweck, um sich auf gelingendes Jagen einzustimmen und die Geister um gute Beute zu bitten. In der europäischen Malerei waren üppige Gemälde mit Jagdszenen Prestige- und Repräsentationsobjekte von Adeligen und wohlhabenden Bürgern. Oft wurden sie mit mythologischen Inhalten verknüpft (z. B. die jagende Göttin Diana). Die Grenze des Genres der Jagdmalerei zu dem der reinen Tiermalerei (z. B. von Jagdhunden) ist fließend. Bei beiden gibt es einen hohen Prozentsatz an Auftragsmalerei.

Aus der Fülle der Künstler, die sich dieses Themas mit unterschiedlichen Absichten und Fähigkeiten annahmen, seien folgende erwähnt: Peter Paul Rubens (phantasievolle mythologische und exotische Jagdszenen), Frans Snyders, Jan Fyt (Auftragsrealismus), Jean Siméon Chardin (in sich ruhende Stillleben mit erlegtem Wild), Eugène Delacroix (orientalische Jagdszenen), Emil Hünten (Parforce-Jagd), Manfred Schatz (Wild und Jagdhunde in der Natur), Carl Otto Fey (Wild in der Natur). Große Jagdmaler des 20. Jahrhunderts sind Bruno Liljefors und Dimitrij von Prokofieff; 1937 erhielten sie in Berlin die Gold- und Silbermedaille der Internationalen Jagdausstellung.

BildhauereiBearbeiten

Das Motiv der Jagd in der Kunst hat von Anbeginn zahlreiche Bildhauer zu schöpferischen Werken inspiriert. In der römischen Antike wurde die Göttin Diana häufig in Plastiken und Skulpturen verewigt. Auch Künstler des 19. oder 20. Jahrhunderts haben Werke zum Thema Jagd mit klassischen oder zeitgenössischen Motiven geschaffen, mit Materialien wie Bronze (Augustus Saint-Gaudens) oder Kupfer (Klaus Rudolf Werhand).

JagdliteraturBearbeiten

Jagdliteratur sind handgeschriebene und gedruckte Schriften aller Art mit Bezug zur Jagd.[113] Schon bei Tacitus und im Mittelalter[114] finden sich Beschreibungen zur Jagd. Im deutschen Sprachraum wurden bis 1850 etwa 1200 spezielle Jagdbücher publiziert. Heute gibt es neben geschichtlichen Bearbeitungen, Wörterbüchern und Fachliteratur ein weites Feld von unterschiedlichster Belletristik. Lew Nikolajewitsch Tolstoi beschreibt eine winterliche Wolfsjagd in Krieg und Frieden.[115]

KritikBearbeiten

Natur- und UmweltschutzBearbeiten

Natur- und Umweltschützer fordern eine stärkere Ausrichtung der Jagd an Erkenntnissen der Ökologie. In der Kritik steht dabei u. a. der Abschuss von als Konkurrenz wahrgenommenen Prädatoren sowie Wildfütterung und andere Hege-Maßnahmen, die einseitig jagdlich interessante Wildarten bevorzugen, deren Wachstum fördern und damit in das Ökosystem eingegriffen (Populationsdynamik).[116][117][118]

Wald-Wild-KonfliktBearbeiten

 
Weiserfläche zur Beurteilung des Wildeinflusses auf die Naturverjüngung – man beachte das Fehlen von Verjüngung außerhalb des Zaunes

Zu hohe Wilddichten von Pflanzenfressern, insbesondere von Schalenwild, können durch Verbiss eine aus ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten angestrebte natürliche Verjüngung des Waldes erschweren oder verhindern.[119][120][121][122] Durch die Bevorzugung bestimmter Baumarten kann selektiver Verbiss Mischbaumarten aus dem Bestand verdrängen und so die Baumartendiversität verringern.[123] Auch gepflanzte Forstkulturen, die nicht durch Einzelbaumschutz oder Zäunung gesichert werden, sind betroffen.[123] Schälschäden können ältere Waldbestände, die dem Verbiss bereits entwachsen sind, über Jahrzehnte hinweg gefährden sowie im Schadensfall destabilisieren und ökonomisch entwerten.[124]

Dieser sogenannte Wald-Wild-Konflikt – zur Verdeutlichung des Zielkonflikts und der Akteure auch als Forst-Jagd- bzw. Waldbesitzer-Jäger-Konflikt bezeichnet – wird von Waldbesitzern, Forstleuten und Naturschutzverbänden im Hinblick auf einen angestrebten Waldumbau hin zu klimastabilen Mischwäldern als bedeutendes Problem betrachtet.[125][126][127]

Blei-MunitionBearbeiten

 
rechts: Patrone Kaliber .40 S&W mit Hohlspitzgeschoss, links: nach Aufprall im Ziel aufgepilztes Geschoss desselben Kalibers mit offenliegendem Bleikern

Die Verwendung von Patronen mit Geschossen, die Blei enthalten, wird aus Gründen des Umweltschutzes (siehe Bleibelastung der Umwelt) und gesundheitlichen Gründen (siehe Bleivergiftung) kritisiert.[128] Blei kann in Form von Blei-Geschossen oder deren Fragmenten in Boden und Wasser sowie in die Nahrungskette von Wildtieren gelangen.[128] Davon sind vor allem Wasservögel (z. B. Enten) und einige Beutegreifer (z. B. Seeadler) betroffen, die verluderte Tiere oder Aufbruch fressen.[129] Mehrere Jurisdiktionen in Europa und Nordamerika haben daher den Einsatz von Bleimunition – zugunsten von bleifreier Munition – eingeschränkt oder verboten.[130][131]

Da es in der Weiterverarbeitung nicht immer gelingt, alle Geschossreste zu entfernen, können Bleipartikel auch in das Wildbret eines vom Menschen verzehrten Tieres gelangen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung kommt in seinen Studien allerdings zu dem Schluss, dass bei Normalverzehrern ein gesundheitliches Risiko durch den Verzehr von Wildbret unwahrscheinlich ist.[132][133]

JagdunfälleBearbeiten

Ein Kritikpunkt an der Jagd sind in Zusammenhang mit der Jagdübung stehende Unfälle, insbesondere solche, bei denen es zu Personenschäden durch Schusswaffen kommt.[134][135] Die häufigsten Unfallursachen sind unsachgemäßer Umgang mit der Schusswaffe, das Übersehen des Opfers bzw. das Schießen auf ein nicht sicher identifiziertes Ziel und Quer­schlä­ger.[136]

TierschutzBearbeiten

 
Demonstration gegen die Jagd, Pariser Platz in Berlin

Die Jagd generell und bestimmte Jagdpraktiken werden unter Verweis auf den Tierschutz kritisiert.[137] Ein prominentes Beispiel für eine gesellschaftliche Diskussion, in der Kritiker vor allem auf den Tierschutz verweisen, ist die Parforce- bzw. Hetzjagd auf den Fuchs zu Pferd und mit Hundemeute, die in Großbritannien bis zu ihrem Verbot im Jahr 2004 eine lange Tradition hatte.[138][137] Auch der in diversen Jagdgesetzen erlaubte oder geforderte Abschuss von wildernden Katzen und Hunden zum Schutz des Wildes stößt immer wieder auf Kritik.[139] Bei der Beurteilung des Abschusses von Katzen steht dabei insbesondere deren Wirkung auf die Vogelwelt im Zentrum der Diskussion.[140]

TierrechteBearbeiten

Tierrechtler lehnen die Jagd grundsätzlich ab, da sie bestimmten Tieren auf Grund von deren Leidensfähigkeit (siehe auch Pathozentrismus) gewisse Rechte ähnlich den Menschenrechten (Recht auf Leben, körperliche Unversehrtheit) zuschrieben und daher eine Gleichbehandlung von Mensch und Tier ohne ein speziesistisches Ausschließen von bestimmter Arten fordern. Aus diesem Grund sehen radikale Teile der Tierrechtsbewegung Straftaten wie Sachbeschädigung als gerechtfertigt an.[141][142][143]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

Wissenschaftliche LiteraturBearbeiten

  • International Journal of Environmental Studies, Special Edition: Conservation and Hunting in North America. IJES v 70, 2013, online.
  • International Journal of Environmental Studies, Special Edition: Conservation and Hunting in North America II. IJES v72, 2015, online.
  • Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt. Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge. Göttinger Forstwissenschaften – Band 5, Göttinger Universitätsverlag: Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, Volltext online (PDF).
  • Klaus Friedrich Maylein: Die Jagd. Funktion und Raum. Ursachen, Prozesse und Wirkungen funktionalen Wandels der Jagd. Dissertation, Universität Konstanz, 2005, Volltext online (PDF). Verlegt als: Die Jagd – Bedeutung und Ziele. Von den Treibjagden der Steinzeit bis ins 21. Jahrhundert. Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum-Verlag, Reihe Sozialwissenschaften, Band 28. Tectum-Verlag, Marburg 2010, ISBN 978-3-8288-2182-8, Inhaltsverzeichnis online (PDF).
  • Katrin Josephine Wagner: Die Sprache der Jäger – Ein Vergleich der Weidmannssprache im deutsch- und englischsprachigen Raum (= Forum für Fachsprachen-Forschung. Band 143). Frank & Timme, Berlin 2018, ISBN 978-3-7329-0455-6, online.
  • Marco Apollonio, Reidar Andersen, Rory Putman (Hrsg.): European ungulates and their management in the 21st century. Cambridge University Press, 2010, ISBN 978-0-521-76061-4.
  • Peet van der Merwe, Lindie du Plessis: Game farming and hunting tourism. 1. Auflage. African Sun Media, 2014, ISBN 978-0-9922359-1-8.
  • IUCN Species Survival Commission (Hrsg.): Guiding Principles on Trophy Hunting as a Tool for Creating Conservation Incentives. 2012, online.
  • IUCN (Hrsg.): Informing Decisions on Trophy Hunting. Briefing Paper, 2016, online.
  • Barney Dickson, Jonathan Hutton, William A. Adams (Hrsg.): Recreational Hunting, Conservation and Rural Livelihoods: Science and Practice (= Conservation Science and Practice). Wiley-Blackwell, 2009, ISBN 978-1-4443-0318-6.
  • Brent Lovelock (Hrsg.): Tourism and the consumption of wildlife: hunting, shooting and sport fishing. Routledge, London 2007, ISBN 978-0-203-93432-6.
  • Rory Putman, Marco Apollonio, Reidar Andersen (Hrsg.): Ungulate Management in Europe: Problems and Practices. Cambridge University Press, 2011, ISBN 978-0-521-76059-1.
  • Bundesamt für Umwelt (BAFU) (Hrsg.): Wald und Wild – Grundlagen für die Praxis. Wissenschaftliche und methodische Grundlagen zum integralen Management von Reh, Gämse, Rothirsch und ihrem Lebensraum. Umwelt-Wissen Nr. 1013. Bern 2010. 232 S., Volltext online (PDF).
  • Andreas Haug: Wildlife-Management und Forstwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Randbedingungen und Möglichkeiten einer Optimierung jagdwirtschaftlicher Aspekte für Waldeigentümer. Tenea, 2004, ISBN 9783865040428.

Sachliteratur zur JagdgeschichteBearbeiten

JagdlexikaBearbeiten

Sonstige SachliteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Jagd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Portal: Jagd – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Jagd
  Wikisource: Jagd – Quellen und Volltexte
  Wiktionary: Jagd – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikiquote: Jagd – Zitate

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Definition nach Duden und deutschem BJagdG § 1 Abs. 4, die Jagdgesetze mehrerer Ländern enthalten ähnliche Definitionen, u. a. Baden-Württemberg (§ 3 Abs. 5), Niedersachsen (§ 1 Abs. 1), Oberösterreich (§ 1 Abs. 3), Kärnten (§ 1a Abs. 1), Vorarlberg (§ 1 Abs. 2)
  2. Weidwerk. In: Duden. Abgerufen am 4. Januar 2019.
  3. Wilderei. In: Duden. Abgerufen am 4. Januar 2019.
  4. Dudenredaktion (Hrsg.): Das Herkunftswörterbuch: Etymologie der deutschen Sprache (= Duden 1–12. Band 7). 5. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-90539-3, S. 412 (google.de [abgerufen am 17. Januar 2019]).
  5. Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Friedrich Kluge. 22. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1989, ISBN 3-11-006800-1, S. 338 (google.de [abgerufen am 17. Januar 2019]).
  6. Lutz Mackensen: Ursprung der Wörter: Das etymologische Wörterbuch der deutschen Sprache. 1. Auflage. Bassermann, München 2014, ISBN 978-3-641-64140-5, S. 439 (google.de [abgerufen am 17. Januar 2019]).
  7. Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Friedrich Kluge. 22. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1989, ISBN 3-11-006800-1, S. 783 (google.de [abgerufen am 17. Januar 2019]).
  8. Sigrid Schwenk: Begriffe aus der Jägersprache: Weidgerechtigkeit. In: Jagd in Bayern. Nr. 12, 2007, S. 23 (jagd-bayern.de [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
  9. Klaus Friedrich Maylein: Die Jagd. Funktion und Raum. Ursachen, Prozesse und Wirkungen funktionalen Wandels der Jagd. Dissertation, Universität Konstanz 2005, S. 27 ff., 43 ff., 390 ff.
  10. Rory Putman, Marco Apollonio, Reidar Andersen (Hrsg.): Ungulate Management in Europe: Problems and Practices. Cambridge University Press, Cambridge, UK 2011, ISBN 978-0-521-76059-1, S. 4 ff., 43, 58 f. (google.de [abgerufen am 30. Januar 2019]).
  11. a b Richard B. Lee, Richard Daly: Cambridge Encyclopedia of Hunters and Gatherers. Cambridge University Press, Cambridge, UK 1999, ISBN 978-0-521-60919-7, S. 1 ff. (google.de [abgerufen am 14. Januar 2019]).
  12. a b c d e f g h i Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 27 (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  13. Sabine Gaudzinski: Subsistence patterns of Early Pleistocene hominids in the Levant—taphonomic evidence from the 'Ubeidiya Formation (Israel). In: Journal of Archaeological Science. Band 31, Nr. 1, 1. Januar 2004, ISSN 0305-4403, S. 65–75, doi:10.1016/S0305-4403(03)00100-6 (sciencedirect.com [abgerufen am 5. Februar 2019]).
  14. Rivka Rabinovich, Sabine Gaudzinski-Windheuser, Naama Goren-Inbar: Systematic butchering of fallow deer (Dama) at the early middle Pleistocene Acheulian site of Gesher Benot Ya‘aqov (Israel). In: Journal of Human Evolution. Band 54, Nr. 1, 1. Januar 2008, ISSN 0047-2484, S. 134–149, doi:10.1016/j.jhevol.2007.07.007 (sciencedirect.com [abgerufen am 5. Februar 2019]).
  15. a b Gerhard Henkel: Das Dorf. Landleben in Deutschland – gestern und heute. 3. Auflage. Konrad Theiss, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8062-2541-9, S. 168 f.
  16. Haseder S. 393
  17. Edelgard Siegmund: Der "Herr der Tiere" in europäischen Volksmärchen : ein Beitrag zur vergleichenden Erzählforschung. VVB Laufersweiler, Gießen 2009, ISBN 3-8359-5559-4, S. 72.
  18. Walter Zwyssig (Red.): St. Eustachius und St. Hubertus Schutzpatrone der Jagd. In: hubertus-orden.org, abgerufen am 5. Juli 2011.
  19. a b c d e Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 28 (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  20. Peter Blickle: Die Revolution von 1525. 2. Auflage. Oldenbourg Verlag, München 1983, ISBN 978-3-486-44652-4, S. 58.
  21. Christoph Ernst: Den Wald entwickeln: Ein Politik- und Konfliktfeld in Hunsrück und Eifel im 18. Jahrhundert. De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2000, ISBN 978-3-486-83220-4, S. 175.
  22. Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 28 f. (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  23. a b c d e f g h i j k Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 29 (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  24. a b c d Johannes Dietlein: Rechtsgeschichte der Jagd. In: Johannes Dietlein, Judith Froese (Hrsg.): Jagdliches Eigentum (= Bibliothek des Eigentum). Band 17. Springer-Verlag, 2018, ISBN 978-3-662-54771-7, S. 39 (google.de).
  25. Michael North: Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Beck, München 2008, ISBN 3-406-57767-9, S. 55.
  26. Keith Kirby, Charles Watkins: Europe's Changing Woods and Forests: From Wildwood to Managed Landscapes. CABI, Wallingford 2015, ISBN 978-1-78064-338-0, S. 118 (google.de [abgerufen am 19. Februar 2019]).
  27. Haseder, S. 426 ff. "Innerhalb kurzer Zeit war zumindest in den gemeindenahen Gebieten der Schalenwildbestand stark dezimiert."
  28. Ammer (2010), Der Wald-Wild-Konflikt. S. 5, 9
  29. Michael Petrak: Rotwild im Nationalpark Eifel - Leitart zum Ausgleich der Menschen und der Wildtiere. In: Das Monschauer Land. Band 38, 2009, S. 18–24 (waldwissen.net [abgerufen am 2. Januar 2019]).
  30. Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 22 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  31. a b Jagd: Schrot gegen die Bambi-Plage? In: DER SPIEGEL. Nr. 21/1998, 18. Mai 1998 (spiegel.de [abgerufen am 2. Januar 2019]).
  32. Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 22 f. (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  33. a b c d Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 23 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  34. a b c Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 24 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  35. a b c d e Udo Häger: Der Wertewandel der deutschen Jäger in den letzten 115 Jahren im Spiegel der Jagdpresse. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 61. München 1996, S. 119 (zobodat.at [abgerufen am 2. Januar 2019]).
  36. a b Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 25 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  37. a b c Jagd: Schrot gegen die Bambi-Plage? In: SPIEGEL ONLINE. 18. Mai 1998, archiviert vom Original am 11. Januar 2019; abgerufen am 11. Januar 2019.
  38. Helmut Goeser: Entstehungsgeschichte des Bundesjagdgesetzes. Reg.-Nr.: WF V G 192/03. Hrsg.: Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages. Berlin 1. Oktober 2004, S. 3 (bundestag.de [PDF; abgerufen am 14. Januar 2019]).
  39. Johannes Dietlein: Rechtsgeschichte der Jagd. In: Johannes Dietlein, Judith Froese (Hrsg.): Jagdliches Eigentum (= Bibliothek des Eigentum). Band 17. Springer-Verlag, 2018, ISBN 978-3-662-54771-7, S. 45 (google.de).
  40. Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 27 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  41. Claus-Peter Lieckfeld: Tatort Wald: von einem, der auszog, den Forst zu retten. 1. Auflage. Westend, Frankfurt/Main 2006, ISBN 978-3-938060-11-7, S. 43 (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]).
  42. Douglas Bell: Occupying the Environment: German Hunters and the American Occupation. In: Camilo Erlichman, Christopher Knowles (Hrsg.): Transforming Occupation in the Western Zones of Germany: Politics, Everyday Life and Social Interactions, 1945-55. Bloomsbury Academic, 2018, ISBN 978-1-350-04923-9, S. 156 (google.de [abgerufen am 12. Januar 2019]).
  43. a b Joachim Hamberger: Eine kurzer Abriss der Jagdgeschichte - Von Hirschen und Menschen.... In: LWF aktuell. Nr. 44, 2004, S. 29 (bayern.de [PDF; abgerufen am 13. Dezember 2018]).
  44. Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 27 f. (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  45. Claus-Peter Lieckfeld: Tatort Wald: Georg Meister und sein Kampf für unsere Wälder. 2. Auflage. Westend, Frankfurt/Main 2012, ISBN 978-3-86489-012-3, S. 63 f. (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]).
  46. a b c d e f g h i Meike Haselmann: Die Jagd in der DDR: zwischen Feudalismus und Sozialismus. In: Rigo Hopfenmüller (Hrsg.): Reader - VIII. StipendiatInnenkolloquium der Bundesstiftung Aufarbeitung. Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin 2008, S. 39–43 (bundesstiftung-aufarbeitung.de [PDF; abgerufen am 4. Januar 2019]).
  47. Norbert Fitzner, Frank Oeser: Jagdrecht Brandenburg. Hrsg.: Norbert Fitzner. Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-555-52025-4, S. 1 f.
  48. Der DJV und die Berufsjäger. In: Deutscher Jagdverband. Archiviert vom Original am 13. Januar 2019; abgerufen am 13. Januar 2019.
  49. Wilhelm Bode, Elisabeth Emmert: Jagdwende. Vom Edelhobby zum ökologischen Handwerk (= Beck’sche Reihe. Band 1242). 3. Auflage. C.H.Beck, München 2000, ISBN 978-3-406-45993-1, S. 157.
  50. a b Eugen Syrer: 150 Jahre Jagdpolitik. In: Verein zum Schutz der Bergwelt (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins zum Schutz der Bergwelt. Band 55. München 1990, S. 27 (zobodat.at [abgerufen am 3. Januar 2019]).
  51. Wilhelm Bode, Elisabeth Emmert: Jagdwende. Vom Edelhobby zum ökologischen Handwerk (= Beck’sche Reihe. Band 1242). 3. Auflage. C.H.Beck, München 2000, ISBN 978-3-406-45993-1, S. 157 f. (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]).
  52. a b Claus-Peter Lieckfeld: Tatort Wald: Georg Meister und sein Kampf für unsere Wälder. 2. Auflage. Westend, Frankfurt/Main 2012, ISBN 978-3-86489-012-3, S. 65 ff. (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]).
  53. Helmut Goeser: Entstehungsgeschichte des Bundesjagdgesetzes. Reg.-Nr.: WF V G 192/03. Hrsg.: Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages. Berlin 1. Oktober 2004, S. 4 (bundestag.de [PDF; abgerufen am 14. Januar 2019]).
  54. a b Ammer (2010), Der Wald-Wild-Konflikt. S. 10 f.
  55. Michael Sachs: Verteilung der Gesetzgebungskompetenzen für Fragen des Jagdwesens zwischen Bund und Ländern. In: Johannes Dietlein, Judith Froese (Hrsg.): Jagdliches Eigentum (= Bibliothek des Eigentum). Band 17. Springer-Verlag, 2018, ISBN 978-3-662-54771-7, S. 105.
  56. Ludwig Fischer (Hrsg.): Unerledigte Einsichten - Der Journalist und Schriftsteller Horst Stern (= Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte. Nr. 4). Lit Verlag, Hamburg 1997, ISBN 3-8258-3397-6, S. 115 ff., 267 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 20. Januar 2019]).
  57. Ammer (2010), Der Wald-Wild-Konflikt. S. 15
  58. Klaus Schriewer: Natur und Bewusstsein: Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des Waldes in Deutschland. Waxmann, Münster 2015, ISBN 978-3-8309-8292-0, S. 131.
  59. Klaus Friedrich Maylein: Die Jagd – Funktion und Raum. Ursachen, Prozesse und Wirkungen funktionalen Wandels der Jagd. Dissertation. Universität Konstanz, 2005, S. 37, 511 (uni-konstanz.de [abgerufen am 20. Januar 2019]).
  60. Ludwig Fischer (Hrsg.): Unerledigte Einsichten - Der Journalist und Schriftsteller Horst Stern (= Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte. Nr. 4). Lit Verlag, Hamburg 1997, ISBN 3-8258-3397-6, S. 115 ff., 267 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 20. Januar 2019]).
  61. Claus-Peter Lieckfeld: Tatort Wald: von einem, der auszog, den Forst zu retten. Westend Verlag, Frankfurt/Main 2006, ISBN 978-3-938060-11-7, S. 129 f. (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]).
  62. Horst Stern schockiert mit »Bemerkungen über den Rothirsch«. In: Chronik der ARD. Archiviert vom Original am 20. Januar 2019; abgerufen am 15. August 2017.
  63. Norbert Bartsch, Ernst Röhrig: Waldökologie: Einführung für Mitteleuropa. 1. Auflage. Springer, Berlin, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-662-44268-5, S. 177, doi:10.1007/978-3-662-44268-5 (google.de [abgerufen am 27. Januar 2019]).
  64. Frank Christian Heute: Der große Reibach oder: „Wie die Heuschrecken“. In: Ökojagd. Nr. 2, 2018, S. 30.
  65. Frank Christian Heute: Warum konsequente Rehbejagung nachhaltig ist. In: AFZ-DerWald. Nr. 21. Deutscher Landwirtschaftsverlag, 2016, ISSN 1430-2713, S. 53.
  66. Norbert Bartsch, Ernst Röhrig: Waldökologie: Einführung für Mitteleuropa. 1. Auflage. Springer, Berlin, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-662-44268-5, S. 174, doi:10.1007/978-3-662-44268-5 (google.de [abgerufen am 27. Januar 2019]).
  67. BfN, DFWR und ANW stellen Gutachten zum Wald-Wild-Konflikt vor. In: Bundesamt für Naturschutz. 5. Mai 2010, archiviert vom Original am 10. Januar 2019; abgerufen am 10. Januar 2019.
  68. Wilhelm Bode, Elisabeth Emmert: Jagdwende. Vom Edelhobby zum ökologischen Handwerk (= Beck’sche Reihe. Band 1242). 3. Auflage. C.H.Beck, München 2000, ISBN 978-3-406-45993-1, S. 278 (google.de [abgerufen am 15. Januar 2019]).
  69. Michael Sachs: Verteilung der Gesetzgebungskompetenzen für Fragen des Jagdwesens zwischen Bund und Ländern. In: Johannes Dietlein, Judith Froese (Hrsg.): Jagdliches Eigentum (= Bibliothek des Eigentum). Band 17. Springer-Verlag, 2018, ISBN 978-3-662-54771-7, S. 105 ff.
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  83. Haseder S. 105, 457
  84. Haseder, S. 781
  85. Haseder, S. 142
  86. § 18 Abs. 2 Hessisches Jagdgesetz
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  93. Haseder S. 872
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  109. a b Christine Große, Peter Boye, Ute Grimm, Heiko Haupt, Harald Martens, Monika Weinfurter: Trophäenjagd auf gefährdete Tiere im Ausland. In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): BfN-Skripten. Band 40. Bonn 2001, DNB 961740922, S. 9 (bfn.de [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
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  111. Monika Dittrich, Stefanie Eißing: Use it or Lose it: Jagdtourismus und Wildtierzucht für Naturschutz und Entwicklung - Anregungen aus Benin. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GTZ GmbH (= Nachhaltigkeit hat viele Gesichter). Kasparek, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-925064-44-9, S. 18 (conservation-development.net [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
  112. Christine Große, Peter Boye, Ute Grimm, Heiko Haupt, Harald Martens, Monika Weinfurter: Trophäenjagd auf gefährdete Tiere im Ausland. In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): BfN-Skripten. Band 40. Bonn 2001, DNB 961740922, S. 7 f. (bfn.de [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
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  114. Baudouin van den Abeele: La littérature cynégétique. Turnhout in Belgien 1996 (= Typologie des sources du moyen âge occidental. Band 75), S. 52 f.
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  116. Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt - Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 17, 133, doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]).
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  118. Helmut Steiner, Winfried Jiresch: Moderner Vogelschutz und Landwirtschaft – Modellfall Kiebitz. In: Zeitschrift für Ökologie, Natur- und Umweltschutz. Band 4, 2016, ISSN 0003-6528, S. 20 (zobodat.at [PDF; abgerufen am 14. Januar 2019]).
  119. Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt - Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 48, 63, doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  120. Rhett D. Harrison: Impacts of Hunting in Forests. In: Kelvin S.-H. Peh, Richard T. Corlett, Yves Bergeron (Hrsg.): Routledge Handbook of Forest Ecology. Routledge, 2015, ISBN 978-1-317-81643-0 (google.de [abgerufen am 6. Februar 2019]).
  121. Norbert Bartsch, Ernst Röhrig: Waldökologie: Einführung für Mitteleuropa. 1. Auflage. Springer, Berlin, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-662-44268-5, S. 168 ff., doi:10.1007/978-3-662-44268-5 (google.de [abgerufen am 27. Januar 2019]).
  122. Steeve D. Côté, Thomas P. Rooney, Jean-Pierre Tremblay, Christian Dussault, Donald M. Waller: Ecological Impacts of Deer Overabundance. In: Annual Review of Ecology, Evolution, and Systematics. Band 35, 2004, S. 113–147, doi:10.1146/annurev.ecolsys.35.021103.105725.
  123. a b Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt - Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 41, doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  124. Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt - Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 48 f., 139, 180 f., doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  125. Christian Ammer, Torsten Vor, Thomas Knoke, Stefan Wagner: Der Wald-Wild-Konflikt - Analyse und Lösungsansätze vor dem Hintergrund rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Zusammenhänge (= Göttinger Forstwissenschaften. Band 5). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2010, ISBN 978-3-941875-84-5, S. 2, 5, 41, 73 f., doi:10.17875/gup2010-280 (gwdg.de [PDF; abgerufen am 20. Januar 2019]).
  126. Friedrich Reimoser: Zur Bewertung und Minimierung von Wildschäden im Wald. In: FVA-einblick. Nr. 3, 2011, ISSN 1614-7707, S. 11 (waldwissen.net [abgerufen am 21. Januar 2019]).
  127. Rudi Suchant: Was kann im Verständnis von Wildschäden schon neu sein? In: FVA-einblick. Nr. 3, 2011, ISSN 1614-7707, S. 3 (waldwissen.net [abgerufen am 21. Januar 2019]).
  128. a b Oliver Krone, Anna Lena Trinogga: Die Ursachen der Bleivergiftung beim Seeadler und röntgenologische Untersuchungen zum ballistischen Verhalten bleihaltiger und bleifreier Jagdgeschosse. In: Öko Jagd. Magazin des Ökologischen Jagdverbandes. Heft August 2008. Ökologischer Jagdverband, Olching 2008, ZDB-ID 1432783-1, S. 6–9. (Volltext online (PDF)).
  129. Vgl. Norbert Kenntner, Thorsten Langgemach: Gefahr für Seeadler. Hohe Verluste durch Bleivergiftungen beim Seeadler. In: Unsere Jagd. Partner der Natur. Heft 12/2001. Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin/(München) 2001, S. 30–31, ZDB-ID 1019276-1sowie Norbert Kenntner, Frida Tartaruch, Oliver Krone: Heavy metals in soft tissue of white-tailed eagles found dead or moribund in Germany and Austria from 1993 to 2000. In: Environmental Toxicology and Chemistry. Heft 20 (8) 2001. SETAC Press, Pensacola (Florida), ZDB-ID 46234-2, S. 1831–1837.
  130. Rechtsvorschrift für Verwendung von Bleischrotmunition bei der Jagd auf Wasservögel, Juli 2012, abgerufen am 4. August 2017
  131. Rechtliche Regelungen der Bundesländer zur Verwendung von bleihaltiger Munition, August 2011, abgerufen am 4. August 2017
  132. „Wild – Gut erlegt?“ BfR-Symposium zu Forschungsvorhaben zum Thema Wildbret, Tagungsband zum Symposium am 10. März 2014 in Berlin.
  133. Gesundheitsgefährdung durch Blei im Wildbret. In: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. 15. August 2016, archiviert vom Original am 14. Januar 2019; abgerufen am 14. Januar 2019.
  134. Thilo Jahn, Pascal Fischer: Jagdunfälle - Jäger schießen versehentlich auf Menschen. In: Dlf Nova. 15. November 2018, abgerufen am 7. Februar 2019.
  135. Nadia Pantel: Frankreich: Die Macht der Jäger. In: Süddeuutsche.de. 25. Oktober 2018, abgerufen am 7. Februar 2019.
  136. B. Karger, F. Wissmann, D. Gerlach, B. Brinkmann: Firearm fatalities and injuries from hunting accidents in Germany. In: International Journal of Legal Medicine. Band 108, Nr. 5, 1. September 1996, ISSN 1437-1596, S. 252–255, doi:10.1007/BF01369820.
  137. a b Armin Deutz: Tierschutz im Umgang mit Wildtieren. In: Johannes Baumgartner, Daniela Lexer (Hrsg.): Tierschutz: Anspruch – Verantwortung – Realität. 2. Tagung der Plattform Österreichische TierärztInnen für Tierschutz. Wien 2011, ISBN 978-3-9502915-1-3, S. 55 ff., (vetmeduni.ac.at [PDF; abgerufen am 14. Januar 2019]).
  138. Frank Patalong: Nachgehakt: Was wurde aus der Fuchsjagd in Großbritannien? In: SPIEGEL ONLINE. 16. Februar 2015, archiviert vom Original am 14. Januar 2019; abgerufen am 14. Januar 2019.
  139. Neues Jagdgesetz: Jäger wollen weiter wilde Haustiere schießen dürfen. In: WELT. 8. Mai 2014, abgerufen am 14. Januar 2019.
  140. Klaus Hackländer, Susanne Schneider, Johann David Lanz: Einfluss von Hauskatzen auf die heimische Fauna und mögliche Managementmaßnahmen. Gutachten. Februar 2014, S. 14, doi:10.13140/2.1.3276.1602 (47 S., archive.org [PDF; abgerufen am 9. Februar 2019]).
  141. Helmut F. Kaplan: Habermas, Moral und Recht. In: tierrechte-kaplan.org, abgerufen am 5. Juli 2011.
  142. Peter Singer: Violence as a Means. (englisch). In: animalethics.blogspot.com, abgerufen am 5. Juli 2011.
  143. vgl. Wiener Neustädter Tierschützerprozess
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