Krokodil im trüben Wasser bei der Lauerjagd
Eine als Blütenteil getarnte Veränderliche Krabbenspinne lauert auf eine Fliege

Als Lauerjäger, seltener auch als Ansitzjäger, werden in der Biologie fleischfressende Tiere oder Pflanzen bezeichnet,[1][2][3] die mehr oder weniger an einer Stelle verharrend auf Beutetiere lauern. Wird die Tarnung durch Nachahmung unbelebter Gegenstände oder ungefährlicher Organismen erlangt, spricht man von Mimese. Der Erfolg bei der Lauerjagd beruht im Wesentlichen auf der überraschenden Überwältigung der Beute.

Manche Prädatoren wenden neben der Lauerjagd auch die Hetzjagd an; eine ausreichend hohe Beutezahl vorausgesetzt, liegt der Vorteil der Lauerjagd in dem geringeren Energieaufwand.[4]

BeispieleBearbeiten

Lauerjäger finden sich unter den Weichtieren, Gliederfüßern, Wirbeltieren und anderen Tiergruppen. Einige Beispiele:

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Wiktionary: Lauerjäger – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Colin R. Townsend, Michael Begon, John L. Harper: Ökologie (= Springer-Lehrbuch). 1. Auflage. Springer, 2003, ISBN 978-3-662-09048-0, ISSN 0937-7433, S. 329, doi:10.1007/978-3-662-09048-0 (englisch: Essentials of Ecology. 2002. Übersetzt von Thomas S. Hoffmeister, Johannes Steidle, Frank Thomas).
  2. Matthias Schaefer: Wörterbuch der Ökologie. 5. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-8274-2562-1, S. 136, 156 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Colin R. Townsend, Michael Begon, John L. Harper: Ökologie. 2. Auflage. Springer-Verlag Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-662-44077-3, S. 270 f., 294, doi:10.1007/978-3-662-44078-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 19. Oktober 2019] englisch: Essentials of Ecology. Oxford 2008.).
  4. Kappeler
  5. Wassmann