George Pell

australischer Kardinal und Erzbischof von Sydney

George Kardinal Pell AC (* 8. Juni 1941 in Ballarat, Victoria) ist ein australischer Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche. Von 1996 bis 2001 war er Erzbischof von Melbourne und von 2001 bis 2014 Erzbischof von Sydney. Von April 2013 bis Oktober 2018 war er Mitglied des Päpstlichen Kardinalsrats. Von Februar 2014 bis Februar 2019 war er Präfekt des neu geschaffenen Wirtschaftssekretariats der Römischen Kurie; seit Juni 2017 war er aber für die Dauer seines Gerichtsverfahrens in Australien von seinen Amtspflichten freigestellt. 2008 wurde Pell die Vertuschung von Missbrauchsfällen vorgeworfen; 2017 begannen polizeiliche Ermittlungen gegen ihn wegen des sexuellen Missbrauchs von Jungen. Im anschließenden Gerichtsverfahren sprach ihn die Jury im Dezember 2018 einstimmig schuldig. Das Urteil, das in der Berufungsinstanz 2019 bestätigt wurde, wurde am 7. April 2020 durch den High Court of Australia letztinstanzlich einstimmig wieder aufgehoben und Pell damit von allen Vorwürfen freigesprochen.[1]

George Kardinal Pell (2007)
Wappen von Kardinal Pell

LebenBearbeiten

George Pell, Sohn einer irischstämmigen katholischen Mutter und eines englischstämmigen anglikanischen Vaters, besuchte das Loreto-College und das St.-Patrick-College in Ballarat. Von 1956 bis 1959 war er aktiver Australian-Football-Spieler für den Richmond Football Club, das in der Australian Football League (AFL) spielt. Zugunsten des Priesterberufs gab er sein sportliches Engagement auf. Von 1959 bis 1965 studierte er Philosophie und Theologie am Corpus-Christi-College in Werribee bei Melbourne und an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom. Am 16. Dezember 1966 empfing er im Petersdom die Priesterweihe durch Kurienkardinal Krikor Bedros XV. Agagianian. An der University of Oxford beendete er 1971 ein kirchengeschichtliches Doktoratsstudium zum Ph.D. mit einer Dissertation über The exercise of authority in early Christianity from about 170 to about 270 (deutsch „Die Ausübung von Autorität im frühen Christentum von etwa 170 bis 270“). Während seiner Studienzeit in Oxford war er Kaplan des Eton College.[2][3]

1971 kehrte er nach Australien zurück und war für zwei Jahre Assistenzpriester in Swan Hill. 1973 wechselte er in die Seelsorge nach Ballarat und 1984 nach Bungaree. An der Monash University in Melbourne absolvierte er 1982 ein Masterstudium der Erziehungswissenschaften. Er war Bischofsvikar für die Erziehung und Bildung (1973–84), Direktor des Aquinas–Campus des Institute of Catholic Education (1974–84) und Rektor des Institute of Catholic Education (1981–84). Er war zudem von 1979 bis 1984 als Redakteur für Light tätig, die Diözesanzeitung von Ballarat. Von 1985 bis 1987 wirkte er als Rektor des Corpus-Christi-College in Melbourne.[2][3]

BischofBearbeiten

Am 30. März 1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Scala und zum Weihbischof der Erzdiözese Melbourne ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm der damalige Erzbischof von Melbourne, Thomas Francis Little, am 21. Mai 1987. Mitkonsekratoren waren der Bischof von Ballarat, Ronald Austin Mulkearns, und Weihbischof Joseph Peter O’Connell aus Melbourne. Pell wählte als Motto Nolite timere („Fürchtet euch nicht“; vgl. (Lk 2,10 EU)).

Little trat 1996 aus gesundheitlichen Gründen zurück; Pell wurde am 16. Juli 1996 zu dessen Nachfolger als Erzbischof von Melbourne ernannt. Die Amtseinführung fand am 16. August desselben Jahres statt. Als Erzbischof von Melbourne setzte Pell 1996 die „Melbourne Response“ zur Aufklärung von Missbrauchsvorwürfen in der katholischen Kirche ein.

Am 26. März 2001 wurde er zum Erzbischof von Sydney ernannt und am 10. Mai desselben Jahres in das Amt eingeführt.

Im Konsistorium vom 21. Oktober 2003 wurde er von Papst Johannes Paul II. als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria Domenica Mazzarello in das Kardinalskollegium aufgenommen.

Papst Benedikt XVI. berief ihn für die XII. ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode, die vom 5. bis zum 26. Oktober 2008 in Rom tagte, zum delegierten Präsidenten. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Papst bei der Leitung der Weltkirche zu unterstützen und Änderungen der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus vorzubereiten, die die Organisation der Kurie regelt. Mit diesem Auftrag hat Papst Franziskus ihn im April 2013 zum Mitglied des Kardinalsrats bestimmt, einer Gruppe von acht Kardinälen, die den Papst im Hinblick auf die Reform der Kurie beraten sollen.[4][5] Am 24. Februar 2014 ernannte ihn Papst Franziskus zum Präfekten des mit dem Motu proprio Fidelis dispensator et prudens neuerrichteten Wirtschaftssekretariats.[6]

Er war langjähriger Großprior der Ordensprovinz Australien-New South Wales des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

Pell trat am 25. Juli 1985 dem Orden des Heiligen Lazarus bei und wirkte viele Jahre als Seniorkaplan (SChlJ) in der Victoria-Kommende. Später setzte er seine Mitgliedschaft als nationaler Generalkaplan im Großpriorat Australien fort. Pell wurde für sein Wirken als Generalkaplan des Lazarusordens und Verdienste um die Ökumene mit der Verleihung des kirchlichen Großkreuzes des Verdienstordens des Heiligen Lazarus, der höchsten Auszeichnung des Ordens, gewürdigt.

Pell ist seit 1997 Vice Patron des Richmond Football Club, eines Australian-Football-Vereins in Richmond im australischen Bundesstaat Victoria. Bereits als Student 1957 spielte er für das unter dem Spitznamen „The Tigers“ bekannten Team.[7]

Vorwürfe von Vertuschung und Begehen von SexualstraftatenBearbeiten

Im Jahr 2008 warfen ihm mehrere Opfer sexuellen Missbrauchs vor, ihre Fälle vertuscht zu haben. Pell richtete selbst eine Kommission zur Überprüfung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe ein.[8]

Im Mai 2015 bezeichnete Peter Saunders, ein Mitglied der 2014 gegründeten päpstlichen Kinderschutzkommission, Pell als „unhaltbar für den Vatikan“ und machte sich die Beschuldigungen der Missbrauchsopfer zu eigen. Saunders bezeichnete den Kardinal als „kalt, hartherzig und fast soziopathisch“ und legte Papst Franziskus nahe, Pell aus seinen Ämtern zu entfernen. Pell drohte Saunders juristische Schritte an, Vatikansprecher Federico Lombardi nahm Pell gegen die Vorwürfe Saunders’ in Schutz. Lombardi gab an, Nachforschungen anzustellen und Urteile zu einzelnen Fällen abzugeben, sei nicht Aufgabe der Kinderschutzkommission, und Saunders spreche nicht für diese. Pell bestritt, dem Neffen und Opfer des verurteilten pädophilen Priesters Gerald Ridsdale ein Schweigegeld angeboten zu haben, um eine Rücknahme der gegen den Täter vorgebrachten Anschuldigungen herbeizuführen.[9][10]

StrafverfahrenBearbeiten

Erstes Verfahren gegen Pell und FreispruchBearbeiten

Die australische Staatsanwaltschaft prüfte 2017 Beweismaterial der Polizei, dem zufolge George Pell zwischen 1978 und 2001 als Priester in Ballarat und während seiner Zeit als Erzbischof von Melbourne selbst mehrere Jungen sexuell missbraucht habe.[11] Ende Juni 2017 wurde bekannt, dass die Polizei im australischen Bundesstaat Victoria ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauchs gegen Pell eingeleitet habe. Ihm wurden mehrere sexuelle Vergehen gegen Kinder zur Last gelegt, und er musste Ende Juli 2017 zu einer Gerichtsverhandlung in Melbourne erscheinen. Bei der ersten Anhörung ließ Pell über seinen Anwalt alle Anschuldigungen bestreiten und mitteilen, er werde auf unschuldig plädieren.[12] Erstmals wurde damit gegen einen derart ranghohen Würdenträger im Vatikan wegen Missbrauchsvorwürfen ermittelt. Der Vatikan stellte Pell für die Dauer des Verfahrens von seinem Amt als Vatikan-Finanzchef frei.[13] Pell hatte die Vorwürfe bereits im Mai 2017 als „völlig falsch“ bezeichnet, vor einer australischen Missbrauchskommission aber Fehler im Umgang mit Missbrauchsvorwürfen gegen katholische Priester in den 1970er Jahren eingeräumt.[14][15][16]

Im März 2018 begann die Beweisaufnahme des Gerichts in Melbourne, bei der rund 50 Zeugen angehört wurden.[17] Nach dem Tod eines Belastungszeugen vor Beginn der Beweisaufnahme zog die Staatsanwaltschaft im März 2018 eine von mehreren Anklagen wegen sexuellen Missbrauchs zurück.[18] Nach weiteren Anhörungen wurde am 1. Mai 2018 das Hauptverfahren gegen Pell eröffnet.[19][20] Pell durfte Australien vorerst nicht verlassen.[21] Im August 2018 verhängte das zuständige Gericht eine strikte Mediensperre, um eine Beeinflussung der Geschworenen zu verhindern, was zu Verärgerung bei australischen Journalisten führte.[22] Das Veröffentlichungsverbot sollte bis zur Verkündung des Urteils gelten.[23] Von zahlreichen ausländischen Medien wurde dennoch weiter über den Fall, der in ganz Australien bekannt wurde, berichtet.[24][25]

Am 11. Dezember 2018 sprach die Jury der Geschworenen Pell einstimmig schuldig, Ende 1996 einen zwölfjährigen und einen dreizehnjährigen Chorknaben sexuell missbraucht zu haben. Die Anklagepunkte blieben aber bis zum 26. Februar 2019 offiziell unbekannt.[26][27] Grund hierfür war eine Nachrichtensperre wegen eines weiteren anhängigen Ermittlungsverfahrens gegen Pell, das nicht beeinflusst werden sollte.[28] Pell blieb zunächst auf Kaution frei.[29]

Am 12. Dezember 2018 gab der Vatikan bekannt, Papst Franziskus habe Pell und zwei andere Kardinäle wegen hohen Alters bereits im Oktober 2018 von ihren Pflichten im Kardinalsrat entbunden. Zum Gerichtsverfahren sagte Vatikansprecher Greg Burke, der Heilige Stuhl habe größten Respekt vor den australischen Gerichten.[30]

Am 26. Februar 2019 entschied die Staatsanwaltschaft, die Tatvorwürfe aus den Jahren 1976–1980 in Ballarat nicht mehr zu verfolgen; das Berichterstattungsverbot wurde aufgehoben.[31] Am 27. Februar wurde Pell im Anschluss an die Plädoyers zum Strafmaß verhaftet.[32]

Die Verurteilung wurde in Australien teilweise scharf als Fehlurteil kritisiert.[33] Der Kolumnist Andrew Bolt sprach aufgrund der seiner Meinung nach fehlenden Plausibilität der Anschuldigungen von einem „umgekehrten O.-J.-Simpson-Fall“.[34]

Am 13. März 2019 wurde das Strafmaß verkündet: Pell wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt; außerdem erhielt er einen Eintrag in das Register für Sexualstraftäter. Der Vorsitzende Richter Peter Kidd bezeichnete die Taten Pells als „atemberaubend arrogant“; er habe seine einflussreiche Stellung missbraucht und Vertrauen gebrochen.[35] Pell hatte bereits im Februar 2019 Berufung angekündigt.[27]

Als Termin zur Eröffnung des Berufungsverfahrens wurde der 5. Juni 2019 festgesetzt. Pell erklärte, das Urteil des Berufungsgerichts akzeptieren und nicht in die dritte Instanz gehen zu wollen.[36] Die Staatsanwaltschaft hielt an ihrer Anklage fest.[37][38] Am 7. Juni 2019 vertagte das Berufungsgericht sein Urteil, Pell musste weiter im Gefängnis verbleiben.[39] Am 21. August 2019 wurde die Berufung Pells mit einer Mehrheit von zwei Richterstimmen zu einer abgelehnt, das Gericht ordnete Haftfortdauer an.[40][41] Pells Verteidigung hatte erfolglos die Glaubwürdigkeit des Hauptzeugen in Zweifel zu ziehen versucht, der im Alter von 13 Jahren ein mutmaßliches Opfer Pells gewesen war.

Pells Anwälte kündigten an, eine weitere Berufung vor dem höchsten australischen Gericht in Betracht zu ziehen; Pell bestehe weiterhin auf seiner Unschuld.[42] Am 17. September 2019 wurde die Berufung beim High Court of Australia eingereicht.[43] Am 9. Oktober 2019 beantragte die Staatsanwaltschaft, Pells erneute Berufung abzuweisen.[44] Im November 2019 entschied der High Court ohne Anhörung, sich mit Pells Berufung zu befassen.[45]

Im Januar 2020 wurde Pell in das Hochsicherheitsgefängnis Geelong verlegt, nachdem eine Drohne illegal das Gefängnis Melbourne überflogen hatte, wo Pell zum Zeitpunkt des Überflugs inhaftiert war. In Australien müssen Drohnen einen Mindestabstand von 120 Metern zu Gefängnissen einhalten.[46]

Die Anhörung vor dem High Court wurde am 11. März 2020 eröffnet und am 12. März vertagt, um beiden Prozessparteien Zeit für weitere Stellungnahmen zu geben.[47][48][49]

Am 7. April 2020 hob der High Court of Australia mit 7 zu 0 Stimmen die Urteile der vorangegangenen Instanzen auf und sprach Pell von den Vorwürfen frei. In der Urteilsbegründung hieß es, dass die Jury der Vorinstanz die Beweislage nicht angemessen berücksichtigt habe. Unter anderem war von mehreren Zeugen ausgesagt worden, dass Pell sich nach der feierlichen Bischofsmesse ständig in Begleitung anderer befand und es in der Sakristei, in der der Belastungszeuge angeblich missbraucht worden sein soll, zudem ein ständiges Kommen und Gehen gab.[50] Pell wurde anschließend aus dem Gefängnis entlassen[1][51] und kehrte am 30. September 2020 nach Rom zurück.[52]

Zweites Verfahren gegen PellBearbeiten

Nach Pells Freilassung im April 2020 wurde ein neues polizeiliches Ermittlungsverfahren gegen George Pell eingeleitet. Dem Kardinal wird vorgeworfen, in den 1970er-Jahren ein männliches Opfer sexuell missbraucht zu haben.[53][54]

Verfahren gegen JournalistenBearbeiten

Ende März 2019 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen 23 Journalisten, denen sie einen Verstoß gegen die Nachrichtensperre im Fall Pell zur Last legte.[55]

ZivilverfahrenBearbeiten

Im März 2019 erhob das mutmaßliche Opfer eines George Pell persönlich vorgeworfenen Missbrauchsfalles in den 1970er-Jahren aus Ballarat Zivilklage.[56] Im Juni 2019 erhob ein weiterer Mann den zivilrechtlichen Vorwurf, Pell habe in den 1980er-Jahren sexuellen Missbrauch durch einen Ordenspriester gedeckt.[57][58]

MitgliedschaftenBearbeiten

George Kardinal Pell war Mitglied folgender Institutionen der römischen Kurie:

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: George Pell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

FußnotenBearbeiten

  1. a b George Pell: Court quashes cardinal's sexual abuse convictions. BBC News, 7. April 2020, abgerufen am 7. April 2020 (englisch).
  2. a b Livingstone, Tess (2004). George Pell: Defender of the Faith Down Under. San Francisco: Ignatius Press
  3. a b Our Archbishop - Biography: Cardinal George Pell, Erzbistum Sydney, abgerufen am 7. April 2020 (en.)
  4. Communicato della Segretaria di Stato. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhl, 13. April 2013, abgerufen am 13. April 2013 (italienisch, mit englischer Übersetzung).
  5. Kardinalsgruppe wird Papst für Kurienreform beraten. Radio Vatikan, 13. April 2013, archiviert vom Original; abgerufen am 19. August 2019.
  6. Nuova struttura di coordinamento degli affari economici e amministrativi della Santa Sede e dello Stato della Città del Vaticano. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 24. Februar 2014, abgerufen am 19. August 2019 (italienisch).
  7. Jake Niall: Richmond to stick with Cardinal George Pell, who holds Vice Patron role with club, until outcome of potential trial. Fox Sports Australia, 19. Juli 2017, abgerufen am 19. August 2019 (englisch).
  8. Papst bedauert sexuellen Missbrauch durch Geistliche. Tagesspiegel online, 19. Juli 2008, abgerufen am 20. August 2019.
  9. Vatikan nimmt Kurienkardinal Pell in Schutz. kath.net, 1. Juni 2015, abgerufen am 20. August 2019.
  10. Australischer Priester zu langer Haft verurteilt. Spiegel online, 31. August 2017, abgerufen am 20. August 2019.
  11. Kerstin Ostendorf: Ein Mann Gottes tut das nicht. In: Tag des Herrn: Katholische Kirchenzeitung für das Erzbistum Berlin. 67. Jahrgang, Nr. 7, 19. Februar 2017, S. 2.
  12. Kardinal Pell bestreitet Missbrauch. Zeit Online, 26. Juli 2017, abgerufen am 26. Juli 2017.
  13. Agathe Lukassek: Missbrauch: Kardinal Pell verurteilt – und die Medien schweigen. katholisch.d, 13. Dezember 2018, abgerufen am 21. August 2019.
  14. Verdacht des Kindesmissbrauchs: Ermittlungen gegen Vatikan-Finanzchef. In: tagesschau.de. 29. Juni 2017, abgerufen am 30. Juni 2017.
  15. George Pell: Vatikan-Finanzchef legt Amt wegen Missbrauchsvorwürfen vorübergehend nieder. Spiegel Online, 29. Juni 2019, abgerufen am 21. August 2019.
  16. Cardinal Pell: Vatican treasurer denies Australia sex offences. BBC News, 29. Juni 2019, abgerufen am 21. August 2019 (englisch)..
  17. Melissa Davey: George Pell hearing told new allegations against cardinal have been made to police. The Guardian, 20. März 2018, abgerufen am 22. August 2019 (englisch).
  18. The Australian vom 2. März 2018 / Tessa Akerman: Sex offence charge against George Pell is dropped.
  19. spiegel.de: Prozess gegen Papst-Vertrauten wird eröffnet, 1. Mai 2018.
  20. theguardian.com: George Pell pleads not guilty to historical sexual offence charges before trial – as it happened
  21. FAZ.net 1. Mai 2018: Australische Hassfigur
  22. Matthias Drobinski: Maulkorb regt Australiens Journalisten auf. Süddeutsche Zeitung vom 10. August 2018
  23. Die Nummer drei des Vatikans steht vor Gericht. Süddeutsche Zeitung vom 12. August 2018
  24. Marco Bertolaso: Ein Urteil, über das (fast) niemand spricht. Deutschlandradio vom 14. Dezember 2018
  25. Volker Königkrämer: Fast-Papst oder Kinderschänder - wer ist der Mann, über dessen Prozess niemand berichten darf? stern vom 13. August 2018
  26. sueddeutsche.de 26. Februar 2019: Australisches Gericht spricht Kardinal Pell des Kindesmissbrauchs schuldig
  27. a b Matthias Rüb: Schweigegelübde. Frankfurter Allgemeine vom 16. Dezember 2018
  28. Prozess gegen ranghohen Geistlichen: Kurienkardinal Pell wegen Kindesmissbrauchs verurteilt. In: Spiegel Online. 26. Februar 2019 (spiegel.de [abgerufen am 26. Februar 2019]).
  29. https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/missbrauch-kardinal-pell-verurteilt-und-die-medien-schweigen
  30. katholisch.de 13. Dezember 2018: Missbrauch: Kardinal Pell verurteilt – und die Medien schweigen
  31. Kurienkardinal Pell wegen Kindesmissbrauchs verurteilt. Spiegel online vom 26. Februar 2018
  32. The Age, 27. Februar 2019: Pell starts jail time for sexual attacks on choir boys, abgerufen am 27. Februar 2019
  33. PELL CASE: MORE DOUBTERS COME FORWARD. In: Daily Telegraph. 27. Februar 2019, abgerufen am 4. März 2019 (englisch).
  34. Andrew Bolt, George Pell: ‘Pell has been falsely convicted’: Bolt. In: news.com.au. 27. Februar 2019, abgerufen am 4. März 2019..
  35. Zur Verurteilung (gesehen am 13. März 2019)
  36. Kardinal Pell will Berufungsurteil akzeptieren. katholisch.de vom 27. Mai 2019
  37. Cardinal George Pell: Prosecutors defend 'unimpeachable' verdict. BBC vom 6. Juni 2019
  38. Urteil gegen Kardinal Pell: Berufungsverfahren beginnt am 5. Juni. Tiroler Tageszeitung vom 6. März 2019
  39. Warten auf das Urteil. Domradio vom 7. Juni 2019
  40. Vatikans ehemaliger Finanzchef bleibt in Haft. Zeit online, 21. August 2019, abgerufen am 22. August 2019.
  41. Victim advocates cheer as Pell appeal rejected: 'Hallelujah – proof there is a God'. The Guardian, 21. August 2019, abgerufen am 21. August 2019 (englisch).
  42. Esther Blank: Kindesmissbrauch: Ex-Vatikan-Finanzchef George Pell blitzt mit Berufung ab. In: www.nzz.ch. 21. August 2019, abgerufen am 22. August 2019.
  43. George Pell zieht vor Australiens höchstes Gericht. Spiegel Online, 17. September 2019, abgerufen am 17. September 2019.
  44. Staatsanwalt beantragt Ablehnung der Berufung von Kardinal Pell. Vatican News vom 9. Oktober 2019
  45. Till Fähnders: Auf dem Weg zur höchsten Instanz. In: www.faz.net. 13. November 2019, abgerufen am 13. November 2019.
  46. Medien: Kardinal Pell in anderes Gefängnis verlegt – wegen Drohne. katholisch.de vom 12. Januar 2020
  47. Australien: Entscheidung im Fall Pell vertagt. Vatican News vom 12. März 2020
  48. 2019 in review: How George Pell’s case gripped the world. The New Daily, 20. Dezember 2019, abgerufen am 13. März 2020 (englisch).
  49. Till Fähnders: Hat Kardinal Pell noch eine Chance? Frankfurter Allgemeine, 12. März 2020
  50. Salzburger Nachrichten: Belastungszeuge im Fall Pell akzeptiert Freispruch. Abgerufen am 13. April 2020.
  51. Till Fähnders: Kardinal Pell aus dem Gefängnis entlassen, Frankfurter Allgemeine, 7. April 2020.
  52. George Pell lands in Rome ahead of return to the Vatican for possible meeting with Pope Francis. 9news, 30. September 2020
  53. Neue Ermittlungen gegen Kardinal George Pell. katholisch.de vom 14. April 2020
  54. Wieder Vorwurf des sexuellen Missbrauchs gegen Kardinal Pell. Rheinische Post vom 14. April 2020
  55. Journalisten sollen für Berichte über Pell-Prozess bestraft werden. In: www.faz.net. 27. März 2019, abgerufen am 27. März 2019.
  56. George Pell: Cardinal to be sued over 1970s abuse allegation. BBC vom 4. März 2019
  57. Neue Klage gegen australischen Kardinal Pell. katholisch.de vom 8. Juni 2019
  58. Neue Klage gegen australischen Kardinal George Pell. Römisch-katholische Kirche in der Schweiz vom 8. Juni 2019
  59. Cardinal Pell no longer prefect of Vatican's economy secretariat. Catholic News Agency, 26. Februar 2019, abgerufen am 26. Februar 2019.
  60. Comunicato della Sala Stampa della Santa Sede. Presseamt des Heiligen Stuhls, 29. Juni 2017, abgerufen am 26. Februar 2019.
  61. Nachfolger für Kardinal Pell gefunden. Domradio vom 14. November 2019
  62. Nomina di Membro della Congregazione per i Vescovi. In: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 22. September 2012.
  63. Conferma del Prefetto della Congregazione per gli Istituti di vita consacrata e le Società di vita apostolica e Nomine e Conferme dei Membri nel medesimo Dicastero. In: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 29. März 2014.
  64. Nomina di Membri e Consultori della Congregazione per l’Evangelizzazione dei Popoli. In: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 13. September 2014.
  65. Nomina di Membri del Pontificio Consiglio per la Promozione della Nuova Evangelizzazione In: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 5. Januar 2011.
VorgängerAmtNachfolger
Thomas Francis LittleErzbischof von Melbourne
1996–2001
Denis Hart
Edward Bede Kardinal ClancyErzbischof von Sydney
2001–2014
Anthony Fisher OP
  Großprior der australischen Statthalterei Southern des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem (ab 2001 zu New South Wales)
1995–2001
Edward Bede Kardinal Clancy  Großprior der australischen Statthalterei New South Wales des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
2001–2015
Anthony Fisher OP