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Ernst Kern (Mediziner)

deutscher Chirurg und Hochschullehrer

Kindheit und JugendBearbeiten

In ein Pastorenhaus geboren, wuchs Kern, zu dessen Vorfahren ein 1586 belegter „Turmwächter und Stadtpfeifer“ von Rothenburg ob der Tauber gehört, nach der Übersiedlung seiner Familie 1925 in Augsburg auf. Seine 1981 gestorbene Mutter war die streng religiöse Elisabeth Schattenmann (* 14. August 1898 als Jüngste nach drei Brüdern in Neuendettelsau, wo Kerns Großvater Konrektor war; † 1981), die zwei Jahre vor Kerns Geburt Zwillinge zur Welt brachte, die aber kurz nach der Geburt starben. Sein Vater († 1967), seit 28. April 1920 mit Ernst Kerns Mutter verheiratet, war bis zu seiner Pensionierung mit 71 Jahren Pfarrer in Gleisenau. Ernst Kerns Großeltern wohnten später in Weißenburg in Bayern, wo nach 1957 auch seine Eltern mit ihrer unverheirateten Tochter lebten. Einige Jahre nach dem Tod von Ernst Kerns Vater wurde seine Mutter in die Paulinenpflege, das Altersheim des ihr bereits vertrauten Diakonissenhauses in Augsburg aufgenommen.

Ab 1929 besuchte Ernst Kern die Volksschule in Augsburg. Ins dortige Gymnasium trat er (etwas verzögert aufgrund einer akuten Appendizitis, weswegen er von Hans Doerfler in Weißenburg operiert wurde) einige Wochen nach Ostern 1933 ein und 1934 als „Pimpf“ ins Deutsche Jungvolk. Seine Schwestern Gertrud und Martha wurden 1929 und 1932 geboren. Kern erlernte bereits als Kind das Klavierspiel. Als 14-Jähriger begleitete er einmal die seit 1932 in Rothenburg ansässige Konzertgeigerin Sadie Walker. Vom 14. bis zum 18. Lebensjahr studierte Kern bei seinem Orgellehrer Karl Hubel vor allem die Orgelwerke von Johann Sebastian Bach. Sein erstes Orgelkonzert gab er mit 17 Jahren in der Augsburger St.-Anna-Kirche.

Kern wurde nach dem Abitur im März 1941 zur Wehrmacht eingezogen und diente, nachdem er sich dem Bergsteigen von Kindheit an verbunden bei den Gebirgsjägern gemeldet hatte, im Kaukasus (Russland) und in den Karpaten an der Ostfront. Im Winter 1941/1942 überstand er dort eine schwere Hepatitis. Wegen Typhusfolgen befand er sich im Februar 1944 im Lazarett, wurde aber beurlaubt, um seine Eltern in Augsburg (in seinem Elternhaus, dem Diakonissenhaus am Bahnhof) aufzusuchen, wo am 24. und 25. Februar die Stadt durch Bombenangriffe in Brand stand. Anschließend kehrte er als MG-Schütze an die Front zurück. Seinen ursprünglichen Plan, Musik oder Biologie zu studieren, hatte er 1943 infolge des Krieges, dessen Erlebnis ihn dann zum „Sehen und Handeln“ verbindenden Beruf des Chirurgen führte, aufgegeben und sich 1944 zum Sanitäter ausbilden lassen. Im Sanitätsdienstgrad assistierte Kern 1944 dem Bataillonsarzt Kleinschmidt, etwa bei der Behandlung des Pneumothorax, der chirurgischen Versorgung blutender Gefäße und der Therapie von Gliedmaßenverletzungen. Ende 1944 erlitt Kern als Obergefreiter eine schwere Verwundung, die einen Lazarettaufenthalt in Augsburg bis zum Ende des Krieges nach sich zog. Im April und Mai 1945 assistierte er im Reserverlazarett Augsburg dem Oberstabsarzt Sixt. Im Juni 1945 kam er für zwei Wochen in das US-Kriegsgefangenenlager Neu-Ulm bevor er am 30. Juni 1945 wieder in Augsburg angelangte.[1]:S. 10, 26 f., 29, 31, 41, 47 f., 51 f., 58, 66 f., 71 f., 90, 100, 114, 171, 202 und 226 f.

Medizinische AusbildungBearbeiten

Von 1945 bis 1949 studierte Ernst Kern Medizin, zunächst an der Ludwig-Maximilians-Universität München vom Lazarett aus und ab 1945/1946 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Bei dem Orthopäden Franz Becker, dem Chefarzt der Orthopädischen Klinik in Altdorf (später in Rummelsberg tätig), famulierte Kern 1949 (Becker gehörte zu den wichtigsten ärztlichen Vorbildern Kerns und es entwickelte zwischen ihnen auch eine lebenslange Freundschaft). Im Jahr des Staatsexamens 1949 wurde Kern auch „magna cum laude“ promoviert.[1]:Klappentext, S. 30, 59 und 68 Anschließend arbeitete er als Pflichtassistent an der Inneren Abteilung des als Ausweichkrankenhaus in einer Villa in der Flottbeker Chaussee (heute Elbchaussee) eingerichteten Diakonissenhauses Hamburg-Stellingen und von 1950 bis zum Herbst 1952 in Erlangen als Assistent bei Otto Friedrich Ranke am Physiologischen Institut (auf die freie Stelle hatte Kern Wolf-Dieter Keidel 1949 vor dem Staatsexamen aufmerksam gemacht).

Seine chirurgische Karriere begann Kern mit Empfehlung Rankes vom 1. Oktober 1952 bis 1954 als hauptsächlich für Narkosen zuständiger Assistent an der Chirurgischen Universitätsklinik Würzburg bei Werner Wachsmuth. Die zur Anästhesie angewendete Intubation erlernte er bei dem Würzburger Lungenchirurgen Hans-Joachim Viereck (Zu dieser Zeit entstand als Neubau der Chirurgischen Universitätsklinik eine lungenchirurgische Klinik). Als 1953 erstmals ein Neugeborenes mit Ösaphagusatresie in Würzburg operiert wurde, war Kern für die Narkose und Nachbeatmung des erfolgreich operierten Patienten zuständig. In dieser Zeit unternahm er auch Weiterbildungsreisen, etwa 1953 zu Ernst Derra nach Düsseldorf, wo die Herzchirurgie in künstlicher Unterkühlung praktiziert wurde, und 1954 zu dem Anästhesisten Kurt Wiemers in Freiburg. Im Jahr 1953 hatte Kern in Köln den dortigen Ordinarius Walter Dick kennengelernt, in dessen OP nie gesprochen wurde und der einen prägenden Eindruck bei Kern hinterlassen hatte. Im Frühjahr 1954 kündigte Kern seine Stelle in Würzburg. Von Frühjahr bis Sommer 1954 hatte er einen halbjährigen Studienaufenthalt in Schweden, wo er bei dem Chirurgen und Kunstsammler Philip Sandblom (1903–2001)[2] in Lund sowie bei Helge B. Wulff in Malmö hospitierte und als einziger Ausländer Zeuge der ersten und erfolgreichen, an der Crafoord’schen Klinik, dem Sabbatsberg-Sjukhuset, in Stockholm von dem Oberarzt Åke Senning und Crafoord durchgeführten, Operation mit Herz-Lungen-Maschine war.[1]:Klappentext, S. 29 f., 33, 42 f., 45, 62 f., 68 f., 101–103, 106, 108 f., 111, 122 f., 164 f. und 168

WirkenBearbeiten

Freiburg (1954 bis 1966)Bearbeiten

Am 1. September 1954 wechselte Kern zu Hermann Krauss nach Freiburg an die dortige Universitätsklinik, bei dem er bereits 1951 zu dessen Göppinger Zeit vorstellig gewesen war und der ihn auch zur Erkundung der Herzchirurgie in Schweden angeregt hatte. Bei Krauss, der Kerns wichtigster chirurgischer Lehrer wurde, war er zunächst Assistent und später Oberarzt. Bei ihm habilitierte er sich 1959 mit einer vor allem die Bauchspeicheldrüsenzysten behandelnden chirurgischen Arbeit[3] und wurde im selben Jahr Oberarzt an der Universitätsklinik Freiburg. Seine Antrittsvorlesung hatte Chirurgie und Psyche zum Thema. In Freiburg befasste er sich vor allem mit der Organchirurgie, insbesondere mit der Chirurgie von Galle und Gallenwegen, und war von 1964 bis 1966 außerplanmäßiger Professor für Chirurgie. Auf seinem 1937 von seinen Eltern geschenkten Flügel (Tasteninstrument), den er 1954 mit nach Freiburg genommen hatte, spielte er im privaten Kreis sowohl solistisch als auch Streicher, Flötisten, Sängerinnen und Kammermusikensembles begleitend (ab 1968 auf einem Steinway-Flügel, der zunächst für die Zwillingsschwester des Schahs von Persien angefertigt worden war, die sich dann jedoch für eine andere Farbe entschieden hat).[1]:Klappentext, S. 17 f., 24, 26 f., 30, 64, 69, 77 f., 103, 109, 144 und 207 f.

Mit dem Anästhesisten Wiemers gab Kern 1956 eine Monographie über Postoperative Frühkomplikationen heraus, das erste deutsche Buch zum Theme Intensivtherapie.[1]:S. 143

Anfang 1962 erhielt Kern ein Reisestipendium und hospitierte an mehreren Kliniken in den USA, so bei dem Bauchspeicheldrüsenspezialisten William P. Longmire (1913–2003) in Los Angeles, wo er erstmals Englisch lernte und sein Cousin William „Bill“ Kern, der als 16-Jähriger Zwangsarbeit in einem Marseiller Kriegsgefangenenlager verrichten musste und nach seinem Medizinstudium 1952 ausgewandert war, als Pathologe[4] arbeitete. Weitere Stationen in den Vereinigten Staaten, wo Ernst Kern sich vor allem für die Bauchspeicheldrüsenchirurie interessierte, waren die Mayo Clinic, Boston und New York.[1]:S. 76

Lörrach (1966 bis 1969)Bearbeiten

Nachdem Kern 1966 zunächst als unabhängiger Gutachter an das neu gebaute Städtische Krankenhaus Lörrach gerufen worden war, wurde ihm im selben Jahr eine Chefarztstelle dort angeboten. Er zog 1966 nach Lörrach und war vom 1. Januar 1967 bis 1969 Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses Lörrach. In Lörrach lernte er den von ihm als Chirurg verehrten, seit 1952 in Basel tätigen, Rudolf Nissen als Nachbarn näher kennen. Seit seiner Zeit in Lörrach lag Kerns Hauptaugenmerk auf den allgemeinchirurgischen Erkrankungen des Bauchraumes (wie Bauchverletzungen, Akutes Abdomen, Bauchfellverwachsungen, Bauchfellentzündung und Darmverschluss). Im Sommer 1968 hielt Kern Probevorlesungen in Göttingen (wo der sich unter anderem mit der Bauchspeicheldrüse und der Leber wissenschaftlich beschäftigende Internist und Endokrinologe Werner Creutzfeldt Kern gern als Chirurgen gesehen hätte), Marburg und Würzburg (im Hauptkolleg von Wachsmuth). Auch die Schilddrüsenchirurgie wurde ein Schwerpunkt seiner chirurgischen Tätigkeit, zumal er in Südbaden und Bayern in durch Jodmangel endemischen Kropfgebieten operierte.[1]:S. 24, 29, 33, 81 f. und 95

Würzburg (ab 1969)Bearbeiten

Beim Deutschen Chirurgenkongress 1968 im Deutschen Museum teilte ihm sein ehemaliger Vorgesetzter Wachsmuth mit, dass er ihn als seinen Nachfolger in Würzburg wünsche. Nach Verhandlungen im Herbst 1968 und einer größeren Studienreise ins Ausland folgte er zum 1. September 1969 dem Ruf der Julius-Maximilians-Universität Würzburg auf ihren Lehrstuhl für Chirurgie und Kern übernahm die Klinikleitung. Seine Antrittsvorlesung 1970 trug den Titel Anwendung und Nichtanwendung der heutigen Technik in der Chirurgie. An der Würzburger Chirurgischen Universitätsklinik wurde mit Kerns Amtsantritt die weiße durch farbige Operationsbekleidung ersetzt und das AO-Instrumentarium der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen für neue unfallchirurgische Operationsmethoden wurde eingeführt. Mit seinem Team entwickelte Kern unter anderem die abdominale Lavage, durch die eine schnellere und verbesserte Diagnose bei Bauchverletzungen ermöglicht wurde, sowie die „offene“ Behandlung bei schweren Bauchfellentzündungen (Peritonitistherapie).[1]:S. 24, 28 und 33 f.

Kern war Präsident der Bayerischen Chirurgenvereinigung (1972 und 1990) und der Vereinigung Mittelrheinischer Chirurgen (1980). Mitglied der Academia Leopoldina in Halle wurde er 1977 (Als Ersatzredner für den erkrankten Georg von Békésy hielt Kern bereits 1971 einen Vortrag, Rückkoppelungsphänomene zwischen Musiker und Musikinstrument, vor der Akademie zum Tagungsthema „Informatik“).[1]:Klappentext und S. 84 f.

Als Schriftleiter der beim Verlag Springer herausgegebenen Zeitschrift Der Chirurg wirkte er über 20 Jahre. Mit dem ebenfalls jahrzehntelang als Schriftleiter dort tätigen Georg Heberer war er monatlich einmal zusammengekommen und hatte mit ihm im Oktober 1998 Bhutan bereist.[1]:S. 24 f. und 83

Zu den im In- und Ausland vorgenommenen Bergtouren des seit Kindheit den Bergen verbundenen Chirurgen gehörten auch die Besteigung des Mount Kenya und 1989 noch des Kilimanjaro (allerdings nur bis etwa 5000 Meter Höhe).[1]:S. 31 und 45

Am 31. März 1991 wurde Kern, der seit den 1980er Jahren unter einem, auf eine Paratyphusinfektion als 19-Jähriger im Krieg im Kaukasus zurückgehenden schlechtfunktionierenden Gehör litt, wie seinerzeit in Bayern üblich nach Vollendung des 68. Lebensjahres emeritiert. Kurz zuvor gab er in der Würzburger Neubaukirche vor über 1000 Zuhörern ein Konzert auf der dort 1986 neuinstallierten viermanualigen Orgel. Danach widmete Kern, der bezüglich der chirurgischen Arbeit wiederholt darauf hingewiesen hat, dass die Woche nicht 40 oder weniger, sondern 168 Stunden habe, sich insbesondere der von ihm seit 1975 betriebenen Ölmalerei, der Kunstgeschichte, der Musik (insbesondere als Organist und Pianist, aber auch als Notenwender) und der Orchideen-Fotografie. Seine am 15. Februar 1991 und in Veitshöchheim abgehaltene Abschiedsvorlesung hatte das Thema Echter und vermeintlicher Fortschritt in der Chirurgie.[1]:S. 5, 19, 21, 23, 25 f., 31, 43, 60 f., 76, 112–114, 154, 176 f. (Abb. 6) und S. 192 f.

Kern hatte eine Biografie des Chirurgen Theodor Billroth verfasst. Am 11. Mai 1999 war er bei der Anbringung und Enthüllung einer Billroth-Gedächtnistafel in Staffelde bei Berlin beteiligt.[1]:S. 125

FamilieBearbeiten

Verheiratet war Kern in erster Ehe von 1952 bis 1971 und im Jahr 1972[1]:S. 5, 8, 179 f. und 227 heiratete er die Schweizer Cellistin und von 1983 bis 1986 als Professorin für Cello an der Kaiserlichen Musikhochschule Japans Gedai in Tokio[1]:S. 72 und 192 tätige Esther Nyffenegger (* 20. Juli 1941 in Zürich[5]).[6] Erstmals kennengelernt hatten sich Nyffenegger und Kern 1964 bei einem Hauskonzert eines Kollegen Kerns. Im Juni 1972 hatten Kern sie wegen einer lebensbedrohlichen Baucherkrankung mit nachfolgender Bauchfellentzündung in Würzburg operiert. Trauzeugen bei der Hochzeit 1972 waren Renée und Charles Hug.[1]:S. 104 f., 111, 179 f. und 201 Die 1955 geborene Tochter, Kerns einziges Kind, Irene Stoll-Kern aus erster Ehe[1]:S. 100 und 143 studierte an den Universitäten Zürich und Wien europäische und ostasiatische Kunstgeschichte sowie Sinologie. Sie war Direktorin des Auktionshauses Sothebys in Zürich,[1]:S. 158 ist als freischaffende Kunsthistorikerin tätig und lebt in Zürich.

EhrungenBearbeiten

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Instrument oder Stellwerk? Gedanken zur Modernisierung der Orgel. In: Musica. Heft 12, 1949.
  • Der Bereich der Unterschiedsempfindlichkeit des Auges bei festgehaltenem Adaptationszustand. In: Zeitschrift für Biologie. Band 105, 1952, S. 237 ff.
  • mit Kurt Wiemers unter Mitwirkung von Hermann Krauss: Die postoperativen Frühkomplikationen. Ihre Behandlung und Verhütung. Georg Thieme, Stuttgart 1957.
  • Allgemeine Chirurgie. Springer, Berlin 1967; Neudruck ebenda 2012, ISBN 978-3-642-49093-4.
  • mit Hans G. Beger: Akutes Abdomen. Thieme, 1968.
  • mit Kurt Wiemers, Hermann Krauss und Maria Günther: Postoperative Frühkomplikationen. Grundlagen der Krankenbehandlung auf der Wachstation. Thieme, Stuttgart 1969.
  • Karel Bedrich Absolon: Der Großmeister der Chirurgie Theodor Billroth (1829–1894). Deutsche Übers. u. Bearb. von Ernst Kern. Kabel Publ., Rockville 1989 (Originaltitel: Thesurgeon’s surgeon (Theodor Billroth, 1829–1894).) ISBN 0-930329-29-5.
  • Echter und vermeintlicher Fortschritt in der Chirurgie. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 9, 1991, S. 417–429.
  • Theodor Billroth 1829–1894, Biographie anhand von Selbstzeugnissen. Urban & Schwarzenberg, 1994.
  • Soldat an der Ostfront 1941–1945. Kranich-Verlag, Zürich 1999, ISBN 3-906640-93-0 (Kriegstagebuch, geschrieben 1945).
  • Der Arzt, speziell der Chirurg, zu Anfang des 21. Jahrhunderts. Privatdruck 2008.
  • Sehen – Denken – Handeln eines Chirurgen im 20. Jahrhundert. ecomed, Landsberg am Lech 2000, ISBN 3-609-20149-5 (Autobiografie und Chirurgiegeschichte in Form eines „Tagebuchs 1999“).
  • Dreizehn Leben parallel – Versuch einer Autobiographie. Eigenverlag 2012. Eine seit 1979 geschriebene fortlaufende Autobiografie.
  • als Herausgeber mit Burghard Breitner sowie Herbert Kraus, Ludwig Zukschwerdt, Franz Gschnitzer, Urs Brunner, J. Allenberg, Hans Martin Becker, H. J. Böhmig und J. Dimes: Chirurgische Operationslehre. Urban & Schwarzenberg, München/ Wien/ Baltimore.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u Ernst Kern: Sehen – Denken – Handeln eines Chirurgen im 20. Jahrhundert. 2000.
  2. Ingemar Ihse: Philip Sandblom; surgeon, scientist, humanist and citizen of the world (1903–2001). In: HPB. Band 3, Nr. 3, 2001, S. 219 f.
  3. Die akuten Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse unter besonderer Berücksichtigung der leichteren Formen und ihrer Bedeutung für die Chirurgie. Habilitationsschrift.
  4. Marquis Who's Who Moderator: William Kern. August 2018.
  5. Radio Swiss: Musikdatenbank. Musiker: Esther Nyffenegger.
  6. Hans-Peter Bruch, R. Broll: Laudatio anläßlich des 70. Geburtstags von Prof. Dr. med. Ernst Kern. In: Chirurgische Gastroenterologie. 10, 1954, S. 5 f.
  7. Mitgliedseintrag von Ernst Kern bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 13. Dezember 2017.
  8. Verdienst-Medaille Leopoldina www.leopoldina.org