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Hans von Seemen (* 15. Februar 1898 in Colmar, Reichsland Elsaß-Lothringen; † 13. Juli 1972 in München) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer.

LebenBearbeiten

Als Sohn eines promovierten Chemikers bestand Hans von Seemen 1916 in Zürich das Abitur. Er studierte an der Universität Zürich und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Medizin. Nach dem Staatsexamen wurde er 1924 in Freiburg zum Dr. med. promoviert. Zunächst war er in Zürich Assistent bei Otto Naegeli an der Medizinischen Universitätsklinik. Ab 1925 war er in der Freiburger Chirurgie bei Erich Lexer. Mit ihm ging er 1928 als Oberarzt an die Ludwig-Maximilians-Universität München. 1930 habilitierte er sich für Chirurgie.[1] Nach vier Jahren als Privatdozent wurde er 1934 zum a.o. Professor ernannt. Ab 1939 war er o. Professor und Leiter der Chirurgischen Klinik der Universität Graz. 1944/45 war er auf dem Lehrstuhl der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Als Stabsarzt war er Beratender Chirurg beim Wehrkreiskommando 2 in Greifswald. Er war Anwärter des Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebundes und Bannarzt der Hitlerjugend im Hochlandlager. Mitglied der NSDAP war er nicht. Nach 1945 war er Chefarzt in einem Städtischen Krankenhaus Münchens.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Operation und Gewebeschonung, Teil 1: Über Regeneration, Operationstechnik, Operationschnitte.
  2. https://www.freidok.uni-freiburg.d/fedora/objects/freidok:1134/datastreams/FILE1/content@1@2Vorlage:Toter Link/ (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.