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Deportivo Pereira

kolumbianischer Fußballverein

Corporación Social, Deportiva y Cultural de Pereira, genannt Deportivo Pereira, ist ein 1944 gegründeter kolumbianischer Fußballverein aus Pereira, Hauptstadt des Departamentos Risaralda, der zurzeit in der Categoría Primera B spielt. Deportivo Pereira ist der einzige Proficlub aus Risaralda. Die größten Erfolge in der kolumbianischen ersten Liga waren vier dritte Plätze, der letzte datiert jedoch aus dem Jahre 1974 sowie eine Zweitligameisterschaft im Jahr 2000.

Deportivo Pereira
Deportivo Pereira.svg
Basisdaten
Name Corporación Social, Deportiva
y Cultural de Pereira
Sitz Pereira
Gründung 12. Februar 1944
Präsident John Omar Candamil
Website deportivopereira.com
Erste Mannschaft
Cheftrainer Néstor Craviotto
Spielstätte Estadio Hernán Ramírez Villegas
Pereira, Kolumbien
Plätze 30.313
Liga Categoría Primera B
2019 Apertura 3. Platz (Ligaphase)
1. Gruppe B
Meister Apertura
Heim
Auswärts
Alternativ

GeschichteBearbeiten

Gründung des Vereins, erster Abstieg und WiederaufstiegBearbeiten

Deportivo Pereira wurde 1944 gegründet und vereinigte die zwei erfolgreichsten Fußballmannschaften der Stadt, Vidriocul und Otún. Erstmals an der professionellen ersten Liga Kolumbiens nahm der Verein 1949 teil, bei der zweiten Austragung des Wettbewerbs. Die besten Platzierung erreichte Deportivo Pereira in den Spielzeiten 1952, 1962, 1966 und 1974, in denen jeweils der dritte Platz erreicht wurde. Der erste Abstieg ereilte den Verein 1996/97.[1]

Die Jahre 1998 bis 2000 bis zum Wiederaufstieg unter Trainer Walter Fernando Aristizábal verbrachte der Verein in der zweiten Liga.

Zweiter Abstieg und Jahre in der zweiten LigaBearbeiten

In der Spielzeit 2011 erfolgte der zweite Abstieg aus der ersten Liga. Nach dem Abstieg konnte sich der Verein zunächst nur im Torneo Finalización 2012 für die Finalrunde qualifizieren, ohne aber das Finale zu erreichen. In den anderen Spielzeiten bis 2014 schaffte er es nicht, die Ligaphase unter den besten acht Mannschaften abzuschließen. Im Torneo Apertura 2014 fand sich der Verein dann sogar im Tabellenkeller wieder und wurde Vorletzter. In der Rückserie zeigte sich Pereira stark verbessert, wurde in der Ligaphase Zweiter und verpasste in der Gruppenphase nur knapp das Finale. Auch in der besonderen Aufstiegsrunde für Traditionsvereine der zweiten Liga im Januar 2015 konnte der Verein nicht aufsteigen.

In der Saison 2015 war Deportivo Pereira nah am Aufstieg und spielte eine starke Saison. In der Finalrunde musste sich der Verein in seiner Gruppe jedoch knapp Fortaleza FC geschlagen geben. Auch in der Saison 2016 spielte Pereira eine starke Ligaphase und schloss diese auf dem ersten Platz ab. In der Finalrunde ließ die Leistung jedoch ein wenig ab, so dass der Aufstieg knapp verfehlt wurde. Im letzten Spiel der Gruppenphase kassierte der Verein in der letzten Minuten den Ausgleich von Leones FC zum 2:2, so dass stattdessen Tigres FC aufstieg.[2] Deportivo Pereira konnte auch die Ligaphase der Hinserie der Spielzeit 2017 dominieren, schied aber im Anschluss bereits im Viertelfinale aus.[3] Auch in der Rückserie war Pereira in der Ligaphase stark und schloss diese auf dem zweiten Platz ab. Wie schon in der Hinserie, schied der Verein aber im anschließenden Viertelfinale aus.

Für die Spielzeit 2018 verpflichtete Deportivo Pereira José Fernando Santa als Cheftrainer.[4] Pereira schloss die Ligaphase auf dem dritten Platz ab, scheiterte aber in der anschließenden Finalrunde am Einzug in das Finale.

Im Dezember 2018 wurde Néstor Craviotto als Trainer für die Spielzeit 2019 verpflichtet.[5] Deportivo Pereira konnte sich als Dritter der Ligaphase für die Finalrunde qualifizieren und gewann dann die Gruppe B und erreichte das Final, das gegen Cortuluá gewonnen werden konnte. Somit qualifizierte sich der Verein als Halbserienmeister für das Finale um die Ganzjahresmeisterschaft und den Aufstieg.

StadionBearbeiten

Deportivo Pereira absolviert seine Heimspiele im 1971 erbauten und eröffneten Estadio Hernán Ramírez Villegas. Die Spielstätte hat eine Kapazität von 38.500 Plätzen. Das Stadion war auch einer der Austragungsorte der Copa América 2001 und der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2011. Bis 1971 war das Estadio Alberto Mora Mora das Heimstadion des Vereins.[6]

Sportlicher VerlaufBearbeiten

ErfolgeBearbeiten

Saisondaten seit 2010Bearbeiten

Spielzeit Liga Ligaebene Platz Finalrunde
2010-I Liga Postobón I 15. -
2010-II Liga Postobón I 17. -
2011-I Liga Postobón I 18. -
2011-II Liga Postobón I 10. -
2012-I Torneo Postobón II 11. -
2012-II Torneo Postobón II 1. 3. Gruppe A
2013-I Torneo Postobón II 13. -
2013-II Torneo Postobón II 9. -
2014-I Torneo Postobón II 17. -
2014-II Torneo Postobón II 2. 2. Gruppe B
2015 Aufstiegsrunde für Traditionsvereine II 4. Gruppe B -
2015 Torneo Águila II 2. 2. Gruppe B
2016 Torneo Águila II 1. 2. Gruppe A
2017-I Torneo Águila II 1. Viertelfinale
2017-II Torneo Águila II 2. Viertelfinale
2018 Torneo Águila II 3. 3. Gruppe B
2019-I Torneo Águila II 3. 1. Gruppe B
Meister Apertura
rot unterlegt: Abstieg in die Categoría Primera B

PersönlichkeitenBearbeiten

Trainerhistorie (Auswahl)Bearbeiten

Ehemalige SpielerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Geschichte von Deportivo Pereira auf der offiziellen Website des Vereins, abgerufen am 28. Juni 2017
  2. Pereira no pudo retornar a Primera División: 2-2 con Leones, abgerufen am 6. Januar 2017
  3. Pereira cae ante el Cúcuta y nuevamente le dice adiós al ascenso, abgerufen am 23. Juni 2017
  4. José Fernando Santa es el nuevo entrenador del Deportivo Pereira, abgerufen am 19. Januar 2018
  5. Néstor Craviotto es el nuevo técnico del Deportivo Pereira, abgerufen am 12. Dezember 2018
  6. Geschichte von Deportivo Pereira auf der offiziellen Website des Vereins, abgerufen am 28. Juni 2017
  7. Néstor Craviotto – Profil auf soccerway.com, abgerufen am 6. Januar 2017
  8. José Fernando Santa – Profil auf soccerway.com, abgerufen am 19. Januar 2018
  9. Alberto Bulleri – Profil auf soccerway.com, abgerufen am 19. Januar 2018
  10. Hernán Alberto Lissi – Profil auf soccerway.com, abgerufen am 6. Januar 2017