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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Deisenhausen
Deisenhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Deisenhausen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 15′ N, 10° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Krumbach (Schwaben)
Höhe: 507 m ü. NHN
Fläche: 11,66 km2
Einwohner: 1470 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 126 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86489
Vorwahl: 08282
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 124
Adresse der Verbandsverwaltung: Rittlen 6
86381 Krumbach (Schwaben)
Website: www.deisenhausen.de
Bürgermeister: Norbert Weiß (Alte Wählergruppe)
Lage der Gemeinde Deisenhausen im Landkreis Günzburg
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Über dieses Bild
Deisenhausen an der Günz
In Oberbleichen

Deisenhausen ist eine Gemeinde im bayerisch-schwäbischen Landkreis Günzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach (Schwaben).

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Deisenhausen liegt in der Region Donau-Iller an dem Fluss Günz. Es existieren folgende Gemarkungen: Deisenhausen, Oberbleichen, Unterbleichen.

GeschichteBearbeiten

Bis zur Gründung der GemeindenBearbeiten

Deisenhausen war vor 1800 Herrschaft und gehörte zur St. Jakobspfründe in der Freien Reichsstadt Augsburg. Oberbleichen und Unterbleichen gehörten verschiedenen Patrizierfamilien. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehörte der Ort zum neu entstandenen Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Deisenhausen, Oberbleichen und Unterbleichen.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1977 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberbleichen und Unterbleichen eingegliedert.[2]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1067 Einwohner[2]
  • 1970: 1140 Einwohner[2]
  • 1987: 1321 Einwohner
  • 1991: 1379 Einwohner
  • 1995: 1439 Einwohner
  • 2000: 1464 Einwohner
  • 2005: 1538 Einwohner
  • 2010: 1491 Einwohner
  • 2015: 1476 Einwohner

PolitikBearbeiten

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2014 entfielen auf die Freien Wähler Bleichen fünf und auf die Alte Wählergruppe sieben Sitze.[3]

Bürgermeister ist seit 1996 Norbert Weiß (Alte Wählergruppe). Weiß (* 1957) wurde zuletzt 2014 im Amt bestätigt.

WappenBearbeiten

Blasonierung: Gespalten; vorne im Zinnenschnitt geteilt von Schwarz und Silber, hinten in Rot zwei gekreuzte Pilgerstäbe, oben und unten beseitet von je einer silbernen Pilgermuschel.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 51 und im Bereich Handel und Verkehr 78 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 16 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 534. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 825 ha, davon waren 449 ha Ackerfläche.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 59 Kindern
  • Volksschulen: eine mit zehn Lehrern und 199 Schülern

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Eduard Rüber 1833
  • Gerd Müller (* 1955), Politiker (CSU), seit 2013 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ist in Unterbleichen aufgewachsen.
  • Meike Pfister (* 1996), Skirennläuferin, lebt in Deisenhausen.
  • Eduard Rüber (1804–1874), deutscher Architekt und bayerischer Baubeamter, der als Erbauer zahlreicher Bahnhofsgebäude in Bayern gilt.
  • Die weitverzweigte Familie Spaun stammt aus Deisenhausen.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Deisenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774.
  3. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. März 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deisenhausen.de