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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aichen
Aichen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aichen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 14′ N, 10° 33′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Ziemetshausen
Höhe: 510 m ü. NHN
Fläche: 17,61 km2
Einwohner: 1154 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86479
Vorwahlen: 08284, 08262
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 166
Gemeindegliederung: 6 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wiesweg 1
86479 Aichen
Website: vgziemetshausen.de
Bürgermeister: Alois Kling (CSU / Unabh. Wbl. / Fr.Wählersch.)
Lage der Gemeinde Aichen im Landkreis Günzburg
Baden-WürttembergLandkreis AugsburgLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis Neu-UlmLandkreis UnterallgäuWinzerwaldEbershauser-Nattenhauser WaldAichenAletshausenBalzhausenBibertalBreitenthal (Schwaben)BubesheimBurgauBurtenbachDeisenhausenDürrlauingenEbershausenEbershausenEllzeeGünzburgGundremmingenHaldenwang (Landkreis Günzburg)IchenhausenJettingen-ScheppachKammeltalKötzKrumbach (Schwaben)LandensbergLeipheimMünsterhausenNeuburg an der KammelOffingenRettenbach (Landkreis Günzburg)RöfingenThannhausen (Schwaben)UrsbergWaldstetten (Günz)WaltenhausenWiesenbach (Schwaben)Winterbach (Schwaben)ZiemetshausenKarte
Über dieses Bild
Obergessertshausen
Memmenhausen
Aichen

Aichen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ziemetshausen.

GeografieBearbeiten

Aichen liegt in der Region Donau-Iller.

Die Gemeinde hat sechs amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Panoramabild Aichen, von Osten aus betrachtet

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Aichen gehörte seit 1660 zum Stift St. Moritz in der Freien Reichsstadt Augsburg. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zum neu entstandenen Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

GemeindenameBearbeiten

Im Jahr 1865 wurde die Gemeinde Gessertshausen amtlich in Obergessertshausen umbenannt.[3] Die am 1. Januar 1976 aus dem Zusammenschluss von Memmenhausen und Obergessertshausen neu entstandene Gemeinde erhielt den Namen Aichen.[4]

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Aichen nach Obergessertshausen eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1976 schlossen sich Memmenhausen und Obergessertshausen zur neuen Gemeinde Aichen zusammen.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1120 Einwohner[4]
  • 1970: 1126 Einwohner[4]
  • 1987: 1063 Einwohner
  • 1991: 1128 Einwohner
  • 1995: 1119 Einwohner
  • 2000: 1160 Einwohner
  • 2005: 1171 Einwohner
  • 2010: 1164 Einwohner
  • 2015: 1130 Einwohner

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1.091 auf 1.154 um 63 Einwohner bzw. um 5,8 %.

PolitikBearbeiten

Gemeinderat und BürgermeisterBearbeiten

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2014 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:

  • Freie Wählerschaft Obergessertshausen: 5 Sitze
  • CSU/Unabhängiger Wählerblock Memmenhausen: 4 Sitze, davon 1 Frau
  • Freie Wählerschaft Aichen: 3 Sitze

Bürgermeister ist seit 1996 Alois Kling (CSU/UWB/FWS).

WappenBearbeiten

Unter goldenem Schildhaupt, darin eine grüne Eichel mit drei grünen Eichenblättern, gespalten, vorne fünfmal schräglinks geteilt von Silber und Rot, belegt mit einem goldenen Pfahl, hinten in Rot ein silberner Seitensparren.

Baudenkmäler und BodendenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 23 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zwölf Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Es bestanden im Jahr 1999 52 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1030 ha. Davon waren 334 ha Ackerfläche und 696 ha Dauergrünfläche.

BildungBearbeiten

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 25 Kindergartenplätze mit 25 Kindern

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Aichen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Aichen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 30. August 2019.
  3. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 501.
  4. a b c d Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774.