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Boldur
Boldor
Wappen fehlt
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Boldur (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Koordinaten: 45° 42′ N, 21° 47′ OKoordinaten: 45° 41′ 35″ N, 21° 47′ 2″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 84,88 km²
Einwohner: 2.327 (2013)
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 307080
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Boldur, Jabăr, Ohaba-Forgaci, Sinersig
Bürgermeister: Constantin Cristian Stoi (PSD)
Website:
Lage von Boldur im Kreis Timiș
Boldur auf der Josephinischen Landaufnahme (1769–1772)

Boldur (ungarisch: Boldor) ist eine Gemeinde im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Zu der Gemeinde Boldur gehören auch die Dörfer Jabăr, Ohaba-Forgaci und Sinersig.

Geografische LageBearbeiten

Boldur liegt im Südosten des Kreises Timiș, 10 Kilometer westlich von Lugoj, an der Kreisstraße DJ 592.

NachbarorteBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Bulder wurde 1290 erstmals in einer ungarischen Urkunde erwähnt. Im Mittelalter hatte die Siedlung verschiedene Bezeichnungen: Boudor (1368), Boldur (1371), Boldor (1416), Boldur (1597). Im 16. Jahrhundert gehörte das Dorf zu der Gemeinde Belinț. Ab 1690–1700 festigte sich der heutige Name Boldur. Um 1739 wurde Boldur mit Rumänen aus Oltenien (Bufänen) besiedelt, die infolge des Russisch-Österreichischer Türkenkriegs (1736–1739) ins Banat fliehen mussten.

Nach dem Frieden von Passarowitz (1718), als das Banat eine Habsburger Krondomäne wurde, war Boldur Teil des Temescher Banats.

Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des Vertrags von Trianon dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Boldur gehört, fiel an das Königreich Rumänien.

DemografieBearbeiten

Die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Boldur:

Volkszählung[2] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 4481 4159 265 47 10
1910 4669 4149 408 68 44
1930 4076 3709 278 64 25
1977 3685 3527 108 13 37
2002 2567 2446 51 6 64

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. kia.hu, (PDF; 982 kB) E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Timiș laut Volkszählungen von 1880 - 2002