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Pietroasa (Timiș)

Gemeinde im Kreis Timiș, Banat, Rumänien
Pietroasa
Kőfalu
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Pietroasa (Timiș) (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Koordinaten: 45° 50′ N, 22° 24′ OKoordinaten: 45° 49′ 59″ N, 22° 24′ 0″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 156,46 km²
Einwohner: 1.186 (2013)
Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner je km²
Postleitzahl: 307320
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Pietroasa, Crivina de Sus, Fărășești und Poieni
Bürgermeister: Simoc Ioan (PSD)
Postanschrift: Str. Principala 109
loc. Pietroasa, jud. Timiș, RO-307320
Website:
Lage von Pietroasa im Kreis Timiș
Pietroasa auf der Josephinischen Landaufnahme (1769–1772)
Holzkirche in Pietroasa

Pietroasa (ungarisch: Kőfalu) ist eine Gemeinde im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Zur Gemeinde Pietroasa gehören auch die Dörfer Crivina de Sus, Fărășești und Poieni.

Geografische LageBearbeiten

Pietroasa liegt im Osten des Kreises Timiș, am Fuße des Poiana-Ruscă-Gebirges, dicht an der Grenze zum Kreis Hunedoara. Pietroasa ist 28 Kilometer von Făget und 122 von der Kreishauptstadt Timișoara entfernt. Die Entfernung zu Deva, der Hauptstadt des Kreises Hunedoara, beträgt 78 Kilometer. Pietroasa befindet sich an den Nationalstraßen DN 6 und DN 68 A sowie an der Kreisstraße DJ 684.[2]

NachbarorteBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Pietroasa wurde 1514–1516 erstmals urkundlich erwähnt, als es im Besitz von Georg von Brandenburg-Ansbach war und zum Distrikt Margina im Kreis Hunedoara gehörte. 1597 schenkte Sigismund Báthory die Siedlung Petroza Stefan Török. Ab 1612 gehörte das Gut der Familie Gabriel Bethlen.[2]

Zur Zeit der Josephinischen Landaufnahme von 1717, hieß der Ort Petrovaz, hatte 15 Häuser und gehörte zum Distrikt Făget. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718), als das Banat eine Krondomäne der Habsburgermonarchie wurde, taucht der Ort unter der Bezeichnung Petrossa auf.[2]

1779 wurde die Holzkirche erbaut, die heute unter Denkmalschutz steht. Die Kirche ist aus Eichenbalken in Form eines Bootes gebaut.[2]

Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die amtliche Ortsbezeichnung war Kőfalu.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Pietroasa an das Königreich Rumänien fiel.

DemografieBearbeiten

Die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Pietroasa:

Volkszählung[3] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 1817 1737 30 39 11
1910 2208 2083 65 16 44
1930 1942 1920 8 11 3
1977 1412 1411 - - 1
2002 1174 1173 - - 1

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. a b c d primariapietroasa.ro, Pietroasa
  3. kia.hu, (PDF; 982 kB) E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Timiș laut Volkszählungen von 1880 - 2002