Beginen und Begarden

christliche Gemeinschaft

Beginen und Begarden waren die Angehörigen eines Laienordens, die ein asketisches und andächtiges Leben führten, ähnlich dem Leben in einem Kloster, wobei Begine die weiblichen Angehörigen bezeichnete und Begarde die männlichen. Ihr Leben war die bekannte Ausprägung des im Spätmittelalter aufkommenden Semireligiosentums, das eine Zwischenform von Klerus und Laie war. Begarden standen zahlenmäßig im Schatten der wesentlich stärker vertretenen Beginen und waren stärkeren amtskirchlichen Verfolgungen ausgesetzt. Die Blütezeit der Beginen und Begarden war zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert.

Darstellung ei­ner Be­gi­ne, Stich, un­be­kannt, In: Des do­des dantz, Lü­beck 1489

Besonders für Frauen erschien es attraktiv, eine dem Mönchtum ähnliche Lebensweise zu wählen. Sie verbreiteten sich über weite Teile Europas und formten kirchlich anerkannte Gemeinschaften. Sowohl Beginen als auch Begarden richteten ihr Leben am Armuts- und Bußideal in der Nachfolge Jesu Christi aus.[1][2][3][4][5]

EtymologieBearbeiten

Wortherkunft und -entwicklungBearbeiten

Die Herkunft der Beginen oder Begarden wurde bisher nicht eindeutig geklärt. Ersteres Wort tauchte bereits 1209/1211 in Köln auf.[6] Zu dieser Zeit stellten die zwei Begriffe jedoch Fremdbezeichnungen dar, die von den Brüdern und Schwestern (so die Eigenbezeichnung) zurückgewiesen wurden. Erst im 15. Jahrhundert übernahmen die Mitglieder der Gemeinschaften selbst diese Bezeichnungen.

Erzählungen in Verbindung mit dem Namen der hl. Begga, die in einer späteren Epoche zur Schutzpatronin der Beginenhäuser erklärt wurde, scheinen auf legendarischen Überlieferungen zu beruhen. Eine Deutungsvariante sieht die Namensherkunft in der Ableitung vom Namen eines Lütticher Priesters: Lambert le Bégue (‚Lambert der Stammler‘) stiftete 1180 in Lüttich in einem ihm gehörenden großen Garten in der Nähe der Stadt eine Anzahl einzelner Häuschen, die er nicht verheirateten Frauen und Witwen ohne Unterschied von Stand oder Vermögen unter der Bedingung zu Wohnungen gab, dass sie ehelos und anständig, arbeitsam und verträglich zusammenlebten.

Eine andere Deutung sieht im Begriff Beginen eine Verballhornung von Albigenses. Die Bezeichnung Albigenser wurde später in ungenauer Weise für verschiedene, als häretisch angesehene Laienbewegungen verwendet, fand jedoch später ihre häufigste Verwendung als Synonym für die Glaubensgemeinschaft der Katharer.[6]

Wortvarianten und weitere BenennungenBearbeiten

andere Schreibweisen alternative Bezeichnungen
Beginen Bagynen, Beghinen, Beguinen, Begutten, lateinisch: Beguinae, Beguini Klausnerinnen,[7] Polternonnen, Seelfrauen,[8] Seelschwestern[2]
Begarden Beckarden, Begharden, Picarden, lateinisch: Beghardi Celliten, Lollarden oder Lollharden, Matemans (‚Genossen‘), Zellenbrüder

Lebensweise und TätigkeitenBearbeiten

Die Schwestern erschienen in erster Linie in den Städten, kamen aber auch in ländlichen Gebieten vor. Die konkrete Lebensweise zeigte eine große Bandbreite, reichte von 1) Wanderbegine, nährte sich vergleichbar dem Wandermönch vom Betteln und Predigen, über 2) im elterlichen Haus wohnend, sich jedoch nicht nach außen abgrenzend, 3) privat dem Ideal folgend, aber der bisherigen Arbeit nachgehend, 4) Beginenhaus, kleinere Gemeinschaft, die in einem Haus zusammenwohnte, 5) Beginenklause, kleinere, sich abschottende Gemeinschaft, 6) Beginenkonvent, größere Gemeinschaft, die mehrere Häuser nutzte, bis zu 7) Beginenhof, eine Art abgeschlossenes Stadtviertel mit eigener Verwaltung. Nicht jede Region Europas brachte jede Erscheinungsform hervor. So gab es die Beginenhöfe nur im Nordwesten des Heiligen Römischen Reichs (Raum Belgien-Niederlande).[10][11][12][7][13][3]

Ab einer gewissen Größe einer Beginengemeinschaft galt eine Beginenordnung. Sie wiesen eine große Spannbreite auf. Alle schränkten jedoch die individuellen Freiheiten und Möglichkeiten stark ein, schrieben eine an den Ordensregeln orientiere Lebensweise vor. Im Kern bedeutete das Armut (gemäßigtes, einfaches Leben ohne Überfluss), Gehorsam gegenüber der Meisterin oder dem Prokurator und Keuschheit (die drei evangelischen Räte), vorgelebte Frömmigkeit, Beachtung des Gebots der Nächstenliebe und allgemeine charakterliche Tugend. Im Gegenzug verhieß die Gemeinschaft soziale Anerkennung und eine auf Solidarität gegründete wirtschaftliche Sicherheit. Jedoch führten zeitweilige Regelübertretungen zu Regelverschärfungen bzw. -präzisierungen. In Aachen verbot die Neufassung von 1333 das gemeinsame Übernachten, Feiern und Baden mit Männern. Die Beginenordnungen ließen einen Austritt zu. Den Urkunden nach erfolgte so etwas selten. Freiwillige Gründe konnten Heirat, der Wechsel in eine andere Beginengemeinschaft oder ein Kloster sein. In den meisten Fällen führte das zum Verlust eines (Groß-)Teils des eingebrachten Vermögens oder zur Zahlung eines Schadensersatzes.[10][14][5][15][16][17][18][19]

Die Drittordens-Konstitutionen „waren so weit gefasst, dass Beginen diese ohne Einschränkungen annehmen konnten.“[20] Die Anwendung verlief informell oder offiziell (angeordnet oder mittels Inkorporation in einen Orden). Hierbei gewann der etwas offener gestaltete Drittorden der Franziskanerinnen die meisten Anhängerinnen. Jener der Augustinerinnen fand ebenfalls Zuspruch. Dass die Wahl selten auf die Dominikanerinnen fiel, lag zunächst an einigen strengeren Punkten ihrer terziarischen Konstitution. Möglicherweise wirkte sich zudem das Engagement des Predigerordens in der Inquisition aus. Die Unterscheidung zwischen einem Dritten Orden angehörend und nicht angehörend unterließen bereits die Zeitgenossen. Die weitgehende Übereinstimmung der Lebensweise von Terziarin und Begine unterstrich den semireligiosen Charakter.[20][21][22]

 
Besaßen Beginen Scha­fe, kon­trol­lier­ten sie die Pro­duk­ti­on von der Wol­le bis zum We­ben; Geor­ges Lau­gée: Schä­fe­rin füt­tert ei­nes ih­rer Scha­fe, 1880[23][24]

Eine (Beginen-)Klause überlieferte mitunter nur jenes Worts, u. a. in Habenscheid. Aufgrund der Quellenlücken und -widersprüche blieb vielfach ungeklärt, inwieweit es sich tatsächlich um eine solche handelte. In Ravensburg entstand 1395 ausdrücklich ein klausuriertes Schwesternhaus bei der Sankt Michael geweihten Kapelle. 1406 ordnete der Bischof von Konstanz eine Verpflichtung zur Dritten Konstitution nach Franziskus von Assisi an. Sie ließ aber bewusst eine soziale, also nach außen gerichtete Tätigkeit zu. Deutschland brachte lediglich sechs Beginenklausen mit Benedikt-Regel hervor. In Keiner davon legten die Klausnerinnen ein Ordensgelübde ab. Die Oberraderinnen hüteten ihr Vieh auf der Allmende und betrieben ein Gaststübchen, was gegen ein völliges Lossagen von der Welt sprach. Eine eigene Beginenordnung erhielt z. B. 1279 die Beginenklause Sankt Walpurgis in Mainz. Paragraf 5: „Alle sollen in einem Zimmer leben, das durch zwei Schlösser versperrt ist. Einen der Schlüssel verwahrt die Äbtissin, den Anderen die Älteste der Inklusen.“[25] Zum Vergleich, bei den Kartäuserinnen (ein Zweitorden) bestanden die Abmilderungen der Einsiedelei aus Einzelräumen statt separater Behausungen und dem gemeinsamen Einnehmen der Mahlzeiten.[12][26][7][21][27]

Ihren Lebensunterhalt verdienten die Beginen auf verschiedene Weise. Trotz des Armutsgebots spielten Spenden, Schenkungen, Vermächtnisse und Erträge aus Eigen- oder Fundationsvermögen (wie Hebungen, Kreditzinsen) eine wichtige Rolle. Die Fundatoren beließen die letztliche Verfügungsgewalt über das Vermögen meist in den Händen der eigenen Familie, der Kirche oder des Stadtrats. An handwerklichen Tätigkeiten wurden erwähnt: Brauen von Bier, Flechten von Blumenkränzen und Myrte, Backen von Hostien, Herstellung von Kerzen und Wachsfackeln sowie Sieden von Seife. Ein Schwerpunkt lag im Textilgewerbe, wobei keine Konkurrenz zu den Zünften und Gilden entstehen sollte. An Dienstleistungen kamen vor: Haushaltsführung, Hochzeitsplanung, Kirchendienste, Betreiben von Mädchenschulen und Wäschewaschen. Quasi die Kerngeschäfte waren der Pflegedienst, das Herrichten der Leichname und das Totengedenken (Teil der Sorge ums Seelenheil). Für den Eigenbedarf konnten weitere Arbeitsfelder hinzukommen.[10][28][29][24][30][23]

„Absolute Armut und antiklerikale Opposition waren die Grundlagen, die sich bei allen häretischen Begardengemeinschaften finden, über die wir Quellen besitzen.“[31] Manche lehnten das Leisten von Eiden ab oder bestritten das Dogma vom Fegefeuer.

Geografische Verbreitung der BeginenBearbeiten

 
Europa 1360

Betrachtet aus heutiger Sicht, ließen sich Beginen in folgenden Ländern nachweisen:

Geschichte der BeginenBearbeiten

 
Jakob von Vitry för­der­te die Be­gi­nen und über­lie­fer­te Auf­schlüs­se zu ih­ren An­fäng­en; Ce­cil Jay: Die Beginen von Goes beim Kirchendienst, 1900[32]

Die Ansätze des Semireligiosentums reichten bis ins 11. Jahrhundert zurück. Im Zentennium darauf forderte das Zweite Laterankonzil von 1139: „Außerdem bestimmen wir, dass der verderbliche und skandalöse Mißstand abgeschafft werde, wonach manche Frauen, ohne nach der Regel des seligen Benedikt oder der des Basilius oder des Augustinus zu leben, doch vor aller Welt als Nonnen gelten wollen.“[32] Die Ausführungen zur Lebensweise ähnelten bereits stark denen der Beginen. Die ersten konkreten zeitgenössischen Spuren, nun ohne Argwohn geäußert, entstammten der Wende des 12./13. Jahrhunderts. Als Ursprungsraum galten bereits damals das Herzogtum Brabant und die Grafschaft Flandern. Die Geschichtswissenschaft folgte zumeist dieser Ansicht. Ebenso frühe Zeugnisse überlieferten andere Territorien im Heiligen Römischen Reich. Martina Wehrli-Johns sah ein Entstehen in den italienischen Städten und von dort ein Überspringen auf die Textilzentren.[2][32]

Die kirchenrechtlichen Anfänge wurzelten in der Armuts- und Bußbewegung. Diese laikale Bewegung erkannte Innozenz III., Papst (1198–1216) anno 1201 grundsätzlich an. Jakob Johannes von Lier, Jakob von Vitry und Weitere setzten sich bei der Römischen Kurie für die Beginen ein. Das 1215 auf dem Vierten Laterankonzil beschlossene Verbot neuer Orden betraf sie nicht. Im folgenden Jahr erteilte Honorius III., Papst der römisch-katholischen Kirche (1216–1227) ihrer Lebensweise eine mündliche Erlaubnis. Dem folgten schriftliche Erneuerungen und Spezifizierungen der Privilegierungen für einzelne Regionen. Von Beginn an wurde die freie Wahl der Seelsorge beim Regularklerus eingeräumt. Die Entscheidung trafen die Fundatoren oder Beginen. Die Synodalstatuten der Erzbistümer und Bistümer betonten das Betreuungs- und Aufsichtsrecht des Säkularklerus. Zum einen widersprach das den päpstlichen Erlassen. Zum anderen behielten sich die Stadträte ein Mitbestimmungsrecht vor.[33][5][34][32]

Das frühe Auftreten der Frauenbewegung verknüpfte sich mit der Gründung von Zisterzienserinnen-Klöstern. Die Verbindung zum Orden stellte schon Jakob von Vitry her. Die starke Ausbreitung stand jedoch im Zusammenhang mit den Bettelorden. Tauchten in einer Stadt erstmals die Dominikaner und insbesondere die Franziskaner auf, ließen sich in zeitlicher Nähe oft Beginen nachweisen. Die Chronisten bestätigten, dass die Mendikanten die Buße vorlebten, die Frauen das Ideal aufnahmen und auf selbständige Weise weiterentwickelten.[32][35]

 
Rekonstruktion des Be­gi­nen­kon­vents Mi­cha­els­berg in Neuss (zir­ka 1360), im Vor­der­grund Kla­ris­sen­gas­se und Mi­cha­el­stra­ße[36]

Regular- und Säkularklerus stritten um die seelsorgerische Betreuung der Gläubigen und die daran gekoppelten Einnahmen. Die Auseinandersetzung trugen sie auf dem Rücken der Beginen aus. Im sogenannten Begräbnisstreit schwelgten die Bettelorden in Lobpreisungen. Auf der Gegenseite verschärfte sich von einer Bistumssynode zur nächsten der Ton, wurden zunehmend die Vorwürfe des Ungehorsams und der Häresie erhoben. Die Wirkkraft von Synodalbeschlüssen durfte aber nicht überschätzt werden. Durch die mündliche Erteilung der päpstlichen Approbation geriet sie wohl in Vergessenheit, was sich zum Problem entwickelte. Die Bestätigung der Drittordens-Konstitutionen in den 1280er Jahren entspannte die Situation nur bedingt. Den unrühmlichen Tiefpunkt markierte das Konzil von Vienne 1311/1312. Die dort von Clemens V., Papst (1305–1314) verfassten Dekrete wurden erst nach seinem Tod verbreitet. Ihre Widersprüchlichkeit sorgte für Verwirrung und nutzten einige Niederkleriker um gegen Beginen und selbst Terziarinnen vorzugehen. Nachfolger Johannes XXII., Papst (1316–1334) konnte mit der Schutzbulle vom 13. Januar 1321 die Missverständnisse relativ erfolgreich beseitigen. Ganz generell verstärkte sich nach den Clementinen die Inquisition. Beginen betraf das äußerst selten, ihre Gemeinschaften blühten wie eh und je.[33][21][37][32][38][39]

Ab 1354 nannten päpstliche und kaiserliche Bullen die Beginen und Begarden meist zusammen als häretische Sekten. Ob dies aus Unwissenheit oder als Verurteilung geschah, entzog sich der sicheren Erkenntnis. Seit 1368 forcierte Urban V., Papst (1362–1370) in Deutschland die Inquisition erheblich. Zunächst fühlte sich Karl IV. laut Heinrich Friedjung dieser Politik nicht verpflichtet. Während des 2. Romzugs legte der Kaiser Station in Lucca ein. Von dort verkündete er am 9. Juni 1369 einen ungewöhnlich scharfen, u. a. gegen Beginen und Begarden gerichteten Häretikererlass. Die Gründe dafür und Absichten dahinter blieben mangels Schriftquellen im Dunkeln (Ferdinand Seibt: plötzliches Misstrauen; M. Tönsing: Schutzaufgabe des weltlichen Herrschers, deutsche Königswahl von Wenzel; Frank-Michael Reichstein [jeweils mit ?]: Erfüllungsgehilfe des Papstes, Einflüsterung durch Walter Kerlinger). Frömmigkeit und Kirchentreue nutzte der Luxemburger als Instrumente seiner dynastischen Politik, ihr ordnete er Alles unter.[39][40][41][42]

 
Das Auf und Ab der päpst­li­chen Hal­tung zu den Be­gi­nen zeig­te sich kom­pri­miert bei Gre­gor XI.; Kup­fer­stich, un­be­kannt, 19. Jahr­hun­dert[4]

Die förmliche Einführung der Inquisition in Deutschland brachte allgemein kaum praktische Auswirkungen, für die Beginen noch geringere. In weniger als 1 Prozent der in Das Beginenwesen in Deutschland aufgelisteten Siedlungen kam es zu Verfolgungen. Urban V. ernannte 1364 den Dominikaner Walter Kerlinger zum Inquisitor. Er griff besonders in der Ordensprovinz Sachsen, 1369 zum Provinzial gewählt, hart durch. Über die erfurtischen Ereignisse des Jahrs 1368 berichtete der Chronist und Franziskaner Detmar. Von 400 Begarden und Beginen gaben demnach 200 ihre Lebensweise auf, 200 flohen (außerhalb ließ sich die Fluchtwelle nicht fassen) und 2 Begarden wurden verbrannt. Nach der Beerdigung Kerlingers 1373 beschlagnahmte der Stadtrat von Erfurt seine beträchtliche Erbschaft. Offenbar erfreute er sich in seiner Heimat keiner großen Beliebtheit. Wie harmlos die „Verfolgung“ ablaufen konnten, zeigte sich in Lüneburg. Dort trickste der Stadtrat den Inquisitor Johannes von Odelevessen mittels eines Scheinverkaufs des Beginenhauses aus. Gregor XI., Papst (1370–1378) ordnete am 23. Juli 1372 für die Erzbistümer Mainz, Köln, Trier, Salzburg, Magdeburg und Bremen die Anstellung von fünf (es sind aber sechs Erzbistümer) Inquisitoren an. Sie sollten durch die Dominikaner-Provinzialen ernannt werden. Aufbaumaßnahmen unterblieben, Aktivitäten waren kaum erkennbar. Der Widerstand bezüglich der Schwestern ließ Gregor XI. umschwenken. In Bullen vom 7. April 1374 und 7. Dezember 1377 stellte er den päpstlichen Schutz wieder her, vermied jedoch das Wort Begine.[39][43]

Ab dem 15. Jahrhundert nahm die Anzahl der Neugründungen von Gemeinschaften signifikant ab. Der Zwist zwischen den beiden klerikalen Säulen um die Beginenseelsorge und -einnahmen dauerte an. Nicht zuletzt ausgelöst durch deren fehlende zentrale Leitung. Die vom Säkularklerus ständig auf Konzilen und Synoden wiederholten Vorwürfe wirkten rufschädigend. Verschiedene apostolische Schutzprivilegien entfalteten nur für kurze Zeit Wirkung, galten zumeist für einzelne Erzbistümer, differenzierten die religiösen Frauengruppen unscharf. Das Vorhaben von Martin V., Papst (1417–1431), das Beginenwesen endgültig in die Dritten Orden einzubinden, verlief weitgehend im Sande. Die Synode des Bistums Konstanz von 1423 strebte eine klare Kleidertrennung an. Weltlich lebende Beginen sollten das Skapulier ablegen, nur Ordensfrauen die Überwürfe als Standeszeichen dienen. Eugen IV., Papst (1431–1447) wechselte erneut den Kurs der Universalkirche, forderte in einer Bulle von 1431 die Bischöfe zum Schutz der Schwestern auf, verbot in einer Anordnung von 1440 den Dominikanern das weitere inquisitorische Vorgehen. Die inneren Zustände der Gemeinschaften sollten jedoch strenger beaufsichtigt werden.[44]

 
Der Wandel von einer Be­gi­nen-Ge­mein­schaft zu ei­nem Ter­zia­rin­nen-Klos­ter dau­er­te mit­un­ter Jahr­zehn­te, ver­lief auch ent­ge­gen­ge­setzt. 1480 galt als Stich­jahr für das Fran­zis­ka­ner­in­nen-Klos­ter Lands­hut; Ost­an­sicht.[20][45]

Nikolaus V., Papst (1447–1455) griff die Idee des Vorvorgängers wieder auf. In seinem Auftrag leitete Nikolaus von Kues die kölnische Erzbistumssynode von 1452. Der Kardinal und Legat erklärte das Bekenntnis zu oder die Annahme von einer approbierten Drittordens-Konstitution für zukünftige Beginengemeinschaften zur Pflicht. Das Gleiche galt für bereits Bestehende. Es sei denn, sie verfügten nachweislich über eine Zulassung des apostolischen Stuhls oder standen unter der Aufsicht eines Ordens. Der Druck erbrachte zwar keinen durchschlagenden Erfolg, aber in den nachfolgenden Jahrzehnten eine deutliche Zunahme von Umwandlungen. Im Verlauf des Zentenniums assimilierten sich die Terziaren/-innen immer mehr in den Regularklerus. So stellte Sixtus IV., Papst (1471–1484) mit seiner Bulle vom 1. Dezember 1480 die nach der Dritten Konstitution des Franziskus von Assisi abgelegten Ordensgelübde denen der anderen Orden gleich. Eine eindeutige Zuordnung zum Klerus brachte die damit verbundenen Privilegien – Befreiung von (weltlichen) Abgaben und Diensten, kaum dem Stadtrecht unterliegend. Solche Beginen erwuchsen ihren städtischen Förderern und Fundatoren zur wirtschaftlichen Konkurrenz. Das senkte merklich die Akzeptanz in den maßgeblichen Schichten, löste ab Mitte des 15. Jahrhunderts stark vermehrte Abwehrreaktionen der Gilden, Stadträte und Zünfte aus.[44][46][47][48]

Die Reformation und die damit verbundene religiöse Neuorientierung schlugen breite Schneisen ins Beginenwesen. Frank-Michael Reichstein ermittelte jedoch, dass immerhin 40 Prozent der Gemeinschaften die Umbrüche überstanden. Das örtliche Fortleben hing weniger mit der Konfession, mehr vom Wohlwollen der Stadträte ab. Manche behaupteten sich bis 19., teilweise sogar bis ins 20. Jahrhundert.[49] Im Jahr 2004 gab es noch fünf aktive Beginen in Flandern.[50] 2008 starb in Gent die Vorletzte 99-jährig.[51] Die letzte Begine – Marcella Pattyn – verschied am 14. April 2013 im Alter von 92 Jahren in einem Altenheim in Kortrijk.[52] Im Rahmen der Frauenbewegung kam es zu einigen Gründungen moderner „Beginenhöfe“.[53] Diese knüpften zwar an das soziale Modell an, aber nicht an das Glaubensleben. Betont wurde insbesondere der Aspekt des selbstbestimmten Zusammenlebens in Frauengemeinschaften.

Regionale EreignisseBearbeiten

  • Der Basler Beginenstreit von 1405 bis 1411 zerstörte den guten Ruf der Schwestern und untergrub ihre wirtschaftlichen Grundlagen.[44]

Organisation der BeginenBearbeiten

Jede Beginengemeinschaft war selbständig und hatte eine Meisterin. Sie wurde aus ihrer Mitte, meist für ein Jahr gewählt.

Beziehungen der Beginen zu den OrdenBearbeiten

In den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts gingen aus Beginengemeinschaften in wenigen Fällen Klöster der Zisterzienserinnen und Dominikanerinnen hervor. Seit der 2. Hälfte des Zentenniums übernahmen fast ausschließlich die selbst der Armutsbewegung entsprossenen Bettelorden, insbesondere die Dominikaner und Franziskaner die seelsorgerische Betreuung. Das bedeutete nicht, dass es zu anderen Orden keine Kontakte gab. Am Ende des 13. Jahrhunderts entwickelte sich für die Dritten Orden eine feste kirchenrechtliche Gestalt. Sie wandten sich an Laien, die „das Leben in der Welt mit einem Leben in Buße verbinden wollten.“[20] Eine Führungsrolle trugen Franziskaner- und Augustinerinnen. Beginen-Gemeinschaft und Terziarinnen-Kloster flossen sanft ineinander über. Eine generelle Verpflichtung zur Annahme einer Drittordens-Konstitution gab es nicht.[32][55][56][57]

Mystik der BeginenBearbeiten

Einige namhafte Mystikerinnen waren Beginen, beispielsweise Mechthild von Magdeburg, andere wie Margareta Porete gerieten in den Verdacht der Häresie.[58]

Bekannte BeginenBearbeiten

Bekannte SpurenBearbeiten

Im Frühling 1999 nahm die UNESCO 13 der 26 existierenden flandrischen Beginenhöfe in die Liste des Weltkulturerbes auf.[59]

Beginische Spur Ortschaft Land
Beginenhof Antwerpen Antwerpen Flandern
Beginenklösterle Bad Cannstatt Bad Cannstatt Baden-Württemberg
Beginenklösterle Buchen Buchen (Odenwald) Baden-Württemberg
Beginenhaus Deilinghofen Deilinghofen Nordrhein-Westfalen
Beginengemeinschaften in Geldern Geldern Nordrhein-Westfalen
Kleiner Beginenhof ter Hoye Gent Flandern
Beginenhaus Hannover Hannover Niedersachsen
Beginenturm Hannover Hannover Niedersachsen
Beginenhaus bei St. Wolfgang Heilbronn Baden-Württemberg
Bergkirche Hohenfeld Kitzingen-Hohenfeld Bayern
Kalkarer Beginenberg Kalkar Nordrhein-Westfalen
Beginenhaus Kempten Kempten (Allgäu) Bayern
Kranenburger Beginenberg[60] Kranenburg (Niederrhein) Nordrhein-Westfalen
Rostocker Beginenberg Rostock Mecklenburg-Vorpommern
Beguinenhaus Stade Stade Niedersachsen
Volkacher Kirchberg Volkach Bayern
Schwesternhaus Mariengarten Wesel Nordrhein-Westfalen
Beginenkonvent St. Verena Zürich Schweiz
  • Hof Kenneken (ehemaliger Sitz einer Begardengemeinde): Haus Nr. 1 des zum Kloster Bronnbach gehörigen Bronnbacherhofes in Würzburg (Bronnbachergasse)[61]

Aus Beginen-Gemeinschaften gingen beispielsweise folgende Terziarinnen-Klöster hervor:

LiteraturBearbeiten

Zur teilweise umfangreichen Literatur über einzelne Beginen siehe in den entsprechenden Wikipedia-Artikeln.

alphabetisch aufsteigend
  • Regina Doblies: Die Renaissance der Beginen. In: Westfalenspiegel. 4/2009, S. 28 f.
  • Kaspar Elm: Beg(h)arden. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 1, Artemis & Winkler, München/Zürich 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp. 1798.
  • Kaspar Elm, Raoul Manselli, Rolf Sprandel: Beg(h)inen. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 1, Artemis & Winkler, München/Zürich 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp. 1799–1803.
  • Amalie Fößel, Anette Hettinger: Klosterfrauen, Beginen, Ketzerinnen. Religiöse Lebensformen von Frauen im Mittelalter (= Historisches Seminar. Neue Folge, Band 12). 1. Auflage, Schulz-Kirchner Verlag, Idstein 2000, ISBN 3-8248-0032-2.
  • Herbert Grundmann: Religiöse Bewegungen im Mittelalter. Untersuchungen über die geschichtlichen Zusammenhänge zwischen der Ketzerei, den Bettelorden und der religiösen Frauenbewegung im 12. und 13. Jahrhundert und über die geschichtlichen Grundlagen der deutschen Mystik. Habilitationsschrift Universität Leipzig 1933 (= Historische Studien. Band 267). Ebering, Berlin 1935 (Nachdruck: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1977).
  • Gertrud Hofmann, Werner Krebber: Die Beginen. Geschichte und Gegenwart. 2. aktualisierte Auflage, Butzon & Bercker, Kevelaer 2008, ISBN 978-3-8367-0530-1.
  • Hannah Keß: Klausnerin – Nonne – Begine? Eine schwierige Kategorisierung. Zum Beginenwesen in Franken. In: Jahrbuch für fränkische Landesforschung. Band 6. 2007, ISSN 0446-3943, S. 19–48.
  • Richard Kieckhefer: Repression of Heresy in Medieval Germany. University of Pennsylvania Press, Philadelphia (PA) 1979, ISBN 0-8122-7758-9, Kap. 3.
  • Edeltraud Klueting: Beginen, Mantellaten und Karmelitinnen im 15. Jahrhundert. In: Edeltraud Klueting (Hrsg.): Fromme Frauen – unbequeme Frauen? Weibliches Religiosentum im Mittelalter (= Hildesheimer Forschungen. Band 3). Olms, Hildesheim u. a. 2006, ISBN 3-487-13073-4, S. 205–224.
  • Gordon Leff: Heresy in the Later Middle Ages. The Relation of Heterodoxy to Dissent c. 1250 – c. 1450. 2 Bände, Manchester University Press u. a., New York (NY) 1967.
  • Robert E. Lerner: The Heresy of the Free Spirit in the Later Middle Ages. University of California Press, Berkeley (CA) u. a. 1972, ISBN 0-520-01908-3.
  • Bernard McGinn: The presence of God. A History of Western Christian Mysticism. Band 3: The Flowering of Mysticism. Men and Women in the New Mysticism (1200–1350). Crossroad, New York (NY) 1998, ISBN 0-8245-1742-3, Kap. 1.4 und 5, (deutsche Übersetzung: Die Mystik im Abendland. Band 3: Blüte. Männer und Frauen der neuen Mystik (1200–1350). Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 1999, ISBN 3-451-23383-5).
  • Saskia Murk-Jansen: Brides in the Desert. The Spirituality of the Beguines. Darton, Longman + Todd, London 1998, ISBN 1-57075-201-X.
  • Olaf Mußmann: Beginen – „Kommunardinnen“ des Mittelalters? Die „via media“ in Hannover. In: Angela Dinghaus (Hrsg.): Frauenwelten. Biographisch-historische Skizzen aus Niedersachsen. Olms, Hildesheim u. a. 1993, ISBN 3-487-09727-3, S. 19–32.
  • Otto Nübel: Mittelalterliche Beginen- und Sozialsiedlungen in den Niederlanden. Ein Beitrag zur Vorgeschichte der Fuggerei. Dissertation Universität Erlangen-Nürnberg 1968 (= Schwäbische Forschungsgemeinschaft bei der Kommission für Bayerische Landesgeschichte. Reihe 4, Band 14; Studien zur Fuggergeschichte. Band 23). Mohr (Siebeck), Tübingen 1970.
  • Vera von der Osten-Sacken: Jakob von Vitrys Vita Mariae Oigniacensis. Zu Herkunft und Eigenart der ersten Beginen (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte. Band 223). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010, ISBN 978-3-525-10102-5.
  • Alexander Patschovsky: Strassburger Beginenverfolgungen im 14. Jahrhundert. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. Band 30, 1974, S. 56–198 (Digitalisat).
  • Dayton Phillips: Beguines in medieval Strasburg. A Study of the Social Aspect of Beguine Life. Dissertation Columbia-Universität New York. Stanford University, Stanford (CA) 1941.
  • Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. Studien und Katalog. Dissertation Technische Universität Berlin 2001 (= Wissenschaftliche Schriftenreihe Geschichte. Band 9). 2., erweiterte Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3.
  • Marco Schäfer: Diakonie in mittelalterlichen Beginengemeinschaften. In: Johannes Eurich (Hrsg.): Diakonisches Handeln im Horizont gegenwärtiger Herausforderungen (= DWI-Info. Band 38). Diakoniewissenschaftliches Institut, Heidelberg 2006, S. 115–139.
  • Walter Simons: Cities of Ladies. Beguine Communities in the Medieval Low Countries, 1200–1565. University of Pennsylvania Press, Philadelphia (PA) 2001, ISBN 0-8122-3604-1.
  • Jacqueline Tarrant: The Clementine Decrees on the Beguines. Conciliar and Papal Versions. In: Archivum Historiae Pontificiae. Band 12, 1974, ISSN 0066-6785, S. 300–308.
  • Helga Unger: Die Beginen. Eine Geschichte von Aufbruch und Unterdrückung der Frauen. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 2005, ISBN 3-451-05643-7.
  • Jörg Voigt: Beginen im Spätmittelalter. Frauenfrömmigkeit in Thüringen und im Reich. Dissertation Universität Jena 2009 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe, Band 32). Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien 2012, ISBN 978-3-412-20668-0.

WeblinksBearbeiten

Commons: Beghards and Beguines – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ökumenisches Heiligenlexikon: Beginen.
  2. a b c Peter Dinzelbacher: Handbuch der Religionsgeschichte im deutschsprachigen Raum. Band 2. Hoch- und Spätmittelalter. In: Peter Dinzelbacher (Hrsg.): Handbuch der Religionsgeschichte im deutschsprachigen Raum. 6 Bände, Ferdinand Schöningh, Paderborn 2000, ISBN 3-506-72021-X, Phänomenologischer Teil. Heiligkeit des Menschen. Heilige Gemeinschaften. Semi-Religiosentum, S. 368–369.
  3. a b c Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.2. Ausbreitung und Dimensionen des Beginenwesen nach Auswertung der Regestensammlung. 4.2.3. Die europäische Dimension des Beginenwesens, S. 53–56.
  4. a b Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.6. Die Geschichte der „Verfolgung“ der Beginen vom 13. bis 16. Jahrhundert im Spiegel geistlicher und weltlicher Verordnungen, S. 89–144.
  5. a b c Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.3. Die Büßerbewegung und die verstärkte Beteiligung von Laien am religiösen Leben, S. 56–63, hier S. 61–63.
  6. a b Herbert Grundmann: Religiöse Bewegungen im Mittelalter. Darmstadt 1970, S. 48 (Erstauflage 1935).
  7. a b c Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.2. Ausbreitung und Dimensionen des Beginenwesen nach Auswertung der Regestensammlung. 4.2.2. Die Auswertung der Regesten zum deutschen Beginenwesen, S. 43–53, Beginenklause: S. 48.
  8. Seelfrauen in: Das grosse Kunstlexikon von P. W. Hartmann, aufgerufen am 28. Oktober 2015
  9. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 9. Anhang. 9.1. Regesten zum deutschen Beginenwesen. 9.1.4. Katalog. Cannstatt [Stuttgart-Bad Cannstatt/ Baden-Württemberg], S. 232.
  10. a b c Amalie Fößel, Anette Hettinger: Klosterfrauen, Beginen, Ketzerinnen. 1. Auflage, Schulz-Kirchner Verlag, Idstein 2000, ISBN 3-8248-0032-2, A Klosterfrauen, Beginen, Ketzerinnen. Religiöse Lebensformen von Frauen im Mittelalter. II Die Beginen: Fromme Frauen zwischen Orthodoxie und Häresie. 2. Lebensweise und Organisationsformen der Beginen, S. 50–51.
  11. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 6. Zur Spiritualität der Beginen. 6.3. Vagabundierende und betrügerische Beginen, S. 189–191.
  12. a b Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 9. Anhang. 9.1. Regesten zum deutschen Beginenwesen. 9.1.4. Katalog, S. 212–389, Beispiele für Klausen: Altenheim [Elsaß] S. 214: zwei Klausnerinnen; Birkach S. 221; Dienheim S. 237; Endingen S. 242; Feldkirchen S. 247: (um 1300 Erwähnung einer Klause); Gelnhausen S. 255: 1311 große und kleine Klause (mit Franziskanerinnen-Terziarinnen); Hausen ob Rottweil S. 266: Bestimmungen für die innere Ordnung; Kattenhorn S. 274: 1352 drei Klausnerinnen; Metternich S. 319: (Klause bezeugt); Nordhausen [Nordheim-Nordhausen bei Heilbronn/ Baden-Württemberg] S. 329: (Beginenklause belegt); Oberkirch-Oberndorf S. 331–332; Owen S. 336: (Klause oder Haus); Rottweil S. 346: von 1307 bis 1525 vier Klausen; Sobernheim S. 352; Thalheim [Baden-Württemberg] S. 365: 1376 zugleich Klause und Franziskanerinnen-Terziarinnen; Wachbach S. 374: (1311 Klause); Wattweiler S. 375: (1320 Erwähnung der Begine Agnes der Beginenklause).
  13. Peter Dinzelbacher: Handbuch der Religionsgeschichte im deutschsprachigen Raum. Band 2. Hoch- und Spätmittelalter. In: Peter Dinzelbacher (Hrsg.): Handbuch der Religionsgeschichte im deutschsprachigen Raum. 6 Bände, Ferdinand Schöningh, Paderborn 2000, ISBN 3-506-72021-X, Phänomenologischer Teil. Heiligkeit des Menschen. Amtsheiligkeit. Geistlichkeit. Einsiedler, S. 357–358.
  14. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 5. Das Leben im Beginenkonvent – Einblick durch Beginenregeln, 5.1. Äußere Zeichen des Beginentums. 5.1.1. Beginenhäuser S. 145–147, strenger Charakter: S. 145.
  15. Peter Dinzelbacher: Handbuch der Religionsgeschichte im deutschsprachigen Raum. Band 2. Hoch- und Spätmittelalter. In: Peter Dinzelbacher (Hrsg.): Handbuch der Religionsgeschichte im deutschsprachigen Raum. 6 Bände, Ferdinand Schöningh, Paderborn 2000, ISBN 3-506-72021-X, Phänomenologischer Teil. Heiligkeit des Menschen. Amtsheiligkeit. Geistlichkeit. Mönche und Nonnen, S. 354–357, Ratschläge: S. 354–355.
  16. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 5. Das Leben im Beginenkonvent – Einblick durch Beginenregeln. 5.3. Die Aufnahme von Beginen in einen Konvent, S. 152–156.
  17. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 5. Das Leben im Beginenkonvent – Einblick durch Beginenregeln. 5.4. Organisationsstrukturen der Beginengemeinschaften, S. 157–161.
  18. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 5. Das Leben im Beginenkonvent – Einblick durch Beginenregeln. 5.4. Organisationsstrukturen der Beginengemeinschaften, Fußnote 836, S. 159.
  19. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 5. Das Leben im Beginenkonvent – Einblick durch Beginenregeln. 5.5. Austrittsklauseln und der Verlust einer Stelle im Beginenhaus, S. 161–165.
  20. a b c d Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.4. Franziskaner und Dominikaner als Seelsorger der Beginen und Terziarinnen. 4.4.4. Die Entwicklung ehemaliger Beginengemeinschaften als Terziarerkonvente, S. 73–77.
  21. a b c Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 1. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2001, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.4. Franziskaner und Dominikaner als Seelsorger der Beginen und Terziarinnen. 4.4.3. Die Konstituierung der Dritten Orden, S. 70–73.
  22. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.4. Franziskaner und Dominikaner als Seelsorger der Beginen und Terziarinnen. 4.4.5. Zum Problem der Unterscheidung zwischen Beginen und Terziarinnen, S. 78–79.
  23. a b Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 9. Anhang. 9.1. Regesten zum deutschen Beginenwesen. 9.1.4. Katalog. Altenburg [Jestetten-Altenburg bei Waldshut-Tiengen/ Baden-Württemberg], S. 213–214: selbst bewirtschafteter Garten; Bulach [Karlsruhe-Bulach/ Baden-Württemberg], S. 231: samt Garten; Egesheim [bei Rottweil/ Baden-Württemberg], S. 240: umfangreiche Viehbestände; Eltville [bei Mainz/ Rheinland-Pfalz], S. 241: Begine bewirtschaftet Hof; Göttingen [Niedersachsen], S. 258: vier Schafe in Esebeck im Besitz der Beginen; Köln [Nordrhein-Westfalen]. Konvent Busse, S. 285: gestattet 3 Malter Korn wöchentlich zu mahlen; Kolmar [Colmar/ Elsaß], S. 297: besorgen Äcker, Weinberge; Metternich [Koblenz-Metternich/ Rheinland-Pfalz], S. 319: pachten sieben Weinbergparzellen; Oberrad [Frankfurt am Main-Oberrad/ Hessen], S. 332: Viehhaltung.
  24. a b Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 5. Das Leben im Beginenkonvent – Einblick durch Beginenregeln. 5.6. Vermögensbasis und Tätigkeitsfelder der Beginen. 5.6.2. Die Ausübung von Handwerk durch Beginen, S. 167–170.
  25. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 9. Anhang. 9.2. Auswahl von Beginenordnungen vom 13. Jahrhundert bis in die Neuzeit 9.2.3. Katalog. III. Mainzer Inklusenregel von 1279, S. 398–399.
  26. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 9. Anhang. 9.1. Regesten zum deutschen Beginenwesen. 9.1.4. Katalog. Habenscheid (wüst) [bei Limburg an der Lahn/ Rheinland-Pfalz], S. 260; Mainz [Rheinland-Pfalz]. Walpurgiskonvent, S. 312; Oberrad [Frankfurt am Main-Oberrad/ Hessen], S. 332; Ravensburg [Baden-Württemberg], S. 339.
  27. James Lester Hogg: Kartäuser. In: Peter Dinzelbacher, James Lester Hogg (Hrsg.): Kulturgeschichte der christlichen Orden in Einzeldarstellungen. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-520-45001-1, 2. Regel, Verfassung, Tracht, S. 281–285, hier S. 285.
  28. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 5. Das Leben im Beginenkonvent – Einblick durch Beginenregeln. 5.6. Vermögensbasis und Tätigkeitsfelder der Beginen. 5.6.1. Stiftungskapital und Schenkungen, S. 165–167.
  29. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 5. Das Leben im Beginenkonvent – Einblick durch Beginenregeln. 5.2. Stifter und Förderer von Beginengemeinschaften, S. 149–152, Seelenheil: S. 150; Orden als Inhaber von Beginenstätten: S. 151.
  30. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 5. Das Leben im Beginenkonvent – Einblick durch Beginenregeln. 5.6. Vermögensbasis und Tätigkeitsfelder der Beginen. 5.6.3. Krankenpflege und Totendienst, S. 170–174.
  31. Martin Erbstößer: Sozialreligiöse Strömungen im späten Mittelalter. Geißler, Freigeister und Waldenser im 14. Jahrhundert. Berlin 1970, S. 113.
  32. a b c d e f g Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.1. Erste Zeugnisse beginischer Lebensform im Spiegel der Darstellungen des Jakob von Vitry und Caesarius von Heisterbach, S. 32–41.
  33. a b Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.6. Die Geschichte der „Verfolgung“ der Beginen vom 13. bis 16. Jahrhundert im Spiegel geistlicher und weltlicher Verordnungen. 4.6.1. Die kurialen und synodalen Beginenverordnungen bis zum Beginenprivileg von 1280, S. 89–102.
  34. William A. Hinnebusch: Kleine Geschichte des Dominikanerordens. Geleitwort von Guy Bedouelle. 1. Auflage, St. Benno-Verlag, Leipzig 2004, ISBN 3-7462-1688-5, I. Die Gründung des Ordens. Dominikus der Gründer, S. 22–25, Gleichsetzung von Armuts- und Bußbewegung: S. 23 (übersetzt von Christophe Holzer, Winfried Locher).
  35. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.4. Franziskaner und Dominikaner als Seelsorger der Beginen und Terziarinnen. 4.4.1 Kontakte der Bettelorden zu Beginen, S. 63–69.
  36. Karl Remmen: Der Stadtraum Neuss. Korrelation von geomorphologischen Parametern und der Entwicklung von Nutzungsansprüchen und Raumordnungen bis in die Stauferzeit. Inaugural-Dissertation Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2002, Bocholt 2002, S. 45, 50, 54, 148–149 (Volltext in Universität Düsseldorf [PDF; 7,7 MB; abgerufen am 5. November 2019]).
  37. William A. Hinnebusch: Kleine Geschichte des Dominikanerordens. Geleitwort von Guy Bedouelle. 1. Auflage, St. Benno-Verlag, Leipzig 2004, ISBN 3-7462-1688-5, II. Die Ausbreitung des Ordens 1221–1303. Die letzten 18 Jahre des 13. Jahrhunderts, S. 68–71, stillschweigende Anerkennung: S. 70 (übersetzt von Christophe Holzer, Winfried Locher).
  38. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.6. Die Geschichte der „Verfolgung“ der Beginen vom 13. bis 16. Jahrhundert im Spiegel geistlicher und weltlicher Verordnungen. 4.6.2. Semireligiosität als Problem der Kirchendisziplin – Die ambivalente Haltung der Kirche in der Beginenfrage bis zur Beginenschutzbulle von 1321, S. 102–115.
  39. a b c Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.6. Die Geschichte der „Verfolgung“ der Beginen vom 13. bis 16. Jahrhundert im Spiegel geistlicher und weltlicher Verordnungen. 4.6.4. Die Auflösung einiger Beginenkonvente unter Karl IV. im Jahre 1452, S. 118–128.
  40. Ferdinand Seibt: Karl IV. Ein Kaiser in Europa 1316–1378. neue Auflage, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-16005-7, 8. Kapitel: Der Friedensfürst. Der zweite Romzug. S. 339–342.
  41. Ferdinand Seibt: Karl IV. Ein Kaiser in Europa 1316–1378. neue Auflage, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-16005-7, 9. Kapitel: Wir, Karl… Hofkultur. S. 367–376, hier S. 372.
  42. Jiří Spĕváček: Frömmigkeit und Kirchentreue als Instrument der politischen Ideologie Karls IV. In: Evamaria Engel im Auftrag Zentralinstitut für Geschichte an Akademie der Wissenschaften der DDR (Hrsg.): Karl IV. Politik und Ideologie im 14. Jahrhundert. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1982, DNB 830490582, S. 158–170.
  43. William A. Hinnebusch: Kleine Geschichte des Dominikanerordens. Geleitwort von Guy Bedouelle. 1. Auflage, St. Benno-Verlag, Leipzig 2004, ISBN 3-7462-1688-5, II. Die Ausbreitung des Ordens 1221–1303. [Einleitung], S. 40–41 (übersetzt von Christophe Holzer, Winfried Locher).
  44. a b c Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.6. Die Geschichte der „Verfolgung“ der Beginen vom 13. bis 16. Jahrhundert im Spiegel geistlicher und weltlicher Verordnungen. 4.6.5. Die Institutionalisierung des Beginenwesens durch Papst Nikolaus V. im Jahre 1452, S. 128–137.
  45. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 9. Anhang. 9.1. Regesten zum deutschen Beginenwesen. 9.1.4. Katalog. Landshut [Bayern], S. 301.
  46. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 1. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2001, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.4. Franziskaner und Dominikaner als Seelsorger der Beginen und Terziarinnen. 4.4.3. Die Konstituierung der Dritten Orden. Fußnote 374, S. 73.
  47. Herbert Helbig: Gesellschaft und Wirtschaft der Mark Brandenburg im Mittelalter (= Historische Kommission zu Berlin [Hrsg.]: Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin. Band 41). Walter de Gruyter, Berlin / New York 1973, ISBN 3-11-003795-5, Gesellschaft und soziale Ordnung. Die Geistlichkeit, S. 33–35, kaum Stadtrecht: S. 33.
  48. a b Kirsten Schmies: Stendal. Franziskanerinnen. In: Heinz-Dieter Heimann, Klaus Neitmann, Winfried Schich und Weitere (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Band II (= Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission und in Verbindung Brandenburgisches Landeshauptarchiv [Hrsg.]: Brandenburgische Historische Studien. Band 14). Be.Bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-937233-26-0, 2. Bände, 2. Geschichtlicher Abriß. 2.1 Kloster- bzw. Stiftsgeschichte, S. 1225–1226.
  49. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.6. Die Geschichte der „Verfolgung“ der Beginen vom 13. bis 16. Jahrhundert im Spiegel geistlicher und weltlicher Verordnungen. 4.6.6. Beginen und der Niedergang des mittelalterlichen Bußwesens während der Reformation, S. 137–144.
  50. Der Tagesspiegel online, Reisemagazin, 27. Juni 2004, Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven:@1@2Vorlage:Toter Link/archiv.tagesspiegel.de Online.
  51. Das Beginentum in Flandern stirbt nach 800 Jahren langsam aus.
  52. Marcella Pattyn, the world’s last Beguine, died on April 14th, aged 92. (abgerufen am 28. Oktober 2015).
  53. Moderne Beginengemeinschaften.
  54. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.6. Die Geschichte der „Verfolgung“ der Beginen vom 13. bis 16. Jahrhundert im Spiegel geistlicher und weltlicher Verordnungen. 4.6.3 Die Verwicklung südfranzösischer Beginen in den Armutsstreit von 1318–1323, S. 115–118.
  55. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.4. Franziskaner und Dominikaner als Seelsorger der Beginen und Terziarinnen, S. 63–79.
  56. Ferdinand Seibt: Glanz und Elend des Mittelalters. Eine endliche Geschichte. Bassermann Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8094-1996-9, IV Geistliche, geistige und weltliche Abenteuer. Neue Ketzer – neue Orden, S. 195–201 (Erstausgabe: Siedler Verlag, München 1987).
  57. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 4. Die Geschichte der Beginen als Teil der Bußbewegung. 4.5. Zisterziensische Klöster, Stadthöfe und Beginen, S. 79–89.
  58. a b c d Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 6. Zur Spiritualität der Beginen. 6.2. Juliana von Lüttich, Mechthild und Margareta von Magdeburg und Marguerite Porete – gewöhnliche Beginen?, S. 180–188.
  59. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 7. Die letzten Beginen der Neuzeit, S. 192–200 (Anzahl 26 nicht genannt).
  60. Frank-Michael Reichstein: Das Beginenwesen in Deutschland. 2. Auflage, Verlag Dr. Köster, Berlin 2017, ISBN 978-3-89574-427-3, 9. Anhang. 9.1. Regesten zum deutschen Beginenwesen. 9.1.4. Katalog. Kranenburg [bei Kleve/ Nordrhein-Westfalen], S. 299–300 (Beginenberg z. B. über OpenStreetMap auffindbar).
  61. Bruno Rottenbach: Würzburger Straßennamen. Band 1. Fränkische Gesellschaftsdruckerei, Würzburg 1967, S. 51.