Universität Klagenfurt

Universität in Österreich

Die Universität Klagenfurt (auch Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, AAU) ist eine staatliche Universität im österreichischen Bundesland Kärnten. Sie wurde 1970 als Hochschule für Bildungswissenschaften gegründet und 1993 zur Universität Klagenfurt umgegründet. In den THE World University Rankings 2021 zählt sie zu den besten 400 Universitäten weltweit und rangiert auf Platz 5 in Österreich;[5] in den THE Young University Rankings 2021 liegt sie auf Platz 48 der jungen Universitäten der Welt.[6]

Universität Klagenfurt
Logo
Motto Per Aspera Ad Astra
Gründung 1970 / 1975 / 1993[1]
Trägerschaft staatlich
Ort AUT Klagenfurt COA.svg Klagenfurt am Wörthersee
Bundesland KärntenKärnten Kärnten
Land OsterreichÖsterreich Österreich
Rektor Oliver Vitouch[2]
Studenten 11.934 (Stand: WS 2019/2020)[3]
Mitarbeiter 1500[3]
davon Professoren 80
Jahresetat 62 Mio. € (Stand: 2019, ohne Drittmittel)
Netzwerke AARC[4]
Website www.aau.at

Die Universität ist derzeit gegliedert in die Fakultäten für Kulturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Technische Wissenschaften und Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF).

In den Forschungsfeldern „Networked and Autonomous Systems“ und „Soziale Ökologie“ (bis 2018, dann Übertragung an die BOKU) definierte die Universität zwei Exzellenzbereiche; aus Letzterem gingen drei ERC Grants hervor. Als Wissenschafts- und Doktoratskolleg wurde 2015 das Karl Popper Kolleg begründet. Seit 2019 entwickelt die Universität den Initiativschwerpunkt „Humans in the Digital Age“ (HDA) als interfakultären Exzellenzbereich, einschließlich eines ERC Grants im Bereich Cybersecurity.

Neben den Instituten der jeweiligen Fakultäten bestehen Einrichtungen wie das Musil-Institut (u. a. Coorganisator des Bachmann-Preises), das Universitätskulturzentrum (UNIKUM), das build! Gründerzentrum, das Universitätssportinstitut (USI) und die Universitätsbibliothek Klagenfurt. Die Universität Klagenfurt fördert Bilingualismus und Mehrsprachigkeit, insbesondere im Kontext der Slowenischen Minderheit in Kärnten (der Kärntner Slowenen).

Seit 2012 ist Oliver Vitouch Rektor der Universität; dem Senat sitzt Larissa Krainer, dem Universitätsrat Werner Wutscher, Generalsekretär des Europäischen Forums Alpbach, vor.

GeschichteBearbeiten

 
Luftbildaufnahme der Universität Klagenfurt und des angrenzenden Lakeside Science & Technology Parks (2019)
 
Haupteingang der Universität Klagenfurt (2019)
 
Foyer der Universität Klagenfurt (2018)
 
Südtrakt der Universität Klagenfurt (Blick von Westen), mit Kunstinstallation von Lawrence Weiner
 
Universität Klagenfurt: Innenhof zwischen Haupt- und Institutsgebäude (2018)

Mit dem 1552 gegründeten collegium sapientiae et pietatis, als protestantische Gelehrtenschule eines der ältesten Gymnasien Österreichs (heute Europagymnasium) und von 1593 bis 1601 geleitet durch den Polyhistor Hieronymus Megiser, verfügte Klagenfurt über frühe hochschulische, jedoch keine universitäre Geschichte.

Anno 1964 wurde der bis heute als Förderverein bestehende Kärntner Universitätsbund konstituiert.[7][8] Anstatt des ursprünglichen Vorhabens einer Wirtschaftshochschule in Klagenfurt wurde 1968 die „Hochschule für Bildungswissenschaften in Klagenfurt“ projektiert. Am 21. Jänner 1970 erließ der österreichische Nationalrat das Bundesgesetz über deren Gründung.[9] Bereits im Jahr darauf übergab man das sogenannte Vorstufengebäude der Universität (Architekt: Roland Rainer) an die Hochschule. Die neu gegründete Hochschule wurde einer Universität gleichgestellt und verfügte daher bereits damals über ein Promotionsrecht. Im Jahr 1972 erfolgte die erste Promotion.

Von 1973 bis 1978 richtete man die wissenschaftlichen Diplom-, Lehramts- und Doktoratsstudien ein; darunter die Fächer Philosophie, Pädagogik, Geschichte, Germanistik, Anglistik und Amerikanistik, Romanistik, Slawistik, Mathematik, Geographie und Sprachwissenschaften. Der reguläre Studienbetrieb wurde 1973 aufgenommen, das heutige Hauptgebäude der Universität 1974–1977 errichtet. Das Universitätsorganisationsgesetz 1975 brachte die Beförderung von der Hochschule zur Universität für Bildungswissenschaften. Im Jahr 1977 wurde die erste Sponsion vorgenommen.

Ab 1983 wurden die Studienrichtungen Angewandte Betriebswirtschaft und Angewandte Informatik eingerichtet. Im Jahr 1993 erfolgte die Namensänderung in Universität Klagenfurt; zugleich wurden eine Fakultät für Kulturwissenschaften und eine Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Informatik eingerichtet.

Der Erweiterungsbau (Südtrakt) wurde im Jahr 2000 in Betrieb genommen. Durch die Implementierung des Universitätsgesetzes 2002 wurde das 1978/79 begründete interuniversitäre IFF-Institut per 1. Jänner 2004 zur dritten Fakultät der Universität Klagenfurt, und zwar jener für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (Klagenfurt, Wien, Graz). Mit 1. Oktober 2004 wählte die Universität, unter dem Rektorat von Günther Hödl, den Namen Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, wobei der Beiname „Alpen-Adria-“ einen optionalen Zusatz (Cognomen) und keine formale Umbenennung darstellt.

Die Universität Klagenfurt hatte 2006 rund 7.200 Studierende bei 65 Professuren und etwa ebenso vielen außerordentlichen Professuren. Die meistgewählten Fächer waren Betriebswirtschaftslehre (inkl. Wirtschaft & Recht), Psychologie und Medien- und Kommunikationswissenschaft. Seit 2007 verfügt die Universität Klagenfurt über eine Technische Fakultät mit den Schwerpunkten Informations- und Kommunikationstechnologie, Networked & Autonomous Systems und Angewandte Informatik. Im Jahr 2012 überschritt die Studierendenzahl erstmals die 10.000er-Marke; der Anteil an internationalen Studierenden beträgt mittlerweile rund 20 Prozent.

Seit 2015 veranstaltet die Universität bei ihren Graduierungsfeiern commencement speeches nach angelsächsischem Vorbild. Zu den bisherigen Rednern zählten Sabine Herlitschka, Josef Winkler, August-Wilhelm Scheer und Johanna Rachinger. Der Bundespräsident, vormals Heinz Fischer, nun Alexander Van der Bellen, ist regelmäßiger Gast bei Promotionen sub auspiciis Praesidentis.

Das institutionelle 50-Jahr-Jubiläum der Universität wurde am 21. Jänner 2020, dem Gründungstag und dies academicus, begangen. Im Rahmen des Festakts erfolgte die Eröffnung der gemeinsam mit der ÖAW initiierten Vortragsreihe Utopia! – Ist die Welt aus den Fugen? Beiträge zur Kunst der Aufklärung durch einen Festvortrag von Barbara Stollberg-Rilinger, die Eröffnung des Christian Doppler Labors ATHENA und die Verleihung eines Ehrendoktorats an Rae Langton.[10] Andere zum Jubiläum der Universität geplante Veranstaltungen wurden aufgrund der COVID-19-Pandemie virtualisiert oder verschoben, wobei das Historikersymposion Selbstbestimmung als Utopie? Volksabstimmungen 1920 im europäischen Vergleich zum 100-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung mit Jörn Leonhard, Oliver Jens Schmitt et al. in Präsenz stattfand.[11] Der ORF sendete am 22. November 2020 die TV-Dokumentation Der Mensch im digitalen Zeitalter – 50 Jahre Universität Klagenfurt.

Technologische Entwicklungen der Universität Klagenfurt – führende Beiträge zum Navigationssystem der Helikopterdrohne Ingenuity – sind Teil der NASA-Mission Mars 2020 (Landung auf dem Mars am 18. Februar 2021, Jungfernflug der Drohne am 19. April 2021).[12][13][14]

CampusBearbeiten

Der Campus der Universität Klagenfurt erstreckt sich über ein Gebiet von 11 ha im Stadtteil St. Martin-Waidmannsdorf (zum Vergleich: jener der Wirtschaftsuniversität Wien umfasst 9 ha). Er kombiniert die Eigenschaften einer städtischen europäischen Universität mit jenen einer Campus-Universität, wie sie in den USA üblich ist. Der Universitätscampus befindet sich ca. 40 Gehminuten entlang des im Jahr 1527 begonnenen Lendkanals von dem von der Renaissance geprägten historischen Zentrum Klagenfurts und ca. 10 Gehminuten vom Ufer des Wörthersees entfernt. Neben den entsprechenden Wassersport- und Freizeitmöglichkeiten in der Region, die sich auch in den dementsprechenden Kursangeboten des Universitätssportinstituts (USI) der Universität widerspiegeln, bestehen auch Wander-, Kletter- und Skisportmöglichkeiten in den nahen österreichischen und slowenischen Alpen.

Zusammen mit dem unmittelbar angrenzenden Lakeside Science & Technology Park, einem 25 ha umfassenden Start-up- und Spin-off-Park, bildet der Universitätscampus den sogenannten Lakeside District.

Anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums der Universität wurde 2010 ein nachdem sogenannten Oxbridge-Vorbild gestaltetes Ruderrennen, „The Boat Race“, ausgetragen. Der Achter des Teams der Universität Klagenfurt konnte im Wettbewerb gegen jenen des Teams der Universität Wien auf einer Sprint-Strecke durch die Ostbucht des Wörthersees (vom Ruderclub Nautilus bis zum Schloss Maria Loretto) erfolgreich bestehen.

Die Universität Klagenfurt ist Mitglied der 2012 gegründeten Allianz Nachhaltiger Universitäten. Für den gesamten Campus wurde ab 2016 ein Umweltmanagementsystem nach der europäischen Norm EMAS III (Eco Management and Audit Scheme) implementiert. Die Universität wurde in diesem Zusammenhang vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit einem Sustainability Award ausgezeichnet.[15] Im Jahr 2017 erhielt sie den Bundespreis für Betriebliche Gesundheitsförderung in der Kategorie „Großbetrieb“.[16]

Von 2016 bis 2018 wurden der Zentraltrakt und der Nordtrakt der Universität um 26 Mio. Euro von Grund auf saniert.[17] Die Universität Klagenfurt kam damit im Jahr 2019 auf die Shortlist des unter Schirmherrschaft der UNESCO vergebenen Prix Versailles – Campuses, gemeinsam mit Gebäuden der University of Chicago in Hongkong, des Barnard College in New York City, der Stanford University, der School of Planning and Architecture in Vijayawada und des Skolkovo Institute of Science and Technology in Moskau, das als Gewinner hervorging.[18][19]

StudienangebotBearbeiten

 
Hörsaal A (Südtrakt)
 
Hörsaal 1 (Zentraltrakt)

Die Universität Klagenfurt bietet aktuell folgende Bachelor-, Master-, Lehramts- und Doktoratsstudien an (siehe weblink[20] für den jüngsten Stand):

Bachelor- und Masterstudien

Lehramt

Doktoratsstudium

Als Wissenschafts- und Doktoratskolleg wurde 2015 das Karl Popper Kolleg eingerichtet. Ähnlich dem Zukunftskolleg der Universität Konstanz hegt es den Anspruch, vielversprechenden Nachwuchswissenschaftlern gemeinsam mit internationalen Fellows beste Arbeitsbedingungen für ihre Doktoratsprojekte zu bieten.[21]

Fakultäten und InstituteBearbeiten

Fakultät für Kulturwissenschaften (KuWi)Bearbeiten

Die Fakultät für Kulturwissenschaften umfasst derzeit elf Institute aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie ein Fakultätszentrum. Ihr Bestreben gilt neben den fachspezifischen Aspekten der interdisziplinären Zusammenarbeit, der Förderung der Mehrsprachigkeit und der interkulturellen Bildung, insbesondere im multilateralen Alpen-Adria-Raum. Im Jahr 2020 wurde am Institut für Erziehungswissenschaft der UNESCO-Lehrstuhl „Global Citizenship Education – Culture of Diversity and Peace“ eingerichtet.[22]

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (WiWi)Bearbeiten

Die Kerndisziplin der Fakultät ist die Betriebswirtschaftslehre, interdisziplinär verbunden mit den Rechtswissenschaften, der Soziologie, der Volkswirtschaftslehre und der (Wirtschafts-)Geographie. Durch das 2019/20 neu etablierte Masterstudium Wirtschaftsrecht, angeboten in Kooperation mit der Universität Wien, besteht für Studierende in Klagenfurt die Möglichkeit, eine akademische Ausbildung zum Volljuristen mit den damit verbundenen Berufsmöglichkeiten (Rechtsanwalt, Richter, Staatsanwalt und Notar) zu erlangen.

Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF)Bearbeiten

Die IFF dient der Entwicklung, Erprobung und Evaluation neuartiger Formen von Wissenschaft in Forschung, Lehre und Organisation. Ziel ist die Bearbeitung ausgewählter aktueller gesellschaftlicher Problemfelder durch Gestaltung geeigneter Forschungs- und Lernprozesse.

Fakultät für Technische Wissenschaften (TeWi)Bearbeiten

Die Fakultät für Technische Wissenschaften widmet sich der Forschung und Lehre in den Bereichen der Informatik, Informations- und Kommunikationstechnik und der technischen Mathematik. Die Fakultät wurde 2007 gegründet (Gründungsdekan: Martin Hitz) und ging aus der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Informatik sowie aus einem neuen Fachbereich für Informations- und Kommunikationstechnik hervor. Die Fakultät wird derzeit geleitet von Dekan Gerhard Friedrich und von Prodekan Clemens Heuberger. Sie ist in neun Institute organisiert und bietet vier Bachelorstudiengänge, vier Masterstudiengänge, zwei Doktoratsstudien sowie zwei Lehramtsstudien an.

Der Forschungsschwerpunkt selbstorganisierende vernetzte Systeme wird seit 2008 zusammen mit den Lakeside Labs betrieben. Zudem war die Fakultät an dem Erasmus-Mundus-Doktoratskolleg Interactive and Cognitive Environments (ICE) beteiligt.

UniversitätszentrenBearbeiten

Das Digital Age Research Center (seit 2019) widmet sich interfakultären Forschungsarbeiten zur Digitalen Revolution und New Wave of Automation. Im Sinne des neuen Potenzialbereichs Humans in the Digital Age (HDA) der Universität behandelt es technologische, ökonomische, rechtliche, gesellschaftliche, verhaltenswissenschaftliche und kulturelle Aspekte des digitalen Wandels.

  • Karl Popper Kolleg (Wissenschafts- und Doktoratskolleg)
  • M/O/T – School of Management, Organizational Development and Technology[23]

Die M/O/T widmet sich der berufsbegleitenden Weiterbildung und Entwicklung von Entscheidungsträgern mit Führungsverantwortung in Wirtschafts- und Non-Profit-Organisationen.

  • School of Education (SoE)

Die wichtigste Aufgabe der School of Education ist die wissenschaftliche und professionsorientierte Ausrichtung der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrern und die damit verbundene Forschung und Entwicklung. Sie koordiniert in querschnittlicher Form alle für die Lehramtsstudien und die Lehrerbildung einschlägigen Bereiche der Universität, darunter auch die drei bundesweiten Kompetenzzentren (Austrian Educational Competence Centers, AECC) für Deutschdidaktik, Mathematikdidaktik und Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS).

  • Universitätskulturzentrum (UNIKUM)[24]

KooperationenBearbeiten

 
Strategischer Partner seit 2020

Im Jahr 2021 unterhielt die Universität Klagenfurt strategische Kooperationen mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Università Ca’ Foscari di Venezia, mit Fraunhofer Austria und den Silicon Austria Labs (SAL).[25][26][27] Sie bietet gemeinsame Studien mit den Universitäten Wien, Graz, Udine, La Rochelle und der TU Posen an.[28][29][30][31]

Mobilitätsabkommen via Erasmus+ und andere Austauschprogramme bestehen mit mehr als 250 Partnerhochschulen in über 50 Ländern weltweit.[32]

RankingsBearbeiten

Die Universität Klagenfurt führt zwar „MIT-Fächer“ (Mathematik, Informatik, Technologie), aber keine klassischen Naturwissenschaften (das „N“ in MINT) oder Life Sciences in ihrem Fächerkanon, was für die großen Universitätsrankings erschwerte Ausgangsbedingungen darstellt.[33] Dennoch liegt sie in den QS World University Rankings 2022, die den Anspruch erheben, die 1.300 besten Universitäten der Welt (aus insgesamt über 26.000) zu listen, in der Gruppe 501–510, vor der Universität Graz (651–700) und der Universität Salzburg (801–1000).[34]

Die THE World University Rankings 2022 reihen die Universität Klagenfurt in Gruppe 351–400. Damit ist sie bei Times Higher Education, hinter der Universität Wien (Rang 137) und den Medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck, bereits zum dritten Mal als zweitbeste österreichische Universität mit breiterem Fächerspektrum verzeichnet.[35] International noch besser klassiert ist sie in den Bereichsrankings Social Sciences (126–150), Computer Science (176–200), Physical Sciences (201–250) und Business & Economics (201–250).[36]

In den THE Young University Rankings 2021, dem Ranking der bis 50 Jahre alten Universitäten, liegt die Universität Klagenfurt auf Platz 48 weltweit.[6] THE stützt sich u. a. auf den field-weighted citation impact und zieht dadurch die verschiedenen Fächerspektren von Universitäten in Betracht.[37] Im Jahr 2019 wurde die Universität Klagenfurt auch in das Academic Ranking of World Universities (Shanghai Ranking) aufgenommen und liegt dort aktuell in Gruppe 901–1000.[38]

Im (nun für Länder außerhalb Deutschlands nicht mehr betriebenen) CHE-Ranking erzielte die Universität Klagenfurt regelmäßig gute bis sehr gute Bewertungen, zuletzt mit den Studien Anglistik, BWL, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Geschichte, Informationstechnik, Psychologie und Wirtschaftsinformatik. Seit 2017 wird sie in U-Multirank geführt, wo ihre guten Einstufungen 2021 besonders hervorgehoben wurden.[39]

Im Jahr 2016 wurde die Universität gemeinsam mit dem Unternehmen Bitmovin in der Kategorie „Spin-off Universität“ mit dem Österreichischen Gründerpreis Phönix ausgezeichnet.[40][41][42]

AlumniBearbeiten

EhrendoktorenBearbeiten

RektorenBearbeiten

Liste der Rektoren der Universität Klagenfurt

TriviaBearbeiten

Das Motto der Universität Per aspera ad astra ist in der Formulierung Ad astra per aspera auch das Motto der Föderation in der bekannten Fernsehserie Star Trek.

Siehe auchBearbeiten

Liste der Universitäten in Österreich

WeblinksBearbeiten

Commons: Alpen-Adria-Universität Klagenfurt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. aau.at
  2. aau.at
  3. a b Profil. In: www.aau.at. Abgerufen am 4. Juli 2021.
  4. AARC Members. Rectors’ Conference of the Universities of the Alps Adriatic Region, abgerufen am 1. Juli 2020 (englisch).
  5. THE World University Rankings 2022, abgerufen am 16. September 2021.
  6. a b THE Young University Rankings 2021, abgerufen am 24. Juni 2021.
  7. Geschichte des Kärntner Universitätsbundes
  8. Als wesentlicher Protagonist der Universitätsgründung gilt der Klagenfurter Vizebürgermeister Hans Romauch, nach dem bis heute der Hörsaal A benannt ist; siehe die Testimonials zum Kärntner Universitätsbund
  9. Gründungsgesetz (siehe S. 655ff. des Bundesgesetzblatts)
  10. Festprogramm 50 Jahre AAU, abgerufen am 29. Dezember 2020.
  11. Symposium Selbstbestimmung als Utopie? am 7. Oktober 2020, abgerufen am 29. Dezember 2020.
  12. Der Austro-Anteil am Marsrover. In: ORF Science. 16. Februar 2021, abgerufen am 10. Juli 2021.
  13. Heli-Flug-Premiere – Klagenfurter Forscher blickt „gespannt“ auf Mars. In: APA Science. 9. April 2021, abgerufen am 10. Juli 2021.
  14. Mars-Hubschrauber-Flug – „Wir haben Geschichte geschrieben“. In: APA Science. 19. April 2021, abgerufen am 10. Juli 2021.
  15. Sustainability Award: Auszeichnungen für die AAU, Pressemeldung der Universität vom 4. Mai 2016, abgerufen am 29. Mai 2021.
  16. 7. Verleihung des BGF-Preises 2017 (Memento vom 8. Juli 2017 im Internet Archive) auf www.netzwerk-bgf.at.
  17. Mehr Licht, Luft und Transparenz an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. In: ots.at, Pressemeldung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) vom 1. Oktober 2018, abgerufen am 22. April 2019.
  18. Shortlist des Prix Versailles – Campuses 2019, abgerufen am 20. Juli 2019.
  19. Gewinner des Prix Versailles – Campuses 2019, abgerufen am 20. Juli 2019.
  20. Vollständiges Studienangebot
  21. Karl Popper Kolleg
  22. Website des UNESCO Chairs Global Citizenship Education
  23. M/O/T
  24. UNIKUM
  25. Universität Klagenfurt: Institutionelle Kooperationen, abgerufen am 1. Mai 2021.
  26. Silicon Austria Labs Research Network: SAL/Uni Labs, abgerufen am 1. Mai 2021.
  27. Silicon Austria Labs Research Network: Doctoral College (SAL-DC), abgerufen am 1. Mai 2021.
  28. Universität Klagenfurt: Joint und Double Degrees, abgerufen am 1. Mai 2021.
  29. Masterstudium Wirtschaftsrecht, abgerufen am 1. Mai 2021.
  30. Seite der Universität Graz zum Entwicklungsbund Süd-Ost, abgerufen am 1. Mai 2021.
  31. Masterstudium Artificial Intelligence and Cybersecurity, abgerufen am 1. Mai 2021.
  32. Universität Klagenfurt: International Office, abgerufen am 30. Dezember 2020.
  33. Internationale Hochschulrankings und ihre Bedeutung für die österreichischen Universitäten (Universitätenkonferenz, 2017)
  34. QS World University Rankings 2022, abgerufen am 9. Juni 2021.
  35. „World University Ranking“: Freude in Wien und Klagenfurt, Der Standard, Onlineausgabe, erschienen am 11. September 2019, abgerufen am 11. September 2019.
  36. THE World University Rankings 2021 by subject, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  37. THE World University Rankings 2020: Methodology „The data are normalised to reflect variations in citation volume between different subject areas. This means that institutions with high levels of research activity in subjects with traditionally high citation counts do not gain an unfair advantage.“ (abgerufen am 28. September 2019)
  38. Universität Klagenfurt im Academic Ranking of World Universities 2021, abgerufen am 22. August 2021.
  39. U-Multirank 2021: Country Report Austria, abgerufen am 22. September 2021.
  40. Österreichischer Gründerpreis Phönix (aktuelle Startseite), abgerufen am 9. November 2019.
  41. Österreichischer Gründerpreis Phönix 2016, verliehen am 23. November 2016, abgerufen am 9. November 2019.
  42. Bitmovin: Erstes österreichisches Start-up am Weg zu Milliardenbewertung, Der Standard, erschienen am 10. Mai 2019, abgerufen am 20. Juli 2019.
  43. Zuerkannt 1999, angenommen 2013: Maria Lassnig nimmt Ehrendoktorat an

Koordinaten: 46° 36′ 59″ N, 14° 15′ 54″ O