Wikipedia:Review/Erdwissenschaften

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KryolithBearbeiten

Kryolith ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Halogenide mit der idealisierten chemischen Zusammensetzung Na2NaAlF6 und damit Natriumhexafluoroaluminat(III).

Kryolith kristallisiert im monoklinen Kristallsystem und entwickelt entweder pseudokubische Kristalle oder massige Aggregate von weißer, brauner, grauer, braun-schwarzer oder rötlicher Farbe. Das Mineral bildet sich typischerweise im Pegmatitstadium und findet sich in Granit-Pegmatiten und in der Grundmasse einiger fluorreicher, topashaltiger Rhyolithe. Es wird von Pachnolith, Thomsenolith, Gearksutit, Kryolithionit, Weberit, Jarlit, Prosopit, Chiolith, Mikroklin, Quarz, Fluorit, Siderit, Sphalerit und Topas (Ivigtut, Grönland); Topas, Chiolith, Fluorit und Phenakit (Ilmengebirge, Russland) bzw. Sodalith, Villiaumit, Eudialyt, Lovozerit, Natrolith, Chabasit und Aegirin (Mont Saint-Hilaire, Kanada) begleitet.

Die Typlokalität des Kryoliths ist der extrem fluorreiche Granit-Pegmatit der Ivigtut Mine (Koordinaten der Kryolith-Lagerstätte Ivigtut) bei der wüstgefallenen Siedlung Ivittuut (nach alter Rechtschreibung Ivigtût, auch Ivigtut) am Südufer des Ilorput (Arsukfjords) im Distrikt Ivittuut in der Kommuneqarfik Sermersooq im autonomen Teil Grönland des Königreichs Dänemark. Sie war der einzige Ort weltweit, wo das Mineral Kryolith lagerstättenbildend auftrat und gewinnbringend abgebaut wurde.

Der Beitrag zum Kryolith wurde komplett überarbeitet und gemäß den Richtlinien im Wikipedia:WikiProjekt Minerale und der Wikipedia:Formatvorlage Mineral vervollständigt. Minerale sind nicht jedermanns Sache, aber bitte werft ein kritisches Auge darauf. Vielen Dank im Voraus! --Erongoguy (Diskussion) 20:13, 1. Feb. 2022 (CET)

Ich hab den Artikel Großteils gelesen. Folgendes ist mir aufgefallen:
  • In der Infobox "schon in der Kerzenflamme schmelzbar" - Währe nicht besser:"Schmelzpunkt: 1012°C" bzw. die Temperatur als Ergänzung in Klammer
  • "Granit-Pegmatiten" - siehe Wikipedia:Verlinken#Verlinkung_von_Teilwörtern, ich denke man kann das unwichtigere entfernen.
  • "Es wird von [...] begleitet." ziemlich langer Satz. Kann man diesen (nach einer geo./chem. Einteilung) in zwei oder mehrere Sätze teilen (zweiter Satz: Weitere Begleitmineralien sind [...].
  • Zuviele Links in Aufzählungen(selber Satz wie bei vorigem und folgendem Punkt) - ich mach das leider auch so da ich noch keine bessere Lösung gefunden habe
  • Im Absatz Klassifikation ein bisschen zu viele Rote Links - evtl. die "unwichtigen" oder seltenen Minerale nicht verlinken
  • Rotlinks in der Einzelnachweisen, und nach eingebundenen Zitaten - finde das irritierend
  • Klammern im Fließtext (z.B. "(auch Jaroslavit)","(ehemals Coulsellit)","(IMA)", Fundorte) falls diese Alternativnamen nicht sehr verbreitet sind entfernen, kann das aber selber nicht gut beurteilen
Hört sich jetzt nach viel Kritik an bin mir aber auch nicht bei allen Kritikpunkten sicher bezüglich der Berechtigung. Ich hoffe auch das du die Kritik nicht persönlich nimmst
/*Es ist zu beachten das ich mich weder mit Geologie noch Chemie auskenne. --Mwtipp (Diskussion) 17:33, 5. Feb. 2022 (CET)
Hallo Mwtipp, zur Unterstützung von Erongoguy, der hoffentlich damit einverstanden ist, habe ich schonmal auf einige Kritikpunkte reagiert.
  • Der Schmelzpunkt ist jetzt in der Infobox ergänzt; ebenso wie ein bisher fehlender Beleg für selbigen.
  • Linkfix für bei den Pegmatit(en) ist erfolgt und die Einleitung in Bezug auf die Mineralbegleiter (Paragenesen) eingekürzt, damit sie (hoffentlich) etwas einfacher zu lesen ist. Die Paragenesen werden ja im Abschnitt "Bildung und Fundorte" genauer und ausführlicher aufgeschlüsselt.
  • Zu den Mineral-Link im Abschnitt KLassifikation: Es gibt keine unwichtigen Minerale, d.h. alle sind relevant und damit artikel- und verlinkungswürdig, vor allem im Abschnitt Klassifikation.
  • Rotlinks in Einzelnachweisen (hier: relevante Autoren) bzw. nach Zitaten (relevante Urheber desselben) finde ich persönlich nicht irritierend. Rotlinks sind ja per se nichts schlechtes, sondern ein Hinweis, dass hier noch ein Artikel fehlt und dadurch vielleicht ein Motivationsschub für andere, diesen zu erstellen.
  • Die aufgeführten Klammerbegriffe habe ich mal entfernt, da man sie tatsächlich als unnötig ansehen kann.
Das wär's soweit von meiner Seite. Wie gesagt, ich hoffe damit im Sinne das Hauptautors Erongoguy gehandelt zu haben. Ansonsten bitte entsprechend korrigieren. Viele Grüße -- Ra'ike Disk. P:MIN 23:41, 6. Feb. 2022 (CET)
Ein paar Anmerkungen von meiner Seite:
  • Der erste Satz zum Chemismus: der „Thonerde und Flußspathsäure“, also Aluminium (eigentlich Al2O3!) und HF, fand. Wo kommt das Aluminium her? Ist Tonerde nicht eben das Oxid, das in der Klammer erwähnt wird?
  • Im Abschnitt Klassifikation wird das [BF4]1- erwähnt. Ich kenne es so, dass die 1 weggelassen wird. Mag aber sein, dass ich da eine zu "chemische" Sicht habe und das in der Mineralogie so üblich ist. Gruß --Gimli21 (Diskussion) 10:19, 8. Mär. 2022 (CET)

Die synthetische Herstellung wird folgenderweise beschrieben:

Da die Vorräte der einzigen Kryolith-Lagerstätte für den Bedarf der Aluminiumverhüttung nicht ausreichten, wird die Phase Natriumhexafluoroaluminat(III) künstlich hergestellt. Die Synthese erfolgt aus Hexafluoridokieselsäure, Natrium- und Aluminiumhydroxid.

 
 

Chemisch macht das für mich überhaupt keinen Sinn obwohl es so in der Quelle steht. Für mich ist der erste Schritt eine ziemlich teure Methode um Ammoniumfluorid herzustellen. Steht zwar so in der Quelle aber ich erinnere mich an die Vorlesung im ersten Semester und meine dabei handelt es sich um ein großtechnisches Verfahren für die Aluminumherstellung. Das heisst die schmeißen ein paar Chemikalien zusammen und machen die heiß. Vielleicht findet sich eine bessere Zusammenfassung der Reaktion weil das hier den Eindruck einer zweistufigen Synthese hinterlässt wobei der erste Schritt teuer aber trivial ist. Sowohl Quarz/Sand als auch Ammoniumfluorid sind billiger zu gewinnen als durch Hydrolyse bzw. Umsetzung mit Ammoniak von H2SiF6. Vermutlich nimmt man hier einfach eine wässrige Lösung von Ammoniak. Ich habe gerade keinen HoWi zur Hand aber da steht es sicher drin. --codc senf 22:18, 30. Mär. 2022 (CEST)

Irgendwie verstehe ich den Satz "Abildgaard benannte das Mineral aufgrund seiner leichten Schmelzbarkeit nach ... ‚Frost, Kälte‘" nicht. Frost = leicht schmelzbar? --Mister Pommeroy (Diskussion)   11:58, 17. Apr. 2022 (CEST)

Cueva de Villa LuzBearbeiten

Die Cueva de Villa Luz ist eine Karsthöhle in der Nähe des Ortes Tapijulapa im mexikanischen Bundesstaat Tabasco. Sie ist unter einer Vielzahl verschiedener Namen bekannt.

Die Höhle bietet aufgrund ihrer schwefelwasserstoffhaltigen Quellen und Bakterien, die diese Schwefelverbindung als Energiequelle nutzen können, eine für Höhlen große Artenvielfalt, da diese Bakterien die Nahrungsgrundlage verschiedener Tiere bilden.

In der präspanischen Zeit wurde die Cueva de Villa Luz vom indigenen Volk der Zoque als religiöse Stätte genutzt. Auf Basis des dort durchgeführten historischen Rituals wird heute am Palmsonntag ein Fest abgehalten, das von Einheimischen und Touristen besucht wird.

Ich habe den Artikel im Rahmen des 35. Schreibwettbewerbs erstellt und möchte ihn nun gerne inhaltlich und stilistisch verbessern, so dass der Artikel ggf. auch bei KLA/KALP kandidieren kann.

Ich wäre froh, wenn jemand sich die Zeit nimmt, mich auf Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen oder gar selbst umzuformulieren, da ich bei Formulierungen eine meiner größten Schwächen sehe. Da ich selbst über die Biologie bzw. Ökologie zu dem Lemmagegenstand gekommen bin, hoffe ich, dass ein Benutzer mit guten Geologiekenntnissen mir ggf. helfen kann, dass die Inhalte des Fachbereichs richtig dargestellt sind. Ich habe zwar versucht, mir die Fachbegriffe herzuleiten, aber ein paar Unsicherheiten bestehen weiterhin. -- Elfabso (Diskussion) 18:17, 26. Mär. 2022 (CET)

Servus, spannende hypogene Höhle mit einzigartigem Ökosystem. Ein paar Anregungen:
  • Das Bild in der Infobox würde ich gegen ein Bild des Höhleninneren tauschen
  • Die Einleitung kommt in der Regel ohne Fußnoten aus. Ggf. Kann man die Namen in ein eigenes Kapitel auslagern, wo dann auch das Bild mit den Schildern dazupasst
  • Wenn es nur zwei bekannte Höhlen gibt, in denen Schwefelwasserstoff die Grundlage des Ökosystems bildet, würde ich es in der Einleitung erwähnen
  • Bei der Lage würde ich Anmerkungen zur Umrechung von Meilen in Kilometer einfach weglassen
  • In welcher Seehöhe liegt die Höhle?
  • Ggf. lässt sich ein Klimadiagramm der Region auftreiben.
  • Gebirge / Vulkan / Erdöllaggerstätten kann zur Geologie in ein Kapitel "Geologisches Umfeld" auslagern
  • Das geological setting bei Webster et. al. kann man ruhig großzügig übersetzen. Die Höhle liegt in der Sierra Madre Formation, die aus mikrokristallinem Kalksteie der mittleren Kreidezeit (Aptium bis Cenomanium) besteht. Die Tektonik ist dort auch erwähnt.
  • Bei Hose und PISAROWICZ findet sich eine schöne Karte. Ggf. kann unsere Kartenwerkstatt da eine vereinfachte Karte extrahieren.
  • Die Reaktionsgleichung bei Entstehung kann man entfernen und einfach auf Schwefelsäureverwitterung bzw. Kohlensäureverwitterung verlinken.
  • Raumbeschreibung und Atmosphäre gehören eigentlich nicht zur Geologie und können eigene Kapitel sein. El Azufre ebenso
  • Ökologie kann man in Mikroorganismem und Tiere unterteilen
Mir fällt sicher noch mehr ein. lg --Tigerente (Diskussion) 17:24, 31. Mär. 2022 (CEST)
Tigerente, danke für die guten Anregungen. Die von der Höhle aus nächsten Klimadaten, die ich gefunden haben sind von Villahermosa[1], das ist aber vermutlich zu weit entfernt, oder?! Um die anderen Hinweise werden ich mich peu à peu kümmern. --Elfabso (Diskussion) 21:27, 2. Apr. 2022 (CEST)