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Welterbestätten in Kuba

Zum Welterbe in Kuba gehören (Stand 2017) neun UNESCO-Welterbestätten, darunter sieben Stätten des Weltkulturerbes und zwei Stätten des Weltnaturerbes. Kuba hat die Welterbekonvention 1981 ratifiziert, die erste Welterbestätte wurde 1982 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2008 eingetragen.[1]

WelterbestättenBearbeiten

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Kuba in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1  Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Altstadt und Festungsanlagen von Havanna
(Lage)
1982 K 204
Trinidad und das Valle de los Ingenios
(Lage)
1988 K 460 Historisches Zentrum der Stadt Trinidad und die Zuckerfabriken im 12 km nordöstlich der Stadt gelegenen Valle de los Ingenios
Castillo de San Pedro de la Roca
(Lage)
1997 K 841 eine Festung an der Küste etwa 10 km südwestlich der Stadt Santiago de Cuba.
Nationalpark Desembarco del Granma
(Lage)
1999 N 889
Kulturlandschaft Valle de Viñales
(Lage)
1999 K 840
Archäologische Landschaft der ersten Kaffeeplantagen im Südosten Kubas 2000 K 1008
Alexander-von-Humboldt-Nationalpark
(Lage)
2001 N 839
 
Kathedrale von Cienfuegos
Historisches Stadtzentrum von Cienfuegos
(Lage)
2005 K 1202 Altstadt von Cienfuegos, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.
Historisches Stadtzentrum von Camagüey
(Lage)
2008 K 1270 Altstadt von Camagüey, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.

TentativlisteBearbeiten

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle WelterbekandidatenBearbeiten

Derzeit (2016) sind drei Stätten in der Tentativliste von Kuba eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2003.[2] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1  Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Instituto Superior de Arte
(Lage)
2003 K 1798 1976 gegründete universitäre Bildungseinrichtung in Havanna
Nationalpark Ciénaga de Zapata
(Lage)
2003 N 1801 Sumpfgebiet auf der Zapata-Halbinsel
Riffsystem der Kubanischen Karibik 2003 N 1802 umfasst Nationalpark Jardines de la Reina, Fauna-Schutzgebiet Banco de Jagua, Osten des Ökologischen Schutzgebiets Cayo Largo, Nationalpark Cayos Avalos Cantiles Rosario, Ökologisches Schutzgebiet Punta del Este, Nationalpark Punta Frances, Nationalpark San Felipe - Los Indios, Nationalpark Guanahacabibes, Banco de Knoll

Ehemalige WelterbekandidatenBearbeiten

Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt. Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.[3]

f1  Karte mit allen Koordinaten ehemaliger Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Nationalpark Sierra Maestra
(Lage)
1988–1996 N

WeblinksBearbeiten

  Commons: UNESCO-Welterbestätten in Kuba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Kuba auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kuba. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 10. Juli 2017 (englisch).
  2. Tentativliste von Kuba. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 10. Juli 2017 (englisch).
  3. Former Tentative Sites of Cuba. In: World Heritage Site. Abgerufen am 10. Juli 2017 (englisch).