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Zum Welterbe in Costa Rica gehören (Stand 2017) vier UNESCO-Welterbestätten, darunter eine Stätte des Weltkulturerbes und drei Stätten des Weltnaturerbes. Costa Rica hat die Welterbekonvention 1977 ratifiziert, die erste Welterbestätte wurde 1983 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2014 eingetragen.[1]

Inhaltsverzeichnis

WelterbestättenBearbeiten

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Costa Rica in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1  Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Naturschutzgebiet Talamanca und Nationalpark La Amistad 1983 N 205 umfasst das Talamanca-Gebirge und den Nationalpark La Amistad
Nationalpark Kokosinsel
(Lage)
1997 N 820
Schutzgebiet Guanacaste 1999 N 928 Umfasst die Nationalparks Santa Rosa, Guanacaste und Rincón de la Vieja in der Provinz Guanacaste
Präkolumbianische Siedlungen und Steinkugeln der Diquis 2014 K Siedlungen der Diquís-Kultur mit den für diese Kultur charakteristischen Steinkugeln

TentativlisteBearbeiten

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle WelterbekandidatenBearbeiten

Derzeit (2016) ist eine Stätte in der Tentativliste von Costa Rica eingetragen, die Eintragung erfolgte 2003.[2] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1  Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
 
Nationalpark Corcovado
Biologisches Schutzgebiet Nationalpark Corcovado und Isla del Caño 2003 N 1795 umfasst den Nationalpark Corcovado (Lage) mit der dazugehörigen Isla del Caño (Lage)

Ehemalige WelterbekandidatenBearbeiten

Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt. Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.[3]

f1  Karte mit allen Koordinaten ehemaliger Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Kirche von Nikoya 1980-1980 K
Kirche von Orosi 1980-1980 K
Nationalmonument in San José
(Lage)
1980-1980 K Nationaldenkmal in der Hauptstadt San José
Nationaltheater von Costa Rica 1980-1980 K
Ruinen von Ujarrás 1980–1981 K
Hacienda Santa Rosa 1980–1981 K
Archäologischer Nationalpark von Guayabo de Turrialba 1980–1984 K
Eisenbahnregion San José Limón 1994–1996 K

WeblinksBearbeiten

  Commons: UNESCO-Welterbestätten in Costa Rica – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Costa Rica auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Costa Rica. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 10. Juli 2017 (englisch).
  2. Tentativliste von Costa Rica. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 10. Juli 2017 (englisch).
  3. Former Tentative Sites of Costa Rica. In: World Heritage Site. Abgerufen am 10. Juli 2017 (englisch).