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Welterbe in der Dominikanischen Republik

Wikimedia-Liste

Zum Welterbe in der Dominikanischen Republik gehört (Stand 2018) eine UNESCO-Welterbestätte des Weltkulturerbes. Die Dominikanische Republik hat die Welterbekonvention 1985 ratifiziert, die bislang einzige Welterbestätte wurde 1990 in die Welterbeliste aufgenommen.[1]

Inhaltsverzeichnis

WelterbestättenBearbeiten

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in der Dominikanischen Republik in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1  Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Kolonialstadt Santo Domingo
(Lage)
1990 K 526

TentativlisteBearbeiten

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind. Mit Stand 2018 sind 13 Stätten in der Tentativliste der Dominikanischen Republik eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2018.[2] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1  Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Jacagua, Villa de Santiago 2001 K 1704 Jacagua ist ein Ort in der Provinz Santiago mit einer historischen Kirche.
Montecristi 2001 K 1705 Hauptstadt der Provinz Monte Cristi
Archäologischer und Historischer Nationalpark von Pueblo Viejo 2001 K 1707 Die Ruinenstätte Pueblo Viejo oder La Vega Vieja in der Provinz La Vega in der Nähe der heutigen Stadt Concepción de la Vega war nach La Isabela (Ref. 6289) die zweite planmäßige europäische Siedlungsgründung in Amerika.
Historisches Zentrum von Puerto Plata 2001 K 1708 Historischer Stadtkern der Stadt San Felipe de Puerto Plata
Altstadt von Azua de Compostela 2001 K 1709 Historischer Stadtkern der Stadt Azua de Compostela
Zuckermühle von Sanate 2002 K 1714 Einzelvorschlag zur Serie Ruta de los Ingenios (Route der Zuckermühlen)
Zuckermühle von Nuestra Señora de Monte Alegre o la Duquesa 2002 K 1715 Einzelvorschlag zur Serie Ruta de los Ingenios (Route der Zuckermühlen)
 
Replik der 1. Kirche Amerikas
Archäologische Stätte von La Isabela 2018 K 6289 Der Ort La Isabela in der Provinz Puerto Plata war die erste von Europäern planmäßig angelegte Siedlung auf amerikanischem Boden. Bei archäologische Untersuchungen wurden fünf steinerne Gebäude der ehemaligen Siedlung nachgewiesen, darunter eine Kirche, von der in der Nähe eine Rekonstruktion errichtet wurde.

Überarbeitung eines Vorschlags von 2001

Parque Nacional Jaragua
(Lage)
2018 N 6290 Überarbeitung eines Vorschlags von 2001 für eine Naturerbestätte in einen Vorschlag für eine gemischte Kultur- und Naturerbestätte
 
Casa Grande, Palavé
Erste koloniale Zuckermühlen Amerikas 2018 K 6291 Von den sechs 2001 und 2002 im Rahmen der Serie Ruta de los Ingenios (Route der Zuckermühlen) eingereichten Einzelvorschlägen von Stätten aus der Kolonialzeit, die der Zuckerherstellung dienten, wurden 2018 vier in diesem Sammelvorschlag zusammengefasst: die Zuckermühle von Boca de Nigua, die Zuckermühle von Diego Caballero, die Zuckermühle von Engombe und die Zuckermühle von Palavé (Lage).
Parque Nacional Cotubanamá
(Lage)
2018 N 6292 auch Parque Nacional Del Este genannt

Überarbeitung eines Vorschlags von 2001 für eine Naturerbestätte in einen Vorschlag für eine Kulturerbestätte

Meeressäuger-Schutzgebiet Banco de la Plata y la Navidad 2018 K/N 6293 Schutzgebiet für Meeressäugetiere in der Umgebung der Meeresbänke La Plata (Silber-Bank) und Navidad
Prähispanische Felskunst in der Dominikanischen Republik 2018 K 6294

WeblinksBearbeiten

  Commons: UNESCO-Welterbestätten in der Dominikanischen Republik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Dominikanische Republik. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 21. März 2018 (englisch).
  2. Tentativliste der Dominikanischen Republik. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 21. März 2018 (englisch).