Victoria Barnes

britische Bahnradsportlerin
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Victoria Barnes Straßenradsport
Victoria Barnes (2015)
Victoria Barnes (2015)
Zur Person
Geburtsdatum 15. September 1993
Nation Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Disziplin Bahn
Verein(e)
Velo Club Norwich
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2013 Bronze – Teamsprint
Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2020

Victoria Barnes, geborene Williamson, (* 15. September 1993) ist eine britische Bahnradsportlerin, die auf Kurzzeitdisziplinen spezialisiert ist.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Ihre sportliche Laufbahn begann Victoria Williamson mit Leichtathletik. Durch das britische Programm Girls4Gold kam sie im Alter von 15 Jahren zum Radsport und wurde schon bald in das Olympic Cycling Development Programme aufgenommen. 2010 wurde sie britische Junioren-Meisterin.[1]

2010 wurde Victoria Williamson in Sankt Petersburg Vize-Europameisterin der Junioren. Im Jahr darauf errang sie ebenfalls bei Bahn-Europameisterschaften der Junioren drei Silbermedaillen: im 500-Meter-Zeitfahren, im Sprint und im Teamsprint (gemeinsam mit Jessica Crampton). Im selben Jahr wurde sie im Velodrom von Krylatskoje in Moskau Vize-Weltmeisterin der Junioren im Sprint. 2012 belegte sie bei den Bahn-Europameisterschaften (U23) gemeinsam mit Rebecca James den zweiten Platz im Teamsprint. Bei den britischen Bahn-Meisterschaften wurde sie jeweils Zweite im Zeitfahren sowie im Sprint.[2]

Ab 2013 startete Williamson auch international in der Elite. Bei den Bahn-Weltmeisterschaften im selben Jahr in Minsk gewann sie auf Anhieb ihre erste Medaille in dieser Klasse und belegte gemeinsam mit Rebecca James den dritten Platz im Teamsprint.

Im Januar 2016 startete Victoria Williamson im Keirin-Wettbewerb der Frauen beim Sechstagerennen von Rotterdam. Sie kollidierte dabei mit der Niederländerin Elis Ligtlee, stürzte, brach sich das Becken, mehrere Wirbel und erlitt tiefe Schnittwunden[3]; Ligtlee erlitt eine Gehirnerschütterung und den Bruch eines Wangenknochens.[4] Anschließend wurde das Rennen abgebrochen. Ursprüngliche Befürchtungen, Williamson könnte gelähmt sein, bestätigten sich nicht.[5] Erst im Januar 2017, nach fast einjähriger Rehabilitation, gaben die Ärzte ihre Einwilligung, dass Williamson ihr Radsporttraining wieder aufnehmen könne. Ihr sportliches Ziel war die Teilnahme an den Commonwealth Games 2018 im australischen Gold Coast, das sie aber nicht erreichen konnte.[6][7]

2019 startete Williamson erstmals nach ihrer schweren Verletzung bei britischen Bahnmeisterschaften und belegte gemeinsam mit Luisa Steele Rang drei im Teamsprint.

PrivatesBearbeiten

Im Juli 2017 heiratete Victoria Williamson und nahm den Familiennamen Barnes ihres Mann an.[7]

ErfolgeBearbeiten

2010
2011
2012
2013
2015
  •   Britische Meisterin – Sprint

WeblinksBearbeiten

Commons: Victoria Williamson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Victoria Williamson aiming for more bike glory auf news.bbc.co.uk v. 20. Januar 2011 (englisch)
  2. Victoria Williamson takes 2 Silvers at the NationalTrack Championships auf vcnorwich.co.uk v. 27. September 2012 (englisch)
  3. radsport-news.com – Williamson bricht sich bei Sturz Becken und mehrere Wirbel. In: radsport-news.com. 23. April 2015, abgerufen am 11. Januar 2016.
  4. Daan Hakkenberg/Martijn van Laar: Zware crash Ligtlee en Williamson bij Zesdaagse. In: ad.nl. 10. Januar 2016, abgerufen am 11. Januar 2016 (niederländisch).
  5. Thumbs up from Victoria Williamson as father provides updates on recovery. In: Cycling Weekly. 11. Januar 2016, abgerufen am 11. Januar 2016 (englisch).
  6. Victoria Williamson given all-clear to restart full training in 2017. Norfolk Eastern Daily Press, 9. Dezember 2016, abgerufen am 12. Dezember 2016.
  7. a b Vicky Barnes: British sprint cyclist on her recovery from horrific crash. In: bbc.com. Abgerufen am 12. Dezember 2017 (englisch).