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Simon Poulsen

dänischer Fußballspieler

Simon Busk Poulsen (* 7. Oktober 1984 in Sønderborg) ist ein dänischer Fußballspieler.

Simon Poulsen
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Simon Poulsen (2011)
Personalia
Name Simon Busk Poulsen
Geburtstag 7. Oktober 1984
Geburtsort SønderborgDänemark
Größe 184 cm
Position Außenverteidiger (links)
Junioren
Jahre Station
1989–? SUB Sønderborg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2002–2004 IK Sønderjylland 45 (16)
2004–2005 SønderjyskE 26 0(7)
2005–2007 FC Midtjylland 63 0(5)
2008–2012 AZ Alkmaar 93 0(6)
2012–2014 Sampdoria Genua 7 0(0)
2014–2015 AZ Alkmaar 42 0(3)
2015–2017 PSV Eindhoven 2 0(0)
2015–2017 Jong PSV 16 0(1)
2017– SønderjyskE 24 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2002–2003 Dänemark U-19 7 0(0)
2003–2004 Dänemark U-20 7 0(0)
2005–2006 Dänemark U-21 11 0(1)
2007– Dänemark 35 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 29. November 2017

2 Stand: 23. Dezember 2017

KarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Jugend und erste Schritte im Profifußball (bis 2007)Bearbeiten

Poulsens Vater ist US-Amerikaner, seine Mutter ist Dänin.[1] Er wuchs in Ulkebøl auf.[2] und trat in seiner Kindheit dem SUB Sønderborg bei. 2002 gab er sein Debüt in der Ersten Mannschaft von IK Sønderjylland, der Anfang 2004 mit anderen Mannschaften zum Sønderjysk Elitesport fusionierte. Ein Jahr später wechselte er von dort zum FC Midtjylland.[3] In der Saison 2005/06 belegte der Verein den siebten Tabellenplatz und in der Folgesaison wurde der FC Midtjylland Vize-Meister.

Meistertitel und Europapokalauftritte mit AZ Alkmaar (2008 bis 2012)Bearbeiten

In der Winterpause der Saison 2007/08 wechselte Poulsen in die Niederlande zum AZ Alkmaar, bei dem er einen bis 2012 laufenden Vertrag unterzeichnete. Am 13. Januar 2008 gab er sein Debüt für die Nordholländer, als er bei der 1:6-Niederlage am 19. Spieltag in der 74. Minute für Barry Opdam eingewechselt wurde.[4] Mit AZ Alkmaar wurde Poulsen 2009 niederländischer Meister und spielte in der UEFA Champions League sowie in der UEFA Europa League (bis 2009 UEFA-Pokal).

Von den Niederlanden nach Italien und zurück (2012 bis 2017)Bearbeiten

Am 25. August 2012 wechselte Poulsen nach Italien zu Serie A-Aufsteiger Sampdoria Genua.[5] Verletzungsbedingt konnte er sich keinen Stammplatz erarbeiten und kam zu lediglich sieben Punktspieleinsätzen.

Im Januar 2014 kehrte Poulsen in die Eredivisie zu AZ Alkmaar zurück und platzierte sich mit dem Verein zum Saisonende auf dem achten Rang und schied in den folgenden Play-off-Spielen um die Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Europa League am FC Groningen. In der Folgesaison wurde der Verein Ligadritter und qualifizierte sich für die zweite Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League.

Zur Saison 2015/16 wechselte er zur PSV Eindhoven[6][7] und unterschrieb einen Zweijahresvertrag.[8] Mit der PSV Eindhoven wurde Poulsen 2016 niederländischer Meister, konnte sich allerdings – auch verletzungsbedingt – keinen Stammplatz erkämpfen.

Rückkehr zu den Wurzeln (seit 2017)Bearbeiten

Am 31. Januar 2017 schloss Poulsen sich seinem ehemaligen Verein SønderjyskE an. Er unterschrieb einen bis zum 31. Dezember 2018 laufenden Vertrag.[9][10] Als Tabellenfünfter der Meisterrunde verpasste SønderjyskE die erneute Teilnahme am internationalen Wettbewerb.

NationalmannschaftBearbeiten

Von 2002 bis 2006 machte Poulsen sieben Spiele für die U-19, weitere sieben für die U-20 und elf Spiele für die dänische U-21-Nationalmannschaft und absolvierte am 28. März 2017 beim 1:0-Testspielsieg in Duisburg gegen Deutschland sein erstes Spiel für die dänische A-Nationalmannschaft. Er wurde in der 76. Minute für Dennis Rommedahl eingewechselt. Im November des gleichen Jahres folgten gegen Nordirland (1:2) und Island (3:0) zwei weitere Länderspiele.

Am 27. Mai 2010 bestritt er nach drei Jahren beim 2:0-Sieg im Freundschaftsspiel gegen den Senegal wieder ein Länderspiel. Bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika kam er in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz. Im ersten Gruppenspiel gegen die Niederlande erzielte er ein Eigentor zum 0:1 (Endstand 0:2). Die Dänen schieden nach der Gruppenphase aus. In der Folge kam er zu drei Einsätzen in der Qualifikation zur Fußballeuropameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine und wurde von Morten Olsen auch in den Kader für die Endrunde berufen. Poulsen kam in allen drei Partien in der Gruppenphase zum Einsatz und schied als Gruppendritter mit der Nationalelf aus dem Turnier aus.

In der Vorausscheidung zur Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien kam er in drei Partien zum Einsatz; als schlechtester Gruppenzweiter wurde die Qualifikation verfehlt. Später stand die Qualifikation für die Fußballeuropameisterschaft 2016 in Frankreich an und in dieser spielte Poulsen in einer Partie; die Qualifikation wurde in den Play-offs gegen Schweden verfehlt (1:2/2:2).

ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Søren Olsen: Dansk back vil forsøge at ignorere racistiske tilråb. In: Politiken. Om Politiken, Juni 2012, abgerufen am 19. Juli 2016 (dänisch).
  2. Anders Hjelmer Paulsen: Bekræftet: Simon Poulsen skifter tilbage til SønderjyskE. In: Jydske Vestkysten. 31. Januar 2017, abgerufen am 6. Februar 2017 (dänisch).
  3. Simon Poulsen vender tilbage til Ulkebøl (dänisch) jv.dk, abgerufen am 21. Mai 2010
  4. Spieldaten auf transfermarkt.de
  5. DE PERSGROEP Nederland (Hrsg.): Simon Poulsen naar Sampdoria. In: Algemeen Dagblad. 25. August 2012, abgerufen am 6. Februar 2017.
  6. Jens Kragh Iversen: Simon Poulsen wechselt zu PSV Eindhoven. In: nordschleswiger.dk. Der Nordschleswiger, 15. Mai 2015, archiviert vom Original am 20. September 2016; abgerufen am 17. August 2015.
  7. Poulsen vertrekt naar PSV, az.nl, 15. Mai 2015, abgerufen unbekannt (niederländisch)
  8. PSV legt Simon Poulsen twee seizoenen vast, 15. Mai 2015, psv.nl, abgerufen unbekannt (niederländisch)
  9. PSV NV (Hrsg.): Poulsen keert terug naar Denemarken. In: PSV Eindhoven. 31. Januar 2017, abgerufen am 1. Februar 2017 (niederländisch).
  10. Kell Haugaard: SønderjyskE henter Simon Poulsen i PSV. In: SønderjyskE. Sønderjysk Elitesport A/S, 31. Januar 2017, abgerufen am 1. Februar 2017 (dänisch).