Richard Willstätter

deutscher Chemiker und Nobelpreisträger

Richard Martin Willstätter (* 13. August 1872 in Karlsruhe, Großherzogtum Baden; † 3. August 1942 in Muralto, Kanton Tessin) war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer. 1915 erhielt er den Nobelpreis für Chemie, ab 1939 lebte er als Emigrant in der Schweiz.

Richard Willstätter, um 1916

LebenBearbeiten

Richard Willstätter wuchs in Karlsruhe und Nürnberg in einer wohlhabenden jüdischen Großkaufmannsfamilie auf.[1] Die Vorfahren stammten ursprünglich aus dem badischen Städtchen Willstätt.[2] Nach dem Umzug der Familie 1883 zu den Großeltern mütterlicherseits nach Nürnberg besuchte er ab 1884 das dortige staatliche Realgymnasium.[3] Dort trat er auch der Schülerverbindung Rot-Weiß-Rote Absolvia bei. Nach dem Abitur 1890 studierte Willstätter Chemie in München, wo auch seine wissenschaftliche Laufbahn begann.

1903 heiratete Richard Willstätter Sophie Leser (* 1876), die Tochter des Heidelberger Nationalökonomen Emanuel Leser. 1904 und 1905 kamen in Zürich, wo er seine erste Professur innehatte, die Kinder Ludwig und Margarete zur Welt. Bereits 1908 starb seine Frau in Zürich, an einer akuten, wohl zu spät erkannten Blinddarmentzündung in der Klinik von Rudolf Ulrich Krönlein.[4] 1911 folgte er einem Ruf an das neu eingerichtete Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin. Dort gelang ihm die Konstruktion einer Gasschutzmaske („Drei-Schichten-Einsatz“), die vielen Soldaten im Ersten Weltkrieg das Leben rettete. Sein Sohn Ludwig starb 1915 in einem Berliner Krankenhaus in einem diabetischen Koma.[5] Richard Willstätter erhielt 1916 eine Professur in München, er heiratete nicht wieder. Seine Tochter Margarete Willstätter studierte in München Physik und promovierte 1931 bei Arnold Sommerfeld. Anfang 1925 wurde der Architekt Oswald Bieber mit Planung und Bau seiner Münchner Villa, Möhlstraße 29 beauftragt.[6] Richard Willstätter floh 1939 in die Schweiz und starb dort 1942. Seine Tochter Margarete[7] emigrierte bereits 1936 in die USA und starb dort 1964 in Winnebago (Illinois).

Ausbildung und HochschullaufbahnBearbeiten

 
Willstätter am Münchner Institut von Adolf von Baeyer kurz vor seiner Promotion, im Bild rechts oberhalb von Baeyer bzw. hinter dem Labordiener (1893)
 
Willstätter im neuen Berliner Labor des KWI für Chemie, links im Bild sein Assistent Arthur Stoll (1913)
 
Denkmal für Willstätters Lehrer Adolf von Baeyer vor dem neuen Willstätter-Bau

Nach dem Abitur studierte Richard Willstätter Chemie an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Adolf von Baeyer und wurde 1894 bei Alfred Einhorn in München mit einer Arbeit „Ueber die Constitution und Reduction der p-Methylendihydrobenzoesäure“[8] promoviert. Erst 20 Jahre später gelang Willstätter die vollständige Konstitutionsaufklärung des zugrundeliegenden Lokalanästhetikums Kokain, was die Synthese einfacherer, analog aufgebauter Verbindungen[9] erlaubte.

Nach seiner Habilitation 1896 mit Untersuchungen in der Tropingruppe war er bis 1902 als Privatdozent tätig, dann wurde er von Baeyer zum außerordentlichen Professor und Nachfolger von Johannes Thiele in München ernannt. 1905 nahm er den Ruf auf den Lehrstuhl für allgemeine Chemie an das Eidgenössische Polytechnikum Zürich an.

Von Oktober 1912 an wurde Richard Willstätter wissenschaftliches Mitglied des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Chemie in Berlin-Dahlem. Fritz Haber hatte ihn durch seine Korrespondenzen für eine führende Rolle in dieser neugegründeten und reinen Forschungseinrichtung des Deutschen Reichs gewinnen können.[10] Als Honorarprofessor erhielt er auch die Lehrbefugnis an dem von Emil Fischer geführten Chemischen Institut der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. In der ersten Hälfte des Ersten Weltkriegs wurden seine Räumlichkeiten als „Laboratorien des Staates“ zunehmend unter militärischen Aspekten genutzt, z. B. von der „Versuchsabteilung des Luftbildkommandos der Flieger und Luftschiffertruppen“. Unter Willstätters Leitung wurde ein wirksamer dreiphasiger Gasmaskenfilter entwickelt,[11] er erhielt hierfür Anfang 1917 das „Eiserne Kreuz II. Klasse am weiß-schwarzen Bande“.[12]

Am 4. September 1915 erhielt Richard Willstätter einen Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München als Lehrstuhlnachfolger des emeritierten Adolf von Baeyer, den er sofort annahm. Sein Nachfolger[13] in Berlin wurde Alfred Stock. Am 1. April 1916 trat Willstätter sein neues Amt als Ordinarius in München an[14] und wurde Direktor des staatlichen Chemischen Laboratoriums. Willstätters Dienstwohnung war ein „prächtiges Haus“ an der Arcisstraße.[15] Als drei Jahre später Fischer in Berlin starb, wurde Willstätter vergeblich dessen Nachfolge in Berlin angeboten.[16] Beide Nobelpreisträger, Willstätter und Fischer, unterhielten ab 1901 einen regen Briefwechsel.[17] 1921 veranlasste Willstätter einen umfangreichen Erweiterungsbau („Willstätter-Bau“) am Münchner Institut mit großem Baeyer-Denkmal im Zugangsbereich.[18] Mitte 1924 wurde Willstätter als Nachfolger von Fritz Haber für zwei Jahre zum Präsidenten der Deutschen Chemischen Gesellschaft in Berlin gewählt; seine Stellvertreter in diesen zwei Wahlperioden waren Max Bodenstein, Heinrich Wieland, Willy Marckwald und Fritz Raschig.

Unter den in München stattfindenden antisemitischen Aktionen litt Willstätter sehr. Es fanden sich Plakate wie „Kein deutscher Jüngling darf künftig zu Füßen eines jüdischen Lehrers sitzen“ oder „Deutsche Studenten, laßt euch nicht von fremdländischen Lehrern unterrichten“ an den Mauern der Universität.[19] Im Umfeld des Münchner Hitler-Putsches von November 1923 erlebte er auf der Straße einen aufkeimenden „Radau-Antisemitismus[20], der auch in akademischen Kreisen auf fruchtbaren Boden traf. In dieser Zeit arbeitete Richard Kuhn, ein Sympathisant dieser Bewegung, bei ihm an seiner Habilitation.[21] Innerhalb der Fakultät kam es 1924 zu fakultätsinternen antisemitischen Aktionen gegen Willstätter im Zusammenhang mit der von ihm vorgeschlagenen Nachfolge von Victor Goldschmidt für den emeritierten Kristallografen Paul von Groth. Hierbei verteidigten Willstätters Freunde, der Chirurg Ferdinand Sauerbruch (ab 1928 in Berlin, davor in München, wo sie sich im Rahmen einer durch Sauerbruch durchgeführten Behandlung von Willstätters Tochter kennengelernt hatten[22]) sowie der Internist Friedrich von Müller, ihn nach Kräften; Sauerbruchs akademischer Schüler Rudolf Nissen erlebte ein Solidaritätstreffen von Willstätters Studenten mit, eine Erklärung dazu war von 337 Studierenden unterzeichnet worden.[23]

Nachdem Willstätter aufgrund der vorangegangenen Ereignisse bereits am 14. Juli 1924 beim Dezernat der Universität um seine Entlassung aus dem bayerischen Staatsdienst ersucht hatte,[24] trat er (trotz der Umstimmungsversuche aus den Reihen seiner Studenten und Kollegen) zum Ende des Sommersemesters 1925 als Ordinarius zurück,[25] da einige Professoren, im Besonderen der Physiker Wilhelm Wien, in Berufungsverfahren antisemitischen Erwägungen höheres Gewicht einräumten als wissenschaftlichen Leistungen.[26] Nach seinem Rücktritt zog er in ein von ihm nach dem Vorbild seines Hauses an der Arcisstraße erbautes kleineres Haus an der Möhlstraße. Mit seinem Freund Sauerbruch verbrachte er einige gemeinsame Urlaube. Die beiden waren auch mit dem Unternehmer Carl Duisberg befreundet.[27] Zum Wintersemester 1925/1926 trat Heinrich Wieland aus Freiburg Willstätters Lehrstuhlnachfolge an und Richard Kuhn bekam eine Privatdozentstelle für Allgemeine und Analytische Chemie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.[28]

1926 ermöglichte Wieland den Doktoranden Willstätters und dem Privatdozenten Heinrich Kraut den Abschluss ihrer wissenschaftlichen Arbeiten, die hierdurch weiterhin von Willstätter betreut werden konnten.[29] Ab 1928 hielt ihm Margarete Rohdewald (1900–1994)[30] als Privatassistentin zehn Jahre lang die Treue.[31] Bis 1932 konnte er noch bisher unveröffentlichte Ergebnisse und Übersichtsartikel in den deutschsprachigen Fachzeitschriften publizieren. Ausländische Gesellschaften stützten bis zu seiner Flucht aus Deutschland seine Reputation mit zahlreichen Ehrungen des Nobelpreisträgers von 1915. Noch im Juni 1933 wurde er in den USA als „world leader in organic chemistry“ bezeichnet.[32]

Flucht in die SchweizBearbeiten

Mit knapper Not konnte Willstätter am 10. November 1938 den Beamten der Geheimen Staatspolizei entkommen, die ihn in das KZ Dachau deportieren wollten. Vergeblich wartete er auf eine Genehmigung um in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Er organisierte daraufhin seine Ausreise in die Schweiz, für die er schließlich ein Visum erhielt. Nach Hitlers Reichstagsrede vom 30. Januar 1939[33] konnte Willstätter am 4. März 1939[34] unter Verlust fast seines gesamten Besitzes Deutschland schließlich verlassen. In seinen Memoiren heißt es dazu:[35]

„Glaube und Bekenntnis waren nach meiner Überzeugung private Angelegenheit, nicht Angelegenheit des Staates, unter keinen Umständen eine Vorteilsfrage. Der Übertritt zum Christentum kam für mich nie in Betracht, da mit ihm bedeutende Vorteile verknüpft waren, während das Verharren im Judentum nur bürgerliche Nachteile mit sich brachte. Man muß auf die Zulassung zum Christentum verzichten ‚weil sie mit Belohnung verbunden ist‘. Das neue Deutsche Reich schuf ein totales Programm der Judenverfolgung, das bis zu den letzten Folgen durchgeführt worden ist. [....] Das deutsche Volk hat dem rohesten, räuberischsten und grausamsten Antisemitismus freies Spiel gelassen, dessen Voraussetzung die Zustimmung und die Duldung von Tausenden Vorteilssuchender und von Millionen Schwacher und Feiger gewesen ist. In der Schwäche standen von Anbeginn die Universitäten und gelehrten Gesellschaften voran. Bedenken gegen die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung und des Individualismus wurden nicht laut.“[36]

Mit Hilfe seines früheren und erfolgreichsten Mitarbeiters Arthur Stoll erhielt er bei Sandoz in Basel eine Stelle als wissenschaftlicher Berater. In Locarno verbrachte Richard Willstätter die letzten drei Jahre seines Lebens.

Willstätters ForschungsschwerpunkteBearbeiten

Willstätters Interesse galt schon früh den Problemen allgemein naturwissenschaftlicher Bedeutung, das heißt der Lebensvorgänge oder Biochemie – ein bis zum heutigen Tag aktuelles Thema. Seine Forschungsschwerpunkte lagen im Bereich der Farbstoffchemie des Chlorophylls, des Hämoglobins, der Anthocyane und den Anfängen der Biochemie. Mit heute einfach anmutenden Mitteln griff er Probleme auf, die damals Neuland erschlossen. Seine Forschungen waren erfolgreich, weil er die Versuche klar plante und die Auffassung vertrat, man müsse die Natur mit schonenden, naturnahen Methoden erforschen. Wesentlich für die Beurteilung von Willstätters wissenschaftlicher Leistung ist, dass er sowohl epochale Entdeckungen in der klassischen organischen Chemie machte als auch komplizierte neuartige Fragestellungen – wie in seinen Studien über das Chlorophyll, die Fotosynthese und die Enzyme – bearbeitete.

Willstätters PionierarbeitBearbeiten

Auf dem Gebiet der organischen Chemie leistete Willstätter Pionierarbeit. Er hatte sich auf die Untersuchung komplexer organischer Verbindungen, darunter von Chlorophyll und Enzymen, spezialisiert. Ihm gelang die mehrstufige Totalsynthese des Alkaloids Kokain. Auch für seine Untersuchungen der Farbstoffe im Pflanzenreich, vor allem des Chlorophylls und der Anthocyanidine, wurde ihm 1915 der Nobelpreis für Chemie verliehen.

Im Jahr 1917 entdeckte er das ab 1926 als Narkosemittel eingesetzte Avertin (Tribromethanol).[37]

 
Gedenktafel am Haus Faradayweg 10, Berlin-Zehlendorf

Wissenschaftliche Auszeichnungen und EhrungenBearbeiten

EhrendoktorwürdenBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

Mitgliedschaften und EhrenämterBearbeiten

Postume EhrungenBearbeiten

  • 1964: Benennung der Richard-Willstätter-Allee in Karlsruhe
  • 1965: Umbenennung des staatlichen Realgymnasiums Nürnberg in Willstätter-Gymnasium
  • 1975: schwedische Briefmarke (zu 90 Öre)[59]
  • 1993: bis dato jährliche Richard-Willstätter-Vorlesung der Gesellschaft Deutscher Chemiker in Deutschland und an der Hebräischen Universität Jerusalem[60]

LiteraturBearbeiten

  • Richard Willstätter: Aus meinem Leben. Verlag Chemie, Weinheim 1949. / 2. Nachdruck der 2. Auflage 1973, ISBN 3-527-25322-X.
  • Rudolf Nissen: Helle Blätter, dunkle Blätter. (Autobiografie) DVA, Stuttgart 1969 u. ö. (auch in anderen Verlagen), zu Willstätter S. 102–104.
  • Helmuth Albrecht: Richard Willstätter.In: Badische Biographien, Neue Folge, Band 3 (1990), S. 296–299. (online)
  • Horst Remane, Wolfgang Schweitzer (Hrsg.): Richard Willstätter im Briefwechsel mit Emil Fischer in den Jahren 1901 bis 1918. (= Studien und Quellen zur Geschichte der Chemie, Band 10.) Verlag für Wissenschafts- und Regionalgeschichte Engel, Berlin 2000, ISBN 3-929134-27-6.

WeblinksBearbeiten

Commons: Richard Willstätter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Richard Willstätter – Quellen und Volltexte

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vater: Der Tuchhändler Max Willstätter (1840–1912), Mutter: Sophie, geb. Ulmann (1849–1928), ein Bruder.
  2. Martin Ruch: Geschichte der Juden von Willstätt im Hanauerland. Books on Demand, Norderstedt, 2020, S. 66, ISBN 978-3-7519-5357-3
  3. Jahresbericht des Realgymnasiums Schuljahr 1888/1889, Willstätters vorletztes Schuljahr.
  4. Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: Das war mein Leben. Kindler & Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951. (zitiert nach Lizenzausgabe: Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 288 f.)
  5. Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: Das war mein Leben. (1951) 1956, S. 289.
  6. Villa Willstätter. – Ab Wintersemester 1925/26 wohnten in dem zweigeschossigen Gebäude Richard Willstätter und seine Tochter Margarete.
  7. R. Rürup, Schicksale und Karrieren: Gedenkbuch für die von den Nationalsozialisten aus der KWG vertriebenen Forscherinnen und Forscher. Sie besaß wegen ihres Geburtsorts Zürich eine Schweizer Staatsangehörigkeit.
  8. Ergebnisse bei A. Einhorn und R. Willstätter: Ueber die isomeren p-Methylendihydrobenzoësäuren. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. 27, 2823–2829 (1894). doi:10.1002/cber.18940270338.
  9. H. Orth, I. Kis: Schmerzbekämpfung und Narkose. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 1–32, hier: S. 20.
  10. Briefwechsel Haber-Willstätter 1910–1934 (Memento vom 6. Januar 2016 im Internet Archive).
  11. Das Kriegsministerium bestätigte ihm: „Berlin 13. Februar 1917. Aus einer Übersicht der im Heere in den letzten 12 Monaten zugeführten Masken und Einsätze entnehme ich, daß rund 30000000 Drei-Schichten-Einsätze zur Verwendung gelangt sind. Die Berichte der Truppe sind dauernd günstig gewesen. Der Drei-Schichten-Einsatz [...] hat sich danach als eine höchst wichtige Abwehrwaffe bewährt.“ – Willstätter: Aus meinem Leben, S. 238 – in: Martin Ruch: Geschichte der Juden von Willstätt im Hanauerland. Books on Demand, Norderstedt, 2020, S. 72, ISBN 978-3-7519-5357-3
  12. Mitteilungen. In: Angewandte Chemie. 30, S. W384 (1917). doi:10.1002/ange.19170306003
  13. Chronologie des KWI für Chemie in Berlin.
  14. Hochschulnachrichten Lehrstuhlnachfolge zum 1. April 1916. In: Angewandte Chemie. 28, Seite W 384 (1915). doi:10.1002/ange.19150285404.
  15. Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: Das war mein Leben. Kindler & Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951. (zitiert nach Lizenzausgabe: Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 288.)
  16. Wilhelm Schlenk übernahm 1921 den Lehrstuhl von Emil Fischer.
  17. Briefwechsel Fischer-Willstätter 1901–1918 (Memento vom 6. Januar 2016 im Internet Archive) im Universitätsverbund.
  18. Denkmal von Hermann Hahn, heute im Haus F der neuen Gebäude des Departments Chemie der LMU in München-Großhadern
  19. Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: Das war mein Leben. Kindler & Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951. (zitiert nach Lizenzausgabe: Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 289 f.)
  20. Historisches Lexikon Bayern.
  21. Habilitationsschrift R. Kuhn 1925 „Beitrag zum Konfigurationsproblem der Stärke“.
  22. Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: Das war mein Leben. Kindler & Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951. (zitiert nach Lizenzausgabe: Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 288.)
  23. Richard Willstätter: Aus meinem Leben. 2. Nachdruck der 2. Auflage, Verlag Chemie, Weinheim a. d. Bergstraße 1973, ISBN 3-527-25322-X, S. 344 f.
  24. Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: Das war mein Leben. Kindler & Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951. (zitiert nach Lizenzausgabe: Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 289–292.)
  25. Historische LMU-Personenverzeichnisse 1925 (S. 36) und 1925/26 (S. 37). – An der Ludwig-Maximilians-Universität wurden ab 1892 die Fachbereiche Chemie und Pharmazie nicht mehr der Medizinischen Fakultät, sondern der Philosophischen Fakultät zugeordnet. Zur Unterscheidung wurde die Bezeichnung „Philosophische Fakultät (II. Sektion)“ eingeführt. – Willstätters Institut (Arcisstraße 1) wird in den historischen Verzeichnissen als „Chemisches Laboratorium des Staates“ bezeichnet, obwohl Willstätter in seinen Publikationen ausnahmslos die Bezeichnung „Chemisches Laboratorium der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München“ verwendete.
  26. Willstätter: Aus meinem Leben, 1973, S. 343 f.
  27. Ferdinand Sauerbruch, Hans Rudolf Berndorff: Das war mein Leben. (1951) 1956, S. 292.
  28. ETH-Datenbankeintrag für R. Kuhn.
  29. Willstätter: Aus meinem Leben, 1973, S. 355 f.
  30. Margarete Rohdewald (1. April 1900 in Düsseldorf – 1994), – stud. in Freiburg, München (SS 24 – SS 26), Zürich (ab WS 26/27 ?), – Inaugural-Dissertation „Über pflanzliche und tierische Saccharasen“, vorgelegt am 1. Oktober 1928 LMU München phil. Fakultät (II Sektion), Dissertation 1929, Berichterstatter: Prof. Dr. Heinrich Wieland (1877–1957). – Habil. 1953 und Professur Universität Bonn.
  31. B. Witkop: Erinnerungen an Heinrich Wieland. Seite 11.
  32. Willard Gibbs Medal 1933.
  33. DIE ZEIT vom 27. Januar 1989. – Originaltext der Rede Hitlers 30. Januar 1939.
  34. Willstätter: Aus meinem Leben, 1949, S. 413.
  35. Martin Ruch: Geschichte der Juden von Willstätt im Hanauerland. Books on Demand, Norderstedt, 2020, S. 74, ISBN 978-3-7519-5357-3
  36. Richard Willstätter: Aus meinem Leben – Von Arbeit, Muße und Freunden. S. 396f, Herausgegeben von A. Stoll, Verlag Chemie, Weinheim, 1949.
  37. H. Orth, I. Kis: Schmerzbekämpfung und Narkose. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 1–32, hier: S. 16.
  38. VDCh-Auszeichnungen
  39. siehe auch LMU-Personenverzeichnisse, WS 1922/23, S. 58.
  40. Aufnahme in den Orden Pour le mérite am 31. Januar 1924 (Memento vom 2. Januar 2014 im Internet Archive)
  41. Aufnahme in den Bayer. Maximiliansorden
  42. Faraday Lectureship Prize winners
  43. Davy Medal, Gesamtliste aller Gewinner
  44. Beschreibung der ursprünglichen Goethemedaille bis 1934
  45. Pressenotiz in The Chemical Bulletin Juni 1933. – Willard Gibbs Medal 1933. – Bild der Überreichung 13. September 1933. – F. W. Breuer and F. C. Whitmore, Richard Willstatter, Willard Gibbs Medalist for 1933 in The Scientific Monthly 37, 376–377 (1933).
  46. Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001. (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse, Folge 3, Bd. 246.) (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse, Folge 3, Bd. 50.) Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 261.
  47. Datenbank der Preuß. Akademie
  48. Datenbank der Bayer. Akademie
  49. Leopoldina-Mitglieder mit Nobelpreis
  50. Königlich Dänische Akademie der Wissenschaften am 9. April 1920.
  51. Accademia Nazionale dei Lincei – Jahresband 2014, S. 492
  52. Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Willstätter, Richard Martin. Russische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 23. April 2020 (russisch).
  53. Siehe Generalversammlungsberichte im April j. Jahres, abgedruckt in Ber. d. Dt. Chem. Ges. – Willstätters Amtszeit dauerte vom 1. Juni 1924 bis 30. Mai 1926, Nachfolger wurden ab 1. Juni 1926 Wilhelm Schlenk und ab 1. Juni 1928 Heinrich Wieland.
  54. National Academy of Sciences – Mitgliedschaft
  55. Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften nicht verifizierbar, es ist möglich, dass es nach der Besetzung der Niederlande durch die Nationalsozialisten zu einer Streichung kam.
  56. Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002. (PDF-Datei) Royal Society of Edinburgh, abgerufen am 23. April 2020.
  57. Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften. – Datum 1932 nicht verifizierbar.
  58. American Academy of Arts and Sciences Mitgliederverzeichnis, S. 264
  59. 90 öre – Briefmarke (Schweden)
  60. GDCh: Namensvorlesungen, abgerufen am 14. Januar 2018.