Rainer Sellien

deutscher Schauspieler

Rainer Sellien (* 6. November 1963 in Celle[1]) ist ein deutscher Schauspieler.

Rainer Sellien (links) 2009 mit Felix Vörtler bei Dreharbeiten zur ZDF-Serie Flemming

LebenBearbeiten

Sellien absolvierte seine Ausbildung von 1987 bis 1990 an der Westfälischen Schauspielschule Bochum und war im folgenden Jahrzehnt überwiegend als Theaterschauspieler an renommierten deutschsprachigen Bühnen tätig. Bis 1995 war er am Schauspielhaus Bochum engagiert, 1995/1996 am Deutschen Nationaltheater Weimar und anschließend am Berliner Ensemble. 1998 spielte er am Deutschen Theater Berlin und 1999 am Schauspielhaus Zürich. Er arbeitete u. a. mit den Regisseuren Jürgen Gosch und Frank-Patrick Steckel. Von 2000 bis 2002 war er Mitglied der freien Theatergruppe Lubricat in Berlin.[2]

Ab dem Jahr 2000 begann Sellien, vermehrt für Film und Fernsehen zu arbeiten. So war er 2001 in Kai Wessels viel beachtetem Fernsehfilm Hat er Arbeit? zu sehen. Sellien erhielt wiederholt Hauptrollen, so in Michael Verhoevens Bloch-Folge Vergeben, nicht vergessen oder 2014 als Kaiser Wilhelm II. im BBC-Dokudrama 37 Days. In internationalen Kinoproduktionen wie Der Vorleser, Unknown Identity und zuletzt All the Money in the World war er in Nebenrollen zu sehen.

Rainer Sellien ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.[3] Er lebt in Berlin.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

KinoBearbeiten

FernsehenBearbeiten

HörspieleBearbeiten

  • 1998: Volker Braun: Der Staub von Brandenburg – Regie: Joachim Staritz (Hörspiel – DLF/SFB)
  • 1999: Isaak Babel: Die Reiterarmee (Sidorov) – Regie: Joachim Staritz (Hörspiel (3 Teile) – MDR/DLR)

WeblinksBearbeiten

Commons: Rainer Sellien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rainer Sellien bei Kino.de, abgerufen am 4. Mai 2012
  2. Rainer Sellien bei der Agentur Anke Balzer, abgerufen am 4. Mai 2012
  3. Mitgliederliste der Deutschen Filmakademie (Memento des Originals vom 22. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutsche-filmakademie.de, abgerufen am 4. Mai 2012