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Lollipop Monster ist ein deutscher Spielfilm von Ziska Riemann aus dem Jahr 2011 mit Jella Haase und Sarah Horváth in den Hauptrollen.

Filmdaten
Originaltitel Lollipop Monster
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2011
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Ziska Riemann
Drehbuch Ziska Riemann
Luci van Org
Produktion Wolfgang Cimera
Andi Wecker
Bettina Wente
Musik Ingo Frenzel
Kamera Hannes Hubach
Schnitt Dirk Grau
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Die 15-jährige Oona muss miterleben, wie ihr Vater Suizid begeht, nachdem er durch sie von der Untreue seiner Ehefrau Kristina erfahren hat. Die gleichaltrige Ari verachtet ihre Eltern, die sich fast ausschließlich um ihren unter Krampfanfällen leidenden Bruder kümmern. Gemeinsam flüchten sich die beiden Freundinnen in eine Art Traumwelt, in der Oona Rachefantasien auslebt und Ari ihre Sexualität entdeckt. Als Oona Ari mit Lukas, dem Freund von Kristina ertappt, begeht auch sie einen Suizidversuch. Kristina glaubt Oona und Ari nicht, dass Ari eine Affäre mit Lukas hat, woraufhin die beiden Teenager Lukas in eine Falle locken und töten. Im Anschluss daran begräbt Aris Vater die Leiche im Garten.

VeröffentlichungBearbeiten

Der Film wurde am 14. Februar 2011 auf der Berlinale uraufgeführt und startete am 25. August 2011 in den deutschen Kinos. Er erschien am 25. Februar 2012 auf DVD.

Der Soundtrack des Films erschien am 26. August 2011 auf CD und als Download.

KritikenBearbeiten

„Eine wilde Mixtur aus Trash und ernsthaftem Jugenddrama, aus gerne mal überzeichneter Pop(sub)kultur, Comic, Sex und Musik. Die zahlreichen, bunt zusammengewürfelten Elemente geben Lollipop Monster seinen ganz eigenen Charme und seine unverwechselbare Handschrift.“

– kino -zeit .de[1]

„Ziska Riemanns Debüt zeigt mit heftigen, schrillen Comic- und Videoclip-Anleihen die Freundschaft zweier radikaler Selbstsucherinnen. Drastisch und zwischendurch ziemlich verrückt – aber allemal interessanter und wahrhaftiger als alle Highschool-Comedys.“

– badische-zeitung.de[2]

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lollipop Monster. Abgerufen am 23. September 2012.
  2. Lollipop Monster. Abgerufen am 23. September 2012.