Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Presseck
Presseck
Deutschlandkarte, Position des Marktes Presseck hervorgehoben

Koordinaten: 50° 13′ N, 11° 33′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kulmbach
Höhe: 642 m ü. NHN
Fläche: 54,83 km2
Einwohner: 1783 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 95355, 95131
Vorwahl: 09222
Kfz-Kennzeichen: KU, EBS, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 77 148
Marktgliederung: 46 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 8
95355 Presseck
Website: www.presseck.de
Bürgermeister: Siegfried Beyer (CSU)
Lage des Marktes Presseck im Landkreis Kulmbach
BayreuthLandkreis KronachLandkreis HofLandkreis BayreuthLandkreis LichtenfelsMainleusWonseesWirsbergUntersteinachTrebgastThurnauRugendorfNeuenmarktNeudrossenfeldKulmbachKödnitzKasendorfHimmelkronHarsdorfGuttenberg (Oberfranken)GrafengehaigPresseckStadtsteinachMarktschorgastMarktleugastLudwigschorgastKupferbergThüringenKarte
Über dieses Bild

Presseck ist ein Markt im Landkreis Kulmbach (Regierungsbezirk Oberfranken).

GeografieBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Der Pressecker Ortsteil Schlopp wurde im Jahre 1024 erstmals urkundlich erwähnt. Die erstmalige Erwähnung Pressecks erfolgte 1362 in einem Wegerechtsvertrag zwischen Fürstbischof Lupold von Bamberg und dem Ritter Hans von Waldenfels. Von 1697 bis 1823 gehörte der Markt Presseck den Voit von Rieneck und war der Gerichtssitz der Herrschaft Wildenstein. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde.

Der Ort gehörte bis zum 30. Juni 1972 zum Landkreis Stadtsteinach, der anlässlich der Kreisgebietsreform aufgelöst und dem Landkreis Kulmbach zugeschlagen wurde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Köstenberg und Schlackenreuth eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1974 kamen Wildenstein und ein kleinerer Teil der aufgelösten Gemeinde Schwand dazu. Heinersreuth folgte am 1. Januar 1978. Den Abschluss bildete am 1. Mai 1978 der Markt Wartenfels mit der schon am 1. Januar 1976 eingegliederten Gemeinde Reichenbach.[4]

PolitikBearbeiten

Erster Bürgermeister ist seit Mai 2008 Siegfried Beyer (CSU). Zweiter Bürgermeister ist Stefan Sigmund von den Freien Wählern. Dritter Bürgermeister ist Christian Ruppert (CSU).

Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder:

  • CSU 7
  • SPD/OLP (Offene Liste Presseck) 3
  • Freie Wählergemeinschaft 4

(Stand: Kommunalwahl 2014)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Der Marktplatz
 
Schloss Heinersreuth
 
Ministerhaus neben dem Schloss Heinersreuth

BaudenkmälerBearbeiten

TourismusBearbeiten

Presseck liegt auf dem Radfernweg Euregio Egrensis und am Frankenweg.

Ansässige UnternehmenBearbeiten

  • BOSCHAGROUP, Hersteller von Taschen und Lederwaren

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Presseck in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 574.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 692 und 693.
  5. Pressecker-Knock-Turm auf der Webseite des Frankenwaldvereins e.V.
  6. Schautafel vor dem Schloss

WeblinksBearbeiten

  Commons: Presseck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikivoyage: Presseck – Reiseführer